Sei du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt“ (Mahatma Gandhi)
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge



21. und 22. Dezember: Friedewalder Weihnachtszauber - ein Weihnachtsmarkt der Extraklasse 

(PM) Viele Jahre lang veranstaltete der Gewerbeverein Friedewald einen Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung in andere - man kann wohl sagen sehr professionelle - Hände gelegt. Die Firma „gartenkönig“, die in den Sommermonaten bundesweit Gartenfeste arrangiert und unter anderem auch das Friedewalder Gartenfest durchführt, hat sich der Planung und Umsetzung des diesjährigen Weihnachtsmarktes angenommen.

Am 21. und 22. Dezember können sich Besucher schon jetzt auf eine ganz besondere Schlossweihnacht auf dem Schlossplatz, auf der Wasserburgruine und im Rittersaal des Schlosshotels "Prinz von Hessen" freuen. Mit von der Partie ist natürlich auch der Weihnachtsmann. Er wird an beiden Tagen gegen 16.00 Uhr mit seinem Gefolge durch die historischen Burgmauern streifen. Aufsehen wird bestimmt der Weihnachtsengel erregen, der hoch zu Ross eine bezaubernde Adventsgeschichte zum Besten gibt und kleine Überraschungen verteilt.

Derzeit haben sich rund 50 Kunsthandwerker und Aussteller angemeldet, die Waren wie Schmuck, Textiles, Keramikarbeiten, Kulinarisches, Dekorationsgegenstände und andere weihnachtliche Dinge anbieten. Am Samstag und Sonntag des Weihnachtszaubers dürfen sich Groß und Klein auch auf stimmungsvolle Klänge freuen. So wird Wolle Hermann live mit seiner sanften Stimme Balladen singen, die dazu einladen inne zu halten und die Adventzeit zu genießen. Derzeit laufen Verhandlungen, ob auch die Bergmannskapelle und ein Posaunenchor musikalische Beiträge liefern. Außerdem gilt es den Wintertroll und das Geheimnis der Schneeherstellung kennenzulernen. Hinter dem Wintertroll versteckt sich der Kinderliedermacher Toni Geiling, der sein Publikum an den beiden Tagen um 17.00 Uhr auf dem Schlossplatz auf eine winterliche Liedreise mitnimmt. „Ich bin ein alter Wintertroll. Mit Schnee sind meine Taschen voll. Mit Eis gefüllt mein Schulterpack, festverschnürt in einem Sack ...“. Als Wintertroll verkleidet stapft der bekannte Multiinstrumentalist mit Gitarre, Maultrommel, singender Säge und einer Violine durch seine besinnlichen und fröhlichen Lieder. Ein seltsamer Vogel kommt zu Besuch, der Bücherwurm Hildebrandt verspeist das Buch mit den Weihnachtsgeschichten und beim Besteigen des Berges kommt es sogar zu einer Begegnung der dritten Art. (Weitere Informationen unter www.tonigeiling.de)

Ebenfalls an beiden Tagen um 14.30 Uhr liest der Märchenerzähler Toni bekannte und weniger bekannte Märchen der Brüder Grimm für Groß und Klein im Schlosshotel. Richtig knisternd wird es, wenn am Samstag und Sonntag in der Burgruine der Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann aufgeführt wird. Mit den originalen Getränken natürlich. Feuerzangenbowle für alle ab 18 Jahren!
Insgesamt gibt es ein rundum weihnachtlich abgestimmtes kulinarisches Angebot mit Waffeln, Bratwurst, gebrannten Mandeln, Wild- und Grillspezialitäten, Honig, Met, Winzerglühwein – es bleiben keine Wünsche offen!

Die Öffnungszeiten des Friedewalder Weihnachtszaubers sind Samstag, 21. Dezember von 13.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag, 22. Dezember von 11.00 bis 19.00 Uhr, Einlassende ist eine Stunde vor Schließung. Jeder ist herzlich eingeladen am Sonntag um 10.30 Uhr in der Friedewalder Kirche am Mitsing-Gottesdienst teilzunehmen.

Der Wegezoll beträgt 3,00 Euro pro Tag, 5,00 Euro für beide Tage, Kinder bis 14 Jahre sind in Begleitung eines Erwachsenen frei. Parkplatzmöglichkeiten befinden sich im Ort.


Bildunterschrift: Im Anschluss an die Brandschutztagung des Landkreises durfte ein obligatorisches Gruppenfoto nicht fehlen.

Brandschutztagung des Landkreises - Bürgermeister und Leiter der Feuerwehren tagten zum Thema Brandschutz

(PM) Nach dem heißen Sommer, der täglich von der Gefahr von Waldbränden begleitet wurde, geht es im Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in Bezug auf Einsätze nun ein „kleines bisschen“ ruhiger zu. So konnte jetzt die Brandschutztagung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg stattfinden. Dabei informierte der Fachdienst Gefahrenabwehr, der die Themen Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und die zentrale Leitstelle bündelt, über künftige Herausforderungen.

Das Programm der Brandschutztagung war eng getaktet – zwei Tage lang tauschten sich die Mitarbeiter des Fachdienstes mit Landrat Dr. Michael Koch, vielen Bürgermeistern der Kommunen des Landkreises, den Stadt- und Gemeindebrandinspektoren sowie den Kreisbrandmeistern und vielen weiteren aus. „Allen Brandschützern gebührt ein riesiger Dank. Das ehrenamtliche Engagement, das diese für unser aller Sicherheit aufbringen, ist unbezahlbar. Ich freue mich, dass auch so viele Bürgermeister an der Tagung teilgenommen und damit den Stadt- und Gemeindebrandinspektoren ihre Verbundenheit und Wertschätzung erwiesen haben“, befand Landrat Koch.

Auf dem Programm der Tagung standen viele verschiedene und aktuelle Themen, die die Arbeit im Fachdienst und die Mitarbeiter beschäftigen. Beispielsweise wurde die Organisation nichtpolizeilicher Gefahrenabwehr diskutiert. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst war ebenso ein Thema, wie der Unfallschutz. Auch am zweiten Tag war das Programm vollgepackt: der Fachdienst informierte unter anderem über die Ergebnisse aus der Nachbetrachtung des Brandes im Seulingswald im April diesen Jahres. „Unsere Brandschutztagung war ein voller Erfolg. Wir konnten uns über viele wichtige Dinge austauschen“, so Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger.



Landrat Dr. Michael Koch informierte über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus in Schulen.

Digitale Kompetenz wird Kulturtechnik - Schulen bereiten sich vor

(PM) Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und das Staatliche Schulamt für den Schulamtsbezirk Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner- Kreis haben, im Anschluss an eine Dienstversammlung für alle Schulen im Schulamtsbezirk, zum Thema „Digitale Schule Hessen“ eingeladen. Nachdem Landrat Dr. Michael Koch und Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamts, die Schulleiterinnen und Schulleiter im Landkreis Hersfeld-Rotenburg begrüßten, hielt Stefan Will vom Landkreis Fulda zum Thema „Bildung und Digitales – Welche Auswirkung hat die Digitalisierung?“ ein Impulsreferat.

Der Vortrag zeigte die vielen Facetten der Digitalisierung unserer Gesellschaft auf und Will kam zu dem Fazit: „Es wird sich eine neue Kulturtechnik entwickeln, die neben Lesen, Schreiben und Rechnen als „digitale Kompetenz“ ein Teil des Lernprozesses sein wird.“ Sein kurzweiliger Auftritt unterhielt und informierte die Anwesenden gleichermaßen.

Im Anschluss daran gab der Landrat, der auch Vorsitzender der Breitband Nordhessen GmbH ist, Informationen zum Breitbandanschluss der Schulen. Ziel ist, dass alle Schulen einen FFTH-Anschluss erhalten. Der Landrat stellt in Aussicht, dass alle Schulen, die im Ausbaugebiet der Breitband Nordhessen liegen, bis zum Ende des Jahres 2020 einen Breitbandanschluss haben werden. Für die Schulen, die nicht im Ausbaugebiet liegen, wurde eine Interessenbekundung durchgeführt. Auch hier wurde, in Abhängigkeit der jeweiligen Anbieter, eine zeitnahe Realisierung in Aussicht gestellt. „Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns – aber diese Arbeit lohnt sich. Schnelles Internet ist für Schulen unentbehrlich“, so Landrat Dr. Michael Koch, dem das Thema sehr am Herzen liegt.

Anja Csenar, Leiterin des Fachdienstes Schulen und Gebäude, informierte die Schulen über die aktuellen Bandbreiten und die Auswertung ihrer Medienentwicklungskonzepte. Ergänzend gab sie Erläuterungen zu den bisher bekannten Informationen zu den Förderrichtlinien zum Digitalpakt.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Lehrenden die Chance, sich bei verschiedenen Workshops für ihren Unterricht inspirieren zu lassen. Dabei wurden verschiedene Themen aufgegriffen. So war der Einsatz von Bild und Ton im Unterricht mit Hilfe von Beamer und Dokumentarkamera oder Fernseher ein Thema. Zudem wurde erläutert, wie man sein eigenes mobiles Gerät mit der vorhandenen Präsentationstechnik nutzt. Schlussendlich wurden Anwendungsbeispiele für Technik im Unterricht gegeben.



Landrat Dr. Michael Koch (rechts) bestellt Christian Eimer zum Leitenden Notarzt. Damit löst der 40-jährige Hönebacher Martin Franke ab und macht das sechs-köpfige Team der Leitenden Notärzte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wieder komplett.

Einsatzleitung Rettungsdienst wieder komplett - Christian Eimer ist neuer Leitender Notarzt

(PM) Christian Eimer verstärkt seit Anfang Oktober das Team der Leitenden Notärzte und übernimmt damit wie seine Kollegen ein verantwortungsvolles Ehrenamt mit 24-Stunden-Rufbereitschaften. Eimer löst Martin Franke ab, der Ende Juli aus dem Dienst ausgeschieden ist.

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn: Mehrere Autos und Lastwagen sind im nebligen Morgengrauen ineinander gefahren, ein vollbesetzter Reisebus ist auch dabei. Es gibt zig Verletzte, die aus ihren Autos befreit und versorgt werden müssen. Was tun in diesem Chaos? Bei Notfällen und Großschadenslagen mit etlichen Betroffenen und Verletzten müssen neben der professionellen medizinischen Versorgung auch weitreichende organisatorische Entscheidungen getroffen werden.

Hier kommt die Einsatzleitung Rettungsdienst ins Spiel: bestehend aus einem Leitenden Notarzt und einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst koordiniert diese Einsatzleitung als Führungseinheit die medizinische Versorgung und bringt Ordnung in das anfängliche Chaos. Sie stuft die Behandlungsprioritäten nach dem Schweregrad der Verletzungen ein, verteilt die Verletzten bezüglich der stationären Notfallbehandlung auf geeignete Kliniken und sorgt für einen schnellen und reibungslosen Abtransport durch die Rettungsdienste.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg besteht diese Führungseinheit „Einsatzleitung Rettungsdienst“ derzeit aus sechs Organisatorischen Leitern Rettungsdienst und sechs Leitenden Notärzten. Neben Dr. Bardo Kürten - gleichzeitig Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises - Frank-Peter Böhm, Alf Rothe, Dr. Birgit Lehnhardt und Robert Epp macht Christian Eimer das Team der Leitenden Notärzte jetzt wieder komplett. Seit Anfang Oktober verstärkt er die Gruppe und übernimmt damit wie seine Kollegen ein verantwortungsvolles Ehrenamt mit 24-Stunden-Rufbereitschaftsdiensten.

„Ich freue mich, dass Sie sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen und Teil des Teams werden“, betont Landrat Dr. Michael Koch und fügt hinzu: „So sind wir für den Ernstfall gewappnet. Es ist wichtig, Kräfte mit Erfahrung vor Ort zu haben, die Ruhe in die Sache bringen.“

 

Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf verabschiedet  - Dank und Anerkennung für vorbildlichen 22-jährigen Dienst

Landrat Dr. Michael Koch übergibt Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf die offizielle Entlassungsurkunde. Damit scheidet für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Persönlichkeit aus dem Amt des Kreisbrandmeisters aus, die sich große Anerkennung und Wertschätzung erworben hat. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

(PM) In würdigem Rahmen wurde der langjährige Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf verabschiedet. Mit Hertrampf scheidet für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg nach 22 Jahren eine Persönlichkeit aus dem Amt des Kreisbrandmeisters aus, die sich weithin große Anerkennung und Wertschätzung erworben hat.

Landrat Dr. Michael Koch und Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger würdigten die Leistungen des 57-Jährigen. „Sie haben über 40 Jahre lang einen unverzichtbaren Dienst für die Allgemeinheit als aktiver Feuerwehrkamerad geleistet, davon über 22 Jahre als Kreisbrandmeister“, hob Landrat Dr. Michael Koch hervor und ergänzt: „Dafür gebührt Ihnen unser Dank und höchste Anerkennung.“

Für Hertrampf ist Feuerwehr mehr als nur ein Hobby

Bereits im Alter von zwölf Jahren ist Stefan Hertrampf in die Bebraer Jugendfeuerwehr eingetreten und wechselte 1979 in die Einsatzabteilung. Von da an war die Feuerwehr mehr als ein Hobby für ihn. Mit 28 wurde Stefan Hertrampf zunächst stellvertretender Wehrführer, dann Wehrführer. Dieses Amt übte er bis 2017 aus.

1997 folgte Stefan Hertrampf auf Justus Allmeroth als Kreisbrandmeister im Kreisabschnitt II (Gemeinden Alheim, Städte Bebra und Rotenburg). Ununterbrochen habe der zweifache Familienvater dieses verantwortungsvolle Amt bis zum heutigen Tage ausgeübt, so Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger: „Und das mit der ihm eigenen Energie und Tatkraft, Sachkunde und Erfahrung sowie Aufgeschlossenheit und Empathie.“ 

Stefan Hertrampf absolvierte bis jetzt knapp 40 Aus- und Fortbildungen, vom Grundlehrgang bis hin zum Kreisausbilder Truppmann/Truppführer. Seit über 20 Jahren ist der 57-Jährige als Ausbilder im Bereich der Technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung bei Bahnunfällen tätig.

Für seine Verdienste im Feuerwehrwesen wurde Stefan Hertrampf bereits mehrfach geehrt. 2015 wurde ihm beispielsweise das Goldene Brandschutzehrenzeichen verliehen. Im Mai dieses Jahres wurde er mit dem Goldenen Brandschutzverdienstzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um den Brandschutz ausgezeichnet.

 


Landkreis löscht im Miniaturformat - Ab sofort können alle Feuerwehren im Kreis mit einem Schaumlöschtrainer üben 

Das Löschen mit Schaum können die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden jetzt auch praktisch üben. Möglich macht das ein mobiler Schaumtrainer, der dem Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Hersfeld-Rotenburg vom Land Hessen übergeben wurde.

(PM) Immer öfter müssen Feuerwehren Brände mit Schaum löschen. Um das Löschmittel richtig einzusetzen, braucht es jedoch ein qualifiziertes Training. Das können die Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg jetzt mithilfe eines Schaumlöschtrainers üben. Die neue Ausrüstung hat der Kreis vom Land Hessen zur Ausbildung der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden erhalten.

„Der mobile Schaumtrainer in Miniaturformat hat alles, was zum Löschen eines Brandes mit Schaum gebraucht wird“, erklärt Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger und ergänzt: „So können wir im Kleinen all das üben, was im Großen aus Kosten- und Umweltgründen nicht möglich ist.“

Die Einsatzkräfte können mit dem Schaumtrainer Brandszenarien mit Löschgeräten in Miniaturformat üben und die Besonderheiten der Schaumbrandbekämpfung lernen. Die Anlage umfasst alle für einen Schaumeinsatz notwendigen Strahlrohre, Schläuche und Gerätschaften der Feuerwehr – bloß eben in verkleinertem Maßstab.


Hier einige Eindrücke bei der FFW Bad Hersfeld





Der Schaumtrainer löst ein großes Problem in der Ausbildung. Bisher konnten sich die Kameraden nur in der Theorie auf den Ernstfall vorbereiten. „Schließlich ist es unvorstellbar, beispielsweise einen Tanklaster anzuzünden, nur um zu üben. Im Modellmaßstab und mit dem Schaumtrainer hingegen ist das möglich“, so Kauffunger. Dafür sei auch nur eine kleine Menge Schaum nötig. „Die Ausbildung mit dem Schaumlöschtrainer ist sowohl ressourcenschonend als auch umweltgerecht“, erklärt der Kreisbrandinspektor.

Zurzeit werden die Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zum Löschmittel Schaum geschult. Dazu gehört sowohl eine theoretische als auch die praktische Ausbildung mit dem Schaumlöschtrainer.

Hintergrund

Der vom Hessischen Innministerium 2015 entwickelte Leitfaden „Auswahl von Schaummitteln“ geht unter anderem auf die Aspekte des Umweltschutzes beim Einsatz von Schaummitellen ein. Sie sind im Regelfall umweltgefährdend eingestuft. Deshalb ist ein Eindringen von Schaummitteln in den Boden, das Grund- und Oberflächenwasser zu vermeiden oder zumindest auf das unvermeidliche Maß zu begrenzen. Das hatte zur Folge, dass eine praxisorientierte Ausbilddung mit Schaummitteln und dem Schaumlöschverfahren nicht mehr bzw. nur mit besonderen umweltrechtlichen Genehmigungen erfolgen konnte. Für eine wirksame Brandbekämpfung müssen aber auch das richtige einsatztaktische Vorgehen sowie die Eigenschaften des Löschmittels vermittelt werden. Um dies weiter üben zu können, wurden „Miniatur-Schaum-Übungsanlagen“ entwickelt, mit denen eine praktische Ausbildung in der Anwendung von Schaumlöschverfahren in kleinem Maßstab möglich ist.

Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg / Bearbeitet Stadt TV / Info Bad Hersfeld


Forum Zuhause.Gut.Vernetzt - Gründer von nebenan.de begeisterte Fachpublikum

(PM) Michel Vollmann, Sozialunternehmer und Startup-Gründer aus Berlin, stellte beim Fachforum Zuhause.Gut.Vernetzt die digitale Nachbarschaftsplattform nebenan.de vor. Im Rahmen des Projektes „Modellregion Inklusion“, das durch das hessische Sozialministerium für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg gefördert wird, konnten bereits digitale Nachbarschaften in Hauneck, Ludwigsau, Friedewald und Philippsthal eröffnet werden. Andere Gemeinden sollen noch folgen. Nebenan.de ist ein soziales Netzwerk, das Menschen in ihrer Umgebung - also „Nachbarn“ – besser miteinander in Kontakt bringen will. So soll Einsamkeit vermieden und Dorfgemeinschaften gestärkt werden.

