"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 


Ein gelungender Start in den kreativen Frühling

Strahlend blauer Himmel, Wohlfühltemperatur und schon platzt Bad Hersfeld aus allen Nähten.

Es war wieder einmal brechend voll am verkaufsoffenen Sonntag und Straßenmaler, Kreidekünstler und Kinder verwandeln zu dem noch die Fußgängerzone in eine farbenfrohe Freiluftgalerie.

Zur Unterhaltung spielten Straßenmusikanten und die Tänzerinnen mit Sizilia Maria Feik erfreuten das Publikum mit ihren Tänzen. Die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt waren gut besucht und auch die Cafés und Eisdielen waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Fußgängerzone wandelte sich zu einer kreativen Straßenkunst, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu lenken und natürlich auch ein bisschen zu provozieren. Dazu wurden Kinder und Hobbykünstler eingeladen, ihre Kunst auf den Asphalt zu bringen.

Die kleinen und großen Künstler durften an bestimmten, auserwählten Orten, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und so manches kleine Gemälde war zum Schluss fast rekordverdächtig.











Etwas ganz Besonderes gab es bei den extra eingeladenen Straßenmaler zu sehen. Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Vanessa Hitzfeld mit der Straßenmalerei. „Bereits als Kind habe ich gerne auf dem Asphalt gemalt.“ Sie zeigte ihre Malkunst in 3 D auf dem Rathausplatz. Trotz Kunststudium blieb sie der Straßenmalerei treu.

Lydia Hitzfeld hält sogar den Weltrekord in 3 D Malerei. „Das größte Bild war über 2000 qm und wurde in den USA angefertigt.“ „Im Guinnessbuch der Weltrekorde waren es damals 1500 qm.“

Der Dritte im Bunde Filip Mrvijl beschäftigte sich ebenfalls seit längerer Zeit mit 3 D Malkunst und zeigte seine außergewöhnliche Begabung in der Breitenstraße. Eine kreative Idee und eine geschickte Hand ist alles, was der Straßenkünstler braucht. Die 3D Straßenkunst schafft vielfarbige optische Täuschungen, die Malereien sehen wirklich dreidimensional aus und vermitteln unterschiedliche Gefühle von Glück, Trauer und auch Hoffnung.

Solche Kunstwerke können entweder inspirieren, faszinieren aber auch irritieren, aber sie sind alle einzigartig und originell. Von der Seite her bleibt die 3D Wirkung verborgen, jedoch im richtigen Winkel auf der Straße stehend bekommt man die märchenhafte Kunst in ihrer Vollendung zu sehen.

Die Besucher in Bad Hersfeld kamen voll auf ihre Kosten, und an so einem herrlichen Tag kann man das auch genießen.


Schilde-Schreibtisch

Haben Sie ihn schon gesehen: Den Benno-Schilde-Raum?

Wissen Sie, wo das Benno-Schilde-Forum in Bad Hersfeld liegt? Nun, das ist der ehemalige Verwaltungstrakt der Schilde AG, rechts neben der heutigen Schilde-Halle. Hier sind nach der Sanierung mittlerweile Mieter wie die Technische Hochschule Mittelhessen oder die DAK-Gesundheit eingezogen.

Und genau in diesem Gebäude, im dritten Stock, liegt der Benno-Schilde-Raum, der im November 2017 eröffnet wurde.

Mit dieser Ausstellungsfläche wird an die Historie der innenstadtnahen Industriefläche erinnert, die insbesondere mit dem Namen Benno Schilde (1849-1911) verbunden ist. Der Unternehmer hinterließ ein Lebenswerk, das sich später als Schilde AG, nach 1970 als Babcock-BSH und nach 2002 mit Grenzebach zu einem weltweit operierenden Unternehmen auf dem Gebiet der Trocknungstechnik entwickelte.

Die Gestaltung, Planung und Aufbau des Benno-Schilde-Raums hat im Auftrag der Stadt Heike Volkert (www.volkert-design.de ) aus Bad Hersfeld übernommen.

Nennen Sie es Großvitrine oder Mini-Museum: So oder so ist die Ausstellung im Benno-Schilde-Raum ein wichtiges Guckfenster in die Traditionen des Standortes am heutigen Schilde-Park.

Volkert hat dort zwei Szenen aus dem Betriebsalltag des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut: eine Bürokulisse mit einem Schreibtisch - an dem Firmenchef Schilde noch selbst gearbeitet haben soll. Daneben finden sich Exponate aus dem Industriebereich, insbesondere zur betriebseigenen Lehrwerkstatt.

Bei ihren Planungen musste Volkert zum Glück nicht bei null anfangen. 2011 wurde damit begonnen, das ehemalige Industriegelände der Benno-Schilde AG neu zu gestalten und die Freiflächen großzügig als Schilde-Park anzulegen.

Schon damals gab es einen Arbeitskreis mit ehemaligen Mitarbeitern vom Benno Schilde-Nachfolger Babcock, die viele Exponate aus ihrem Betrieb gerettet haben. Durch deren großartiges ehrenamtliches Engagement konnten rund 8.000 Dokumente, Fotos, Schaubilder und ähnliches geordnet in das Eigentum der Kreisstadt übernommen werden.

Neben dieser sogenannten „Flachware“ werden auch dreidimensionale Exponate wie Anlagenbestandteile in verschiedenen Bad Hersfelder Standorten gelagert.

Aus diesen Beständen konnte sich Volkert für den Benno-Schilde-Raum bedienen. Mit viel Liebe zum Detail sieht Heike Volkert den Benno-Schilde-Raum als „work in progress“, als Arbeit, die immer mal wieder Veränderungen erfährt. So sollen in naher Zukunft noch kleine Beschilderungen die ausgestellten Exponate weiter erläutern.

Sie wollen sich den Benno-Schilde-Raum einmal selber ansehen, wenn Sie wieder mal in der Innenstadt sind? Sie wissen ja jetzt, wo Sie ihn finden: Im Benno-Schilde-Forum, rechts neben der Veranstaltungshalle, dort in den DAK-Eingang, hoch in den dritten Stock…

Spezielle Öffnungszeiten gibt es nicht, der Raum ist werktags zu den Bürozeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen erreichbar.

 

2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ des Landes

Kürzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld durch das Land Hessen mit dem 2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ ausgezeichnet. Das Freiwillige Feuerwehr noch viel mehr wie die eigentlichen Kernaufgaben der Brandschützer ist, erkannte der Feuerwehrkamerad Baris Cokgenc. Seit 2016 bemüht sich Baris Cokgenc um den interkulturellen Austausch und Dialog mit in Bad Hersfeld ansässigen Kulturen. Er stellte fest, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen auch unterschiedliche Auffassungen, Erfahrungen und Handlungsweisen in Notfallsituationen haben. Ein weiteres wichtiges Thema waren die herrschenden Vorurteile, welche mit dem angestrebten Projekt ausgeräumt werden soll.

Bereits mehrfach arbeiteten die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld und der „Islamische Kulturverein der DITIB-Moschee“ zusammen und unterstützten sich gegenseitig bei Veranstaltungen.

„Zukünftig soll sich mit der Information der Bevölkerung, indem man ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Immigranten mit der deutschen Feuerwehrkultur vertraut macht und diese über die deutschen Gegebenheiten im Falle eines Notfall informiert, befasst werden. Auch im punkto Mitgliederwerbung sollen vermehrte kennenlernen der verschiedenen Kulturen mit der Feuerwehr stattfinden, um diese für die wichtige Arbeit der freiwilligen Feuerwehren begeistern zu können“, so Baris Cokgen

Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Stadtrat Hans-Georg Vierheller reisten sichtlich erfreut, über das aufgebrachte Engagement und die Auszeichnung nach Frankfurt, um den Preis entgegen zu nehmen.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)


Bildunterschrift: Das älteste Fensterkreuz der Stadt Bad Hersfeld, aus dem 11., spätestens 12. Jahrhundert

Kuriositäten für den Ostersonntag-Nachmittag - Kurverwaltung lädt ein zu einer „besonderen“ Stadt-Führung

Für Ostersonntag, 01. April 2018, bietet die Kurverwaltung Bad Hersfeld etwas ganz Besonderes an: Eine „Kuriositäten-Führung“ in der Altstadt von Bad Hersfeld. Stadtführer Michael Adam hatte 2017 erstmals eine solche „besondere“ Führung inszeniert.

Aufgrund des sehr hohen Zuspruchs im vergangen Jahr veranstaltete die Kurverwaltung die Führung in diesem Jahr erneut. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung im wortreich ist unbedingt erforderlich, Telefon: 06621 201274. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,50 € und muss vorab im wortreich gezahlt werden. Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Die Stadtführung startet um 14.30 Uhr vor dem wortreich. Herr Adam hat einen Mix aus neuen „Kuriositäten“ und solchen des vergangenen Jahres erstellt und einen Rundgang entwickelt. „Ich möchte den Teilnehmern gerne einige Besonderheiten zeigen, an denen man oftmals nur „wie blind“ vorbeigeht, sie nicht kennt oder nicht ahnt, welche spannende Geschichte sich dahinter verbirgt“, so der Stadtführer.

Die Stadtführung wird den Park des Dichters und Denkers, das älteste Fenster(kreuz) in der Stadt, das Wasser der Minderbrüder, die älteste Uhr der Stadt, den sprechenden Stein sowie zahlreiche weitere Kuriositäten anlaufen - einschließlich eines April-Scherzes.

Der Rundgang, für den die Teilnehmer „gut zu Fuß“ sein sollten, wird nach den Angaben des Stadtführers ca. zwei Stunden dauern und gut zwei Kilometer lang sein, bevor die Gruppe wieder den Campus vor dem wortreich erreicht. Dort gibt es für alle Teilnehmenden zum Abschluss eine kleine schmackhafte Osterüberraschung.


Die Smart-Box noch in der Hand, die Autobahndirekt im Hintergrund (v.l.n.r): Stefan Marc und Geschäftsführer Johannes Schick (höltl), Hausherr Lutz Balzereit, Projektleiter Martin Steimar (Stadt) und Bürgermeister Thomas Fehling

Stadt, Unternehmen und Bürger arbeiten zusammen: Umweltsensoren entlang der A 4 installiert

Einer der Standortvorteile Bad Hersfeld ist die gute Verkehrsinfrastruktur. Auf der anderen Seite birgt das erhebliche Umweltbelastungen für Bürgerinnen und Bürger, die insbesondere dann das erträgliche Maß überschreiten, wenn die Verkehrswege auch noch weiter ausgebaut werden sollen.

Dies ist derzeit bei der Bundesautobahn A 4 der Fall. Für die Planungen wird die zukünftige Entwicklung für bestimmte Umweltfaktoren, u.a. die Lärmbelastung, per Simulation ermittelt – also errechnet.

Das war Bürgermeister Thomas Fehling nicht genug, er will tatsächliche Messwerte zugrunde legen. Darum werden entlang der A 4, zwischen Helfersgrund bis zur Eichhofsiedlung, neun Umweltsensoren aufgebaut.

Das Besondere daran: Bürgerinnen und Bürger haben dafür ihre privaten Grundstücke als Standorte zur Verfügung gestellt! Einer von Ihnen ist Lutz Balzereit. Bei ihm wurde jetzt die vierte „SMARTBOX“ aufgestellt, die restlichen sechs folgen in den nächsten Wochen.

Die Messeinheit, etwa so groß wie ein Schuhkarton, erfasst Daten zu Lautstärke, UV-Belastung, Helligkeit, Feinstaub, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Umweltsensoren oben in der Mitte der beiden Leiterplatten als SMD Bauteil

Die Herstellung, Lieferung und Installation der sogenannten SMARTBOXEN hat das Bad Hersfelder Unternehmen, die höltl Retail Solutions GmbH, übernommen. Die Experten vom Hof Meisebach haben ihr Kerngeschäft bei innovativen Lösungen für Kassen- und Warenwirtschaftsystemen. Mit den Komponenten und Technologien, die in den SMARTBOXEN verbaut sind, kennen sie sich jedoch bestens aus. Geschäftsführer Johannes Schick dazu:„Umweltsensoren sind bei uns zwar bislang noch kein eigenes Geschäftsfeld – aber was nicht ist, kann ja noch werden!“.

Das höltl weiß, was zu tun ist, zeigte sich nachdem Schick und sein Kollege Stefan Marc die Messeinheit installiert hatten: Kurze Zeit später begann das neue „Baby“ die Werte an die städtische Datenplattform zu senden. Dort laufen sie ab sofort in Echtzeit ein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – und sind im städtischen „Cockpit“ öffentlich für jedermann verfügbar.

Bürgermeister Thomas Fehling bringt seinen Dank über das gemeinsame Projekt zum Ausdruck, dass nicht nur umweltrelvant sei, sondern zugleich auch aktive Wirtschaftsförderung im Rahmen von Smart City: „Das ist schon stark, wie hier Privatpersonen, Unternehmen und Verwaltung kooperieren.

Anlieger stellen nicht nur berechtigte Forderungen für ihre Lebensqualität, sondern helfen uns ganz konkret weiter. Eine hiesige Firma stellt ihr Wissen erfolgreich für eine ganz neue Aufgabe zur Verfügung. Und wir im Rathaus haben die Voraussetzungen geschaffen, die anfallenden Daten auch gut zu managen.

Mit den echten Messwerten haben wir einfach viel bessere Argumente, die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger schon in der Planungsphase des Autobahnbaus zu vertreten.“

 

3 D Bild mit Weltrekord

Hersfeld Kreativ !

Verkaufsoffenen Sonntag am 8. April 2018 in der Bad Hersfelder Innenstadt.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Sonntag den 8. April findet in der Bad Hersfelder Innenstadt unter dem Motto „Bad Hersfeld kreativ“ ein besonderer Event statt.