Beim Fachforum gab es auch einen kritischen Vortrag, der auf die Gefahren und ethischen Konsequenzen der voranschreitenden Digitalisierung hinwies. Martin Bleckmann, Vorsitzender vom Arbeitskreis für Technische Assistenz-Lösungen Nordhessen erläuterte Begriffe wie „Big Data“ und „Künstliche Intelligenz“ und stellte dabei deutlich heraus, wie wichtig es ist, zu überlegen, wem man seine Daten anvertraut und was man von sich preisgeben möchte. Sozialdezernentin und Moderatorin der Veranstaltung Elke Künholz machte noch einmal deutlich, dass eine kritische Sicht auf künstliche Intelligenz notwendig ist, doch auch deren Chancen nicht ungenutzt bleiben sollen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Praxisbeispiel aus der Gemeinde Hauneck. Bürgermeister Harald Pressmann und Frank Scherer stellten die Fortschritte zur Unterstützung älterer Menschen bei der Nutzung des Internets und von Geräten wie Tablet und Smartphone vor. Im Haunecker Internet-Cafe für Senioren (HICS) werden Hilfestellungen beim Einrichten und der Nutzung von Tablets und Handy gegeben. Dadurch wird wesentlich die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Es wird nicht nur eingeschränkte Mobilität kompensiert, sondern auch die geistige Beweglichkeit der Nutzer geschult.

Über das soziale Netzwerk Nebenan.de

Nebenan.de vernetzt Menschen in ihrer direkten Umgebung und macht sie miteinander bekannt. Es gibt verschiedene Funktionen - beispielsweise einen Marktplatz, auf dem Obst aus dem Garten oder der nicht mehr benötigte Kinderstuhl verschenkt, verkauft oder getauscht werden kann. Wichtigster Teil ist eine Art „Schwarzes Brett“, an dem Nachbarn für ihren Umkreis wichtige Informationen bekannt machen. So können kleine und spontane Feiern oder das Heimspiel am nächsten Wochenende beworben oder die Frage nach der entlaufenen Katze platziert werden. All das nur für die direkte Umgebung und für die großen Suchmaschinen wie Google nicht zu finden.

Voraussetzung ist, dass man sich mit seinem echten Namen anmeldet. Vor der Freischaltung wird geprüft, ob man wirklich dort zu Hause ist. So soll vermieden werden, dass - wie in vielen anderen Netzwerken leider üblich – anonyme Hassbotschaften und Beleidigungen verbreitet werden.

Ein großer Unterschied von nebenan.de zu anderen sozialen Netzwerken ist, dass es nicht darum geht, viel Zeit auf der Plattform zu verbringen, sondern dass Begegnungen im echten Leben stattfinden.

Nebenan.de wurde von dem Sozialunternehmen Goodhood GmbH gegründet. Es ist geplant, mögliche Gewinne in eine Stiftung zu überführen. Derzeit hat die Plattform rund 1,3 Millionen Nutzer in Deutschland - davon aber bislang nur wenige in ländlichen Regionen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird auf Initiative der Zukunftsakademie mit seiner Arbeitsgruppe AAL und dem Fachdienst Senioren versucht, dieses bereits in Großstädten gut funktionierende Angebot in kleine Landgemeinden zu übertragen.


Für ihre Verdienste in der Kreisverwaltung geehrt wurden (vorne von links) Frank Bartholomäus, Heike Schade, Gerald Sunkel, (Mitte von links) Uwe Brall, René Bieber und Helmut Höhne. Glückwünsche überbrachten (hinten von links) Fachbereichsleiterin Sicherheit, Gesundheit, Bau und Umwelt Nadja Speich, Personalchefin Martina Tietz, Landrat Dr. Michael Koch, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, stellvertretende Fachbereichsleiterin Recht Aufsicht und Ordnung Sabine Knackstedt sowie Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein. Es fehlten: Andrea Heinzerling, Bernd Vollmer

Für Verdienste in der Kreisverwaltung geehrt - Stets mit vollem Herzen dabei

(PM) „Jeder Arbeitgeber, dem es gelingt Mitarbeiter über Jahrzehnte an sich zu binden, kann stolz auf sich und die Mitarbeiter sein. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit mehr“, dankte Landrat Dr. Michael Koch den Jubilaren der Kreisverwaltung: „Sie haben diese Verwaltung langjährig unterstützt und geprägt. Hierfür darf ich Ihnen im Namen des gesamten Kreisausschusses Dank und Anerkennung aussprechen.“

An der Ehrung haben sieben Mitarbeiter teilgenommen, ein Mitarbeiter wurde in den Ruhestand verabschiedet. Glückwünsche und Dankesworte gab es außerdem von der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz sowie dem Personalratsvorsitzenden Gerhard Eckstein.

Verabschiedung

Auf ein spannendes Berufsleben blickt Helmut Höhne zurück, der nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Von 1980 bis 2019 war Höhne beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Seinen beruflichen Werdegang begann er beim Regierungspräsidium Kassel, bei dem er unter anderem seine Laufbahnprüfung für den gehoben Dienst abschloss. Bis 1980 war er dort als Inspektor tätig, wurde dann zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg in die Untere Wasserbehörde abgeordnet. Von 1991 bis 2001 arbeitete Helmut Höhne in der Kommunalaufsicht. Seit 2001 leitete er den Fachdienst Ausländer und Personenstand (früher Sachgebiet Ausländer- und Personenstandswesen).

40. Dienstjubiläum

Auf 40 Jahre Dienstzeit kann Uwe Brall zurückblicken. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten arbeite er zunächst in der Wohngeldstelle des Kreises, später im Sozialamt der Außenstelle Rotenburg. Zwischenzeitlich absolvierte Uwe Brall die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst. Nachdem er 1995 zum Sozialamt nach Hersfeld wechselte, übernahm er 2002 dessen Leitung. Drei Jahre später leitete er den Fachdienst Zentraler Fachbereichsservice. Nach mehreren Abteilungswechseln leitet Uwe Brall seit drei Jahren den Fachbereich Jugend, Soziales und Senioren.

Anfang September konnte Andrea Heinzerling ebenfalls ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Ihren beruflichen Werdegang startete sie 1979 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nachdem sie in der EDV-Abteilung tätig war, arbeitete Andrea Heinzerling unter anderem in der Kommunalaufsicht und an der Modellschule Obersberg. Währenddessen absolvierte sie die Lehrgänge zur Verwaltungsfachangestellten und –wirtin. Seit August 2013 ist sie im Fachdienst Ausländer und Personenstand tätig.

Heike Schade begann ihre Ausbildung zur Stenosekretärin 1979 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Anschluss daran arbeite sie vier Jahre im Hauptamt in der Außenstelle Rotenburg. 1985 wechselte Heike Schade in die Ausländerbehörde und vier Jahre später – 1989 – in die Straßenverkehrsbehörde in die Außenstelle Rotenburg. Seit 2003 arbeitet sie im Fachdienst Ländlicher Raum im Sachgebiet Naturschutz (früher Amt für Bauordnung, Untere Naturschutzbehörde) und feiert jetzt ihr 40. Dienstjubiläum.

Seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann Bernd Vollmer 1979 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Von 1981 bis 1988 arbeite er im Ausgleichsamt. Seit 31 Jahren ist er im Fachdienst Schulen und Gebäude tätig (früher Amt für Schulen, dann Immobilienmanagement). Anfang September feierte Bernd Vollmer sein 40. Dienstjubiläum

25. Dienstjubiläum

Seinen beruflichen Werdegang startete Frank Bartholomäus 1995 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Zunächst in der Kämmerei tätig, war er dann zwölf Jahre Betriebsleiter der Jugend- und Freizeiteinrichtungen und seit 2010 zusätzlich beim Fachdienst Organisation/Personal tätig. Seit drei Jahren ist Frank Bartholomäus stellvertretender Leiter der Jugend- und Freizeiteinrichtungen. Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

Auf ein Vierteljahrhundert Dienstzeit kann René Bieber zurückblicken. Der gelernte Verwaltungsfachwirt arbeitete zuerst im Hauptamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, später im Sozialamt. 2005 wechselte René Bieber zum Fachdienst Zentraler Fachbereichsservice und übernahm später die Verantwortung für den Bereich Sozialhilfe. Von 2011 bis 2016 leitete er den damaligen Fachbereich Arbeit, Bildung, Jugendhilfe und Soziales. Seit acht Jahren ist René Bieber Geschäftsführer der „Besonderen Einrichtungen“ und seit drei Jahren Fachbereichsleiter Arbeit und Migration.

Seine Ausbildung zum Fleischer begann Gerald Sunkel im Jahr 1982. Bis er seine Tätigkeit als Lebensmittelkontrolleur beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg aufnahm, folgten nach dem Wehrdienst verschiedene berufliche Stationen als Fleischergeselle und später als Fleischermeister. Seit 1994 arbeitet Gerald Sunkel im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz (früher Staatliches Amt für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen). Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.



Landrat Dr. Michael Koch (links) besuchte am Freiwilligentag die Ortschaften: Den Kinderspielplatz in Ronshausen brachten mehrere Ehrenamtliche zusammen mit Bürgermeister Markus Becker wieder auf Vordermann.

Großes Engagement beim Freiwilligentag des Kreises - 900 Helfer haben’s angepackt

(PM) Der neunte Freiwilligentag in Hersfeld-Rotenburg hat so viele Mitstreiter wie nie zuvor: Rund 900 freiwillige Helfer haben sich vergangenen Samstag mächtig ins Zeug gelegt. Bei etwa 90 gemeinnützigen Mitmachaktionen engagierten sie sich in den Dörfern und Städten im ganzen Kreisgebiet, um das gemeinschaftliche Wohl zu stärken. Landrat Dr. Michael Koch stattete fünf Projekten am vergangenen Samstag einen Besuch ab und überbrachte Schecks: Der Kreis unterstützt den Freiwilligentag, der in der bundesweiten Woche des bürgerlichen Engagements stattfand, mit bis zu 100 Euro pro Aktion.

Koch dankte allen Beteiligten, die ihre Zeit einbringen und einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. „Vielen Dank all den Gruppen, die sich in der vergangenen Woche gefunden haben, um unsere Heimat schöner zu machen. Ich bin stolz darauf, dass die Menschen in unserem Landkreis so engagiert sind.“ Auf dem Kinderspielplatz in Ronshausen zum Beispiel pflegten und reinigten mehrere Ehrenamtliche zusammen mit Bürgermeister Markus Becker die Spielgeräte.
Mit frischer Farbe hantierten die Freiwilligen in Ludwigsau-Reilos. Sie verpassten der Friedhofskapelle einen neuen Anstrich, strichen Bänke und pflanzten den Bürgergarten neu. In Ludwigsau-Friedlos renovierten die Helfer die Giegenberghütte und schafften ein freies Blickfeld über das Solztal zum Soisbergturm. In Alheim-Hergershausen betonierten die Ehrenamtlichen eine Treppe zur Wasserstelle am Bach und auch im Ortsteil Niederellenbach verschönerten die Einwohner ihr Dorf. Sie pflegten den Friedhof und brachten auch die Ortsmitte, Spiel- und Bolzplatz wieder auf Vordermann.
„Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger wäre vieles heute nicht möglich gewesen“, sagte Koch. Allerdings, so betont er, ginge es am Freiwilligentag nicht darum, möglichst viele einmalig zum Arbeiten zu gewinnen. „Vielmehr möchte ich die Menschen ermutigen, sich dauerhaft in Vereinen oder anderen Institutionen ehrenamtlich zu engagieren.“
Die Ehrenamts-Agentur des Landkreises unterstützt Vereine und Freiwillige, um ihnen für ihr Engagement etwas zurückzugeben. Neben dem Freiwilligentag gibt es zum Beispiel die Ehrenamtskarte, mit der Karteninhaber bestimmte Vergünstigungen bei Kommunen erlangen. Zudem unterstützt die Vereinsförderung des Landkreises Sportvereine. Weitere Infos gibt es unter www.hef-rof.de/ehrenamt oder unter www.hef-rof.de/vereine.



Daniel Iliev, Bürgermeister von Heringen, Landrat Dr. Michael Koch und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz übergaben den ältesten Teilnehmern der Veranstaltung einen Präsentkorb und Blumen. Lisa Meier (97) und Heinz Grundmann (99) freuen sich über die Ehrung.

Rund 600 Teilnehmer feiern gemeinsam den Kreisseniorentag

(PM) Die Tennishalle der Freizeitanlage Seepark in Kirchheim verwandelte sich am Mittwoch für einen Tag in eine riesige Festhalle. Rund 600 Senioren folgten der Einladung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, um gemeinsam den Kreisseniorentag zu feiern. Die Teilnehmer reisten in Bussen aus zwölf Gemeinden und der Stadt Heringen aus den unterschiedlichsten Ecken im Landkreis an.

Das Eisenbahn-Blasorchester Bebra eröffnete das bunte Nachmittagsprogramm mit zwei Stücken aus ihrem Repertoire. Anschließend begrüßte Landrat Dr. Michael Koch die Festgesellschaft und bedankte sich für das Engagement aller Mitwirkenden. Auch die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Gemeindepfarrerin Melanie Hetzer, die Bürgermeister der Gemeinden sowie Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. „Nehmen Sie es als Zeichen der Wertschätzung, dass so viele politische Vertreter heute den Weg nach Kirchheim gefunden haben. Wir wollen gemeinsam würdigen, was Sie in Ihrem Leben geleistet haben. Ihre Generation hat dafür gesorgt, dass es uns heute so gut geht“, würdigte Landrat Koch.

Neben dem Eisenbahn-Blasorchester sorgte auch der Evangelische Frauensingkreis Kirchheim, der gemeinsam mit den Senioren zwei Lieder zum Besten gab, für den passenden musikalischen Rahmen. Für weitere Unterhaltung sorgte die Volkstanzgruppe RSV Ludwigsau-Tann. Abgerundet wurde die Veranstaltung von frischem Kaffee und Kuchen, der für jede Menge glückliche Gesichter sorgte.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der ältesten Teilnehmer. Ausgezeichnet wurden Heinz Grundmann aus Hohenroda, der in diesem Jahr seinen 99. Geburtstag feierte und die 97-Jährige Lisa Meier aus Heringen. Landrat Koch und die Erste Kreisbeigeordnete Künholz übergaben den Ältesten einen Präsentkorb und einen Blumenstrauß. Eine ganz besondere Überraschung erhielt auch Elisabeth Witzel: der ganze Saal sang ihr ein Geburtstagsständchen zu ihrem 93. Ehrentag.



Die Bergmannskapelle und der Chor der Modell- und Gesamtschule Obersberg sorgten für den passenden musikalischen Rahmen der Veranstaltung.

Kreis feiert mit fast 1200 Ehrengästen - Staatssekretär Weinmeister ehrt Engagement im Ehrenamt

(PM) Offiziell ist die Hochsaison für die Bad Hersfelder Stiftsruine seit gut einer Woche vorbei, am Sonntagvormittag waren die Ränge trotzdem voll besetzt: Mit fast 1200 Gästen hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seinen zweiten Kreisehrenamtstag gefeiert. Schirmherr der Veranstaltung war, wie im vergangenen Jahr, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Ehrengast beim diesjährigen Kreisehrenamtstag war Mark Weinmeister, Hessischer Europa-Staatssekretär aus der Staatskanzlei als Vertreter für Volker Bouffier. Er unterstrich mit seiner Anwesenheit die Bedeutung des Ehrenamts.

Gemeinsam mit Staatssekretär Mark Weinmeister übergab Landrat Dr. Michael Koch zehn Ehrenamts-Cards.

Das Ziel des Kreisehrenamtstags: All jenen ausführlich und feierlich Danke zu sagen, die sich im Landkreis mit unzähligen Stunden ehrenamtlich betätigen. Landrat Dr. Michael Koch sagte: „Für den Fortbestand unserer Gesellschaft sind Sie unverzichtbar. Wir brauchen Sie!“ Knapp 40.000 Menschen engagieren sich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Anwesend waren am Sonntagvormittag rund 1200 geladene Gäste, unter anderem aus Sport-, Kultur- und Musikvereinen, Hilfsorganisationen, Genossenschaften, von den Landfrauen sowie aus Heimat-, Kirchen- und Naturschutzvereinen. Auch Vertreter aus Landes- und Kreispolitik kamen zur Feier des Tages in die Stiftsruine.

Landrat Koch ist besonders stolz auf das Engagement, ohne dass das tägliche Miteinander so viel ärmer wäre. Mark Weinmeister fand in seiner Festrede treffende Worte: „Mehr als zwei Millionen Menschen engagieren sich in unserem Land ehrenamtlich. Ob Feuerwehr oder Kommunalpolitik, Sportverein oder Integration von Geflüchteten – sehr viele wichtige Dinge wären ohne ehrenamtlichen Einsatz nicht möglich. Bürgerschaftliches Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen - dafür schulden wir Ihnen und vielen anderen Hessinnen und Hessen Dank und Respekt!“

Mit der höchsten Auszeichnung des Landkreises geehrt

Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen wurde Wilfried Backhaus (2.v.l.) ausgezeichnet. Gratulation gab es (von links) von Mark Weinmeister, Landrat Dr. Michael Koch und Walter Glänzer, Bürgermeister der Gemeinde Neuenstein.

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen hoben Landrat Dr. Michael Koch, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Kreistagsvorsitzender Horst Hannich, Bürgermeister von Rotenburg Christian Grunwald sowie Prof. Dr. Heinz Zielinsky, Vizepräsident des Landessportbundes und Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen, fünf Personen besonders hervor. Mit der Ehrenplakette des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wurden sie für ihr selbstloses Handeln geehrt.

Ingrid Liers ist im Verein für Kultur und Kommunikation aktiv, der das „buchcafé“ betreibt. Zudem hat sie als Mitglied im Kunstverein Bad Hersfeld an einigen Ausstellungen mitgewirkt. Sie engagiert sich seit 30 Jahren für die Belange der Frauen im Kreis und ist Mitbegründerin des Frauenhauses.

Seit 28 Jahren ist Ingrid Waldeck 1. Vorsitzende im Denkmalbeirat des Kreises. Sie kümmert sich intensiv um den Tag des offenen Denkmals und bringt dort ihr fachliches Wissen ein. Seit 20 Jahren ist sie 1. Vorsitzende des Hersfelder Geschichtsvereins und mitverantwortlich für Publikationen, Vorträge und Exkursionen.

Für Ehrenamt im Sport wurde Reiner Birkel geehrt. Er ist seit 1965 Mitglied des TV Eitra und half dabei, durch seine weitreichenden Kontakte dabei den Handballsport in der Region bekannter zu machen. Zudem ist er Gründungsmitglied des Vereins „Schule machen ohne Gewalt“, wo er bis 2014 als Pressewart tätig war.

Eugen Balduf wurde für die Organisation und Durchführung des Ronshäuser Krippenweges wurde geehrt. Er steigerte damit die Attraktivität der Gemeinde und des Landkreises. Darüber hinaus gründete er 2010 die Gruppe „Ronshisser Leimendämmler“, die bei zahlreichen Veranstaltungen ihr Können unter Beweis stellt.

Auch Paul Mähler wurde für ehrenamtliches Engagement im Sport ausgezeichnet. Er war 21 Jahre lang Vorsitzender des Sportkreises Hersfeld-Rotenburg. Seit 2018 ist er dort als Ehrenmitglied aktiv. Zudem war wirkte er in mehreren Sportvereinen ehrenamtlich mit. Seit 2000 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung.

Die Ehrenplakette des Landkreises übergaben (von links) Sportkreisvorsitzender Christian Grunwald an Paul Mähler, Landrat Dr. Michael Koch an Ingrid Liers, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz an Ingrid Waldeck, Kreistagsvorsitzender Horst Hannich an Eugen Balduf und Staatssekretär Weinmeister an Reiner Birkel.

Weitere Ehrungen

Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen wurde Wilfried Backhaus geehrt. Seit seiner Jugend ist er in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, wie Sport und Politik ehrenamtlich tätig. Er kommt auf rund 162 Jahre ehrenamtliche Arbeit.

Zudem übergab Staatssekretär Weinmeister symbolisch zehn neue Ehrenamts-Cards an Antragsteller. Im Kreis gibt es momentan 294 gültige E-Cards. Voraussetzung für die Beantragung ist, dass Ehrenamtliche seit drei Jahren mindestens fünf Stunden wöchentlich ehrenamtlich tätig sind.

Tosenden Applaus gab es indes nicht nur für die geehrten Ehrenamtlichen, sondern auch für die musikalische Leistung der 158 anwesenden Sänger der Obersberg-Chöre. Stehende Ovationen erhielt auch die Bergmannskapelle Hattorf - spätestens beim Steigerlied hielt es keinen der Gäste mehr auf den Sitzplätzen. Die anschließende Verköstigung der Ehrenamtlichen übernahm das DRK.



Ausblick in Richtung Haunetal, Vogelsberg

Fahr mal hin und wandere – Dreienberg bei Friedewald

Der Dreienberg ist ein 525 m ü. NN hoher und zugleich der nördlichste Berg des im „Dreiländereck“ Bayern-Hessen-Thüringen gelegenen Mittelgebirges Rhön.

Wir haben uns entschlossen die Extratour „D“ zu nehmen und sind am 11. September um 11:15 Uhr am Parkplatz oberhalb von Friedewald los gewandert.

Zu empfehlen ist, wenn Sie mit dem Fahrzeug kommen, einen Parkplatz im Ort zu suchen. Der erste Anstieg zum Ausgangspunkt ist etwas steil, sorgt aber gleich zu Beginn für etwas Kondition für den rund 9 km Rundweg.
Der Panoramaweg der aufgrund seiner hervorragenden Beschaffenheit auch mit Kinderwagen durchaus gewandert werden kann, hat uns von Anfang an begeistert.
Der Dreienberg gehört zur Kernzone des Biosphärenreservates Rhön und ist der nördlichste Berg des Mittelgebirges.

Hier einige Eindrück vom Dreienberg bei Friedewald

Friedewald/Dreienberg

Ruine Dreienberg

Naturbelassen

Blick in Richtung Haunetal

Silberdistel

Magerwiesen mit Orchideen

Hier lässt es sich gut weiden

Der Baumpilz sorgt für den Rest

Durch den Rahmen gesehen

Einfach nur Natur

Herrliche Rastplätze

Überall Ruhebänke/Hinweistafeln

Was uns am Anfang sofort auffiel, sind die zahlreichen Sitzbänke zu Ausruhen mit einem herrlichen Blick über die Gemeinde Friedewald bis hin zum Säulingswald. Sogar ein Porträtrahmen für ein Erinnerungsfoto wurde am Wegesrand installiert.

Nach Angabe der Wanderkarte ist die Wegstrecke vom Ort aus gerechnet rund 10 km und kann in gut 3,5 Stunden mit einer ausgiebigen Vesperpause bewältigt werden.
Die Höhenlage beträgt auf der Wandertour „D“ zwischen 430 m und 460 m über dem Meeresspiegel.

Auf der Wanderung entdeckten wir nicht nur einen Keller- oder Höhleneingang an einem großen Felsmassiv, sondern die darauf stehend Ruine Dreienburg, die wahrscheinlich in der Zeit von 1257 - 1641 als Schutzburg diente.

Für eine Strecke von rund 9 km gibt es sehr viele Rastmöglichkeiten unter anderem auch eine große Gemeinschaftsraststelle oberhalb von Lautenhausen mit einer tollen Sitzgelegenheit. Bei schönem Wetter sieht man in der Ferne die Thüringer Rhön und natürlich im Vordergrund das Wahrzeichen der Region „die weißen Berge“.

Weitere Eindrücke von einer Wanderung

Gute Beschilderung

Die Rhön in Thüringen

Rastmöglichkeiten

4 Schutzhütten am Dreienberg

Es empfiehlt sich jedenfalls ein Fernglas, und zur Erinnerung ein Fotoapparat mitzunehmen. Das Smartphone schalten Sie zu Beginn der Wanderung aus, man muss nicht immer erreichbar sein, am Dreienberg soll man die Natur in vollen Zügen genießen, und das können sie uns glauben das hat auch uns gutgetan.

Bei eventuellen Unwetter sind 4 Schutzhütten vorhanden. Übrigens, die Wegemarkierung ist sehr präzise, ein verlaufen im Wald ist fast ausgeschlossen. Wer Lust hat das Hochplateau am Dreienberg zu besteigen, kann auf mehreren direkten Wegen von unterwegs mit dem Anstieg auf 525 Meter beginnen.

Das ca. 340 ha große Naturschutzgebiet liegt zwischen Friedewald, Lautenhausen und Motzfeld im Kreis Hersfeld-Rotenburg und stellt den nördlichsten Ausläufer der Vorder- und Kuppenrhön des osthessischen Berglandes dar.

Die Lebensgemeinschaft „Wald" ist hier am Dreienberg die pure Natur nicht nur für uns Menschen auch für eine Vielzahl von Tieren. Die Eingriffe des Menschen werden auf ein Minimum reduziert und sind somit eine besondere Kostbarkeit die der Wanderer erlebt.

Der Dreienberg beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt im Pflanzen- und Tierbereich. Das sieht man am deutlichsten auf der Süd- bis Südwestseite des Berges.
Es ist nicht nur eine fantastische Aussicht in Richtung Kuppenrhön oder Vogelsberg, hier wachsen auf den Magerwiesen eine Vielzahl von heimischen Orchideen, die Silberdistel und auch das Wollgras, um nur einige der geschützten Pflanzen zu erwähnen. Bereits heute ein besonderes „Juwel" im Biosphärenreservat Rhön.

Langsam geht unsere Wanderung zu Ende. Unten im Tal sehen wir noch eine große Anzahl von Pferden auf der Weide, und die Steinpyramiden – wer immer sie erschaffen hat – grüßen uns auf dem Weg zum Ausgangspunkt.

Die Heimat ist schön und bietet sehr viel, der sie versteht und lieb gewonnen hat. Der Dreienberg in Friedewald ist ein lohnendes Ausflugsziel, und wenn sie noch etwas Zeit haben, besuchen sie in Friedewald ein Café oder ein Restaurant zum Ausklang eines schönen Tages.



Bild copyright: Landratsamt Hersfeld-Rotenburg Bildunterschrift: Michelle Becker (3.v.l.) stellt der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz (2.v.l.), ihrem Chef Klaus Penner von DigiTex Druck (1.v.l.), Fabian Göbel vom Kommunalen Jobcenter (4.v.l.) und Ursula Winterling von VIA (5.v.l.) das Abschlussprojekt ihrer Ausbildung vor.

Erfolgsgeschichte aus dem Kommunalen Jobcenter

(PM) Das Aufgabenfeld des Kommunalen Jobcenters Hersfeld-Rotenburg ist breit gefächert. Unter anderem werden alleinerziehende Mütter und Väter bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche unterstützt. Diese stehen nach der Geburt ihres Kindes oft vor einer Reihe von Herausforderungen – der Einstieg in den Beruf gestaltet sich meist als schwierig. Vor allem dann, wenn vorher weniger Fokus auf die berufliche Laufbahn gelegt wurde.

Ein gelungenes Beispiel für die Vermittlung von Alleinerziehenden ist Michelle Becker. Sie absolvierte 2008 ihren Realschulabschluss und übte im Anschluss daran unterschiedliche Hilfstätigkeiten aus. Für eine Ausbildung interessierte sie sich vorerst weniger. Erst nach der Geburt ihrer Tochter Mila im August 2015 erfolgte ein Umdenken. „Meine Tochter hat bei mir einen Schalter umgelegt. Ich wollte nicht, dass sie mir irgendwann vorhalten kann, keine Ausbildung gemacht zu haben“, so Michelle Becker.

Durch die Beratung ihrer Fallmanagerin des Kommunalen Jobcenters, Annalena Schmidt, wurde Michelle Becker in der Folge in die Unterstützungsangebote „Bewerbercafé“ des Zweckverbandes für Diakonie und „Eltern – Kind“ des Vereins zur Integration von Arbeitskräften (VIA) integriert, wodurch die heute 28-Jährige auf eine Ausbildung in Teilzeit vorbereitet wurde. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsverfahren erhielt sie die Zusage für eine geförderte Ausbildung ab September 2016.

Ihre Ausbildung zur Mediengestalterin begann Michelle Becker zunächst bei b3plus in Alheim. Während des ersten Ausbildungsjahres musste ein Wechsel des Betriebes erfolgen, sodass sie ihre Ausbildung fortan beim Unternehmen DigiTex Druck, ebenfalls in Alheim, absolvierte. „Als Ein-Mann-Betrieb war es einerseits natürlich eine Belastung, jemanden auszubilden. Andererseits ist Michelle auch eine große Unterstützung“, so Klaus Penner, Geschäftsführer des Betriebes.

Während der gesamten Ausbildung stand Ursula Winterling vom VIA e.V. unterstützend zur Seite.

Im Juni des Jahres absolvierte Michelle Becker ihre Abschlussprüfung und wurde anschließend von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. „Sie haben damals genau die richtige Entscheidung getroffen, als es darum ging, eine Ausbildung zu beginnen“, so Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete: „Der erfolgreiche Abschluss unter diesen schwierigen Voraussetzungen kann Sie sehr stolz machen.“

Förderung von Alleinerziehenden

Das Kommunale Jobcenter fördert alleinerziehende Arbeitslosengeld II-Bezieher mit vom Land bereitgestellten Mitteln des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets. Die Förderung umfasst die Finanzierung der Ausbildungsbegleitung und eines Zuschuss zur Ausbildungsvergütung. Durch diese Förderung konnten neben Michelle Becker auch 15 weitere im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Ausbildung absolvieren. Auch 2019 ermöglicht das Land Hessen wieder die Ausbildungsförderung von vier Alleinerziehenden im Landkreis. Die Koordinierung und Verwaltung der Förderung erfolgt vor Ort durch das Kommunale Jobcenter.



Das Ausbildungs-Navi bietet Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz in der Region und wird vom Landkreis mit seinen Kooperationspartnern an alle knapp 1300 Schulabgänger im Kreis verteilt, hier in der Brüder-Grimm-Gesamtschule an die Klasse 10c. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Übergabe der Ausbildungs-Navis an der Brüder-Grimm-Schule
Landrat Koch: „Euer Wegweiser zu einer guten Ausbildung in unserem Landkreis“

(PM) Für knapp 1300 Schülerinnen und Schüler rückt das Ende der Schulzeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg immer näher – und damit auch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Doch wie es danach für sie weitergeht, wissen nur die Wenigsten. Ausbildung oder Studium? Hilfe dabei bietet das Ausbildungs-Navi, das ab sofort an alle Schulabgänger im Kreis übergeben wird.

„Eine erfolgreiche Ausbildung ist der Grundstein für eine gesicherte Zukunft. Das Navi führt euch zu einem geeigneten Ausbildungsberuf oder Studium“, sagte Landrat Dr. Michael Koch am Montagvormittag bei der Übergabe der Navis an der Brüder-Grimm-Gesamtschule: „Qualifizierte junge Menschen sind gefragter denn je, also nutzt die Chance, die euch die Region – unsere Heimat – bietet.“ 

Von A wie Automobilkaufmann bis Z wie Zerspanungsmechaniker – über 400 Ausbildungsstellen bei 70 Unternehmen stehen in der Broschüre. Die genauen Tätigkeiten, das Anforderungsprofil, die Ausbildungsdauer und Aufstiegsmöglichkeiten werden bei jedem Beruf erklärt und das in fünf Branchen: gewerblich-technische Berufe in Industrie und Handwerk, kaufmännische Berufe im Handel und öffentlichem Dienst, Berufe im Gastgewerbe und Lebensmittelbereich, soziale und medizinische Berufe sowie Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten.

Ziel des Navis ist es, so Landrat Koch, die jungen Menschen in der Region zu halten: „Sie sind unsere Fachkräfte von morgen.“ Die Broschüre soll die Schulabgänger im Kreis auf die Zukunftsaussichten vor der eigenen Haustür aufmerksam machen. 

Zusammen mit den Kooperationspartnern wird die Broschüre seit 2012 an die Schulabgänger im Kreis übergeben. Das Navi ist eine gemeinsame Initiative von Landkreis, Schulamt, Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und des Bewerber-Services.

Online-Lehrstellenbörse 

Im Internet ist das Ausbildungs-Navi als Online-Lehrstellenbörse unter www.ausbildungs-navi.de zu finden. Dort können Interessierte Wunschberuf und Wunschort eingeben, sie erhalten dann alle Angebote im Umkreis von maximal 50 Kilometern. Über 5000 Ausbildungs- und Studienplätze aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und acht Thüringer Wirtschaftsregionen von 670 Unternehmen sind auf der Plattform zu finden.  


Auf dem Foto zu sehen sind v. l. Elke Künholz (Erste Kreisbeigeordnete), Antje Tiedt (Fachdienst Senioren), Harald Preßmann (Bürgermeister Hauneck) und Frank Scheerer (Haunecker Internet-Café für Senioren)

Landkreis unterstützt digitales Tool zur Bürgerkommunikation

(PM) Die Digitalisierung schreitet täglich voran: eine Entwicklung, die auch an Seniorinnen und Senioren nicht vorbei geht, denen aber das technische Verständnis dafür fehlt. Um die Lücke zu schließen, unterstützt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg das Projekt „Zuhause. Gut. Vernetzt“. Im Zuge der Unterstützung übergaben die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und Antje Tiedt vom Fachdienst Senioren jetzt Tablets an die Modellkommune Hauneck. Bürgermeister Harald Preßmann und Frank Scheerer vom Haunecker Internet-Café für Senioren (HICS) freuen sich über die Förderung.

„Das Ziel des Projektes ist es, Senioren und Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Teilnahme am Gemeindeleben und Eigenständigkeit sollen erhalten werden“, so Antje Tiedt. 

Die Gemeinde Hauneck leistet beispiellose Arbeit im Zuge der Digitalisierung. Die Plattform und App „nebenan.de“ hilft dabei, digitale Kommunikation zu fördern. Ziel ist, die Dorfgemeinschaft zu verbessern, indem zum Beispiel Empfehlungen und Hinweise auf Veranstaltungen gegeben werden. „Das Projekt unterstützt den Alltag. Dabei stehen die Versorgung durch Ärzte, Apotheken und Handel im Vordergrund“, erklärt Bürgermeister Preßmann.

Die App richtet sich an alle Bürger der Gemeinde, da nur so ein tragfähiges Netzwerk funktionieren kann. Auch Friedewald, Ludwigsau und Philippsthal sind auf „nebenan.de“ vertreten.

Auch in anderen Bereichen der Digitalisierung ist Hauneck sehr aktiv. Das Internet-Café für Senioren hilft dabei, ältere Menschen über alle Fragen zum Umgang mit neuer Technik zu informieren.

Das Netzwerk „Zuhause. Gut. Vernetzt“ lädt am 16. September zu einem Fachforum in die Klinik am Hainberg. Ab 15.45 Uhr ist unter anderem Michael Vollmann, Mitbegründer von „nebenan.de“, zu Gast.

Hintergrund:

„Zuhause. Gut. Vernetzt“ ist ein Projekt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, das vom Land Hessen gefördert wird. Ziel ist, die digitale Teilhabe und Vernetzung zu gestalten. Die Arbeitsgruppe AAL der Zukunftsakademie Hersfeld-Rotenburg ist Impulsgeber, entwickelt und unterstützt die Inhalte des Projekts.

Ansprechpartner für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Fachdienst Senioren:

Dirk Hewig, Tel. 06621/87-5301, dirk.hewig@hef-rof.de

Antje Tiedt, Tel. 06621/87-5308, antje.tiedt@hef-rof.de 



Kinderspielfilm „Max und die Wilde 7“ im Frühsommer 2020 im Kino.

Am 16. Juli 2019 haben die Dreharbeiten von MAX UND DIE WILDE 7 begonnen und finden noch bis Ende August in Hessen statt. Unter anderem auf Schloss Braunfels die hoch über dem Ort Braunfels erbaut wurde

Stadt TV Bad Hersfeld wurde zu den Dreharbeiten eingeladen.