International bekannte 3D Straßenmaler präsentieren in der Fußgängerzone ihr Können. Straßenmusiker sind zu hören und Straßentheater gibt es auch. Das Beste ist – Jeder der Malen und Musizieren kann, darf daran teilnehmen.

Den Initiatoren dieses spektakulären Events – der Stadtmarketing Verein Bad Hersfeld, ist es gelungen sogar die Guinnessbuch Weltrekordlerin Lydia Hitzfeld zu diesem Termin zu verpflichten.

Am Freitag den 6. April sind alle Interessierten Amateure zum Workshop in der Citygalerie in Bad Hersfeld eingeladen. Die Leitung hat Lydia Hitzfeld die den Guinness Weltrekord in 3D Malerei innehat. Hier kann man sich auch über die Modalitäten der öffentlichen Straßenmalerei am Sonntag den 8. April informieren.

Am Samstag den 7. April beginnen die Profimaler mit Ihren Arbeiten. Es sind die Weltmeisterin Lydia Hitzfeld, der Berliner Künstler Filip Mrvijl und Vanessa Hitzfeld aus Kevelaer.

Die Standorte sind der Rathaus Vorplatz, die Breitenstraße und die Aktionsfläche in der City Galerie.

Am Sonntag geht’s weiter mit der Fertigstellung der Profi 3D Malerei und Vorstellung der fertigen Kunstwerke. Ab 12. Uhr beginnt dann das große Kunstspektakel in der Innenstadt.

Die teilnehmenden Kindermaler werden in 4 Katagorien eingeteilt ( bis 5 Jahre , 6 bis 9 Jahre, 10 bis 15 Jahre und ab 16 Jahre. Für alle Teilnehmer gibt es Urkunden für besondere Leistungen gibt es Freikarten für das Aquafit, Kurparktherme, Wortreich und den Wildpark Knüll in Homberg.
Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt am Sonntag wird die Körperkunst von Anja Triebe sein. Sie hat sich spezialisiert auf temporäre Henna-Hautbemalung.
Die Straßenmusiker wie das Duo Rüdiger Brinkmann werden unterschiedliche Darbietungen an verschiedenen Standorten in der Innenstadt zu Gehör bringen.

Der Schauspieler Lutz Jahr wird in Gestalt des „tapferen Schneiderleins“ (Premium Märchen von Bad Hersfeld) mit den Besuchern der Innenstadt das Kegelspiel „7 auf einen Streich“ spielen und auch musikalische Darbietungen mit der Drehleier demonstieren. 

Wie bei den Straßenmalern – so werden auch hier Straßenkünstler und Musiker gesucht die Lust haben am 8. April im Rahmen der Veranstaltung „Bad Hersfeld KREATIV“  zwischen 12 und 18 Uhr in der Innenstadt aufzutreten. Bewerbungen bis zum 4 April per E-Mail an info@kreativteam-jung.de


Anna Nesyba – Sopran

Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld.
Verfemte Musik - erstickte Stimmen erklingen wieder und werden zu Mahnern in der Gegenwart 

Im Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld soll es darum gehen, einige Facetten der verheerenden Auswirkungen der NS-Kulturpolitik zu zeigen. Dazu wird beispielhaft Musik vier unterschiedlicher Komponisten erklingen, die stilistisch sehr unterschiedlich sind, aber alle im dritten Reich nicht aufgeführt werden durften. Den Rahmen bilden passend zum Kirchenjahr zwei Passionskantaten. Die erste ist „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieser war zu Zeiten des dritten Reiches schon lange verstorben, allerdings wurde er der NS-Rasseideologie folgend nicht aufgeführt und musste nach 1945 quasi neu entdeckt werden. Am Schluss des Konzertes ist die Passionskantate von Walter Braunfels zu hören. Dieses eindringliche Werk entstand während des Krieges, ohne Perspektive aufgeführt zu werden. Braunfels war bis 1933 einer der erfolgreichsten Komponisten Deutschlands, erhielt dann aber Aufführungsverbot aufgrund seiner halbjüdischen Herkunft. Seine künstlerischen Wurzeln sind die deutsche Romantik und der Katholizismus. Unter schwierigsten Bedingungen und unter Bedrohung lebend entwickelt er im Zentrum seiner Kantate mitten im Krieg eine ergreifende Vision einer besseren Welt, ausgehend von der Fußwaschungsszene der Passionsgeschichte. Walter Braunfels überlebte das dritte Reich, seine Musik ist aber immer noch weitgehend vergessen. Anton Webern ist der einzige Komponist des Abends, der nicht aus Gründen seiner rassischen Herkunft, sondern aufgrund der Art des Komponierens zur entarteten Musik zählte. Von ihm erklingen die geistlichen Lieder op 15. Das bedrückendste Beispiel wird die Studie für Streichorchester von Pavel Haas sein, dessen steil aufsteigende Karriere als Komponist mit der Besetzung der Resttschechei durch das Deutsche Reich endete. Dieses Werk entstand im Theresienstädter Ghetto. Es sprüht vor tänzerischer Folklore und Energie. Die NS-Führung benutze es für ihren Propagandafilm „der Führer schenkt den Juden eine Stadt“, in dem es in Ausschnitten unter den Augen des Komponisten aufgeführt wird. Nachdem es bei einem Besuch des Roten Kreuzes noch einmal gespielt wurde, wurde Haas nach Auschwitz deportiert und vergast.

Sebastian Kitzinger – Bass

Dieser Abend kann und soll kein Versuch einer Wiedergutmachung sein, sondern die Musik und die Schicksale sollen der Gegenwart Mahnung und Lehre sein. Deshalb bedankt sich die Hersfelder Kantorei herzlich bei Bischof Dr. Hein und Staatsminister Michael Roth, die die Hintergründe zum Spannungsfeld Kunst, Politik und Religion erläutern werden und bei Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern der Konrad-Duden-Schule, die einen Bezug zur Hersfelder Region herstellen werden.

Es musizieren: Anna Nesyba – Sopran, Sebastian Kitzinger – Bass, die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und der Konzertchor der Hersfelder Kantorei unter der Leitung von Sebastian Bethge.

Karten können im  Vorverkauf in der Hoehlschen Buchhandlung, Weinstraße 21, 36251 Bad Hersfeld und bei Mitgliedern der Hersfelder Kantorei für 15 € (ermäßigt 12 €) erworben werden oder an der Abendkasse für 18 € (ermäßigt 12 €).

 

Abschied und Neuanfang bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt war von Abschied und Neuanfang gekennzeichnet. Bei den anstehenden Wahlen sind sowohl Wehrführung als auch Vereinsvorstand neu zusammengesetzt worden.

Der langjährige Wehrführer Jürgen Richter trat nach fast neun Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl an und verabschiedete sich unter stehendem Applaus von der Führungsposition. Neuer Wehrführer ist Pierre Walter, der bisher stellvertretender Wehrführer gewesen war. Seine beiden Stellvertreter sind weiterhin Ingo Albrecht und neu Sebastian Sommer. Pierre Walter bedankte sich bei seinem Vorgänger Jürger Richter, der die Kernstadt und zeitweilig die gesamte Feuerwehr Bad Hersfeld geführt hatte, für sein Engagement und seine Zeit. Dabei unterstrich er, dass Jürgen Richter maßgeblich an der Modernisierung des Feuerwehrwesens beteiligt war. Richter wurde für seine Leistungen mit der St. Floriansmedaille am Bande in Bronze ausgezeichnet, die er völlig überrascht aus den Händen von Marco Kauffunger als Vertreter des Kreis- und Bezirksfeuerwehrverbandes entgegen nahm. Der neue Wehrführer bedankte sich auch bei Jürgen Richters Lebensgefährtin Alexandra Weirich für die Geduld und die Unterstützung mit einem kleinen Präsent.

Auch Ernst Walter, zweiter Vorsitzender des Feuerwehrvereins, nahm nach zehn Jahren Vorstandsarbeit Abschied. Jürgen Richter würdigte Ernst Walters wichtige Arbeit, die er zusammen mit ihm und Klaus Klee als den beiden ehemaligen Vorsitzenden übernommen hatte.

In seinem Jahresbericht konnte der Wehrführer Jürgen Richter noch einmal auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Neben 214 Einsätzen leistete die Kernstadtfeuerwehr noch 98 Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen in der Stadt. Besonderes Augenmerk legte Richter auf die Tauchergruppe, die im November mehrere Tage bei einer Personensuche in der Fulda eingesetzt wurde. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte ging von 114 auf 104 Ende 2017 zurück. In der Jugendfeuerwehr sind 30 Jugendliche aktiv, während die Alters- und Ehrenabteilung 34 Mitglieder umfasst. Richter musste leider auch feststellen, dass von 55 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern Ende 2017 nur noch 12 alle Anforderungen für den Atemschutzeinsatz erfüllten. Im Namen der Feuerwehrführung gab Richter auch eine Neuregelung für die Ausbildung bekannt. Einsatzkräfte, die im Jahr zu wenig Ausbildungs- und Übungsdienste besuchen, werden bis zum Ausgleich dieser Zeit vom aktiven Feuerwehrdienst ausgeschlossen.

Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Jürgen Richter ein letztes Mal allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die in der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, bei den Feuerfüchsen und der Alters- und Ehrenabteilung zum Gelingen beigetragen haben. Besonders dankte er Stadtbrandinspektor Frank Jakob, der als Produktverantwortlicher die Interessen der Feuerwehr gegenüber der Stadtverwaltung vertritt.

Jürgen Richter unterstrich abschließend den fairen Umgang der vergangenen neun Jahre und schloss mit den Worten: „Ich melde mich als Wehrführer der Kernstadt ab.“ Die Versammlung erhob sich von ihren Plätzen applaudierte stehend dem sichtlich gerührten Wehrführer.

Stadtrat Hans-Georg Vierheller, der an diesem Abend auch Wahlleiter war, dankte im Namen der städtischen Gremien der Kernstadtfeuerwehr und betonte die wichtige Bedeutung der Kernstadtfeuerwehr für das Wohl der Stadt.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar überbrachte die Wünsche des Kreisausschusses und erläuterte die Bedeutung der Bad Hersfelder Kernstadtfeuerwehr, indem sie nicht nur die überörtlichen Aufgaben beschrieb, sondern auch deutlich machte, dass die Abteilung Kernstadt rund dreißig Prozent aller Feuerwehreinsätze des Landkreises bewältigen müsse. Sie rief dazu auf, sich als Kreisausbilderin oder Kreisausbilder zu engagieren. Als besondere Überraschung verlieh sie Kreisausbilder Roland Rüger die Anerkennungsprämie für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Christian Seelig, der Frank Jakob als Stadtbrandinspektor vertrat, dankte sowohl der Einsatzabteilung als auch den scheidenden Führungskräften für ihre engagierte langjährige Arbeit. Er schloss mit einem Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen im städtischen Feuerwehrwesen.

Marco Kauffunger vom Kreisfeuerwehrverband ehrte Ernst Walter für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft mit der Ehrenplakette in Bronze. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden Dieter Buhl, Gerhard Fey, Harald Fey, Horst-Dieter Flinnert und Wilfried Schaffert mit der Ehrenplakette in Gold geehrt.

Autor: Christian Bärmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Beförderungen
Jugendhauptlöschmeister:

Julian Richter

 

Feuerwehrfrau/-mann:

Marc Baumgart
Marian Kramer
Vanessa Mähler
Marius Nuhn
Thomas Pierek-Alles
Sascha Vensky

Oberfeuerwehrmann:

Christian Pohl
Fabian Nitsch
Kevin Rzeczewsky

 

Löschmeister:

Matthias Lotz

 

Oberlöschmeister:

Nick Schultz

 

Hauptlöschmeister:

Sebastian Sommer

 

Wahlergebnisse

Wehrführer Pierre Walter (52 Ja-, 10 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Ingo Albrecht (57 Ja-, 5 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Sebastian Sommer (43 Stimmen; 18 Stimmen für Gegenkandidat Nick Schultz, 2 Nein-Stimmen)

 

Vorstand

Vorsitzender Sebastian Sommer (70 Ja-, 6 Nein-, 2 ungültige Stimmen
Zweiter Vorsitzender Nick Schultz (40 Stimmen; 20 Stimmen für Gegenkandidat Christian Pohl, 6 Nein, 2 Enthaltungen)
Kassierer Frank Schneider
Zweiter Kassierer Stefan Wenzel
Schriftführer Martin Herbst


Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH.

Bürgermeister Thomas Fehling gibt seine Funktion als Geschäftsführer Ende Februar ab. Zweiter Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft bleibt der Leiter des städtischen Fachbereichs Technische Verwaltung, Johannes van Horrick.

Müller wuchs im westfälischen Oer-Erkenschwick auf, studierte an der Ruhr-Universität-Bochum Rechtswissenschaften und lebt seit 25 Jahren in Niedersachsen. Er arbeitet seit den neunziger Jahren in leitenden Positionen in der Wirtschafts- und Strukturförderung sowie in der Wohnungs-, Immobilien- und Bauwirtschaft; ab 1995 durchweg als Geschäftsführer.

Seit den Anfängen seiner beruflichen Laufbahn handelte Müller immer kommunalen Auftrag oder aber für kommunale Gesellschaften. Etappen seiner beruflichen Tätigkeit waren u.a. die Deutsche Bau- und Grundstücks AG (BauGrund), die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren mbH (GWS), die Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR) sowie die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH (REG).