Das Kinoabenteuer basiert auf der beliebten, mehrfach ausgezeichneten Buchreihe von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner, der auch Regie führt. Liebenswert-kauzige Charaktere, ein mysteriöser Kriminalfall und eine alte Ritterburg! Ein ebenso lustiger wie spannender Film über Freundschaft und den Glauben an sich selbst.

Wir unterhielten uns mit dem Regisseur Winfried Oelsner am Set:

„Das alles ist eine Art Kriminalgeschichte, eine Abenteuergeschichte, die sehr lustig ist, aber auch zugleich sehr unterhaltsam sein wird“.

Weiter betonte Winfried Oelsner: „Besonders hervorheben möchte ich in dem Film die Zusammenleben  zwischen der Großeltern-Generation und der Enkel-Generation, diese Art von Freundschaft möchte ich hier zum Ausdruck bringen“.   

„Spätestens im Frühsommer 2020 kommt der Film in die Kinos“, so Oelsner weiter. 

Hier einige Eindrücke von den Dreharbeiten zu "Max und die Wilde 7" und der Stadt Braunfels

v.li.n.re.: Günther Maria Halmer, Winfried Oelsner hinten. Uschi Glas vorne, Jona Eisenblätter (Max), Thomas Thieme

Ein Teil des Teams und Sponsoren/Förderer

Am Set während der Dreharbeiten

Regiebereich, Monitore, Ton

Produzenten Martin Richter, Tonio Kellner

Jona Eisenblätter alias Max

Pause von den Dreharbeiten

Dann geht es wieder weiter

Braunfels

Braunfels

Schlossweg zur Burg


Eine echte Ritterburg als neues Zuhause – kann man sich etwas Cooleres vorstellen? Ja, kann man, findet der neunjährige Max gespielt von Jona Eisenblätter. Denn Burg Geroldseck (Braunfels) ist ein Altersheim voller schrumpeliger Omas und Opas die u.a. von Uschi Glas, Günther Maria Halmer und Thomas Thieme gespielt werden! Aber damit seine alleinerziehende Mutter, eine Altenpflegerin, auch Nachtschichten arbeiten kann, wohnt Max jetzt im Rabenturm. Als einziges Kind unter lauter alten Knackern ...

Burg Braunfels

Max‘ Selbstbewusstsein hat nach dem spurlosen Verschwinden seines Vaters und Mobbing in der Schule einen ordentlichen Knacks erlitten. Und so ist es nicht überraschend, dass Max auch in seiner neuen Klasse schnell zum Außenseiter wird. Doch nie im Leben hätte Max gedacht, dass er ausgerechnet auf Burg Geroldseck die Freunde finden würde, die er sich immer gewünscht hat. Zwar sind Vera, Horst und Kilian zusammen schon über 200 Jahre alt – aber die ganze Zeit seufzen und in Erinnerungen schwelgen? Von wegen! Denn eines steht für die drei rüstigen Senioren vom Tisch Nr. 7 – alias die Wilde 7 – fest: Man hört nie auf eine Schauspielerin, ein Fußballtrainer und ein Forscher zu sein.

Aber nicht nur als beste Freunde sind die Vier unschlagbar – sie sind auch wahre Meisterdetektive! Als ein Einbrecher auf Burg Geroldseck sein Unwesen treibt und am helllichten Tag in die Wohnungen der Senioren eindringt und dort Wertgegenstände klaut, begibt sich Max mit der Wilden 7 auf Verbrecherjagd. Aus dem Abenteuer wird schon bald bitterer Ernst, als seine Mutter plötzlich die Hauptverdächtige ist. Jetzt geht es um alles: Können Max und die Wilde 7 ihre Unschuld beweisen? Wenn nicht, müssen er und seine Mutter Burg Geroldseck schon in wenigen Tagen für immer verlassen. Aber wer ist der wahre Einbrecher?

Für die Produktion verantwortlich zeichnen Martin Richter und Christian Becker (Westside Filmproduktion / Rat Pack Filmproduktion) in Zusammenarbeit mit Tonio Kellner (Neopol Film), in Ko-Produktion mit dem neu gegründeten Medienunternehmen unter der Führung von Fred Kogel, das aus der Tele München Gruppe, Universum Film, i&u TV sowie Wiedemann & Berg Film hervorgeht sowie Astrid Purkert, Klaus Bayert, Robert Friedrich und der Shoot`n Post. Regie führt Winfried Oelsner, der auch – zusammen mit Lisa-Marie Dickreiter – das Drehbuch schrieb. Das Schauspiel-Ensemble setzt sich zusammen aus: Jona Eisenblätter („Babylon Berlin“, „Polizeiruf 110“, „Schwarzwaldkrimi“), Uschi Glas (FACK JU GÖTHE 1-3), Thomas Thieme (DAS LEBEN DER ANDEREN, „Tatort“), Günther Maria Halmer („Das Traumschiff“, „Tatort“), und Alwara Höfels (KEINOHRHASEN, FACK JU GÖTHE). Hauptverantwortliche Redakteurin ist Stefanie v. Ehrenstein (SWR). Der Film wird gefördert von HessenFilm und Medien.


Auf dem Bild zu sehen sind v. l.: WFG-Geschäftsführer Bernd Rudolph, Landrat Dr. Michael Koch, die Inhaber der Schreinerei Roman und Gerd Schrön sowie Claudia Schrön.

Neue Türen und Fenster für GeistalschulLandrat Koch besucht Schreinerei Schrön

(PM) Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg investiert weiter in die Sanierung seiner Schulen. Von dieser Maßnahme profitiert auch die Geistalschule in Bad Hersfeld. Im Zuge der Sanierung werden dort insgesamt 43 neue Türen und 29 Fenster eingebaut. Den Auftrag erhielt die Schreinerei Schrön aus Kirchheim-Gersdorf.

Im Rahmen seiner regelmäßig stattfindenden Unternehmensbesuche besuchte Landrat Dr. Koch gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer des Landkreises Bernd Rudolph nun die Firma. Besonders beeindruckte den Landrat die hohe Flexibilität des Unternehmens, das neben Schreinerarbeiten auch Holz- und Kunststofffenster anfertigt sowie Bestattungen durchführt.

Roman und Bernd Schrön zeigen dem Landrat die Türen, die in der Geistalschule eingebaut werden.

 „Die Erfahrungen unserer Zusammenarbeit mit der Schreinerei Schrön sind sehr positiv. Sie ist eines von vielen familiengeführten Vorzeigeunternehmen, die unsere Region prägen. Hier wird Handwerk gelebt und Qualität groß geschrieben“, so Landrat Dr. Michael Koch während seines Unternehmensbesuches in der Firma. 

Ein Alleinstellungsmerkmal des Betriebes ist das eigene Sägewerk, mit dem heimisches Holz aus umliegenden Wäldern eingeschnitten und später zu hochwertigen Möbeln und Bauelementen verarbeitet wird. Die Schreinerei Schrön ist ein familiengeführtes Unternehmen. Die Inhaber Bernd und Roman Schrön arbeiten eng mit Frau und Mutter Claudia zusammen, die die Buchhaltung im Unternehmen übernimmt. Darüber hinaus gibt es noch vier weitere Mitarbeiter und einen Auszubildenden. „Wir sind durch unsere personelle und maschinelle Ausstattung in der Lage, sämtliche Produkte aus Holz und Kunststoff selbst herzustellen und können dadurch individuell auf jeden Kundenwunsch eingehen. Bei uns könnte sich der Kunde den Baum aussuchen, aus dem später sein Möbelstück hergestellt wird“, so Roman Schrön.



Die Teilnehmer der Sommertour gemeinsam mit Daniela Tischendorf (Ersten Beigeordnete Vacha), Landrat Dr. Michael Koch, Klaus-Dieter Erbe (Mitglied Gemeindevorstand Philippsthal) und Timo Heusner (zukünftiger Bürgermeister Philippsthal) an der Brücke der Einheit.

Sommertour 2019 begeistert Teilnehmer

(PM) Als am Donnerstagabend die Busse mit den Teilnehmern der diesjährigen Sommertour mit Landrat Dr. Michael Koch wieder die Kreisverwaltung ansteuerten, konnte man in jede Menge zufriedene Gesichter schauen. Zwei Tage lang war der Landrat mit Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Hersfeld-Rotenburg unterwegs, um die Region zu erkunden. Es war wie jedes Jahr ein voller Erfolg.

Am ersten Tag der Sommertour ging es für die Teilnehmer bis an den Rand des Kreises. Unter dem Motto „30 Jahre Grenzöffnung“ steuerte die Gruppe morgens erst das Mahnmal Bodesruh an, wo sich die Teilnehmer trotz Regen für den Tag stärkten. Der nächste Programmpunkt war der Besuch des Grenzmuseums und Grenzlehrpfads in Wildeck-Obersuhl. Dort gab es viele spannende Exponate zu bestaunen. Abschließend ging es für die Gruppe zur Brücke der Einheit zwischen Philippsthal und Vacha. „Als Grenzregion hat unser Kreis eine beeindruckende Geschichte. Es ist wichtig, dass wir uns daran immer wieder erinnern“, so Landrat Koch.

Die Gruppe zum Abschluss der Sommertour 2019 vor der Museumsscheune in Kirchheim gemeinsam mit Landrat Dr. Michael Koch und Manfred Koch, dem Bürgermeister von Kirchheim.

Die Tour des zweiten Tages führte die Gruppe – dieses Mal bei besserem Wetter – zur Wehrdaer Saatzucht. Nach dem Frühstück gab es eine Führung über den modernen Betrieb. Dabei gab es eine Menge zu entdecken: ein riesiger Mähdrescher, das alltägliche Geschäft und ein toller Hof. Anschließend ging es zur Gesamtschule Obersberg. Dort bekamen die Teilnehmer Informationen zu Bienen, Insekten und Amphibien. Highlight war der selbst hergestellte Honig der Imker-AG, der zum Verkauf angeboten wurde. Als letzter Punkt stand ein Besuch der Museumsscheune in Kirchheim auf dem Plan. Die traditionellen Ausstellungsstücke begeisterten die Teilnehmer. Nach einem Ausklang bei Kaffee und Kuchen ging es zurück zum Landratsamt, wo die Sommertour 2019 endete. „Es waren zwei lehrreiche und spannende Tage. Wir konnten sehen, wie lebenswert unser Kreis ist und haben die Region auf schöne Weise entdecken können“, so das Fazit des Landrats.

Mehr Fotos finden Sie unter diesem Link: https://www.dropbox.com/sh/bzy23cextzdltbc/AABDpit_9tq-bO0if7EoLKlPa?dl=0


Einfacher Zugang zu Bildungsangeboten - Zum Schuljahresbeginn die Unterstützung vom Land sichern

(PM) Gemeinsam mit dem Land Hessen unterstützt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Plakate mit dem Aufruf „Mach mit“ rufen dazu auf, Angebote für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu nutzen, an denen die Kinder und Jugendlichen sonst aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen könnten. Die Aktion unterstützt unter anderem, dass Kinder ein Mittagessen in der Mensa bekommen oder an Klassenfahrten und Nachhilfestunden teilnehmen können. Auch sportliche und kulturelle Aktivitäten werden gefördert.

Das Land hat das Verfahren zum 1. August vereinfacht und gleichzeitig die Beiträge erhöht. Statt bisher 100 Euro pro Schüler erhalten Leistungsberechtigte nun 150 Euro – zwei Drittel im ersten Halbjahr und den Rest im zweiten. Dieser Betrag wird künftig jährlich erhöht. Grund dafür sind vor allem die veränderten Anforderungen in Sachen Digitalisierung.

Um diese Förderung für sich zu beanspruchen, ist es nun nicht mehr erforderlich, einen gesonderten Antrag zu stellen. Die Teilhabe an Bildung ist im Antrag auf Sozialleistungen integriert. Falls noch unklar ist, welche Angebote die Kinder nutzen wollen und welche Kosten anfallen, können die jeweiligen Kosten auch rückwirkend geltend gemacht werden.

Berechtigte für die Lernförderung müssen weiterhin alle Leistungen extra beantragen. Dies gilt auch für den Pauschalbetrag, der zu Beginn des Schuljahres gezahlt wird.

Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets umfassen jetzt die gesamten Ausgaben für das gemeinschaftliche Mittagessen in der Schule, Kindertagesstätte oder bei Tageseltern. Der Eigenanteil fällt weg. Die Neuregelung durch das Starke-Familien-Gesetz erleichtert die Inanspruchnahme. Für die Schülerbeförderung muss ebenfalls kein Eigenanteil gezahlt werden.

Die finanzielle Unterstützung erleichtert Kindern und Jugendlichen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Berechtigt sind alle, die Sozialgeld, Sozialhilfe oder Asylbewerberleistungen erhalten oder deren Familien den Kindergeldzuschlag oder das Wohngeld beziehen.

Über den Umfang der Leistungen und weitere Voraussetzungen sowie die Angebote vor Ort informieren die Ansprechstellen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Kommunales Jobcenter Hersfeld-Rotenburg
Friedloser Straße 12
36251 Bad Hersfeld

Michael Apel
06621 – 87 – 4600
michael.apel@hef-rof.de


Die neuen Auszubildenden wurden von Personalchefin Martina Tietz (1.v.l.), der Ersten Kreisbeigeordnten Elke Künholz (4.v.l.), der JAV-Vorsitzenden Nadine Schneider (5.v.l.), Personalratsvorsitzendem Gerhard Eckstein (6.v.l.), Landrat Dr. Michael Koch (7.v.l.) und Ausbildungsleiterin Tanja Licht (1.v.r.) begrüßt.

Ausbildungsstart im Landratsamt

(PM) Wie in jedem Jahr beginnen auch im August 2019 wieder neue Kollegen ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die „Neuen“ wurden jetzt bei einer Begrüßung in der Außenstelle im Hubertusweg willkommen geheißen. Neben Landrat Dr. Michael Koch und der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz waren auch Ausbildungsleiterin Tanja Licht, Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein, Personalchefin Martina Tietz und Nadine Schneider, Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) anwesend, um den Ausbildungsstart der neuen Kollegen zu feiern.

„Wir bieten Ihnen hier in der Kreisverwaltung eine sehr gute Ausbildung, aber im Gegenzug erwarten wir auch eine Menge von Ihnen. Wenn Sie gute Leistungen bringen, dann steht einer Zukunft in unserem Haus nichts mehr im Weg. Also zeigen Sie uns, was in Ihnen steckt“, so Landrat Koch.

Auch Elke Künholz appellierte bei der Begrüßungsveranstaltung an die neuen Auszubildenden: „Arbeiten Sie als Team zusammen und bringen Sie sich und Ihre Stärken stets ein. Wichtig sind auch Kommunikation und Austausch. Bleiben Sie neugierig und stellen Fragen – nur so können sie sich weiterentwickeln.“

Der Start in den neuen Lebensabschnitt und der Einstieg in die Kreisverwaltung werden vor allem von Ausbildungsleiterin Tanja Licht erleichtert. So ist in den nächsten Tagen zum Beispiel eine Rallye zum Kennenlernen des Hauses und der anderen Mitarbeiter geplant. Auch ein Aktiv-Tag, der die Teambildung steigern soll, steht auf dem Programm.

Der Ausbildungsjahrgang 2019 besteht aus: Selina Apel, Dennis Bolender, Jasmin Dittmar, Daniel Gröschler, Luisa Meinecke, Ronja Metzger, Kerstin Peter, Maximilian Schády, Daniel Wieland, Michèle Wilde, Mariana Youkhanna (Ausbildung Verwaltungsfachangestellte), Christin Demant (Ausbildung Lebensmittelkontrolleurin), Anne Koch (Duales Studium Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung (BASS)) Theresa Löffler (Duales Studium Bauingenieurwesen), Felix Grau, Carolin Schade, Selina Schott, Antonia Seidel (FOS-Praktikanten).

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2020 läuft momentan auf Hochtouren. Interessierte können sich noch bis zum 20. September für eine Ausbildungsstelle im Landratsamt bewerben.



An einer der Mitmachstationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie aus einer einfachen Spülbürste mithilfe von Lötkolben, Heißklebepistole, Batterie und Motor ein Bürstenroboter entstehen kann.

Technik zum Anfassen - Berufsorientierung mit Experimenten aus MINT-Berufen

(PM) An einem heißen Sommertag einen Getränkeautomaten selbstbauen, Durst löschen und dabei auch noch was über Physik lernen – das war das Motto einer von sechs Stationen während des diesjährigen MINT-Parcours an den beruflichen Schulen Obersberg. Bereits zum siebten Mal konnten sich Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufen des Landkreises viele mathematisch-informatisch-naturwissenschaftlich-technische Experimente ausprobieren.

In der Aula konnten die Schüler aus der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld, der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg, der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra sowie der Blumensteinschule in Obersuhl an zwei Tagen verschiedene Workshops testen. Vorbereitet wurden diese von Studenten der Universität Kassel unter Anleitung des Dozenten Prof. Dr. Ralf-Kiran Schulz. Kooperationspartner sind die Job-Coaches des Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf des Landkreises, das durch die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda kofinanziert wird.

Auf großes Interesse bei den Schülern stieß die Autostation. Nach einigen Versuchen und der richtigen Technik klappte es: Das selbstgebaute Auto aus Plastikflaschen mit einem Gummiring, das als Motorantrieb diente, fuhr über den Boden der Aula – und das recht zügig. Schnell erkannten die Schüler, wie wichtig technisches Verständnis, Geduld und Teamarbeit für ein erfolgreiches Ergebnis sind. 

„Die Reaktionen der Schüler zeigen uns, dass wir in Sachen Berufsorientierung auf dem richtigen Weg sind“, resümieren die vier Job-Coaches Marina Fedotova, Hartmut Schmidt, Barabara Schweitzer sowie Ümit Tetik, die den Parcours mit vorbereiteten und durchführten. „Der Parcours bietet eine gute Gelegenheit, die Berührungsängste der Schüler zu den MINT-Berufen abzubauen, die eigenen Stärken zu erproben sowie den Horizont zu erweitern, was die spätere Berufswahl betrifft“, erklärt die Projektleiterin des Übergangsmanagements Dr. Andrea-Fink-Jacob.
Für Fragen zum Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf steht Andrea Fink-Jacob telefonisch unter 06621 87 5207 oder per E-Mail andrea.fink-jacob@hef-rof.de bereit.


Hintere Reihe v.l.: Landrat Dr. Michael Koch, stellvertretende Personalratsvorsitzende Gabriele Hattwich, Personalchefin Martina Tietz, Fachdienstleiterin Migration SGB II Stefanie Führer und Fachdienstleiter Ländlicher Raum Michael Wamser. Vordere Reihe v.l.: Günter Kerst, Angelika Schmidt, Ella Neumüller, Arnold Liebermann und Silke Böhm.

Verabschiedungen und Dienstjubiläen in der Kreisverwaltung - Landrat Koch ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 (PM) Wenn eine berufliche Laufbahn endet oder ein Dienstjubiläum gefeiert wird, ist das immer ein besonderer Grund zur Freude. So auch bei der Kreisverwaltung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, die jetzt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrte, die einen solchen Meilenstein in ihrem Leben erreicht haben.

Landrat Dr. Michael Koch beglückwünschte fünf langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemeinsam seit rund 100 Jahren beim Landkreis angestellt sind. Teilweise waren sie zusätzlich anderorts im öffentlichen Dienst tätig. „Ich bin dankbar, dass Sie bei uns eine berufliche Heimat gefunden haben und so viele Jahre für den Landkreis engagiert gearbeitet haben“, richtete Landrat Koch seine Worte an die Anwesenden. Zudem wünschte er den in Ruhestand tretenden Kolleginnen viel Freude auf ihrem weiteren Lebensweg und erklärte, dass er sich noch auf viele Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit mit den Jubilaren freue. Den Glückwünschen schlossen sich auch die stellvertretende Personalratsvorsitzende Gabriele Hattwich, Personalchefin Martina Tietz sowie Michael Wamser, Fachdienstleiter Ländlicher Raum und Stefanie Führer, Fachdienstleiterin Migration SGB II, an.

Verabschiedung in Ruhestand/Rente:

Angelika Schmidt war über 40 Jahre lang zuverlässige Mitarbeiterin des Landkreises. Als Haus- und Küchenhilfe arbeitete sie erst im Freizeitheim Schwaltenweiher, später in der Erholungsstätte Garmisch und die letzten Jahre im Jugendhof in Rotenburg an der Fulda.

Ebenfalls in Ruhestand geht Ella Neumüller, die nach verschiedenen Tätigkeiten außerhalb des öffentlichen Diensts viele Jahre als Reinigungskraft in der Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld tätig war.

Dienstjubiläen:

Günter Kerst feierte sein 40. Dienstjubiläum. Nach Verwendungen in Korbach, Kassel und Bebra ist er seit 2005 im Landratsamt als technischer Angestellter im Fachdienst Ländlicher Raum tätig.

Auch Arnold Liebermann feierte Jubiläum. Seit 40 Jahren ist er im öffentlichen Dienst beschäftigt. Nachdem er lange Zeit als Lebensmittelkontrolleur arbeitete, war er seit 2005 im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz tätig. Einen Monat nach seinem Jubiläum Anfang Mai ging Liebermann in den Ruhestand.

Auf ein Vierteljahrhundert Dienstzeit kann Silke Böhm zurückblicken. Sie war unter anderem sieben Jahre für das Amt Regionalentwicklung, Landwirtschaft und Landschaftspflege in Fritzlar angestellt. Seit 2001 arbeitet sie in der Kreisverwaltung – erst im Fachdienst Ländlicher Raum, jetzt im Fachdienst Migration SGB II.



Sommertour 2017 auf den "Monte Kali"

Sommertour mit dem Landrat – Anmeldungen ab sofort möglich 

(PM) Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es auch 2019 wieder eine zweitägige Sommertour mit Landrat Dr. Michael Koch. Dabei erkundet er mit einer Gruppe von jeweils rund 100 Teilnehmern verschiedene Orte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

„Ich schätze diese Tour vor allem, weil sie mir die Chance gibt, in ganz entspannter Atmosphäre mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen“, so Landrat Koch. Er freue sich darauf, gemeinsam mit den Gruppen wieder aufs Neue zu erkennen, wie abwechslungsreich und lebenswert der Landkreis ist. Die diesjährige Sommertour des Landrats findet am Mittwoch, 7. August, und Donnerstag, 8. August, statt. Das Programm beginnt an beiden Tagen um 8.30 Uhr am Landratsamt in Bad Hersfeld in der Friedloser Straße 12.

Für die Sommertour 2019 ist folgendes Programm geplant:

Tag 1: Mittwoch, der 7. August

Der erste Tag der Sommertour steht in diesem Jahr unter dem Motto „30 Jahre Grenzöffnung“. Vorgesehen ist eine Tour entlang der ehemaligen Grenze, bei der das erste Ausflugsziel das Mahnmal Bodesruh ist. Neben einem Frühstück wartet dort ein kurzer Vortrag auf die Teilnehmer, der über das Mahnmal und die in der Nähe verlaufende ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland informiert. Im Anschluss geht es nach Wildeck-Obersuhl, wo ein Besuch des Grenzmuseums und des Grenzlehrpfads auf dem Programm stehen. Die letzte Station des Tages ist die Brücke der Einheit in Philippsthal. Abschließend lässt die Gruppe den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen, bevor es gegen 16.30 Uhr wieder in Richtung des Landratsamtes in Bad Hersfeld geht.

Tag 2: Donnerstag, der 8. August

Am zweiten Tag erwartet die Teilnehmer ein Programm zum Thema „Tradition trifft Moderne“. Geplant ist ein Besuch auf einem Bauernhof, der moderne landwirtschaftliche Technik in seinem Betrieb einsetzt. Anschließend geht es vom Frühstück gestärkt nach Bad Hersfeld zur Modellschule Obersberg, wo Imker über ihr Handwerk berichten. Zum Abschluss des Tages und der diesjährigen Sommertour mit dem Landrat geht es für die Teilnehmer in die Museumsscheune in Kirchheim. Dort erleben sie das Kontrastprogramm zum Vormittag – traditionelles Brauchtum. Auch dieser Tag endet mit einem gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen und der Rückfahrt zum Landratsamt Bad Hersfeld. 

Hinweis: Die Teilnehmerzahl für beide Tage ist auf rund 100 Personen begrenzt, daher ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Die Kosten belaufen sich pro Teilnehmer und Tour auf 15 Euro. Anmeldungen werden bis Mittwoch, den 31. Juli, telefonisch in der Pressestelle des Landkreises (06621 87-9103) sowie per E-Mail (sommertour@hef-rof.de) entgegengenommen. Mitangegeben werden müssen Name, Telefonnummer und die gewünschte Tour.



Für Gartenenthusiasten ein Traum – Familiengartenfest in Friedewald – 2. Tag

Beeindruckend, vielseitig und zum 9. Mal in der Region Hersfeld-Rotenburg das große Gartenfest am Wasserschloss in Friedewald mit rund 120 Verkaufs- und Informationsständen.

Nicht wenige staunten als sie feststellten, dass ihr Geldbeutel nach dem Besuch des Gartenfestes eine gewisse Leere aufwies. Es gab einfach zu viel Schönes und liebevoll hergestelltes und da konnte man als Hobbygärtner einfach nicht widerstehen. Von kleinen Garten- und Wohnaccessoire für die Terrasse bis zu den großen Gartenstauden und Gehölzen alles war zu haben.

„Bereits am ersten Tag kamen sehr viele Besucher und waren auch, wie in den vergangenen Jahren, begeistert von dem vielseitigen Angebot“, sagte uns André König von der Arcos Gesellschaft für Messen und Marketing mbH in Suhl.

Hier wieder einige Eindrücke vom Gartenfest am Samstag (2. Tag)






















Auch ein kräftiger Schauer am Freitagnachmittag, was der Natur ohnehin guttut, hielt die Besucher keineswegs vom Stöbern nicht ab.

Vom Sehen und betrachten konnte der Liebhaber nicht genug bekommen und so mancher Besucher musste bis zu drei Runden drehen, damit dieser endlich das richtige mit nach Hause nehmen konnte. Wer Probleme mit seinen Pflanzen im eigenen Garten hat, dem stand ein Gartendoktor hilfreich zur Seite.

In diesem Jahr wurde extra eine Ecke für Vorträge eingerichtet. Auch sonst hat sich einiges geändert. Die Parkplätze sind neben dem Ausstellungsgelände, sodass der Weg bis dahin und zurück verhältnismäßig kurz ist.

Das Friedewalder Gartenfest bietet eine Fülle von Pflanzensorten, Blumen, Stauden, Kräuter, Kakteen und vieles mehr. Nicht zu vergessen die zahlreichen Deko-Artikel für Haus, Hof und Garten. Es gibt spannende Vorträge und natürlich nützliche Tipps für den heimischen Garten. Etwas ganz besonderes für Käseliebhaber ist ein Original Schweizer Käsestand, der aus der Ferne an der Nationalflagge zu erkennen ist.

Daneben gibt es in diesem Jahr auch wieder die Möglichkeit einem Drechsler über die Schulter zu schauen, und ein paar Meter weiter kann man sehen, wie ein Stuhl geflochten wird.

An auserwählten Ecken gibt es verschiedene Sorten Kaffee und dazu ein Stück Kuchen, und so konnte man so ganz nebenbei die anderen Besucher beobachten, was diese so alles einkaufen. Wer es etwas deftiger wollte, konnte nicht nur in Göbel´s Festscheune ein Grillsteak verzehren, sondern sich auch an den vielen Ständen innerhalb des Gartenfestes verköstigen lassen.

Wenn die Ausstellung am Samstagabend schließt, ist das Fest noch nicht vorbei. Ab 19 Uhr lädt der Gastgeber zu Göbel’s-Gartenfest-Party an der Festscheune ein.
Alle Tagesgäste und Anwohner sind herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt den Tag ausklingen zu lassen. Live-Musik und viel Köstliches aus der Küche wird den Gästen geboten.  

Öffnungszeiten:
Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Einlass bis jeweils 1 Std. vor Ausstellungsende


Familienfreundliches Gartenfest in Friedewald für 3 Tage eröffnet

Zur Eröffnung hört man von weitem das Grollen eines Gewitters, aber das hält die Besucher vom Gartenfest an der Wasserburg nicht ab.

Das weitläufige Gelände beim Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen ist für eine Ausstellung in dieser Größenordnung nahezu ideal geeignet.

Am heutigen Freitag war die Temperatur sehr angenehm beim Rundgang durch das Ausstellungsgelände.
Bürgermeister Dirk Noll aus Friedewald, Hoteldirektor Markus Göbel und der Geschäftsführer der Firma Arcos André König ließen es sich nicht nehmen die über 120 Aussteller persönlich zu begrüßen.

Nach dem Motto „Erleben, Genießen, Kaufen“, dazu noch viel Leckeres für den Gaumen gab es schon bei der Eröffnung in ausreichendem Maß.

Hier einige Eindrücke von der Eröffnung (weitere Bilder folgen)













In diesem Jahr wurde das Gartenfest mit einem neuen Park-Konzept ausgestattet. Nicht nur, dass sich an diesem Wochenende wieder ein kleines Paradies für Natur und Gartenliebhaber entstanden ist, in diesem Jahr können die Besucher erstmals in der Nähe des Veranstaltungsgeländes parken und ersparen sich somit viel Zeit und Mühe beim Transport der gekauften Waren.

Im Fokus des diesjährigen Friedewalder Gartenfestes stehen natürlich Pflanzen in vielen Formen und Varianten: Stauden, Gräser, Balkon-, Beet-, Gemüse-, Kräuter- und blühende Pflanzen, Kakteen, Sukkulenten und Rosen sowie eine erlesene Orchideenvielfalt.
Dazu können noch die neusten Dekos aus verschiedenen Materialien nicht nur angeschaut, sondern auch für den eigenen Garten erworben werden.

Für jeden Gartenliebhaber ist dieses Gartenfest ein Muss. Das Flanieren über das Ausstellungsgelände, sich hineinversetzen lassen in ein kleines Naturparadies lohnt sich auf jeden Fall.

Hinweise für Besucher des Gartenfestes

Die Öffnungszeiten sind von Freitag 12. Juli bis Sonntag 14. Juli jeweils
von 10 bis 18 Uhr -

Ausgeschilderte Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsgeländes. Parkgebühr 2 EUR zugunsten der Feuerwehr.
Hunde müssen auf dem Ausstellungsgelände angeleint sein.
Kostenlos: Bollerwagenverleih und Depotservice zum Transport oder zur Aufbewahrung der gekauften Waren.


Landrat Dr. Michael Koch ehrte die besten Zeugnisse des Landkreises. Es freuten sich v.l. Emily Lindemann, Imke Schmalfeldt, Rabea Krüger, Esitfanos Yohans Gebreselase und Katja Wolf, die ihre Tochter Alea Laetizia Wolf vertrat.

Beste Zeugnisse im Landkreis ausgezeichnet - Auch in diesem Jahr gehen wieder je 500 Euro an die besten Schulabsolventen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
(PM) Ein guter Schulabschluss ist in vielerlei Hinsicht wichtig und schön – er ermöglicht einen einfacheren Einstieg in die Zukunft, macht die Familie stolz und entschädigt einen selbst für viele Stunden voller Disziplin und Lernbereitschaft. Seit vergangenem Jahr haben Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg noch einen weiteren Anreiz, die Schule mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit zu absolvieren: Eine hohe Geldprämie für das beste Zeugnis im Kreis.

Erstmals 2018 vergab der Kreisausschuss je 500 Euro für die besten Zeugnisse der jeweiligen Schulformen: Abitur, Fachabitur, Realschulabschluss und Hauptschulabschluss. Auch in diesem Jahr empfing Landrat Dr. Koch die Schülerinnen und Schüler in seinem Büro, würdigte die besonderen Leistungen und erkundigte sich über die Zukunftspläne der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

„Die Geldprämie soll ein Zeichen sein, dass besondere Leistungen vom Kreisausschuss gesehen und gewürdigt werden. Wir sind aber auch auf alle anderen Schülerinnen und Schüler stolz, die ihre Abschlüsse bestanden haben, und hoffen, dass möglichst viele ihre Zukunft in unserem Landkreis planen.“ so der Landrat.

Die Auszeichnung für das beste Abitur ging in diesem Jahr an Imke Schmalfeldt von der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg. Sie schloss ihre Schullaufbahn mit der Traumnote 1,0 und insgesamt 871 Punkten ab. Das beste Fachabiturzeugnis des Landkreises wurde an Alea Laetizia Wolf ausgehändigt, die am Tag der Verleihung im Landkreis durch ihre Mutter vertreten wurde, da sie schon ihren Auslandsaufenthalt begonnen hat. Sie besuchte die Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld und schloss mit einem Notendurchschnitt von 1,0 ab. Den besten Realschulabschluss des Kreises hat Rabea Krüger von der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg mit einem Durchschnitt von 1,0. Die Auszeichnung für den besten Hauptschulabschluss wurde aufgeteilt. Sowohl Emily Lindemann von der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld als auch Esitfanos Yohans Gebreselase von der Konrad-Duden-Schule in der Kreisstadt erhielten ihr Zeugnis mit dem Notendurchschnitt 1,70. Beide bekamen jeweils 250 Euro.



Friedewalder Gartenfest mit neuem Park-Konzept

(PM) Vom 12. bis 14. Juli ist es wieder soweit: Das Friedewalder Gartenfest lockt in die Nähe Bad Hersfelds. Circa 120 Aussteller präsentieren auf dem Gelände des Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen rund um die Wasserburgruine Pflanzen, Gartengeräte sowie viele Möglichkeiten, das eigene Reich zum kleinen Paradies zu machen.
Vorbei ist in diesem Jahr allerdings die Zeit des Bus-Shuttles: Bisher mussten die Besucher im Gewerbegebiet parken und wurden via Bus zum Ausstellungsgelände mitten im kleinen Ort Friedewald gebracht. In diesem Jahr können die Besucher erstmals in der Nähe des Veranstaltungsgeländes parken und ersparen sich somit viel Zeit und Mühe beim Transport der gekauften Waren.

Denn das Herz der Verkaufsausstellung bildet natürlich das Angebot der Aussteller. Erneut finden sich um die 120 Aussteller aus ganz Deutschland ein -darunter viele Bekannte aus den Vorjahren jedoch auch einige Neue- und somit darf man auf eine noch größere und buntere Auswahl gespannt sein. Im Fokus des Friedewalder Gartenfestes stehen natürlich Pflanzen in vielen Formen und Varianten: Stauden, Gräser, Balkon-, Beet-, Gemüse-, Kräuter- und blühende Pflanzen, Kakteen, Sukkulenten und Rosen sowie eine erlesene Orchideenvielfalt. Wer lieber auf eine professionell gestaltete Deko setzt, findet von originellen Gartenskulpturen aus Edelstahl oder Eisen bis hin zu Kreativem aus Holz sicher das Passende. Edle Möbel für Terrasse und Balkon, Whirlpools, Gartengeräte, wie etwa akkugetriebene Mähroboter oder Gewächshäuser bringen ganz praktische Aspekte in die Ausstellung. Für den ganz besonderen Chic im Garten sorgen original britische Gartenwerkzeuge sowie Countrybekleidung aus Tweed und Leinen. Wie gewohnt ergänzen kulinarische Spezialitäten aus Alpen- und Mittelmeerraum neben kleinen Kostbarkeiten –etwa vor Ort entstehende Glaskunstwerke, die auch auf Kundenwunsch angefertigt werden– das Angebot.

Rahmenprogramm für Groß und Klein

Was wäre ein richtiges Gartenfest ohne Musik und Fachwissen? Beides gehört auch in Friedewald zum festen Kern: Mehrere Musiker bieten eine stilvolle Begleitung für das Wochenende und für die fachkundige Beratung stehen der Pflanzendoktor sowie Gartenexpertin Lydia Ehrentraut mit Vorträgen am Samstag und Sonntag (jeweils 13 und 15 Uhr) zur Verfügung. Nicht zu vergessen die Führungen des Küchenchefs des Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen, der im hauseigenen Kräutergarten neben Allgemeinem zum Würzen und Verfeinern auch einige Geheimtipps zum Besten gibt (Sontag 15 Uhr). Für die jüngsten Gäste sorgen Kinderliedermacher „Biber“ (Samstag und Sonntag) sowie die Aktionen von German Quest Events für spannende Abwechslung,

Gartenfest-Party am Samstag

Wenn die Ausstellung schließt, ist das Fest am Samstag noch nicht vorbei: Ab 19 Uhr lädt der Gastgeber zu Göbel’s Gartenfest-Party an der Festscheune. 