Neben den allgemeinen Aufgaben der Wirtschaftsförderung wie Ansiedlung, Bestandspflege und Gründungsberatung war er auch für den Bau kommunaler Großprojekte verantwortlich. So schuf er u.a. den Indemann im Kreis Düren, das Neue Gymnasium Bochum und eine Vielzahl von Gewerbe- und Wohngebieten. „Mit diesem großen Erfahrungsschatz hat uns Michael Müller überzeugt. Er wird für die zukünftigen Projekte in unserer Stadt von großem Nutzen sein.“ macht Bürgermeister Thomas Fehling die Entscheidung der Kreisstadt für den 58jährigen Juristen deutlich.

Fehling weiter: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass er darüber hinaus auch das Thema Kommunale Wirtschaftsförderung für Bad Hersfeld wieder spürbar beleben wird.“Ende Januar bereits hat sich Müller mit Wirtschaftsakteuren aus Bad Hersfeld zu einem ersten Workshop getroffen, um die Wünsche und Anforderungen der Unternehmen aufzunehmen.

An der Position in Bad Hersfeld fasziniert ihn selbst die Komplexität und Vielzahl der Aufgaben. Müller dazu: „An entscheidenden Zukunftsvisionen der Stadt Bad Hersfeld mitwirken zu können, war bei meiner Entscheidungsfindung ein wichtiger Pluspunkt“. Und letztlich habe ihn auch „das außerordentlich schöne Stadtbild von Bad Hersfeld“ überzeugt.

Müller hat sein Büro am Firmensitz der Wirtschaftsbetriebe im Gebäude der Schilde-Halle.

 

von links: Ingo Albrecht, Thomas Eckhardt, Andreas Büttner, Wofgang Schneider, Dr. Diab, Hans-Jürgen Schülbe, Jürgen Richter, Sebastian Sommer, Pierre Walter

Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt beteiligt den Förderverein MediKids am Erfolg

Der Maustüröffner Tag der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt am 03. Oktober des vergangenen Jahres wurde durch den Besuch und die aktive Teilnahme von einer Vielzahl an Kindern, Jugendlichen und Familien zu einem großen Erfolg. Wir sagen Danke

Wir konnten den Familien ein umfangreiches Programm mit vielen Attraktionen bieten. Das gesamte Spektrum der Feuerwehrtechnik wurde präsentiert und hier speziell das Augenmerk auf das Aktive mitwirken der Besucher gelegt. Anfassen, mitmachen, spüren und erleben war unser Ansatz und er hat sich als erfolgreich erwiesen. Eine Riesenhüpfburg, welche der Feuerwehr als Geschenk der Sparkasse Bad Hersfeld – Rotenburg übergeben wurde. Eine Anhänger-Spende für die Jugendfeuerwehr, damit zukünftige Ausflüge und Fahrten gemeistert werden können, die Indienststellung eines neuen Einsatzfahrzeuges und vieles mehr konnten man an diesem Tag erleben.

„Wir möchten nun etwas zurückgeben und dem Förderverein der MediKids der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Bad Hersfeld e.V. eine Spende in Höhe von 500 Euro aus den Einnahmen des Tages überreichen“ so Wehrführer Jürgen Richter.

Nach Aussage des Vorsitzenden der MediKids Hans - Jürgen Schülbe, der von seinen Vorstandsmitgliedern Herrn Dr. Diab und Herrn Wolfgang Schneider begleitet wurde, wird die Spende zur Einrichtung eines Spielzimmers benötigt, damit den Kindern der Klinikaufenthalt so angenehm wie nur möglich gestaltet werden kann.

Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt)

 

Bildunterschrift von link

Feedback Behinderten WC

Wie gut sind die städtischen Dienstleistungen? Neue Feedback-Geräte im Testbetrieb

Seit einigen Tagen sind sie in Einrichtungen der Stadtverwaltung im Einsatz, manch eine oder einer wird sie auch schon selbst benutzt haben: die sogenanten „Feedback-Geräte“. An Ihnen können jetzt Bürgerinnen und Bürger Rückmeldung geben über die Qualität der städtischen Dienstleistung, die sie gerade genutzt haben.

Die insgesamt neun Geräte sind in unterschiedlichen Varianten an folgenden Orten zu finden:

- Zwei Stelen im Bürgerbüro und im wortreich,

- drei Displays für die Tresen im Kurbetrieb, in der Stadtbücherei und in der Kartenzentrale,

- sogenannte Smiley-Boxen an der Wand der Ordnungsbehörde und im Standesamt (beides Am Markt 16), in der Stadtkasse sowie im Behinderten-WC am Marktplatz.

Das System „FeedbackNow“ bietet Nutzern die Möglichkeit, die Leistungen der Stadt Bad Hersfeld zu bewerten. Die Bedienung an den kleinen schwarzen Geräten selbst ist denkbar einfach - mit nur einem Klick ist man dabei.

Die Nutzer beantworten die ihnen gestellte Frage einfach und unkompliziert durch Drücken eines Smiley Buttons in den Farben grün, gelb oder rot. Das Feedback der Kunden wird dann im Rathaus zentral erfasst und ausgewertet.

Feedback Buergerbuero

Felix Wimhöfer leitet bei der Stadt den Fachbereich Stadtmarketing und hat die Aktion gestartet. Er macht die Ziele für die Stadt deutlich: „Mit FeedbackNow haben wir ein weiteres Steuerungselement im Rahmen unseres Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Mit den direkten Bewertungen von Kundinnen und Kunden können wir die Qualität unserer Dienstleistungen messbar machen sowie Verbesserungsmöglichkeiten konkreter erkennen.“

Die Geräte werden im Rahmen eines mehrmonatigen Testversuches auf jeden Fall bis in den April hinein verfügbar sein. Ob es danach dauerhaft in Bad Hersfeld weitergeht, hängt nicht nur von der Funktionsfähigkeit des Systems ab. Hier sind ist die Stadt sehr zuversichtlich.

Wesentlich ist vor allem, ob die Geräte akzeptiert und benutzt werden. Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Besucher haben es also auch hier buchstäblich „in der Hand“, durch eine rege Beteiligung der Stadtverwaltung auch zukünftig Hinweise zu geben, um dauerhaft besser zu werden!

Ganz wichtig: Es weren keinerlei personenbezogene Daten erhoben. Die Eingaben werden weder mit dem jeweiligen Nutzer verknüpft, noch werden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zugeordnet.

Wimhöfer abschließend dazu: „Wir werden mit den Geräten keine Personen kontrollieren oder überwachen! Es geht uns allein um Ansatzpunkte für Verbesserungen bei Dienstleistungen, Serviceprozessen und Einrichtungen.“


Zwei Platanen in der Klausstraße müssen entfernt werden

Grün in der Innenstadt ist sinnvoll und schön. Das gilt auch für die Klausstraße, einen historischen Straßenzug, der durch den alten Gebäudebestand geprägt ist und räumlich relativ beengte Verhältnisse aufweist.

Platanen müssen weg

Läuft man die Klausstraße entlang, liegt auf Höhe des Reformhauses ein kleiner dreieckiger Stadtplatz, der mit drei Bäumen bestanden ist. Dabei handelt es sich um Platanen, die aber dort nicht standortgerecht sind. Sie wurden vor Jahrzehnten in einem Abstand von etwa sieben Metern gepflanzt – dies ist jedoch zu eng. Notwendig sind mindestens rund 10 Meter.

Darum müssen zur zukünftigen Sicherung und Entwicklung der Stadtgehölze die äußeren beiden Platanen in der Klaussstraße im Laufe des Februars entnommen werden.

Heute wachsen die Kronen schon dicht an den Gebäudebestand heran und behindern sich gegenseitig in ihrem Wachstum. Zudem weist ein Baum bereits eine bedrohliche Schieflage auf, so dass auch aus Gründen der Verkehrssicherung Handlungsbedarf besteht.

Durch die Entnahme entsteht mehr Raum für den mittleren, sehr vitalen Baum und er kann entsprechend in seiner Entwicklung gefördert werden. Dieser wird so zurückgeschnitten, dass die Krone weniger auskragend ist und sich dem vorhandenen Raum anpasst.

Die Platane (Platanus acerifolia) ist ein Baum, dessen Krone weit auskragt und insgesamt eine Höhe von bis ca. 50m erreicht. Sie wird auf Grund ihrer Platzanforderungen meist in großen Parkanlagen oder als Alleenbaum eingesetzt.

Dieser Platz steht in der Klausstraße nicht zur Verfügung. Man kann Platanen sehr gut zurückschneiden und kleinhalten – allerdings müssen diese Erziehungsschnitte bereits im jungen Alter vorgenommen werden. Haben sie einmal, wie in der Klausstraße, eine stattliche Größe erreicht, kann zwar die Krone ohne Probleme radikal zurückgeschnitten, der Baum kann aber nicht mehr zu einem Kleinbaum „zurückerzogen“ werden.


v.li.n.re.: Kai A. Struthoff Hersfelder Zeitung, Gundula Gause ZDF, Vorsitzenden des Vorstandes, der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Reinhard Faulstich

Digitalisierung verändert die Welt und wo bleiben wir? Veranstaltung in der Schilde-Halle Bad Hersfeld

Die digitale Revolution – Gundula Gause zu Gast auf dem diesjährigen Sparkasse-Forum, das vom Vorsitzenden des Vorstandes, der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Reinhard Faulstich eröffnet wurde.
Gundula Gause sprach zum Thema „Digitalisierung – Auswirkung auf Medien und die Gesellschaft“.

Allen bekannt als „Mrs. heute-journal“ begleitet sie mehr als 24 Jahre die abendlichen Hauptnachrichten im ZDF. Sie studierte in Paris und Mainz unter anderem Politwissenschaft und beschäftigt sich viel mit der zunehmenden Digitalisierung. Diese erfasst nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens und in der Zukunft alle Gesellschaften.

Vorsitzender des Vorstandes, der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Reinhard Faulstich

Nur, was wird aus den Menschen? Eine lineare Gesellschaft wird digital und das immer rasanter.
Sind wir überhaupt noch in der Lage all das zu begreifen? Wo früher das Radio oder die Zeitung das erste Informationsportal war, sind es heutzutage die zahlreichen Smartphones, Computer, Internetfernsehen, kurz gesagt die digitalen Medien.

Wir gehen mit dem Smartphone schlafen und wachen daneben auf, stets erreichbar denn man könnte ja etwas versäumen. Dennoch wir alle können uns nicht davon verschließen, weil in der Zwischenzeit die „schöne digitale Welt“ auch in vielen Haushalten den Einzug hält.

Für viele ist das Smartphone heilig, ohne Smartphone verlässt man nicht das Haus, und auch beim Mittag oder Abendessen muss digitale Welt neben dem Teller liegen.

Gudula Gause ZDF Nachrichtensprecherin

Dazu gehört auch das „Online Banking“ ob über den heimischen PC oder über die zahlreichen Handys. Wie schön war doch die Zeit als wir noch bei einer Überweisung oder beim Geldabholen ein persönliches Gespräch mit einem Bankmitarbeiter hatten.

Was wird aus unserer zukünftigen Arbeitswelt. Die Digitalisierung ersetzt so manchen Arbeitsplatz und sorgt dafür, dass die Umschulungsmaßnahmen ansteigen werden. Die Schnelligkeit mit der sich heute die Anwendungsmöglichkeiten ergeben ist kaum noch nachvollziehbar.
 „Wir alle sind mittendring und keiner weiß so recht, wohin die Reise führt“. Klar ist bereits heute, dass das autonome Fahren kommt, das Internet wird sich rasant weiterentwickeln. Das Überangebot an Nachrichten/Informationen ist bereits vorhanden.
Gundula Gause, „Der Mensch ist eigentlich nicht mehr der Mensch, sondern heißt schlicht User in der digitalisierten Welt“.
Alles wird immer mehr durch digitale Apps erfasst, von Steuererklärungen, Behördengänge, über die Wettervorhersage bis hin zu Vorsorgemaßnahmen und vieles mehr. Fachleute gehen davon aus, dass eine Steigerung von gut und gerne 30 Prozent in den nächsten Jahren erreicht wird.

In die Schilde-Halle kamen rund 700 geladene Gäste

Auf jedenfalls verändert das Internet Wirtschaft und Gesellschaft so schnell wie zuvor noch keine andere technische Revolution. Selbst das Kennenlernen eines Partners wird in der digitalen Welt erledigt. Wo bleibt die Menschlichkeit, das Natürliche, das uns einst mitgegeben wurde?
Und so wird die neue Art des Miteinanders auf diese Weise geregelt, und auch vor den Schulen ist die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten. Man spricht bereits von einer digitalisierten Bildung.





Demnächst auf Stadt TV Bad Hersfeld:

Wie verändert die Digitalisierung Ihr Leben? Wie kommunizieren wir zukünftig?


Gründung einer neuen Feuerwehr, starke Mitgliederzahlen

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld) Gründung einer neuen Feuerwehr, starke Mitgliederzahlen

Am vergangenen Samstag trafen sich die Asbacher Brandschützer zur Jahreshauptversammlung, welche durch den Vereinsvorsitzenden Matthias März eröffnet wurde. Zunächst gab es eine Schweigeminute für verstorbene Kameraden der Asbacher Wehr, sowie für den eine Woche zuvor verstorbenen Feuerwehrkameraden Sebastian Gubitz aus Bad Salzungen. Wenige Stunden zuvor waren die Kameradinnen und Kameraden zu Ihrer Partnerwehr nach Bad Salzungen gereist, um Abschied von Sebastian zu nehmen, welcher bei einem tragischen Unglück während eines Einsatz sein Leben verlor.