Alle Tagesgäste und Anwohner sind herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt den Tag ausklingen zu lassen. Mit dabei: Live-Musik und das köstliche Angebot von Göbel’s Küchenteam.

Friedewalder Gartenfest 2019 – Eckdaten

Eintritt: 10 Euro pro Person und Tag
8 Euro für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener frei.
20 Euro für 3-Tages-Dauerkarte

Öffnungszeiten:

Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Einlass jeweils bis 60 Minuten vor Ausstellungsende.

Hinweise/Service:

Ausgeschilderte Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsgeländes.
Parkgebühr 2 EUR zugunsten der Feuerwehr.
Hunde müssen auf dem Ausstellungsgelände angeleint sein.
Kostenlos: Bollerwagenverleih und Depotservice zum Transport oder zur Aufbewahrung der gekauften Waren.


Zwei Insektenhotels für Anne-Frank-Kindergarten
„Natur und Insekten“: Zusammenarbeit zwischen VIA und Kindergarten

(PM) Für den Anne-Frank-Kindergarten in Bad Hersfeld ist das Thema „Natur und Insekten“ Teil der pädagogischen Arbeit mit Kindern im Alter von drei bis zu sechs Jahren. Um das zu unterstützen, hat der Verein zur Integration von Arbeitskräften (VIA) Bad Hersfeld jetzt dem Hersfelder Kindergarten zwei Insektenhotels gespendet. Unter Beisein von vielen Kindern, Kindergartenleitung Petra McCool, VIA-Gschäftsführer Markus Battenberg und der Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Elke Künholz wurden die Insektenhotels im Anne-Frank-Kindergarten überreicht und angebracht.

 „Wenn wir regional aktiv werden können und dabei direkt noch etwas für die Natur und unseren Lebensraum tun, haben wir immer ein offenes Ohr“, so Markus Battenberg. Im Rahmen von Startklar, einem Projekt der VIA, wurden von jungen Menschen im Alter zwischen 18 bis 28 Jahren Insektenhotels aus Naturmaterialien entworfen und gebaut. Das Insektenhotel bietet eine Alternative zu den immer knapper werdenden natürlichen Lebensräumen der Insekten und trägt zu einem zusätzlichen Schutz der Artenvielfalt bei.

Was liegt da näher, als den Lebensraum für Insekten und Wildbienen zu erweitern und die pädagogische Arbeit mit den Kindern zu fördern? Durch die Insektenhotels wird die Thematik „Natur und Insekten“ im Kindergarten erlebbarer und trägt dazu bei, bereits frühzeitig die Wichtigkeit von Insekten in den Lernprozess der Kinder zu integrieren. 

Das Projekt Startklar unterstützt junge Menschen dabei, ihren beruflichen Weg zu finden. Dies geschieht durch die regelmäßigen Unterstützungsangebote der pädagogischen Fachkräfte, dem Kennenlernen von unterschiedlichen Ausbildungs- und Arbeitsbereichen, der Teilnahme an Betriebspraktika sowie durch Projekte und Eventtage.
Das Projekt wird im Auftrag des Kommunalen Jobcenter des Kreises umgesetzt und durch Mittel des Bundes finanziert.
Bei Interesse an dem Insektenhotel Startklar und einer etwaigen Kooperation wenden Sie sich bitte an den VIA-Geschäftsführer Markus Battenberg, Telefon: 0 66 21/9 44 12 0 oder E-Mail: info@via-badhersfeld.de

Über die VIA

Die VIA Bad Hersfeld ist ein Verein, der sich den sozialen Themenwelten rund um die Zielgruppen Jugendliche und junge Menschen sowie Erwachsene widmet. Mit gezielten Angeboten werden Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie grundlegende Informationen zur Integration von erwerbslosen Menschen in den Arbeitsmarkt angeboten.

 


Weitere Informationen zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins VIA erhalten Sie im Internet unter www.via-badhersfeld.de.





(PM) Im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung entließ die Schule für Erwachsene (SfE) Osthessen am Dienstag ihren langjährigen Schulleiter Thomas Bös in Rente. „Sie haben hier tolle Arbeit geleistet und von Anfang an dabei geholfen, die Schule auf die Beine zu stellen. Sie ist ein wichtiges Bildungsangebot in unserem Landkreis“, wertschätzt Landrat Dr. Michael Koch das Engagement des Schulleiters. 

Das kostenlose Angebot der Schule, die neben Bad Hersfeld noch einen weiteren Standort in Fulda hat, richtet sich an Erwachsene, die noch einen (weiteren) Schulabschluss machen wollen. An der SfE haben sie die Möglichkeit, alle Schulabschlüsse zu erwerben, die auch an allgemeinen Schulen vergeben werden – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur. „Für Bildung ist es nie zu spät“, erklärt Landrat Koch. „Durch die Bildungsangebote der Schule bekommen Erwachsene eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt. Die Region braucht Euch“, richtete er seine Worte an die Absolventinnen und Absolventen.
Die Schule für Erwachsene zeichnet sich besonders durch das gute Kursklima und den Zusammenhalt innerhalb der Lerngruppen aus. Aber auch Innovation wird großgeschrieben. Schon 2010 gewann die Schule den Preis „Medienschule des Monats“ und setzt seitdem erfolgreich auf das Konzept „Blended Learning“, bei dem je die Hälfte der Unterrichtsstunden als Präsenz- und Onlinekurs abgehalten wird.
Interessierte können online ein Anmeldungsformular ausfüllen und sich bei einem Aufnahmegespräch vorstellen. Voraussetzungen für die Aufnahme sind Volljährigkeit, eine sechsmonatige vorangegangene Berufstätigkeit (am Abendgymnasium zwei Jahre) und ausreichende Deutschkenntnisse. Weitere Infos gibt die Homepage www.sfe-osthessen.de.

„Zeugnis der Allgemeinen Pensionsreife“

Dass mit Thomas Bös der Schule für Erwachsene jemand Besonderes fehlen wird, darüber waren sich alle Anwesenden der Feier klar. Von seinem Stellvertreter Matthias Schlenkrich gab es ein besonderes Geschenk für den „Absolventen“ – ein Abschlusszeugnis, das Thomas Bös zum Eintritt in die Rente qualifiziert und ihm dabei helfen wird, sich immer wieder an die schöne und turbulente Zeit in der Schule zu erinnern. Im Anschluss wurde den Studierenden der Schule ihre „richtigen“ Zeugnisse übergeben – sie haben den zweiten Bildungsweg mit Bravour abgeschlossen. 

Landrat Koch: „Für Bildung ist es nie zu spät“ 

Schule für Erwachsene verabschiedet Schulleiter Thomas Bös


App hilft bei der Suche nach Defibrillatoren - Landkreis treibt flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren voran

(PM) Rund 100.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am plötzlichen Herztod. Wenn es darum geht, im Ernstfall einen anderen Menschen ohne bleibende Schäden wiederzubeleben, bleiben meist nur wenige Minuten. Eine tragende Rolle hierbei spielen immer häufiger Defibrillatoren, kurz Defi. Die flächendeckende Versorgung mit den nützlichen Ersthelfern wird jetzt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg umgesetzt. Einen Überblick über Defis in der Nähe gibt eine App.

(von links nach rechts): Überall dort, wo Defibrillatoren zu finden sind, weisen die grünen quadratischen Schilder auf die Lebensretter hin. Wenn die in der Nähe nicht zu finden sind, hilft die App „Defikataster“. Landrat Dr. Michael Koch, Landkreismitarbeiter Dirk Sandlos, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Dr. Bardo Kürten sowie der Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Thorsten Bloß überbrachten Rektor Harald Becker und seiner Referentin Saskia Köpsell Hinweisschilder für die drei Defibrillatoren an der DGUV Hochschule am Seilerweg.


Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Die Verteilung von Defibrillatoren ist noch immer eher zufällig. Geräte sollten überall dort platziert werden, wo sie gebraucht werden – nämlich, wo sich viele Menschen aufhalten. Beispielsweise in Fußgängerzonen, Parks, Einkaufszentren und an öffentlichen Plätzen.“ Koch setzt sich dafür ein, Berührungsängste in der Bevölkerung zu mindern und über das Thema zu informieren. Sämtliche Defibrillatoren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg können ab sofort in einem Kataster eingetragen werden, um jedem Einwohner einen genauen Überblick über einzelne Standorte zu geben.

So findet man einen Defibrillator in der Nähe

Möglich ist das über das Internet (www.defikataster.de) und eine dazugehörige App, die kostenfrei heruntergeladen werden kann. Auf einer Karte wird hier der nächste erfasste Defi abhängig vom eigenen Standort angezeigt. „So wollen wir erreichen, dass jeder über die vorhandenen Defibrillatoren Bescheid weiß, im Ernstfall fündig wird und in Zukunft viele Leben gerettet werden können“, sagt Koch. Gemeinsam mit allen Hilfsorganisationen, die in Hersfeld-Rotenburg tätig sind, will der Landkreis die Bevölkerung im Umgang mit Defibrillatoren schulen. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Dr. Bardo Kürten betont: „Den einzigen Fehler, den man machen kann, ist nichts zu machen.“

 

Indes sind alle Unternehmen, Organisationen, soziale Einrichtungen und ähnliche dazu aufgerufen, bereits vorhandene Defibrillatoren beim Landkreis zu melden, damit sie in die Karte eingetragen werden können. Dies kann formlos im Internet unter www.hef-rof.de/defi erledigt werden. Ansprechpartner in der Kreisverwaltung ist Dirk Sandlos, erreichbar unter 06621 87-2503. Insgesamt 106 zusätzliche Standorte von Defibrillatoren konnten dem Kataster bereits hinzugefügt werden. Als Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz weiß Thorsten Bloß um die immense Wichtigkeit des Thema Defibrillators: „Hilfreich wäre auch, wenn wir mit weiteren Defibrillatoren solche Bereiche abdecken könnten, die jederzeit öffentlich zugänglich sind – Bankfilialen zum Beispiel.“

Aufmerksame Beobachter können übrigens an allen Defibrillator-Standorten im Kreis ein kleines grünes Hinweisschild finden, die die Stützpunkte als solche ausweisen.



Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld

Sanierung im großen Stil: Neues Sportfeld, Dach und neue Fassade - Kreis investiert über eine Million Euro in Friedrich-Fröbel-Schule  

Architekt Koch zeigt Landrat Dr. Michael Koch den maroden Sandstein an der Außenfassade der Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld. Allein für die Sanierung von Dach und Fassade der Förderschule investiert der Landkreis über 800.000 Euro. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

(PM) Mit 106 Jahren ist das Gebäude der Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld das älteste derzeit genutzte Schulgebäude im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Für die Sanierung des Dachs und der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes werden nun vom Landkreis rund eine Million Euro investiert. Ein Gerüst weist von Weitem sichtbar auf Bauarbeiten hin.
„Die Friedrich-Fröbel-Schule gehört zu den schönsten Schulgebäuden unseres Landkreises. Sie hat eine besondere Bedeutung für die Kreisstadt Bad Hersfeld, da sich die Schule in Nähe des historischen Stiftsbezirks befindet und von einer Vielzahl der Festspielteilnehmer wahrgenommen wird“, sagt Landrat Dr. Michael Koch, der sich als zuständiger Schuldezernent gemeinsam mit Architekt Marc von Baumbach vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten machte: „An den Außenmauern der alten Schule bröckelt der Putz und Sandstein. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt. Auch das Dach muss nach Maßgabe des Denkmalschutzes komplett neu gedeckt werden.“ Bereits vergangenes Jahr wurde mit der denkmalgerechten Renovierung begonnen, alle Fenster der Schule wurden erneuert. Diesen Sommer soll die Sanierung abgeschlossen werden.
Die Arbeiten am Schulgelände gehen indes weiter. Derzeit wird die Außenanlage neu gestaltet, Grünpflanzen werden gesetzt und ein neues Sportfeld mit Fußballtor und Basketballkorb entsteht. Das soll nach Schulschlussauch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. An den Stellplätzen wird eine Außenbeleuchtung für mehr Sicherheit sorgen. Auch die Trinkwasserleitung und ein Klassenraum werden dieses Jahr noch saniert.

Die Sanierungskosten von insgesamt über einer Million Euro trägt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, der aktuell stark in die Ausstattung seiner Schulen investiert. Für die nächsten zwei Jahre sind für Gebäudesanierungen und Investitionen insgesamt 23,5 Millionen Euro eingeplant.

Über die Friedrich-Fröbel-Schule

Die Friedrich-Fröbelschule ist eine der ältesten Förderschulen in Hessen. 36 Lehrer und Referendaren erziehen, unterrichten, beraten und fördern aktuell etwa 110 Kinder im Schulgebäude oder im regionalen Beratungs- und Förderzentrum. Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zum berufsorientierten Abschluss oder zum Hauptschulabschluss hingeführt werden.

 



Sigrid Wetterau (1.v.l.) vom Regionalforum Hersfeld-Rotenburg organisiert die Erstellung der Broschüre. Unterstützt wird sie von Regina Jacob (2.v.l) und Ulrike Klawonn (3.v.l.) (beide Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Bereich Landwirtschaft) sowie Frank Naumann, Geschäftsführer von Gutes aus Waldhessen e.V.

Werbung für regionale Produkte - Direktvermarkter aus der Region können kostenlos inserieren

(PM) Ahle Wurscht ist gefragt in der Region, auch Wurst und Käse, Kräuter und Öle, Brot und Fruchtaufstriche aus regionaler Produktion werden immer beliebter. Für einen kompletten Überblick über Direktvermarkter bäuerlicher und handwerklicher Produkte plant das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg zusammen mit dem Landkreis eine Broschüre über möglichst alle heimischen Produkte. Das Gute: Direktvermarkter können darin kostenlos werben.

„Die Herkunft aus der Nähe, Qualität und Frische sind die Faktoren, die bei den Kunden überzeugen", weiß Regionalmanagerin Sigrid Wetterau: "Unter dem Motto ,Regionale Entdeckungen – Genuss aus Hersfeld-Rotenburg' können Direktvermarkter heimischer Produkte dabei sein, sich und ihre Angebote in der neuen Broschüre zu präsentieren." Ebenso werden die Anbieter und Produkte auf der regionalen Unternehmensplattform www.he-ro-net.de der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu finden sein."

Interessierte Anbieter können sich ab sofort beim Regionalforum melden, über einen Fragenbogen werden alle notwendigen Informationen erfasst. Der Eintrag in der Broschüre ist kostenfrei. Eine Förderung erfolgt über das LEADER-Programm der EU. "Wenn alles klappt, soll die Broschüre zum Hessentag in Bad Hersfeld Mitte Juni 2019 veröffentlicht werden", hofft Wetterau.

Der Fachdienst Ländlicher Raum des Landkreises unterstützt seit vielen Jahren die Erweiterung der Angebotspalette regionaler Betriebe. Das geht vom Eiermobil bis hin zum regionalen Wurst-Automaten im Einkaufszentrum. Partner des Vorhabens sind zudem der Verein „Gutes aus Waldhessen e.V.“ und der Kreisbauernverband Hersfeld-Rotenburg.



„Frühe Hilfen“ feiern Jubiläum - Seit 10 Jahre unterstützen Familienhebammen Eltern im Landkreis

(PM) Schwangere und Familien mit kleinen Kindern unterstützen und zu stärken, das ist der Auftrag der "Frühen Hilfen" im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Landkreis war einer der ersten in Deutschland, der diese Unterstützung einführte. Das 10-jährige Jubiläum wurde jetzt mit zwei Veranstaltungen gefeiert.

Die Frühen Hilfen, das ist das Angebot langfristiger Begleitung durch eine Familienhebamme, beinhaltet die Überreichung des Begrüßungspaketes für Neugeborene, die Informationen der Broschüren „Bereit für das neue Leben?!“ und „Willkommen im Leben“, die Nutzung des Elternbildungsgutscheines, die ehrenamtliche Begleitung durch das Projekt „Hand in Hand“ und die Beratung und Begleitung von Fachkräften, die zum Netzwerk Frühe Hilfen gehören.

„Die Familien bekommen praktische Hilfestellung und bei Bedarf werden Kontakte zu anderen Helfersystemen geknüpft. Die Mitarbeiterinnen und Familienhebammen helfen, sie fördern und sie alarmieren – und dafür sind wir sehr dankbar“, betonte Sozialdezernentin Elke Künholz. In der ersten Veranstaltung, in der alle Akteure der Frühen Hilfen eingeladen waren, wurde insbesondere die Arbeit der Familienhebammen dargestellt - staatlich examinierte Hebammen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung sowie einer Zusatzqualifikation. Mit dem Fachvortrag „Die Ressource des Einzelnen – ein Gewinn für das Netzwerk“ wurde den Teilnehmenden bewusst gemacht, wo ihre Ressourcen zu finden sind und wie sie achtsam damit umgehen können.

Eine zweite Veranstaltung in der „Arche“ war mit einem lebhaften Nachmittag ganz auf Familien ausgerichtet. Neben einem Bastel-, Spiel- und Informationsangebot gab es ein Rahmenprogramm mit Querflötenmusik, Kasperltheater, gemeinsamen Singen und einer Tragehilfenberatung. "Gestärkt durch diese beiden gelungenen Veranstaltungen werden die Frühen Hilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ihre wichtige Arbeit für junge Familien fortsetzen", so Ulrike Stauffenberg vom Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe. Für das leibliche Wohl sorgte neben Kaffee und Kuchen die Saftig-Bar der Diakonie.

Finanziert werden die Frühen Hilfen aus Kreismitteln sowie Förderungen des Bundes, unterstützt durch Sponsoring der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, der Landesarbeits­gemeinschaft Jugendzahnpflege und des hiesigen Arbeitskreises und dem Verein „Jollydent“. Ansprechpartnerin im Landratsamt für die Familien-Hilfe ist Ulrike Stauffenberg, Tel.: 06621/87-5208.