März berichtete über die Tätigkeiten des Vereins im abgelaufenen Kalenderjahr 2017 bei denen er einige Highlights nannte. Darunter war die Unterstützung der Kirche bei der Veranstaltung „Kirche in Bewegung, Pilgern mit Traktoren“ im vergangenen April oder die viertägige Vereinsfahrt in den Bayrischen Wald mit verschiedenen Exkursionen wie z.B. nach Prag. Er zeigte sich sichtlich begeistert über die hohe Einsatzbeteiligung, die im Schnitt bei 16 Kräften lag und die stetige Aus- und Fortbildung der Floriansjünger, bei denen die frisch geschulten Kräfte den „alten Hasen“ Neuigkeiten vermitteln können.

Wehrführer Carsten Ullrich zog eine Bilanz über 13 Einsätze, 1600 geleisteten Übungsstunden und der konstant gebliebenen Mitgliederzahl von 37 aktiven Feuerwehrkameradinnen und Kameraden. Er lobte zudem die hohe Übungsbeteiligung, die an einigen Übungsabenden mehr als 25 Einsatzkräfte in das Gerätehaus lockt. Eines der wichtigsten Punkte ist, dass es nun endlich mit dem Neubau des Gerätehauses vorangehe, wobei die ersten Baubesprechungen im technischen Rathaus stattgefunden haben.

Auch die Jugendfeuerwehr des Stadtteils braucht sich nicht hinter der Einsatzabteilung zu verstecken. Jugendfeuerwehrwart Alexander Dahl konnte zusammen mit den 20 aktiven Jugendlichen (8 Mädchen und 12 Jungen) 211 Übungsstunden abhalten und an zahlreiche Wettkämpfen teilnehmen, sowie eine mehrtägige Fahrt nach St. Peter-Ording gemeinsam mit den Jugendlichen durchführen. 

Als Vertretung für Bürgermeister Thomas Fehling war der 1. Stadtrat Hans Vierheller anwesend um die Grußworte der Stadt Bad Hersfeld zu überbringen. Vierheller lobte die personell gut aufgestellte und schlagkräftige Truppe, was nicht zuletzt an der hervorragenden Jugendarbeit liege. 

Er berichtete zudem über den Sachstand des Neubaus und gab die Planungsfortschritte bekannt.
Am 21. April diesen Jahres, stehe die Zusammenlegung der Wehren Asbach und Beiershausen, zur Feuerwehr Fuldatal bevor. Er appellierte an die Vernunft der Kohlhäuser und würde sich freuen, wenn einige den Weg nach Asbach finden würden.

Christian Seelig, welcher als stellv. Stadtbrandinspektor anwesend war, schloss sich den Worten seiner Vorredner an und hoffte darauf, dass das neue Gerätehaus bis zum Hessentag fertiggestellt ist, um gut und strategisch vorbereitet zu sein.

Jürgen Richter, Wehrführer der Bad Hersfelder Kernstadt und Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Kalenderjahr. Er lobte hierbei auch das Mitwirken der Kameraden in den Spezialeinheiten, beispielsweise der Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Hersfeld. Er überbrachte beste Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes und verlas die Ehrenurkunden für langjährige Mitglieder.

Ehrungen und Beförderungen:

Feuerwehrmann
Fabian Götz
Sophia Götz

Oberfeuerwehrmann
Christian Alles
Mika Weil

Hauptfeuerwehrmann
Timmothy Weil

Löschmeister
Jonas Seitz

Ehrenurkunde:

25 jährige Mitgliedschaft
Michael Schmer
Wolfgang Alles

60 jährige Mitgliedschaft
Karl Glebe

70 jährige Mitgliedschaft

Jakob Lenz


Einbruch im Tierheim Hersfeld-Rotenburg - Rohe Gewalt und hohen Sachschaden.

Das Tierheim ist auf Spenden angewiesen - http://www.tierschutzverein-hef.de/ auf dieser Seite kann man spenden, auch über den kleinste Betrag oder über eine Mithilfe freut sich das Tierheim

Am 28.01. bemerkte ein Mitarbeiter um 06:30 Uhr bei Eintreffen den Einbruch.

Umgehend wurde die Polizei benachrichtigt und danach sofort und zuerst nach all' unseren Tieren geschaut. Diese waren zum Glück verschont geblieben, leider etwas verstört.

Dann konnten erst der gesamte Schaden aufgenommen werden:
Der oder die Täter haben sich Zugang über das Eingangstor verschafft und dieses aufgehebelt. Dann war die massive Eingangstür dran. Im Büro wurden nicht nur die Spendendosen entleert (Inhalt nicht genau zu beziffern, ca. um 100-200,-€), sondern auch der Laptop herausgenommen und die Festplatte herausgebrochen.

Überall im Haus sind Reste von Feuerlöschmitteln verteilt.

Es wurden mehrere verschlossene Türen brachial zerstört und die Räume durchsucht. Im Archiv fanden die dann einen Wertschrank, der nur die Zusatzschlüssel für die Schließanlage enthielt. Dieser wurde mit einem Winkelschleifer aufgetrennt. Das Archiv sieht dementsprechend aus. Die Räume wurden durchsucht und alle Handkassen und gelagerten Spendendosen (leer) aufgebrochen.

Aufgrund der vielen Spuren, musste auch noch am Montag Morgen die Spurensicherung ran.

Fazit:

Tausende Euro Schaden für zwischen 100-200 € Beute.

Wir müssen das schwere vordere Eingangstor reparieren. Vier Türen (zwei davon extra gesichert) müssen inklusive des Rahmens ausgetauscht werden. Die Türen sind komplett zerstört worden.

Wir bitten hier um Hilfe von geeigneten Unternehmen aus dem Kreis, da wir das Tierheim ganz schnell wieder für die Tiere und Besucher sicher bekommen müssen. Jede Hilfe zählt.

Unsere EDV ist hin. Wir haben erst mal den E-Mail Verkehr umgeleitet, aber die Anlage musste nun neu angeschafft und eingerichtet werden. Wir sind noch an den Arbeiten. An dieser Stelle ein großes Dank an die Firma Expert Klein in Bad Hersfeld, die uns sofort und toll geholfen haben. Das gesamte Tierheim musste auf Vordermann gebracht werden. Das Archiv und die Dokumente müssen geordnet und verwahrt werden. Es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Wir vom Vorstand dürfen uns gerade auch in dieser Situation sehr für die rasche und kompetente Hilfe der Polizei Bad Hersfeld bedanken.
Ein sehr grosses Lob geht an unsere Mitarbeiter, die sich besonnen verhalten haben und auch in dem Chaos vorbildlich um die Tiere kümmerten. Gerade in einer solchen Situation müssen die Tiere durch qualifizierte Mitarbeiter ordentlich betreut werden. Die Katzen hatte es am meisten mitgenommen und haben kein Futter angerührt. Sie haben sich wieder gefangen, nachdem die Stamm-Mannschaft sich um diese gekümmert hat.

An unsere Reinigungskräfte, für deren Einsatz, das Tierheim von den Hinterlassenschaften zu reinigen.

Wir brauchen Eure Hilfe. Bitte informiert Euch auf unserer Webseite, wie ihr uns unterstützen könnt ( www.tierschutzverein-hef.de). Angefangen von Spenden, bis hin zu Sachunterstützungen für diesen speziellen Fall. Unternehmen und Fachleute aus dem angesprochenen Bereich bitten wir, sich mit uns direkt unter

service@tierschutzverein-hef.de in Verbindung zu setzen.

Anmerkung:

Bitte denkt auch mal über eine Mitgliedschaft nach. Wir sind angetreten, das letzte verbliebene Tierheim im Kreis Hersfeld-Rotenburg gut in die Zukunft zu führen. Dafür brauchen wir Unterstützer.


Dorfentwicklungsverfahren AsBeKo läuft zum Jahresende 2019 aus - Letztmalige Antragstellung bis zum 30.09.2018!

Das Dorfentwicklungsverfahren in den Bad Hersfelder Ortsteilen Asbach, Beiershausen und Kohlhausen (AsBeKo) endet am 31.12.2019. Förderanträge können jedoch nur noch bis zum 30. September 2018 gestellt werden (also noch in diesem Jahr).

Maßgeblich ist hier der Posteingang beim Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, Fachdienst Ländlicher Raum, Sachgebiet Dorf- und Regionalentwicklung. Anträge, die erst nach diesem Termin eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden!

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, beabsichtigte Anträge zeitnah zu stellen. Die Anträge müssen bis zum 30.09.2018 vollständig vorliegen, das heißt, mit allen erforderlichen Unterlagen wie Antragsformular, Gestaltungsgrundsätze, ggf. Beratungsprotokoll, Fotos, Lageplan, Angebote oder Kostenschätzung, sowie notwendige behördliche Genehmigungen (Baugenehmigung, denkmalschutz-rechtliche Genehmigung etc.).

Hinsichtlich der Beantwortung von Fragen, ob die von Ihnen beabsichtigte Maßnahme förderfähig ist und wie Sie Ihre Planungen am besten realisieren können, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

1. Das mit der (für Sie kostenlosen) Privatberatung beauftragte Architekturbüro Pardemann, Tel. 0361/2229813, Email: guido@architektur-pardemann.de

2. Die zuständige Dorfentwicklungsbehörde beim Landrat des Landkreises Hersfeld–Rotenburg, Frau Torreiter, Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld, Tel. 06621/87-2216, Email: susanne.torreiter@hef-rof.de

3. In der Stadtverwaltung Bad Hersfeld Frau Alles Tel.: 06621 201-306, Email: palle@bad-hersfeld.de

Bei Interesse vereinbaren Sie einen Beratungstermin!


Das Foto ist Geschichte - die Gebäude sind mittlerweile verschwunden und haben Platz gemacht für neue Parkplätze

Baubeginn des neuen P+R-Platzes am Bahnhof im März geplant

Bad Hersfeld. Die Stadt Bad Hersfeld hatte zum Jahreswechsel 2016/2017 eine rund 4.300 m² große Fläche an der Bismarckstraße von der Deutschen Bahn erworben, um dort eine neuen Park-and-Ride-Parkplatz zu errichten.

Nachdem dem der kontrollierte Rückbau der noch auf der Fläche vorhandenen Gebäude erfolgt ist (wir berichteten), wurden vom Magistrat der Kreisstadt jetzt die Aufträge für den eigentlichen Bau des P+R-Platzes vergeben.

Zum Leistungsumfang gehören u.a.:

  1. 1.200 m³ Erdbauarbeiten (Boden lösen und weiterverwenden)
  2. 550 m³ Bodenverbesserung

Herstellen von rd. 3.000 m² Pflaster- und Asphaltflächen

Errichten einer rd. 70 m langen Lärmschutzwand mit einer Rankpflanzen-Begrünung mit einer Höhe von 3 m zum Schutz der angrenzenden Mischbe­bauung an der Bismarckstraße

Anlage von rd. 1.500 m² Rasenflächen, Pflanzen von 18 Bäumen

Errichten einer modernen Straßenbeleuchtung mit 5 LED-Straßenlampen

Sicherung des Geisufers mit einer Gabionenwand.

Die insgesamt 128 Stellplätze für Pendler, davon fünf als behindertengerechte Stellplätze angelegt, werden überwiegend in Schrägaufstellung angeordnet. Die Fahrbahnbreite beträgt 4,0 m.

An den Masten der Straßenbeleuchtung werden Sensoren für die Parkraumbelegungserfassung, analog zum System auf dem Marktplatz, angebracht. Der neu herzustellende P+R-Parkplatz wird im Parkleitsystem erfasst und auf neuen Monitoren im Stadtringbereich hinsichtlich der Belegung dargestellt. Der Park­platz soll nach dem gegenwärtigen Stand mit Gebühren belegt werden, die allerdings aus förderrechtlichen Gründen nach oben begrenzt sind.

Die Vorrüstung von Stellplätzen mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge wird vor­gesehen. Im Randbereich, der dem Bahnhof zugewandt ist, werden fünf Fahrrad­boxen mit Ladevorrichtungen aufgestellt. Ein weiterer Ausbau auf letztlich 15 Fahrradboxen kann erfolgen, wenn die Fahrradboxen Akzeptanz finden.

Der jetzige Auftrag in Höhe von rund 578.000 Euro (brutto) wird nach einer Ausschreibung an die Firma Räuber Bauunternehmen GmbH aus Bad Hersfeld erteilt. Die Gesamtmaßnahme zur Herstellung des P+R-Park­platzes an der Bismarckstraße wird mit rund 969.200 Euro aus GVFG- und FAG-Mitteln umfangreich gefördert. 

Nach der Projektplanung ist vorgesehen, mit den Bauarbeiten in Abhän­gigkeit von der Witterung im März 2018 zu beginnen. Die Tiefbauarbeiten und die Errichtung der Straßenbeleuchtung sollen bis Ende Juli 2018 ab­geschlossen sein, so dass unmittelbar danach der Betrieb aufgenommen werden kann. Die Bepflanzung des P+R-Parkplatzes wird dann im Oktober/November 2018 fertig sein.


1. und 2. Internationales Musikfestival Schloss Buchenau / Eiterfeld vom 26. März bis 06. April 2018 und vom 09.07- 22.07.2018

Im Rahmen des Internationalen Musikfestivals werden in dem wunderschönen

Bach-Haus in Bad Hersfeld an acht Terminen ( 26.03. + 02.04. + 04.04. +05.04. + 10.07. 13.07. + 17.07. +19.07. + 20.07.2018) stattfinden.

Im Herzen der Rhön treffen sich anlässlich des Festivals, unweit des Mittelpunkts von Deutschland, im Schloss Buchenau Musiker aus aller Welt und der Region zum gemeinsamen Lehren, Lernen und Musizieren. Mit einem festlichen Eröffnungskonzert

im Schloss beginnen zwei spannende Wochen, die prall mit Unterrichtseinheiten (Meisterkursen), Konzerten und einem Wettbewerb gefüllt sind.