Bildunterschrift: Für ihre Verdienste in der Kreisverwaltung von Erster Kreisbeigeordneten Elke Künholz (von links) geehrt wurden: Maritta Küchenmeister, Michael Adam, Valentina Jurk und Martina Baumert. Glückwünsche überbrachten Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein, Fachbereichsleiter René Bieber sowie Gunter Ellenberger, stellvertretender Personalchef. Es fehlt: Sabine Zilch-Tann. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Dienstjubiläen und Verabschiedungen im Landratsamt - Ausgezeichnete Mitarbeiter in der Kreisverwaltung 

(PM) Für insgesamt mehr als 130 Dienstjahre ehrte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz jetzt fünfMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg. „Daher können alle Anwesenden stolz auf sich sein“, dankte Künholz den Mitarbeitern für ihre langjährige Tätigkeit. Mit Glückwünschen für runde Dienstjubiläen bedacht wurden drei Mitarbeiter der Kreisverwaltung, weitere zwei wurden in den Ruhestand verabschiedet.

25. Dienstjubiläum

Seinen beruflichen Werdegang startete Michael Adam mit einem Volontariat bei der Oberhessischen Presse in Marburg. Danach arbeitete er als Pressesprecher unter anderem beim Kreis Fulda, Güterverkehr der Deutschen Bahn sowie beim Kreis Bad Salzungen (heute Wartburgkreis). Seit 2003 ist Adam beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig. Nach 12 Jahren als Pressesprecher übernahm er Projekte wie den „Aufbau eines Kreisarchivs“ oder „Strukturmodell Asyl“. Ende Dezember feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

Mitte März konnte Martina Baumert ebenfalls ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Sie arbeitet seit März 1994 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Zunächst war Martina Baumert dort als Referentin beim Jugendbildungswerk tätig, dann wechselte sie für sieben Jahre in die Fachstelle für Jugendberufshilfe. Seit November 2007 leitet Martina Baumert den Fachdienst Rotenburg/Bebra. Vor ihrem Job beim Landkreis arbeitete Martina Baumert unter anderem als Büroangestellte im Putz- und Malerbetrieb Nöll.

40. Dienstjubiläum
Anfang des Jahres konnte Sabine Zilch-Tann ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Die gebürtige Bebranerin arbeitet seit 1977 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von 1979 bis 1991 war sie als Stenosekretärin in der Gewerbeabteilung in der Rotenburger Außenstelle tätig. Bevor Sabine Zilch-Tann für sieben Jahre ins Sozialamt in die Abteilung Asyl wechselte, arbeitete sie in der Straßenverkehrsbehörde und in der Kämmerei. Seit 2006 ist sie im Fachdienst Migration Asyl tätig.

Verabschiedungen
Als eine der guten Seelen im Team der Albert-Schweitzer-Schule in Rotenburg kann man Valentina Jurk bezeichnen. Sie arbeitet seit 16 Jahren im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie als Reinigungskraft an der Jakob-Grimm-Schule tätig. Valentina Jurk wurde Ende März in den Ruhestand verabschiedet.

Den Ruhestand ebenfalls genießen kann ab Anfang April Maritta Küchenmeister. Nach mehr als 18 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg warten auf sie nun neue Aufgaben im privaten Umfeld. Maritta Küchenmeister arbeitete zunächst als Reinigungskraft an der Grundschule in Heimboldshausen, wechselte dann dort an die Beruflichen Schulen, wo sie seit 2001 bis Ende März dieses Jahr arbeitete. Zuvor absolvierte Maritta Küchenmeister eine Ausbildung als Näherin und war als Raumpflegerin bei K+S im Werk Hattorf tätig.



Nordhessen soll Modellregion für 5G werden Highspeed-Internet der Landkreise schafft Basis für bessere Mobilfunkversorgung und 5G

Nordhessen soll Modellregion für 5G werden

Highspeed-Internet der Landkreise schafft Basis für bessere Mobilfunkversorgung und 5G

(PM) Ganz Deutschland spricht dieser Tage von 5G, in dieser Woche fiel der Startschuss für die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen. Die Welt soll smarter werden, die digital vernetzte Produktion soll die deutsche Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähig halten.

„5G-Netze dürfen aber nicht nur in Ballungszentren zu finden sein, um Lösungen für Unternehmen zu realisieren - und erst später im ländlichen Raum“, fordert Landrat Dr. Michael Koch, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen (BNG). „5G hat größtes Potenzial gerade auch für den ländlichen Raum. Deshalb bewerben wir uns als Nordhessen, um gerade auch die Möglichkeiten von 5G-Anwendungen in ländlich geprägten Regionen zu erproben.“

Mit dem neuen Mobilfunkstandard sollen sich Maschinen und Geräte via Internet verbinden und miteinander in Echtzeit kommunizieren. Beispielsweise in der Landwirtschaft warten etliche Hightech-Bauern auf ein schnelles Mobilfunknetz, damit etwa Mähdrescher autonom und bei Bedarf sicher ferngesteuert über die Felder fahren können. Der Kreistag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat in seiner Februarsitzung die von der Breitband-Nordhessen GmbH initiierte Bewerbung Nordhessens als 5G-Modellregion ausdrücklich begrüßt.

Die BNG wurde von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Genau hier soll, so das Bestreben der fünf Landräte, auch die gemeinsame Modellregion für das schnelle 5G-Netz entstehen. „Die Voraussetzungen sind geschaffen“, erläutert BNG-Geschäftsführerin Kathrin Laurier: „Denn ohne Glasfaser kein 5G!“ Ohne den Breitbandausbau mit Glasfaser in die Fläche wären ein 5G-Ausbau oder Direktanschlüsse bis in die Häuser nicht möglich. „Wir haben gemeinsam den Grundstein für die datentechnische Zukunft Nordhessens gelegt“, heißt es seitens der BNG, denn mit Abschluss des Netzausbaus werden 98 Prozent der Einwohner Nordhessens mit mindestens 50 Mbit/Sek., in Kürze auch mit 100 Megabit versorgt sein.

Doch die Hoffnung ruht nicht allein auf dem neuen Standard 5G. „Wir drängen zudem auf eine Verbesserung des Mobilfunknetzes in der Fläche“, fordert Landrat Koch weiter. „Wenn es irgendwo eine solide Netzabdeckung braucht, dann doch auf dem Land. Hier gibt es günstigen Wohnraum, Platz für Unternehmen - aber viel zu oft keinen Handyempfang.“ Die Forderung der Landräte: Die Provider sollen dafür sorgen, dass neben dem neuen 5G-Netz auch das bisherige LTE-Netz ausgebaut wird.


Bild copyright: Landkreis Hersfeld-Rotenburg Zu Besuch im Landratsamt (von links): Begleitet von Michael Penzler, Leiter des Kreisverbindungskommandos Hersfeld-Rotenburg, traf sich Brigadegeneral Olaf von Reoder mit Landrat Dr. Michael Koch zu einer Besprechung des kurz bevorstehenden Hessentags.

Brigadegeneral von Roeder zu Besuch bei Landrat Dr. Koch - Bundeswehr freut sich auf den Hessentag

(PM) Die Bundeswehr als wichtiger Teil unserer Gesellschaft – unter diesem Aspekt begrüßte Landrat Dr. Michael Koch den Brigardegeneral des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr, Olaf von Roeder. Koch nutzte das Treffen, um die Arbeit des Generals und der gesamten Bundeswehr zu würdigen. „Für unsere Demokratie und das Leben der Menschen spielt die Bundeswehr eine zentrale Rolle. Vielen Menschen ist die große Bedeutung der Soldatinnen und Soldaten jedoch gar nicht bewusst“, sagt der Landrat.

 

In diesem Zusammenhang dankte er der Bundeswehr als Teil des Katastrophenschutzes. Als Helfer in der Not sind die Soldaten auch im Inland tätig, beispielsweise wurden sie im vergangenen Jahr, als Sturm Friederike überall für Chaos sorgte, im benachbarten Wartburgkreis angefordert, um beim Bergen zu helfen. Gleiches gilt für die Unterstützung der mehreren tausend Geflüchteten aus dem Nahen Osten, die ebenso im Landkreis Zuflucht gefunden haben. „Der große Einsatz, den die Soldatinnen und Soldaten leisten, muss gewürdigt werden“, findet Koch.

 

Aus diesem Grund spricht er sich auch für die Präsenz der Bundeswehr am Hessentag aus. „Das Landesfest ist eine großartige Gelegenheit den Menschen zu zeigen, was Bundeswehr bedeutet.“ Diese Meinung spiegelt sich auch in einem Votum des Kreistags wider, der nahezu einstimmig für die Präsenz der Bundeswehr am Hessentag gestimmt hat. Auch von Roeder begrüßt diesen Beschluss: „Wir freuen uns, wieder mehr mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und natürlich auch für Nachwuchs zu werben.“ Es liegt noch nicht lange zurück, da war die Bundeswehr noch ein fester Bestandteil des Landkreises. Die Schließung des Standortes in Rotenburg bedauert Koch sehr.




Landkreis richtet Beschwerdestelle für Psychiatrie ein

(PM) Unterstützung bei Problemen in der psychiatrischen Behandlung und Versorgung gibt es ab sofort beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Landratsamt ist jetzt eine „Unabhängige Beschwerdestelle Psychiatrie“ eingerichtet worden, an die sich Patienten, Angehörige und andere Betroffene vertraulich wenden können.

Nutzer von psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen und Angeboten können sich an diese Stelle wenden, wenn sie Probleme in der psychiatrischen Versorgung haben, mit Ärzten oder Kliniken, mit Wohnheimen oder Betreutem Wohnen, wenn sie Schwachstellen sehen oder möglicherweise Rechte von Patienten verletzt werden. Die Beschwerdestelle des Landkreises ist eine feste Gruppe bestehend aus Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Fachkräften der psychiatrischen Versorgung. Sie arbeitet neutral und unabhängig, streng vertraulich und kostenfrei.

Die Stelle bearbeitet allerdings keine anonymen Beschwerden und bietet auch keine Rechtsberatung. Hintergrund der Einrichtung ist ein zum 1.8.2017 in Kraft getretenes hessisches Gesetz zur Hilfe bei psychischen Krankheiten. Erreichbar ist die Stelle telefonisch unter 06621/872440, per E-Mail beschwerdestelle-psychiatrie@hef-rof.de und per Post:

Landratsamt Hersfeld-Rotenburg
Unabhängige Beschwerdestelle
Fachdienst Gesundheit
Friedloser Straße 12
36251 Bad Hersfeld


C. Stadt TV Bad Hersfeld (Archivbild 2018/Schenklengsfeld-Hilmes)

Nach der Winterpause - Breitbandausbau geht in die Endphase

(PM) Kathrin Laurier: Ohne die Breitband Nordhessen GmbH gäbe es kein schnelles Netz für ein Drittel der Nordhessen / Die Region bereitet sich auf die Gigabitgesellschaft vor (BNG) KASSEL. „Wir haben wieder angefangen zu bauen“, verkündet Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitbandgesellschaft Nordhessen mbH (BNG), das Ende der Winterpause beim Ausbau des schnellen Internets in Nordhessen: „Früher als im vorigen Jahr können wir im größten Breitband-Ausbau-Projekt Europas beginnen, auch noch die letzten Lücken im nordhessischen Netz zu schließen. Von 2200 Kilometer Trasse haben wir bisher 1536 Kilometer verlegt und 1093 der rund 1400 geplanten Multifunktionsgehäuse gesetzt, mit deren Hilfe das Signal in den Ortschaften zu den Haushalten weitergeleitet wird.“ 

Die Netcom bringt das Signal zum Kunden

„Der Fortschritt freut uns sehr, denn erst wenn der Netzbetreiber die aktive Technik in Betrieb nimmt, kann das Signal auch beim Kunden ankommen“, sagt Kathrin Laurier. Der Gesetzgeber verlange nämlich eine Arbeitsteilung: Die Breitbandgesellschaft sorge für den Bau von Leerrohren und die Verlegung von Glasfaserkabeln in der Fläche. Nach einer europäischen Ausschreibung sei die Weigand Bau mit dieser Arbeit als Generalunternehmer betraut worden. Der Betrieb der aktiven Technik und der Vertragsabschluss mit den Endkunden für deren Versorgung mit dem Breitbandanschluss sei davon rechtlich zu trennen, erläutert Kathrin Laurier. In einem ebenfalls europäischen Ausschreibungsverfahren habe sich die Netcom Kassel als Netzbetreiber durchgesetzt. Allein wenn die Leerrohre liegen und die Glasfaserkabel darin verlegt seien, komme noch kein Signal beim Kunden an, sondern erst wenn die aktive Technik in Betrieb gesetzt und ein Vertrag mit dem Nutzer geschlossen worden sei. Hierfür sei allein die Netcom zuständig. Zwischen dem Aufstellen der Multifunktionsgehäuse und dem Netzanschluss des Endkunden, zitiert Kathrin Laurier eine Aussage der Netcom, vergingen etwa acht Wochen. 


„Wir schließen Nordhessen an die Zukunft an“

Kathrin Laurier stellt unmissverständlich fest: „Es ist gut und notwendig, dass wir hier alle an einem Strang ziehen, denn sonst gäbe es kein Internet für ein Drittel der Menschen in Nordhessen. Das muss ich immer wieder so klar sagen. Selbstverständlich würde es ein schnelles Internet in Kassel und seinen Umlandgemeinden sowie in den Kreisstädten geben, weil dort aufgrund der hohen Besiedlungsdichte und der großen Zahl an potentiellen Kunden auf engem Raum der Ausbau für einen privatwirtschaftlichen Anbieter lohnt. Aber etwa 300.000 von einer Million Nordhessen leben in kleinen Orten, Ortsteilen und Weilern, an deren Versorgung ein Unternehmen, dessen Investitionen sich in angemessener Zeit rechnen müssen, niemals ein Interesse haben kann. Der Gesetzgeber spricht hier von ,Marktversagen‘, weil der Ausbau nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien schlicht nicht lohnt. Darum war es der einzig gangbare Weg zur datentechnischen Erschließung der Fläche, dass sich die fünf Landkreise mit finanzieller Unterstützung des Landes zur Gründung der BNG und zum Ausbau in eigener Verantwortung entschlossen haben. Das Land stellt 128 Millionen Euro zinsgünstig zur Verfügung, ohne die wir den Ausbau niemals hätten stemmen können. Je mehr Nordhessen nun unser Angebot nutzen, desto günstiger und besser wird es für alle. Wir schließen Nordhessen an die Zukunft an!“ 

Zeitgemäße Anschlussraten nach EU-Standard für 98 Prozent aller Nordhessen

98 Prozent der Einwohner in den fünf nordhessischen Landkreisen werden mit dem Abschluss der Breitband-Initiative wenigstens mit bis zu 50 Megabit in der Sekunde und in Kürze auch mit 100 Megabit in der Sekunde versorgt, erläutert Kathrin Laurier: „Damit haben wir nach den Kriterien der EU einen Ausbaustandard erreicht, der keine weitere Förderung rechtfertigt. Das ist ein großer Erfolg.“ Doch ungeachtet dessen bereite sich die BNG mit den Landkreisen und den Kommunen auf die nächsten Schritte in die Gigabitgesellschaft vor. Zum einen werde geprüft, unter welchen Bedingungen der Anschluss der letzten 2 Prozent der Haushalte ans Breitbandnetz möglich sei. Zum anderen beginnen die BNG sowie die Kreise und die Kommunen mit Zielnetzplanungen, um das vorhandene Netz später so noch weiter ausbauen zu können und Nordhessen in der ganzen Fläche für die Gigabitgesellschaft fit zu machen. „Letztlich geht es um den Glasfaseranschluss für jedes Haus“, erläutert Kathrin Laurier: „Doch das kostet viel Geld. Bisher haben wir die Kosten dieses Ausbaus mit 1,3 Milliarden Euro veranschlagt. Wir warten auf Klarheit, ob es Fördermittel geben wird, um diesen Ausbau leisten zu können. Aber eines ist auch gewiss: Ohne den Breitbandausbau in der Fläche, den wir nun bald komplett abschließen werden, wäre der Glasfaseranschluss eines jeden Hauses und jeden Betriebes, in der Zukunft überhaupt nicht denkbar. Wir haben also gemeinsam den Grundstein für die datentechnische Zukunft Nordhessens gelegt.“
 

Der Bau wurde neu begonnen in:

·       Zuführung Diemelstadt-Wethen (BA39) ·       Zuführung Hatzfeld-Reddighausen (BA40) ·       Zuführung Hessisch Lichtenau-Retterode (BA41) ·       Ortsausbau Bebra-Imshausen (BA47) ·       Zuführung Schwalmstadt-Florshain (BA57) 


Es wurde weitergebaut in:

·       Ortsausbau Bebra-Breitenbach (BA18A) ·       Zuführung Bebra-Blankenheim (BA18A) ·       Ortsausbau Lichtenfels-Sachsenberg (BA33) ·       Ortsausbau Hatzfeld-Reddighausen (BA40) ·       Ortsausbau Hatzfeld-Hatzfeld (BA40) ·       Ortsausbau Spangenberg Mörshausen (BA41) ·       Ortsausbau Schenklengsfeld-Kernstadt (BA42) ·       Zuführung Zierenberg-Hohenborn (BA46) ·       Zuführung Bebra-Imshausen (BA47) ·       Zuführung Waldkappel-Harmuthsachsen (BA52) ·       Ortsausbau Waldkappel-Rodenach (BA52) ·       Ortsausbau Meinhard-Schwebda (BA53) ·       Ortsausbau Wanfried-Kernstadt (BA53) ·       Zuführung Wanfried-Heldra (BA53) ·       Ortsausbau Schwalmstadt-Florshain (BA57) ·       Zuführung Neuental-Dorheim (BA58)



Landrat Koch: „Wir investieren in die Zukunft der Feuerwehren“

Förderverein unterstützt Kreisjugendfeuerwehren mit rund 4000 Euro

(PM) Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder vollgelaufener Keller – die freiwilligen Feuerwehren im Kreis sind Tag und Nacht zur Stelle. Damit das auch in Zukunft noch so ist, müssen die Jugendwehren unterstützt werden. Der Förderverein für die Jugendarbeit in den Feuerwehren hilft in diesem Punkt: Mit einer Spende von rund 4000 Euro fördert der Verein dieses Jahr die Jugendfeuerwehren.