Das Schloss Buchenau steht in dieser Zeit allen Musikfreunden aus der Region offen, die als Zuhörer und Mitwirkende an den Kursen und Konzerten teilnehmen wollen. Alle Unterrichte und viele Konzerte junger Musiker finden dort statt. Festtage, an denen die Besucher nicht nur Begegnungen von örtlichen Orchestern mit den Teilnehmern des Festivals, sondern auch Kulinarisches zu erwarten haben, werden weitere Höhepunkte im Schloss Buchenau sein.

Der Trägerverein des Festivals, die Internationale Gesellschaft für multimediale Kultur und europäische Kommunikation e.V., hat bereits viele Kulturaustausch-Projekte entwickelt und durchgeführt und freut sich auf einen regen Austausch zwischen Musikern und Gästen. In weiteren Konzertsälen wie dem wunderbaren Propsteihaus in Petersberg/Fulda, dem Kultursaal in Eichenzell und der schönen Aula der Alten Universität Fulda können sich Besucher auf wunderbare Konzerte freuen.



Präsentierten das neue Gästemagazin aus Bad Hersfeld: Silvia Heinze vom Kurbetrieb, Fachbereichsleiter Felix Wimhöfer, Bürgermeister Thomas Fehling, die Gestalterin Marion Hartleb und Agentur-Chef Oliver Röbke (roe-designz)

Das neue Gästemagazin der Stadt Bad Hersfeld ist erschienen!

Bad Hersfeld. Aus dem bisherigen Nachschlagewerk des Gastgeberverzeichnisses ist jetzt eine modern aufgemachte Publikation mit Magazincharakter geworden, die sich vorwiegend an auswärtige Gäste richtet.

Das Layout und die grafische Gestaltung des Gästemagazins wurden komplett überarbeitet. Dafür hat sich der städtische Fachbereich Stadtmarketing, zu dem auch der Kurbetrieb gehört, kompetente Hilfe von der Bad Hersfelder Werbeagentur roe-designz geholt. Und da alles neu "angepackt" wurde, wurde auch gleich auch etwas für die Nachhaltigkeit getan: Das Ausgaben erscheinen jetzt auf neutralem Recyclingpapier. Zudem wird das Gästemagazin nicht mehr nur einmal jährlich aufgelegt, sondern jetzt viermal im Jahr erscheinen. Damit kann die Redaktion auf aktuelle Entwicklungen zum Kur- und Gesundheitsstandort Bad Hersfeld besser reagieren als bisher.

Die gewohnten Informationsangebote zu Gastgebern, gastronomischen Angeboten oder touristischen Attraktionen in Bad hersfeld bleiben in vollem Umfang erhalten. Inhaltlich gibt es aber jede Menge Neues. In jedem Heft werden zusätzliche redaktionelle Inhalte zu einem besonderen Topthema aufbereiten. Ob Kunst & Kultur, Natur & Freizeit oder Gesundheit & Wellness – aus allen Bereichen, die die Attraktivität Bad Hersfeld ausmachen, werden die Magazin-Macher ab sofort fundierte Informationen und Anregungen bieten.

Dabei kommen auch Dritte in regelmäßigen Interviews zu Wort kommen. Unter der Rubrik "Menschenleben" werden dabei Personen, die mit Bad Hersfeld verbunden sind, ihre ganz persönliche Sicht auf Bad Hersfeld darlegen. Denn Anfang macht der bekannte Fernseh- und Festspiel-Schauspieler Christian Nickel. Das eigentliche Magazin im DIN A4-Format enthält nun auch alle Bad Hersfelder Veranstaltungen aus dem jeweiligen Quartal. Wer diesen Veranstaltungskalender gerne passend für die Hosen- oder Jackentasche mitnehmen möchte, der greift einfach zu der separaten Pocketversion in Postkartengröße.

Mit einer Auflage von 4.000 Exemplaren pro Quartal geht das Gästemagazin nun an den Start. Aber Fachbereichsleiter Felix Wimhöfer sieht Potentiale für das neue Format: "Das Gästemagazin wird sich sicher inhaltlich noch weiter entwickeln - und dann lässt sich die Verbreitung auch steigern!" Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht das, was Bürgermeister Thomas Fehling im Grußwort der ersten Ausgabe geschrieben hat: "Wir hatten Freude daran, das neue Gästemagazin der Kreisstadt Bad Hersfeld zu gestalten - und hoffen nun, Sie finden Gefallen an dem Ergebnis!"

Das Magazin liegt ab sofort unentgeltlich in den städtischen Gebäuden aus, so etwa im Kurbetrieb, in der Tourist-Information, im Bürgerbüro oder in der Stadtbibliothek. Auch die Kliniken und Hotels sind bereits damit versorgt.

Die nächste Ausgabe gibt es dann Anfang April 2018.

Auch  zum Download bereit unter: https://www.badhersfeld-tourismus.de/flyer-download-pdf.html



Helgo Hahn Bad Hersfeld

Neujahrs-Operettengala in der Stadthalle Bad Hersfeld

Dieter Voss vom Hessischen Rundfunk

Nur noch wenige Karten gibt es für die Neujahrs-Operettengala des Chorvereins Bad Hersfeld, der das musikalische Feuerwerk gemeinsam mit der Hersfelder Zeitung veranstaltet. Die Besucher erwartet wie in jedem Jahr ein bunter Reigen der beliebtesten Melodien aus der Zeit der „Goldenen“, „Silbernen“ und Berliner Operette. Außerdem dürfen natürlich Songs aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein nicht fehlen.

Unter der Leitung von Helgo Hahn musizieren das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt und die Solisten Maryna Zubko (Sopran) und Theodore Browne (Tenor). Dieter Voss vom Hessischen Rundfunk wird wieder charmant und unterhaltsam durch das Programm führen.


Die Operetten-Gala ist am Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:30 Uhr in der Stadthalle Bad Hersfeld. Eintrittskarten zu 25 und 28 Euro sind in der Festspiel-Kartenzentrale, Am Markt 1 erhältlich (Telefon 06621-640200).

Kein Weihnachtsfrieden an der Abzockfront! Warnungen aus dem Gewerbeamt der Stadtverwaltung vor neuer Masche

Vorsicht sollten in diesen Tagen Gewerbetreibende, Firmen, Ärzte und nicht zuletzt Mitarbeiter der Gemeindeverwaltungen walten lassen: Vor diversen Schreiben mit unangenehmen Folgen warnt derzeit das Gewerbeamt der Stadtverwaltung Bad Hersfeld.


Bekannt geworden war zunächst, dass eine Firma mit dem Namen "Zentrales Gewerbeverzeichnis – Region Bad Hersfeld" aktuell Schreiben an zahlreiche Firmen, Ärzte und sogar Gemeindeverwaltungen und gemeindliche Einrichtungen versendet, mit der Bitte, die "vorhandenen Angaben zu ergänzen bzw. zu korrigieren". Auf den ersten Blick sieht das Schreiben seriös und gar hochoffiziell aus, wie Gewerbesachbearbeiter Milko Fehling warnt: "Die Aufmachung dieser Schreiben erweckt bei Empfängern den Eindruck, sie mögen lediglich ihre Firmenangaben überprüfen und sie gegebenenfalls korrigiert und unterschrieben an das „Zentrale Gewerbeverzeichnis“ zurücksenden", so das Gewerbeamt. Hintergrund der Schreiben sei lediglich die Gewährleistung der aktuellen Daten in einem Zentralen Gewerbeverzeichnis in Berlin welches es von offzieller Stelle so garnicht gibt!
Hier ist größte Vorsicht geboten: "Es handelt sich bei dem „Zentralen Gewerbeverzeichnis“ aus Berlin nicht um eine ,Behörde oder staatliche Institution', die für die Registrierung oder Überwachung von Gewerbebetrieben zuständig ist, sondern um ein privates Marketingunternehmen, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Erst aus dem Kleingedruckten gehe hervor, dass mit der Unterschrift ein Zweijahresvertrag mit einer erheblichen Auftragssumme abgeschlossen wird. Bei Unterschrift und Rücksendung dieses Schreibens entsteht somit ein rein privatrechtlicher Vertrag mit der Folge, dass der Vertragsnehmer (also der Gewerbetreibende) eine Zahlungsverpflichtung für zwei Jahre eingeht. Von 780 Euro pro Jahr ist die Rede; weitere Details sind online unter
http://zentrales-gewerbeverzeichnis.info zu finden. Schon beim Besuch der Internetseite fällt dem aufmerksamen Leser auf, dass das vorgeschriebene Impressum fehlt und kein weiterer Hinweis, etwa auf den Betriebssitz der Betreiberfirma oder ein Handelsregistereintrag vorhanden ist. Seriöse Firmen hingegen haben diesbezüglich nichts zu verbergen und achten auf solche wichtigen rechtlichen Aspekte.

Die Stadtverwaltung Bad Hersfeld rät allen Betroffenen daher zu einer genauen Prüfung der Notwendigkeit eines solchen Vertrages.

Auch verschiedene Polizeibehörden warnen inzwischen vor dubiosen Schreiben und empfiehlt, die Inhalte eines solchen Briefes genau zu prüfen. Im Zweifel sollten die Empfänger stets bei den zuständigen Gewerbebehörden ihres Betriebssitzes nachfragen und bei Verdachtsfällen sofort die Polizei verständigen.


Mit vereinten Kräften: Vlasta Vitaskova, Olga Hajdukova und Josef Masa (3.-5.v.r.) aus der Partnerstadt Sumperk mit Karl-Ernst Wiechers (l.), Jörg Markert (3.v.l.) und Annika Sauer von der Stadt (r.)

Partnerstadt Sumperk engagiert sich für sozialen Zweck

Kurz vor Weihnachten besuchte wieder eine Delegation der tschechischen Partnerstadt Sumperk die Kreisstadt Bad Hersfeld – für einen guten Zweck.

Vlasta Vitaskova, Olga Hajdukova, Vlasta und Josef Masa hatten den weiten Weg nicht gescheut und verkauften, mit freundlicher Unterstützung durch Jörg Markert von der City-Galerie, selbstgemachtes Gebäck und Süßigkeiten aus ihrer Heimat.

Unterstützt wurden sie dabei von Jürgen Trapp und seinen Kameradinnen und Kameraden von der Ortsvereinigung Bad Hersfeld des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Die haben seit Jahren schon sehr gute Kontakte nach Sumperk und nutzten die Gelegenheit nicht nur, um ihre tschechischen Freunde zu begrüßen, sondern sie auch gleich aktiv beim Verkauf des Weihnachtsgebäcks zu unterstützen.

Vlasta Vitaskova, in Sumperk seit vielen Jahren die „gute Seele“ der Städtepartnerschaft, macht das Anliegen deutlich: „Wir wollten nicht nur die Gastfreundschaft in Hersfeld geniessen, sondern dem sozialen Leben in Bad Hersfeld auch etwas zurückgeben.“ Einsatz und Qualität machten sich schnell bezahlt – am frühen Nachmittag war alles ausverkauft!

Der Erlös geht an die Stiftung Hospital in Bad Hersfeld, wofür sich Annika Sauer vom städtischen Fachbereich Generationen herzlich bei den drei tschechischen Partnern bedankte: „Mockrát děkuji! – Vielen Dank!“

Wie immer mit aktiv war Karl-Ernst Wiechers, Vorsitzender des hiesigen Partnerschaftsvereins Deutsch-Tschechische Gesellschaft. Am Rande der Weihnachtsaktion führte er weitere Gespräche für die Zukunft.

Dabei ging es unter anderem um die Mitwirkung der tschechischen Partnerstadt auf dem Hessentag 2019. Ein wichtiges Datum, denn in dem Jahr soll zugleich das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Sumperk und BadHersfeld gebührend gefeiert werden.


Thomas Fehling stellte bei StudiumPlus seine Visionen für eine „Smart City“ vor.

Besser Leben in der „Smart City“  

Bad Hersfelds Bürgermeister hält Vortrag bei StudiumPlus  Wetzlar. Wenn Städte schlauer werden, dann steckt dahinter ein innovativer Kopf: In Bad Hersfeld ist Bürgermeister Thomas Fehling angetreten, aus der 30.000 Einwohner zählenden
Stadt eine „Smart City“ zu machen. Was das ist, erläuterte er bei StudiumPlus in Wetzlar im
Rahmen der Vortragsreihe „Digitale Transformation“.  
In den dualen Studiengängen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) wird auf das Thema Digitalisierung viel Gewicht gelegt. Wie sehr es in vielen Bereichen des Alltags Bedeutung erlangt hat, wurde auch bei Fehlings Vortrag „Smart City Bad Hersfeld – Smarte
Technologie für die Mittelstadt“ deutlich. Denn Fehling stellte ebenso Visionen für die Zukunft der modernen Stadt vor wie ganz konkrete und bereits umgesetzte Ideen aus dem täglichen Umfeld der Bürger.  
Der gelernte Wirtschaftsinformatiker kennt sich mit der Materie aus: Er arbeitete früher für amerikanische IT-Unternehmen. Seit sieben Jahren ist er Bürgermeister von Bad Hersfeld, einer zentral gelegenen Stadt, in der alle grossen Logistikanbieter zentrale Verteilzentren haben. Doch als er 2011 sein Amt angetreten habe, habe sich die Verwaltung „administrativ im Mittelalter“ befunden, erzählte Fehling. So habe er sich auf die Fahnen geschrieben, nicht nur diese zu modernisieren, sondern unter dem Sammelbegriff „Smart City“ ganzheitliche Entwicklungskonzepte für Themenfelder wie Verkehr, Energie, Stadtmarketing und Sicherheit aufzustellen.  

Mit Hilfe von Daten könne man neue Serviceangebote machen und Märkte erschliessen, erläuterte Fehling. „Ganz wichtig: Die Städte müssen die Hoheit über die Daten behalten!“ Und bei allem, was in diesem Bereich getan werde, müsse ein Nutzen für den Bürger
erkennbar sein. So sei eine optimierte Verwaltung ebenso ein Weg Geld zu sparen wie reduzierte Energiekosten – und die wiederum könne man durch das Sammeln und Auswerten von Daten beispielsweise in öffentlichen Gebäuden erreichen.   
Die Daten, die gesammelt werden, müssten, laut Fehling, auf einer zentralen Datenplattform zusammengeführt werden. Wo ist aktuell eine Baustelle, wo gibt es noch Parkplätze, wie ist das Wetter heute Abend bei den Bad Hersfelder Festspielen? Das alles seien Daten, die die Bürger nutzen könnten. Und nicht nur die Bürger: Daten sind auch eine Ware, für die beispielsweise Hersteller von Navigationsgeräten zahlen.
Ein Vorzeigeprojekt in Bad Hersfeld ist ein Parkleitsystem mit Erfassungssensoren, das punktgenau anzeigt, wo wie viele Parkplätze noch frei sind. Ein weiterer Baustein ist eine App, mit der man bei Bedarf die Strassenbeleuchtung optimieren kann.
Geschwindigkeitsmessungen würden mit Lärmmessungen gekoppelt, so dass erkennbar sei, wo etwas für den Lärmschutz getan werden müsse, berichtete der Bürgermeister. Doch das seien nur die Anfänge: Fehling stellt sich eine Smart City vor, in der über das WLAN-Netz Dinge wie Parkscheinautomaten oder „intelligente Mülleimer“ gesteuert werden, wo Busse autonom fahren, Roboter Pakete ausliefern Besucherströme gezielt in Einkaufswelten geleitet werden –  wo beispielsweise der Besucher der Festspiele, dem das Jackett eines Schauspielers besonders gut gefallen hat, per App sofort feststellen kann, wo er dieses in
der Stadt bekommen kann.
Beim Hessentag 2019 in Bad Hersfeld“ will Fehling den Bürgern und den Besuchern im Sinne eines als „Smart City Showcase“ zeigen, was man schon alles erreicht hat. Und den Bürgermeistern anderer Gemeinden riet er: „Klein anfangen, aber anfangen!“  




Neues Parkhaus für Amazon Mitarbeiter in Bad Hersfeld

Stadt stimmt zu: Parkplatzgelände vor Amazon-Logistikzentrum kann verkauft werden

Im Jahr 2009 wurde das Amazon-Logistikzentrum FRA 3 im Bereich der Oberen Kühnbach eröffnet. Die Logistikimmobilie selbst gehört Union Investment Real Estate, die sie an Amazon weitervermietet.

Das Grundstück vor dem Verteilzentrum, auf welchem sich der Parkplatz zum Amazonbetriebsgelände mit Solarbäumen befindet, ist bislang aber noch nicht im Eigentum von Union Investment. Der Hamburger Immobilien-Investment Manager beabsichtigt, diese Parkplatzfläche zu erwerben.

Dort soll u.a. ein Parkhaus entstehen. Außerdem will man gerne im Bereich der LKW-Rampen des Betriebsgebäudes zusätzliche Flächen für LKW-Stellplätze und erforderliche Arrondierungen erwerben.

Diesem Verkauf des rund 40.000 Quadratmeter großen Grundstücks hat die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Bad Hersfeld nun in ihrer Sitzung am 14.12.2017 zugestimmt.

Bürgermeister Thomas Fehling begrüßt die Entscheidung des obersten politischen Gremiums: „Der Mietvertrag für das Logistikzentrum wurde gerade zwischen Amazon und Union Investment um 10 Jahre verlängert. Unser Grundstücksverkauf für den Parkplatz trägt nun ebenfalls entscheidend zur Standortsicherung des Amazonverteilzentrums bei. Darüber freuen wir uns sehr!“

Die Stadt werde, so Fehling weiter, umgehend nach Beurkundung des Kaufvertrages in den nächsten Wochen, die sogenannte Entwidmung für das Parkplatzgrundstück durchführen. Dann steht der uneingeschränkten privatrechtlichen Nutzung des Parkplatzes durch Union Investment bzw. Amazon nichts mehr im Wege.

Durch den Verkauf werden auch die mit dem Grundbesitz für die Stadt direkt oder indirekt verbundenen Lasten aufgehoben, insbesondere die bisherige Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht für alle Flächen.

Fehling abschließend: „Die Verhandlungen waren durch die Vielzahl der Beteiligten in den letzten Monaten nicht ganz einfach. Doch die gute Zusammenarbeit mit Amazon und seinen Partnern hat jetzt zum Erfolg geführt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft gemeinsam gute Lösungen finden werden.“


Stengel Photo Bad Hersfeld Shiregreen-Trio live auf Hof Guttels

Folk nach dem Fest im Musikalische Zeitreise mit Shiregreen - Moritz erstmals mit Marisa Linß

Am Mittwoch, dem 27.12.2017, lädt das Bistro Moritz am Rotenburger Marktplatz wieder zu einer musikalischen Zeitreise mit Shiregreen ein. Unter dem Titel „Folk nach dem Fest“ präsentieren Klaus und Paul Adamaschek neben eigenen Stücken auch ihre Versionen von Liedern großer Songwriter der 60er und 70er Jahre. Als Überraschungsgast wird erstmals die junge Sängerin Marisa Linß bei Folk nach dem Fest im Moritz mit dabei sein.

Wer hört sie nicht immer wieder gerne, die Songs von Neil Young, Pink Floyd, Leonard Cohen, Creedence Clearwater Revival, Johnny Cash oder auch dem erst kürzlich verstorbenen Tom Petty. „Das ist die Musik, die uns geprägt hat,“ so Klaus Adamaschek, „und zum Jahresausklang gönnen wir uns das Vergnügen, unsere ganz eigenen Versionen dieser Songs auf die Bühne zu bringen.“ Aber natürlich gibt es im Moritz auch eigene Stücke vor allem vom aktuellen Shiregreen-Doppelalbum „Earthbound Songs/Traumwandler“ und auch ganz neue Songs zu hören.

Stengel Photo Bad Hersfeld Shiregreen-Trio live auf Hof Guttels

„Bei Folk nach dem Fest kann man bei vertrauten Melodien träumen und mitsingen, das ist zwischen den turbulenten Feiertagen genau das Richtige“, so Moritz-Betreiber Lars Weißflog. „Und passend dazu kann man an diesem Abend auch noch die größte Whiskyauswahl der Region erleben.“

Mit dem 60-jährigen Songwriter und Sänger Klaus Adamaschek auf der Bühne stehen Paul Adamaschek aus Essen am Bass und die preisgekrönte Sängerin Marisa Linß am Cajon, die nicht zuletzt mit ihrem ausgefeilten Harmoniegesang für den mitreißenden Shiregreen-Sound sorgen. „Folk nach dem Fest“ läuft am Mittwoch, dem 27.12.2017, ab 20.00 Uhr. Einlass ist ab 19.00 Uhr, der Eintritt beträgt 7,- €. Kartenbestellungen und Tischreservierungen sind möglich unter Tel. 06623 / 5120.

 

Bild: Freude bei den Kindern: Kita-Leiterin Ute von der Grün-Stück (hinten rechts) im Kreise der Elternbeirates, der beteiligten Firmen und der städtischen Mitarbeiter

Neugestaltetes Außengelände in der Kita Rosengasse - Naturnahe Spielplatzplanung trifft den Nerv der pädagogischen Kita-Arbeit

Die pädagogische Arbeit, die meist hinter verschlossenen Türen stattfindet, spiegelt sich ab heute in dem neuen Außenspielgelände der städtischen Kindertagesstätte (Kita) Rosengasse wieder.

Vor diesem Hintergrund ist die komplett neu gestaltete Spielfläche der Kindertagesstätte Rosengasse entstanden. Sie zielt darauf ab, dass Kinder ihren Bewegungsdrang in möglichst naturnaher Umgebung ausleben können.

Dabei ist dieses Spielgelände nicht am „grünen Tisch“ geplant, sondern berücksichtigt die Wünsche der Kinder, die sie im ersten Planungsschritt im Sommer 2016 gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern besprochen und zu Papier gebracht haben. An Hand dieses „Wunschposters“ und in Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal sowie dem Elternbeirat wurden dann die Planung des Geländes auf den Weg gebracht. Im Ergebnis entstand ein großzügig gegliedertes Außengelände, welches alle Bedürfnisse der Kinder abdeckt und keine Wünsche offen lässt.

KITA Rosengasse neu gestaltet

Im Vorfeld der Maßnahme wurden sämtliche erforderliche Kanalbauarbeiten erledigt, um das in die Jahre gekommene Kanalsystem zu erneuern. Um die Spielfläche auf ca. 1.000 Quadratmeter zu vergrößern, wurden in Absprache mit den Eltern PKW-Stellplätze reduziert. Der aktive Bewegungsbereich beinhaltet eine große Bewegungslandschaft mit Ausruh- und Aussichtspunkten, einen Kletterwald mit Hügel und Rutsche und unterschiedlich hohen Balancier- und Kletterbereichen auf dem gesamten Gelände.

Auch der Schaukelbereich gehört zum aktiven Bewegungsbereich. Hier gibt es eine Doppelschaukel, eine Wippe und eine Bauchschaukel für die Kleinsten. Der Rückzugsbereich zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche vegetative Gestaltung mit unterschiedlichsten robusten Sträuchern aus. Ergänzt wird der Ruhebereich durch ein Spielhäuschen, ein Decken-Tipi, einen Kriechtunnel und kleine Rückzugsmöglichkeiten in den Sträuchern. Der großzügige Sandbereich ermöglicht kreatives Formen und Gestalten mit Sand und Wasser. Hier gibt es Sandaufzüge, Sandrinnen, einen Wasserlauf und vielerlei Möglichkeiten, auf Findlingen und Holzpollern der Sandbackfantasie freien Lauf zu lassen.

Eine kleine Fläche wird als mobile Baustelle genutzt. Hier können die Kinder mit natürlichen Materialien wie Ästen, Steinen, Zapfen, Holzstücken u.v.m. ganz im fantasievollen, kreativen Spiel versinken. Verschiedene kleine Hochbeete lassen die Kinder den Kreislauf der Natur erleben. Der Geruchssinn wird durch die selbst angelegten Kräuterbeete angeregt und es gibt Nasch-Sträucher wie in Omas Garten. Der Kastanienspaltzaun mit Rangpflanzen zur Verkleidung des Stabgitterzaunes trägt zu einem großen Teil zur gemütlichen Gartenatmosphäre bei. Für die freigelegte Stadtmauer auf dem Kita-Gelände hat Margot Knüpfer vom Kunstverein Bad Hersfeld ein Gemälde gespendet, dass bereits 2016 in einer öffentlichen Ausstellung in der Leonhard-Müller-Anlage zu sehen war. Frau Knüpfer gilt der Dank der Kinder und der Kita-Leitung!

Insgesamt wird die Sensibilität der Kinder für die Umwelt durch eine naturnahe Spielfläche gefördert. Wenn Kinder sich als Teil der Natur. Die Spielgeräte aus robustem Robinienholz wurden von der Firma Naturholz Kästner aus Leipzig eigens angefertigt. Der ursprüngliche Wuchs der Stämme unterstreicht den natürlichen Charme der Spielgeräte. Farbliche Lasuren wiederholen die Farbgestaltung der Hausfassade. Die künstlerisch gestalteten Holzspielskulpturen vollenden den liebevollen Charakter der Spielfläche, der ab heute von den 90 Kindern der Kindertagesstätte Rosengasse erobert werden darf.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 140.000 Euro. Die Leiterin der Kita Rosengasse, Ute von der Grün-Stück, würdigte die sehr gute, wertschätzende und zielführende Zusammenarbeit zwischen Herrn Abbas Assi (Immobilien-Management Stadt Bad Hersfeld), Herrn Horst Gerlich (Fachbereich Generationen Stadt Bad Hersfeld), Frau Ute Trombach (Büro für Landschafts- und Gartenplanung) und der ausführenden Firma Garten- und Landschaftsbau Klaus Hamel. Ebenfalls bedanken möchten sich die Kinder und das Team der Kindertagesstätte Rosengasse bei den Erzieherinnen des Nachbarkindergartens in der Hainstrasse, dessen Außenspielgelände den Mädchen und Jungen der Kita Rosengasse während der gesamten Bauphase täglich zur Verfügung stand.


Kontrollierter Rückbau läuft für den neuen Park-and-Ride-Platz an der Bismarckstraße

Bad Hersfeld. Aktuell sind im Bahnhofsumfeld große Baumaschinen dabei, Flächen für den neuen Park-and-Ride-Platz (P+R) an der Bismarckstraße abzuräumen. Voraussichtlich bis Ende des Jahres soll der Abriss der nicht mehr benötigten Gebäude abgeschlossen sein. Nach der Winterpause beginnt dann im Frühjahr der eigentliche Bau des P+R-Platzes.

Wer jetzt auf viel Staub, riesige Kräne und Abrissbirnen wartet, der sieht sich getäuscht. Da wird nicht mehr mit viele Getöse "abgerissen" oder "plattgemacht" - kontrollierter Rückbau ist das Gebot der Stunde. 

Der Rückbau in den Gebäuden wird manuell oder mithilfe eines elektrischen Mini-Baggers erledigt

Lärmgeminderte, gekapselte Großgeräte machen sich erst an die Arbeit, wenn die gefundenen Schadstoffe in den Hochbauten vorher ausgebaut, verpackt und fachgerecht entsorgt sind. Und so warteten in den Gebäuden an der Bismarckstraße, die früher u.a. von der Deutschen Bahn und einer Autolackiererei genutzt wurden, anfangs noch ansehnliche, fein säuberlich in Plastik verpackte Mengen auf ihre Entsorgung.

Jürgen Pfeffermann von der gleichnamigen Spezialfirma für Bau, Rückbau und Sanierung (l.) und Jochen Krohn von der Procon Ingenieurgesellschaft mbH: Das Verschwinden von Gebäuden ist Spezialistenarbeit

Durchgeführt werden die Arbeiten vom spezialisierten Fachbetrieb Jürgen Pfeffermann Bau, Rückbau und Sanierung. Schon die Ausschreibung der Bauleistungen, also die genaue Definition der Anforderungen, machen heute Fachleute wie Jochen Krohn von der Procon Ingenieurgesellschaft mbH, der für die Kreisstadt tätig war.

Viele Container beherrschen die Baustellen, denn fast alles, was beim Rückbau anfällt, wird getrennt, weiterverkauft und recycelt. Ob Holz, Metall oder mineralische Stoffe, alles wird separat ausgebaut und zwischengelagert.

Pfeffermann und Kohn unisono: " Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch betriebswirtschaftlich unbedingt notwendig!" Anders gesagt: Wiederverwendungsquoten von 95 % (!), wie etwa beim Umbau des Schilde-Parks vor ein paar Jahren, sorgen erst dafür, das Rückbaumaßnahmen für den Auftraggeber bezahlbar und für das Bauunternehmen profitabel bleiben.

Hindergrund:

Das Park-and-Ride-Gesamtprojekt wird einschließlich eines digitalen Fahrgastinformationssystems insgesamt rund 1,3 Mio. EUR kosten und umfasst verschiedene Einzelmaßnahmen:

Insgesamt werden 128 Stellplätze für Bahnpendler hergestellt. Um größeren baulichen Eingriffen in den Untergrund aus dem Weg zu gehen, wird der P+R-Parkplatz im Wesentlichen nach dem vorhergehenden Abbruch eines Lokschuppens auf die frei werdenden Flächen aufgebaut. Fünf der gepflasterten Parkstände werden für mobilitätseingeschränkte Bahnpendler mit einer Breite von 3,5 Metern angelegt. Die Einrichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist natürlich auch angedacht.

Das auf dem Marktplatz erfolgreich getestete, sensorgestützte Parkleitsystem wird an der Bismarckstraße seine Fortsetzung finden. Auch die Ausstattung des vorhandenen P+R-Parkplatzes an der Heinrich-Börner-Straße mit diesem modernen System ist Gegenstand der Arbeiten. Pendler, Alltagsradfahrer und Radtouristen finden direkt am P+R-Parkplatz im Endausbauzustand bis zu 15 Radboxen vor und können so Räder und Gepäck wettergeschützt und sicher abstellen.


Chorverein Bad Hersfeld, Bild aus 2016 (Archiv - Stefan Sennewald)

2018 beginnt mit „Zauber der Musik“ - Chorverein lädt zur Operettengala von Wien über Berlin bis New York

2018 beginnt heiter und beschwingt: Der Chorverein Bad Hersfeld e.V. – vor 110 Jahren gegründet – eröffnet das kommende Jubiläums-Jahr mit seiner schon traditionellen Operettengala und lädt für Donnerstag, 18. Januar 2018, ab 19:30 Uhr in die Stadthalle nach Bad Hersfeld ein. „Ein musikalisches Feuerwerk erwartet die Liebhaber von leichten, fröhlichen, heiteren und lebenslustigen Melodien und Texten, und wir freuen uns, erneut ein Jahr so amüsant begrüßen zu können“, so Vereinsvorsitzender und Organisator Hans Jürgen Dietz.„Zauber der Musik“ lautet das Motto für die 2018er Operettengala, für die wieder das Johann-Strauß-Orchester-Frankfurt engagiert wurde, das unter der bewährten Stabführung von Helgo Hahn, der 2018 schon 25 Jahre Leiter und Dirigent der Konzerte des Chorvereins ist, spielen wird. Gesangssolisten sind der Tenor Theodore Browne und die Koloratur-Sopranistin Maryna Zubko. Sie kommt aus der Ukraine, studierte an der nationalen Musik-Akademie in Kiew und an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main und war an etlichen Opern- und Operetten-Produktionen, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, Stadttheater Pforzheim und auch bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld zu hören.  

 Theodore Browne wuchs als Sohn englischer und südafrikanischer Eltern in Deutschland auf, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt und begeisterte mit seiner wundervollen Tenorstimme das Publikum an verschiedenen Opernbühnen, so auch seit Sommer 2015 auf der Seebühne der Eutiner Festspiele und der Danziger Sommerfestspiele

 Das Programm umfasst neben Wiener Operetten-Themen auch Berliner „Ohrwürmer“ von Paul Abraham und Paul Linke. Es erklingen u. a. die Ouvertüre der „Gräfin Mariza“ des ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán oder „Hab kein Geld, bin vogelfrei“ des Österreichers Carl Millöcker sowie „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ aus „Der Vetter aus Dingsda“ des deutschen Komponisten Eduard Künnecke. Die Liebhaber des klassischen Musicals dürfen sich auf Songs aus der „West Side Story“ von Leonhard Bernstein freuen und natürlich darf am Schluss der „Radetzky-Marsch von Johann Strauß nicht fehlen. Dieter Voss, Moderator bei der ARD und beim Hessischen Rundfunk, wird wieder auf gewohnt charmante Weise Wissenswertes und Unterhaltsames über Komponisten und Werke erzählen.

Die Operettengala wird vom Chorverein Bad Hersfeld mit Unterstützung der Hersfelder Zeitung und der Kreisstadt Bad Hersfeld veranstaltet. Eintrittskarten zu 25 und 28 Euro sind in der Festspiel-Kartenzentrale Am Markt 1 in Bad Hersfeld erhältlich, Telefon: 06621-640200.


Banner am Fuße des Johannesberg

Eine neue Einsatzabteilung entsteht

Bild 1: Stellv. Pressesprecher Jonas Seitz , Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Pressesprecher Marco Wenderoth vor der Verteilung der Briefe und Flyer an alle Haushalte auf dem Johannesberg

Eine Neugründung einer Einsatzabteilung in Zeiten wo Feuerwehren zusammengelegt oder geschlossen werden - keine leichte Aufgabe also für Politik und Feuerwehr. Die Pressegruppe der Freiwilligen Feuerwehr überlegte nicht lange und erarbeitete daraufhin ein Konzept zur Mitgliederwerbung für den Ortsbezirk.

Im Mittelpunkt stand eine Informationsveranstaltung für alle Interessenten, auf die Wochenlang hingearbeitet wurde. Soziale Medien, Flyer, persönliche Gespräche mit den Bürgern vor Ort, Presseartikel, persönliche Anschreiben an jeden Haushalt sowie ein Banner am Fuße des Johannesbergs wiesen auf die Problematik und die Infoveranstaltung hin. Diese sollte ein voller Erfolg werden. Da man bis zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenige Zusagen erhalten hatte, war man skeptisch ob die Veranstaltung Akzeptanz finden würde. Glücklicherweise platzte der Versammlungsraum an jenem Abend aus allen Nähten. Nachdem das Produkt Feuerwehr den „Laien“ erklärt und vorgestellt wurde, entschlossen sich 21 Frauen und Männer aktiv in den Feuerwehrdienst eintreten. Weitere zwölf Mitbürger die aufgrund der Altersgrenze nicht im aktiven Dienst mitarbeiten können, entschlossen sich zur Mitarbeit im Feuerwehrverein

Flyer der an alle Haushalte verteilt wurde

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld hat gezeigt, dass mit etwas Anstrengung und Ideenreichtum auch ein anderer Weg als Feuerwehrschließungen möglich ist.

Autor: Jonas Seitz (Stellv. Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

 

Leistungsabzeichen bei Hersfelder Kinder- und Jugendfeuerwehren

(PM) Kürzlich haben die Prüfungen für die zukünftigen Brandschützer von Bad Hersfeld stattgefunden. Die Kinder und Jugendlichen aus den Stadtteilen Asbach, Heenes und der Kernstadt von Bad Hersfeld trafen sich mit ihren Jugendwarten dieses Jahr auf dem Gelände des Feuerwehrhauses der Kernstadt und zeigten ihr erlerntes Wissen im Brandschutz. Sämtliche Prüfungsaufgaben waren nicht theoretisch, sondern in der Praxis zu zeigen. Aufgaben waren zum Beispiel: Wie sichert man eine Einsatzstelle ab? Welche Feuerwehrknoten gibt es? Wie baut man einen Wasserwerfer auf? Wie findet man einen Unterflurhydranten? Stadtjugendfeuerwehrwart Alexander Dahl und der Abnahmeberechtigte der Hessischen Jugendfeuerwehr Manfred Häger waren sehr zufrieden mit den Leistungen.






Folgende Jugendliche haben Leistungsabzeichen bestanden:

Kinderfeuerwehr Tatze Stufe 1

Angelina Lorenz

Jugendflamme Stufe 1

Lukas Kappey, Samuel Kupke, Maurice Nödler, Noemi Nödler, Timon Vogelei, Julius Alles, Mike Brose, Jonas Hartmann, Caitlin Miller, Milena Sauerborn, Daniel Schaaf, Ben Allendorf, Lucas Baumann, Sam Baumgardt, Daniel Diel, Nico Dischert, Jana Licht, Fabian Lorenz, Pascal Lorenz, Julian Rehbein, Meryem Üc

Jugendflamme Stufe 2

Kira Döring, Til Freisinger, Lena Glebe, Manuel Fabricius, Felix Jentsch, Lucas Jentsch, Simon Jentsch, Lisa Landow, Julian Richter, Patrice Zimmermann, Robin Zimmermann

Autor: André Oldenburg (Presse- und Öffentlichkeitsarbeitteam Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)


Erfreulicher Jahresabschluss 2016 der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

„Es gibt noch viel zu tun, aber das ist ein toller Schritt in die richtige Richtung.“ So kommentierte Bürgermeister Thomas Fehling, neben Johannes van Horrick (Leiter Technische Verwaltung im Rathaus) einer der beiden Geschäftsführer, das Jahresergbnis 2016 der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH.

Für die Wirtschaftsbetriebe stand 2015 noch ein Fehlbetrag von 174.000 Euro zu Buche, im Jahr 2016 schloss die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss von 974.000 Euro ab.

Das Jahresergebnis 2016 ist zum einen vor allem durch die deutlichen Verbesserungen bei der Vitalisklinik, zum zweiten durch die höhere Ergebnisabführung der Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH sehr positiv beeinflusst.

Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH

Die Stadtwerke haben 2016 ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet und sind damit die Stütze des gesamten Verbundes der Wirtschaftsbetriebe. Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages konnten die Wirtschaftsbetriebe einen Gewinn von rd. 3,1 Mio. € (im Vorjahr 2,6 Mio. €) von den Stadtwerken vereinnahmen.

Trotz gestiegener staatlicher und anderer Abgaben und Umlagen war 2016 dabei bereits das vierte Jahr in Folge, in dem sich die Haushaltskunden der Stadtwerke über den Verzicht auf jede Preiserhöhung bei Strom und Wasser freuen konnten. Bei Erdgas gab es zudem Preissenkungen mit einem günstigeren Erdgastarif und deutlich niedrigeren Baukostenzuschüssen für Neuanschlüsse.

Zum Jahresbeginn 2016 haben die Stadtwerke die Fernwärmeversorgung auf der Hohen Luft von den Wirtschaftsbetrieben übernommen und seither rd. 700.000 Euro in die Modernisierung der Wärmeverteilung, der Heizkessel und insbesondere in ein neues, hocheffizientes Blockheizkraftwerk investiert. Dies zahlt sich nun aus.

Dem ökologischen Gedanken wird Rechnung getragen, indem die Stadtwerke seit 2015 sämtliche Kunden zu 100 % mit Strom aus Erneuerbarer Energie versorgen. Neben einer entsprechenden Energiebeschaffung wurde auch in die Eigenerzeugung am Fuldakraftwerk, eine Photovaltaik-Anlage und Beteiligungen an bundesweit verteilten Windparks investiert.

Bädergesellschaft Bad Hersfeld mbH

Der positive Trend zur Umsatzsteigerung, verbunden mit einem reduzierten Zuschussbedarf, setzte sich auch 2016 für die Bädergesellschaft fort. Das Defizit 2015 in Höhe von 1,58 Mio. Euro konnte 2016 auf 1,46 Mio. Euro gesenkt werden.

Positiv hierzu hat auch das Ende 2015 ausgetauschte Blockheizkraftwerk im AQUA-FIT durch deutlich reduzierte Energiebeschaffungskosten beigetragen.

2016 hat sich der Aufsichtsrat nach Analyse und Bewertung mehrerer Betriebskonzepte einstimmig für den weiteren Betrieb der Kurbad Therme ausgesprochen.

Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

Im Schilde-Park hat sich in 2016 einiges getan:

So wurde der Zwischentrakt fertiggestellt und konnte seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Planungsarbeiten für den Umbau des alten Verwaltungsgebäudes zum Schilde-Forum wurden durchgeführt und die ersten Ausschreibungen vorbereitet. Konzepte für die Nutzung als Hochschule wurden mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) erörtert und abgestimmt. Im Gebäudeinneren wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das 2. und 3. Geschoss zum Wintersemester der THM zu übergeben.

Für die Schilde-Halle kann weiterhin eine positive Entwicklung im Veranstaltungsgeschäft verzeichnet werden. Regelmäßige Buchungen von den bekannten Stammkunden bleiben bestehen und wurden durch diverse Neukunden ergänzt.

Auch das Parkhaus im Schilde-Park konnte hinsichtlich Belegung und Umsatz zulegen.

2016 wurden auch wesentliche Vorarbeiten für das neue Baugebiet "Am Schieferstein" durchgeführt und der Bebauungsplan sowie die Tiefbau- und Infrastrukturplanung auf den Weg gebracht. Mittlerweile wurde mit den Erschließungsarbeiten begonnen.

Die Stadtwerke werden dabei neben Strom, Wasser und auf Wunsch Erdgas auch eine direkte Glasfaseranbindung zu jedem Baugrundstück realisieren. „Am Schieferstein“ wird damit die erste Gebietsentwicklung mit direkten Glasfaseranbindungen in Bad Hersfeld.


Bildunterschrift (v.l.n.r.): Erster Stadtrat Gunter Grimm, Kerstin Engel, Martha Güldner, Heike Reich, Sonja Schubert, Karola Schüler und Bürgermeister Thomas Fehling während der Feierstunde

Fünf Jubilarinnen - 140 Jahre Lebensleistungen im Rathaus Bad Hersfeld geehrt

Im Rahmen einer Feierstunde wurden fünf Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Bad Hersfeld geehrt. Ein vierzigjähriges und vier 25jährige Dienstjubiläen wurden offiziell gewürdigt. Die Kolleginnen wurden zwar gemeinsam gefeiert – aber hinter den Zahlen und Fakten stehen ganz individuelle Lebensleistungen im Dienste der Kreisstadt. Das machten Bürgermeister Thomas Fehling, der Erste Stadtrat Gunter Grimm, Personalchef Dirk Boländer und der Personalrat in ihrem Dank sehr deutlich.

Bereits 40 Jahre ist Martha Güldner in Diensten der Kreisstadt Bad Hersfeld. Am 22.09.1977 begann sie als Reinigungskraft und Hausmeisterin für das Bürgerhaus Hohe Luft.
Zu ihren Aufgaben zählen die Pflege der Außenanlagen sowie der Winterdienst des Bürgerhauses und der ehemaligen Zweigstelle Stadtbücherei sowie der ehemaligen Altenstube Hohe Luft.

Seit 2012 bezieht Frau Güldner Regelaltersrente von der Deutschen Rentenversicherung. Trotzdem ist sie weiterhin als Raumpflegerin und Hausmeisterin im Bürgerhaus Hohe Luft tätig.
Frau Güldner ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In ihrer Freizeit beschäftigt sich Frau Güldner mit ihrem Hund und macht gerne Urlaub an die Nordsee.

Die gebürtige Bad Hersfelderin Kerstin Engel hat dem Realschulabschluss und Besuch der zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung an der Modellschule Obersberg von 1992 bis 1995 ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld absolviert. Sie feiert also ihr 25jähriges Dienstjubiläum.
Nach bestandener Prüfung wurde Frau Engel zunächst in der Stadtkasse eingesetzt. Kein schlechter Ort für sie– denn Zahlen haben es ihr angetan. Das blieb auch so, als sie im Dezember1997 in den Fachbereich Kultur wechselte: Sie ist dort im Vertrieb tätig.

Kerstin Engel wurde im November 2000 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Frau Engel ist verheiratet. In ihrer Freizeit schwimmt sie gerne, hält sich mit Nordic Walking fit, spielt Dart und löst Sudoku-Rätsel.

Heike Reich wurde ebenfalls in der Stadt geboren, in der sie nun ihr 25jähriges Dienstjubiläum feiert. Nach dem Realschulabschluss absolvierte Frau Reich das Vorpraktikum für den Erziehungsdienst von August 1990 bis Juli 1992 in den Kindergarteneinrichtungen Friedrich-Ebert-Straße und Heenes.
Von 1992 bis 1994 besuchte Frau Reich die Fachschule für Sozialpädagogik in Hünfeld mit staatlichem Abschluss. Ihr Berufspraktikum hat sie im Anne-Frank-Kindergarten abgeleistet.

Am 01.09.1995 trat Frau Reich eine befristete Teilzeitstelle bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld in der Kindertagesstätte Sorga an, welche ab 01.01.2001 in eine unbefristete Beschäftigung überging.

Seit 14.11.2016 ist Frau Reich in der Kindertagesstätte „Rosengasse“, hier in der Außengruppe „Seepferdchen“ am Kirchplatz, eingesetzt. Heike Reich ist großer München-Fan – was sie nicht abhält, in ihrer Freizeit ganz Europa zu bereisen.

Sonja Schubert hat nach dem Realschulabschluss und dem Besuch der Höheren Handelsschule ihre Ausbildung zur Bürokauffrau in der Zeit vom 1991 bis 1993 bei den Stadtwerken Bad Hersfeld absolviert.

1994 wurde Frau Schubert befristet als ständige Vertretungskraft im Bauverwaltungsamt der Stadt Bad Hersfeld eingestellt.
Zur Vertretung einer Kollegin trat Frau Schubert am 1997 wieder in den Dienst der Stadtverwaltung. Hier arbeitete sie erst in der Kartenzentrale eingesetzt. Im gleichen Jahr wechselte Frau Schubert dann ins Technische Rathaus und zwar in den Schreibdienst des Fachbereichs Technische Verwaltung (Bereich Bauaufsicht). In der Landecker Straße hat sie noch heute ihr Büro.

In ihrer Freizeit widmet sich Frau Schubert mit Freude der Gartenarbeit, fährt Motorrad und geht gerne spazieren.

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begeht Frau Schubert unter Anrechnung von Vordienstzeiten.

Karola Schüler wurde vor 25 Jahren, am 04.11.1992, zunächst befristet als Reinigungskraft für die Sozialräume und die Friedhofskapelle am Frauenberg eingestellt. Im April 1993 erfolgte die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.

Ab Januar 2002 übernahm sie die Reinigung des Museums, der Nähstube und des Konrad-Duden-Museums. Weiterhin war Frau Schüler stundenweise in der Poststelle eingesetzt. Frau Schüler wurde zum 01.11.2007 zur stellvertretenden Frauenbeauftragten bestellt. 2009 wurden Frau Schüler die Aufgaben als Krippenhelferin in der Kindertagesstätte Helfersgrund übertragen. Seit 2013 war Frau Schüler auch für die Mittagsversorgung in der Kindertagesstätte Rasselbande zuständig.

Seit dem 01.05.2015 erhält Frau Schüler eine Rente auf Zeit.

Frau Schüler hat zwei erwachsene Kinder und erfreut sich an einem Enkelkind. In ihrer Freizeit geht sie zum Stricktreff in die Dippelmühle, malt mit Kohle und Bleistift und hält sich mit Nordic Walking fit.
25 oder gar 40 Jahre: eine lange Zeit im Arbeitsleben – und doch geht die Reise für vier der fünf Damen noch weiter: Sie sind weiterhin mit großem Engagement für das Rathaus tätig. „Und dafür“, so Bürgermeister Thomas Fehling abschließend, „sind wir Ihnen sehr dankbar!“



Bild copyright: Hessen Mobil

Saisonstart Winterdienst 2017/18 - Hessen Mobil: Salzlagerhallen sind voll – Salzticker online

Für den bevorstehenden Winter hat Hessen Mobil insgesamt rund 120.000 Tonnen Salz eingelagert. Das sind rund 4.900 Lastzüge, die sich auf einer Strecke von gut 100 Kilometer aneinanderreihen. Damit sind alle rund 110 Salzhallen und Silos randvoll. "Wie viel Salz wir hessenweit verbrauchen, können Sie immer aktuell im Salzticker online nachlesen.", berichtet Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil.

Im Winterdienst sind rund 1.450 Arbeitskräfte und ca. 500 Fahrzeugen im Einsatz, um die insgesamt etwa 17.000 km Autobahn, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen frei von Schnee und Eis zu halten. Dabei geht Hessen Mobil weit über die rechtlichen Verpflichtungen hinaus: Auf Autobahnen wird grundsätzlich bei Bedarf rund um die Uhr alle zwei Stunden gestreut und alle drei Stunden geräumt. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen von 6.00 bis 22.00 Uhr je nach Bedarf. Ein Umlauf dauert hier etwa drei Stunden. "Bei Streu- und Räumeinsätzen setzen wir Prioritäten. Strecken mit hoher Verkehrsbelastung oder neuralgische Punkte fahren wir zuerst an, Parkplätze oder Verbindungsrampen beispielsweise eher nachrangig", so Vieth weiter.

Auch ein noch so guter Winterdienst schafft keine "sommerlichen" Straßenverhältnisse. Trotz teils pausenlosem Einsatz kann es im Winter auf den Straßen rutschig und gefährlich werden. Daher gilt auch für Verkehrsteilnehmer, das Fahrzeug "winterfit" zu machen, die Fahrweise an die Witterung anzupassen und sowohl auf angepasste Geschwindigkeit als auch auf ausreichend Sicherheitsabstand zu achten.

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst sowie den Salzticker finden Sie unter: mobil.hessen.de/winterdienst

Briefe an die Bewohner des Johannesberg - Informationsveranstaltung

Am kommenden Samstag den 04.11.2017 findet um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr im Stadtbezirk Johannesberg statt. Mit über 3000 Einwohner in ca. 1800 Haushalten, einem Einkaufsmarkt, einem Flugplatz und mehreren großen Wohnobjekten ist der Johannesberg einer der größten Ortsbezirke Bad Hersfelds. Das nächste zuständige Feuerwehrhaus befindet sich in der Bad Hersfelder Kernstadt. Die Anfahrt und demnach auch die Eingreifzeit der Feuerwehr können so mitunter zu lange sein. Die gesetzliche Hilfsfrist für Feuerwehren liegt in Hessen bei 10 Minuten. Dies bedeutet, dass innerhalb dieser 10 Minuten (ab dem Zeitpunkt der Alarmierung) mindestens eine Feuerwehrtaktische-Einheit, in Form einer Staffel (6 Feuerwehrkräfte), mit der Erkundung an der Einsatzstelle begonnen haben muss. Um einen optimalen Schutz für die Menschen am Johannesberg zu gewährleisten, möchten Bürgermeister Thomas Fehling, der Ortsbeirat Johannesberg und die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld eine weitere Abteilung eröffnen: eine eigene Freiwillige Feuerwehr am Johannesberg.


v.l. Stellv. Pressesprecher Jonas Seitz, Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Presssprecher Marco Wenderoth mit den Flyern und Briefen für die Johannesberger Haushalte

Infostand vor dem Einkaufsmarkt auf dem Johannesberg. v.l. Ulrich Wolf und Daniela Lotz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsteam Feuerwehr Bad Hersfeld)

Banner an der Zufahrt des Johannesbergs

 Fyler Johannesberg

Autor: Marco Wenderoth(Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bereits seit über einen Monat wirbt die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld für die neue Einsatzabteilung auf dem Johannesberg. Neben einem Banner an der Zufahrt zum Johannesberg wurde an mehreren Terminen aktiv Werbung am Einkaufsmarkt im Douglasienweg gemacht und das persönliche Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gesucht. In der kommenden Woche erhalten alle Haushalte einen Brief von Bürgermeister Thomas Fehling und Stadtbrandinspektor Frank Jakob, worin das Problem nochmals aufgegriffen wird und alle Interessierten herzlichst zur Informationsveranstaltung eingeladen werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld freut sich Sie am 04.11.2017 um 19 Uhr in der Tennishalle im Douglasienweg begrüßen zu dürfen!

Für Rückfragen stehen wir gerne unter johannesberg@feuerwehr-bad-hersfeld.de zur Verfügung.

 

Qualifikation zur Sterbebegleitung …neuer Ausbildungskurs startet! Informationsabende in Friedewald, Heringen und Bad Hersfeld

Der Ökumenische Hospizverein Bad Hersfeld lädt Männer und Frauen, die an einem Qualifizierungskurs zur Sterbebegleitung interessiert sind, zu Informations-veranstaltungen ein. Diese finden jeweils um 19 Uhr an folgenden Orten statt:

Termine:

26.10.2017,  DRK Seniorenresidenz am Schloss, Friedewald,
01.11.2017, AWO Seniorenwohn-/ Pflegezentrum, Heringen und

02.11.2017, Altenzentrum Hospital, Bad Hersfeld
Sterbende begleiten

Die ehrenamtliche Begleitung Schwerkranker und Sterbender, sowie deren Angehöriger stehen im Vordergrund des Hospizgedanken. Besonders die Begleitung in der vertrauten Umgebung des Erkrankten ist dabei das Ziel, um ein Sterben zu Hause zu ermöglichen.

Der etwa 100 Stunden umfassende Kurs will durch Information, Reflexion und Auseinandersetzung mit den Themen „Krankheit, Tod und Trauer“, engagierte Menschen im Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden ermutigen und befähigen. Die ehrenamtliche Tätigkeit beim Hospizverein ist keine Teilnahmevoraussetzung für diesen Qualifizierungskurs.

Alle wichtigen Hinweise über Lehrgangstermine, Kosten und Kursinhalte werden an den Informationsabenden bekannt gegeben.

Alle weiteren Auskünfte über die Hospizarbeit erfahren Sie auch auf der Homepage unter www.hospiz-hersfeld.de oder während der Bürozeiten im Haus der Begegnung: Dienstag      10-12 Uhr und Donnerstag  15-17 Uhr

Hospizbüro im Haus der Begegnung, Am Kirchplatz 9, Bad Hersfeld oder telefonisch unter 06621 - 79 47 42.