 

„Junge Menschen sind die wichtigste Nachwuchsquelle für die Einsatzabteilungen und damit für die Zukunft der Feuerwehren“, erklärt Landrat Dr. Michael Koch jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung: „Die Fördergelder sind eine gute Investition in die Zukunft.“ Den Zuschuss nutzen die Feuerwehren beispielsweise für gemeinsame Freizeitfahrten, zusätzliche Ausrüstung oder Technik. Doch auch Weiterbildungen oder neue Sicherheitskleidung werden finanziert.

 

„Ich möchte auf diesem Weg gleichzeitig die Werbetrommel rühren und freue mich, wenn sich Weitere beteiligen oder sogar Mitglied im Förderverein werden“, appelliert Koch als Vereinsvorsitzender an die Spendenbereitschaft im Landkreis. Schließlich gehe es um eine „nachhaltige Nachwuchssicherung“.

 

Zum Verein

Der Förderverein wurde 1994 gegründet und trägt sich allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar der Jugendfeuerwehrarbeit zugute. Mitglieder des Vereins sind alle 20 Städte und Gemeinden des Landkreises, Feuerwehrvereine sowie Jugendfeuerwehren. Dazu kommen engagierte Privatpersonen und Unternehmen. Weitere Informationen zum Förderverein gibt es beim Kreisfeuerwehrverband unter www.feuerwehr-hef-rof.de unter dem Stichwort Jugendarbeit.



Das Sommerferien-Erlebnis: Jetzt für Freizeiten des Kreises anmelden 

(PM) Langeweile in den Sommerferien? Nicht bei den Kindern und Jugendlichen, die in den kommenden Sommerferien ein paar erlebnisreiche Tage am Jugendhof des Landkreises Hersfeld-Rotenburg oder am Sandstrand in Meeschendorf auf Fehmarn verbringen. Bereits seit vielen Jahren bietet der Kreis Kinder- und Jugendfreizeiten an, die sich größter Beliebtheit erfreuen.

Während der hessischen Sommerferien veranstaltet der Landkreis insgesamt acht Freizeiten für Schüler und Schülerinnen aller Altersklassen. „Die kleinen Detektive“ ist die Einsteigerfreizeit für die Sieben- bis Neunjährigen. Die Kinder werden während der Freizeit von geschulten Betreuern begleitet, die viele spannende und kreative Aktionen geplant haben. Der Jugendhof in Rotenburg an der Fulda liegt abseits von befahrenen Straßen, direkt am Wald, mit vielen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. 

Auch für die Mädchenfreizeit am Jugendhof sind noch Plätze frei. Vom 22. Juli bis 28. Juli können Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren ihre freien Tage am Jugendhof in Rotenburg genießen. „Der Schatz der Apachen“ verschlägt acht- bis elfjährige Kinder in die Rhön: Vom 4. August bis 10. August können die Mädchen und Jungen das Indianerleben an einem Badesee gelegenem Tipidorf kennenlernen. 

Besonders beliebt ist die Ferienfreizeit nach Fehmarn. Für die Tour vom 23. Juli bis 2. August sind noch wenige Plätze für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren frei. Neu dieses Jahr ist die „Light-Version“: Bei dieser Freizeit können auch Elf- bis 13-Jährige ihre Ferien vom 2. August bis 9. August am Sandstrand von Fehmarn verbringen. 

Für Jugendliche über 15 Jahren bietet der Landkreis Kooperationsfreizeiten an und ermöglicht so Auslandsaufenthalte in Holland, Schweden und Südfrankreich.

Für folgende Kinder- und Jugendfreizeiten gibt es noch freie Plätze: -      „Kleine Detektive“ vom 29. Juli bis zum 2. August für Sieben- bis Neunjährige -      „Starke Mädchen“ vom 22. bis 28. Juli für neun- bis zwölfjährige Mädchen -      „Der Schatz der Apachen“ vom 4. bis 10. August für Acht- bis Elfjährige -      „Fehmarn Light“ vom 2. bis 9. August für Elf- bis 13-Jährige -      „Fehmarn Deluxe“ vom 23. Juli bis 2. August für 13- bis 15-Jährige

Den Flyer mit Infos zu allen Freizeiten sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.jugendarbeit-hef-rof.de oder kann per E-Mail Marielena.Herbst@hef-rof.de angefordert werden. Mehr Infos bei der Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises unter Telefon 06621 / 87 5216. Schriftliche Anmeldungen sollten umgehend an die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld, gerichtet werden.



Neue 48-Seiten-Broschüre hilft bei allen Fragen rund um die Kreisverwaltung

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf einen Blick - Neue 48-Seiten-Broschüre hilft bei allen Fragen rund um die Kreisverwaltung

(PM) Bei „Kreisverwaltung“ oder „Landratsamt“ denken viele Bürger an die Kfz-Zulassungsstelle, das Bürger-Service-Büro oder Jugendamt. Im Alltag gibt es aber deutlich mehr Berührungspunkte: Die rund 900 Mitarbeiter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigen sich mit vielem, damit im Kreis alles rund läuft.

Eine neue Broschüre des Landkreises erläutert, was die Kreisverwaltung zu einer funktionierenden Behörde macht: alle Aufgaben, die im Alltag anfallen und Ansprechpartner für jegliche Anliegen sind aufgelistet – sortiert nach Fachbereichen und Zuständigkeiten. „Hierin sind kurz und knapp die wichtigsten Fakten dargestellt, die der Bürger im Alltag benötigt“, erläutert Landrat Dr. Michael Koch die Idee des Behördenwegweisers: „Uns ist wichtig, ein Produkt anzubieten, das für viele Bürger einen Mehrwert schafft. Und dies informativ, hilfreich und servicefreundlich.“

Der Behördenwegweiser ist mit einer Auflage von 3500 Exemplare gedruckt und liegt in allen Geschäftsstellen des Landkreises, der Agentur für Arbeit, der VHS, dem Medienzentrum sowie bei den Städten und Gemeinden des Kreises aus. Von der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de.de führt ein Link direkt zur Online-Version der Broschüre.

Enthalten sind zudem spannende Fakten über die Region und ein Telefonverzeichnis mit den wichtigsten Ansprechpartnern in der Kreisverwaltung. „Wir haben oft erlebt, dass den Bürgern nicht immer sofort klar ist, wer was in unserer Behörde tut“, weiß Landrat Koch.

Auf insgesamt 48 Seiten ist jetzt ein umfassender Überblick entstanden, der vor allem eines soll: weiterhelfen.

Hinweis für Online-Medien: Dieser Link führt direkt zur barrierefreien Internet-Präsentation der Broschüre: https://www.findcity.de/?m=landkreis-hersfeld-rotenburg-buergerinfo-36251f



Führten bei der Bürgermeisterdienstversammlung des Kreises Hersfeld-Rotenburg konstruktive Gespräche: die 20 Bürgermeister, Landrat Dr. Michael Koch (zweite Reihe links) und die heimischen Landtagsabgeordneten (vorne von links): Gerhard Schenk (AfD), Karina Fissmann (SPD), Kaya Kinkel (Grüne), Lena Arnoldt (CDU) und Torsten Warnecke (SPD). Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Landrat lobt „konstruktive Gespräche“ - Landtagsabgeordnete zu Gast bei Bürgermeisterdienstversammlung des Kreises 

(PM) Die erste Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im neuen Jahr war gleich etwas Besonderes: Neben Landrat Dr. Michael Koch und den 20 Bürgermeistern im Kreis waren die fünf heimischen Landtagsabgeordneten der Wahlkreise 10 und 11 zu Gast. Koch freute sich über den konstruktiven Dialog mit den Abgeordneten: „Wir erwarten, dass sich unsere fünf Landtagsabgeordneten jetzt parteiübergreifend für unsere ländliche Region einsetzen.“ Bei der Dienstversammlung ging es unter anderem um Straßensanierungen - insbesondere um den Investitionsstau der Landesstraßen – sowie um Straßenausbaubeiträge im Bereich der Kommunen. Ein weiteres Thema war die Digitalisierung. In diesem Zusammenhang erörterten die Anwesenden den Fortschritt des Breitbandausbaus und diskutierten über die Bedarfe im Bereich der Anwenderprogramme für die jeweiligen Kommunen. Diese führen zu großen finanziellen Problemen in den Verwaltungen. Thematisiert wurden zudem die Kita-Gebühren sowie die Datenschutzgrundverordnung.
 

Landrat Koch lobte alle Beteiligten für die sachliche, lösungsorientierte Atmosphäre während der Versammlung. Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann, Sprecher der Bürgermeister im Kreis, sagt: „Wir werden die Gespräche mit den Landtagsabgeordneten im Spätsommer fortsetzen.“



Neue Angebote für alle Altersgruppen - Samstag erscheint das neue VHS-Programm

(PM) Von Sprachkursen über Kletterfortbildungen bis hin zum Bierbrau-Seminar: Das neue Semesterprogramm der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg erscheint am Samstag, 12. Januar, als Zeitungsbeilage in der HZ und HNA. Es kann außerdem bei Verwaltungen, Banken und Bibliotheken kostenlos mitgenommen werden. „Es gibt eine ganze Reihe neuer Angebote“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und rät: „Mein Tipp ist, sich rasch zu entscheiden und sich nicht auf den letzten Drücker anzumelden.“
Im Fachbereich Beruf und Karriere richten sich die Angebote an alle, die Ihre Kenntnisse für den Beruf oder Alltag erweitern möchten und reichen vom EDV-Anfängerkurs bis hin zum Erstellen von Webseiten. Die Themen Datenschutz, Privatsphäre und Fotografie mit dem Smartphone oder Tablet spielen eine wichtige Rolle.
Im Angebot sind sechs Bildungsurlaube zu den Themen EDV, Sprachen und Gesundheit. Eine Besonderheit ist ein Bildungsurlaub für einen Spanisch-Grundkurs. Neu bei den Sprachen ist ein Italienisch-Kurs an zwei Wochenenden, der in Kooperation mit der VHS Region Kassel durchgeführt wird. Außerdem können Interessierte französisch und griechisch an jeweils zwei Samstagen lernen und gleichzeitig viel Wissenswertes über das Land und die Traditionen erfahren. Wieder mit im Programm ist auch ein Dänisch-Kurs.

Im Fachbereich Gesundheit bietet die VHS von Autogenem Training über Faszientraining bis hin zu Wirbelsäulengymnastik und Yoga ein breit gefächertes Programm an. Das Yogaangebot wird um eine Kombination aus Hatha Yoga und Yoga Nidra erweitert. Im Bereich Gesundheit gibt es jetzt wieder ein Aroha-Fitness-Kurs, in dem mit effektiver Gymnastik die Fitness gefördert wird. 

Im Fachbereich Gesellschaft greift der Vortrag „Sicher im Alltag vor Betrügern und Trickdieben“ in Kooperation mit der Polizei ein wichtiges Thema nicht nur für ältere Menschen auf. „Dieses Angebot hilft Menschen dabei, Straftaten frühzeitig zu erkennen und sich somit vor Trickbetrügern und Trickdieben zu schützen“, erklärt Elke Künholz. Für jüngere und ältere Besucher gibt es außerdem eine Taschenlampenführung „Nachts im Museum“ durch das Kreisheimatmuseum in Rotenburg. Neu im Fachbereich Kultur sind zwei Nähkurse.
Gerne ist das Team der VHS dabei behilflich, den richtigen Kurs zu finden. Sie beantworten alle Fragen rund um das neue Programm während der allgemeinen Geschäftszeiten (montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17:30 Uhr und mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr) in Bad Hersfeld, Leinenweberstr. 5 oder telefonisch unter 06621 87 6303. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.vhs-hersfeld.de

 



Landkreis bietet Teamer-Schulung an – Jetzt anmelden! 

 (PM) Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, muss die Grundlagen beherrschen. Die vermittelt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Kooperation mit anderen Institutionen bei einer Teamer-Schulung in der ersten Osterferienwoche vom 14. bis 18. April. Anmeldungen  nimmt der Kreis ab sofort entgegen.

In der einwöchigen Ausbildung im Feriendorf Eisenberg in Kirchheim werden die Teilnehmer zunächst auf die Tätigkeit als Teamer vorbereitet. Am Ende erhalten sie die Jugendleiter-Card (JuLeiCa) und damit die bundesweit anerkannte Ausbildung als Jugendgruppenleiter. Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein.

Ferienfreizeiten und Gruppenangebote sowie die Jugendarbeit in Verbänden oder Vereinen leben von der Mitarbeit ehrenamtlich ausgebildeter Teamer. Wer eine JuLeiCa hat, ist berechtigt, Freizeitgruppen anzuleiten und kann so unter anderem im Ferienprogramm des Landkreises eingesetzt werden. Zudem erhalten JuLeiCa-Besitzer Vergünstigungen. 

Neben theoretischen und praktischen Methoden zur Leitung von Gruppen werden die Kursteilnehmer in rechtlichen und pädagogischen Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen geschult. Die Ausbildung umfasst mindestens 40 Stunden sowie einen Erste-Hilfe-Kurs. Die Ausbildung kostet zwischen 75 Euro bis maximal 105 Euro – Übernachtung, Vollpension und Lehrgangsmaterialien inklusive. Wer bereits eine JuLeiCa besitzt und seine Lizenz verlängern möchte, kann sich für das JuLeiCa-Update am 16. April anmelden. Die achtstündige Fortbildung kostet zehn Euro.
Die Ansprechpartnerin beim Kreis Marielena Herbst ist erreichbar unter der Telefonnummer 06621 87-5216 oder per E-Mail: Marielena.Herbst@hef-rof.de.



Arbeitsamt Bad Hersfeld mit guten Zahlen

Der Arbeitsmarkt im Dezember 2018 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Arbeitslosigkeit gesunken / Arbeitsagentur setzt auf Fortbildung

Entgegen dem zum Jahresende üblichen Trend ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region Hersfeld-Rotenburg im Dezember gesunken: um 82 auf 2.232. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,5 Prozent (Vorjahr: 4,1 Prozent).

„Trotz der bisher milden Witterung haben unter anderem Arbeitskräfte aus dem Baugewerbe und somit zumeist Männer ihren Arbeitsplatz verloren“, weiß Horst Kramer, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Er weist auf die Möglichkeit für Betriebe des Bau- und Baunebengewerbes hin, Saison-Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur zu beantragen, um den Winter zu überbrücken und sich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.

Im Vergleich zu 2017 ist die Arbeitslosigkeit stark gesunken, insbesondere im Bereich der Grundsicherung. Beim Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg verzeichnete man mit 1.438 Arbeitslosen einen Rückgang um 409 (-22,1 Prozent). Besonders von dieser positiven Entwicklung zum Vorjahresmonat profitierten Menschen ohne deutschen Pass, jüngere Arbeitslose, Frauen und Langzeitarbeitslose.

Weiterhin hoch ist der Bedarf der Unternehmen in der Region an Fachkräften. Dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur liegen 1.279 Stellen zur Besetzung vor. Rechnerisch kommen 1,7 Stellen auf jede arbeitslose Person, doch immer seltener passen Stelle und Bewerber passgenau zusammen. „Wir investieren verstärkt in die Qualifizierung der arbeitslosen Menschen, um diesen auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fähigkeiten zu vermitteln“, erklärt Kramer. Aktuell ermöglicht die Arbeitsagentur u.a. rund 140 Menschen eine berufliche Fortbildung. 

Neueste Zahlen zur Beschäftigung belegen die gute Konjunkturlage: Ende Juni 2018 waren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 48.499 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies waren 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die stärkste Zunahme gab es im Bereich Verkehr und Lagerei; am ungünstigsten war die Entwicklung in Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

 


Radforum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg - Experten diskutieren über Radtourismus

(PM) Wie kann das Radwegekonzept in der Region verbessert werden? Damit befasste sich unter anderem das achte Radforum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, zu dem kürzlich Radverkehrsinteressierte aus der Region im Landratsamt zusammenkamen. Die Tourismusförderung des Kreises hatte gemeinsam mit dem Regionalforum Hersfeld-Rotenburg Vertreter aus Kommunen, touristischen Arbeitsgemeinschaften, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und anderen Institutionen eingeladen.
„Es ist schön, dass wir Vertreter aus allen radrelevanten Bereichen des Landkreises begrüßen konnten“, so die Referentin für Tourismusförderung, Corinna Zehender: „Nur gemeinsam können wir unsere Interessen dem Land Hessen gegenüber vertreten.“

Neben Zahlen zum Radtourismus präsentierten Dr. Wolfgang Fehling und Martin Engel vom ADFC Kreisverband aktuelle Entwicklungen des Landes Hessen. Das Wirtschaftsministerium arbeitet momentan an einer neuen Planungsgrundlage für den Radwegebau. Dieses wurde intensiv diskutiert und alle waren sich einig, dass das Ministerium insbesondere den Kommunen gegenüber noch Informationen zum Projekt schuldig sei.
Darüber hinaus wurden Maßnahmen an den überregionalen sowie regionalen Radwegen vorgestellt. So wurden in 2018 drei landkreis- und länderübergreifende Fahrradwege eingeweiht und mehrere Radprojekte auf den Weg gebracht. Weiterhin berichtete Corinna Zehender, dass der Kreis seit Oktober Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität des Landes Hessen sei und fortan von dem breiten Angebot profitieren kann.


Dienstjubiläen in der Kreisverwaltung

(PM) Ein Grund zum Feiern ist jedes Mal aufs Neue die Verabschiedung und Ehrung zuverlässiger Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Ausgezeichnet wurden jetzt sechs Mitarbeiter, denen Landrat Dr. Michael Koch die herzlichsten Glückwünsche und eine Urkunde überreichte. Er sagt: „Damit wir als Behörde die Geschicke dieses Landkreises erfolgreich fortführen können, ist die Arbeit unserer Mitarbeiter unabdingbar. Das ist ihr Verdienst, teilweise schon seit vielen Jahrzehnten.“ Auf das tägliche Engagement sei er besonders stolz. Den wohlwollenden Worten schlossen sich auch Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein (2. von links), Matthias Prill vom Rechnungsprüfungsamt sowie Personalchefin Martina Tietz und der Fachbereichsleiter Recht, Aufsicht & Ordnung Dieter Scheer an (von rechts). Geehrt wurden (von links): Daniela Stein, Renate Kerst, Carmen Hollstein und Gerhard Schneider.

 

Verabschiedungen in den Ruhestand/Rente:

Als Verwaltungsfachangestellte feierte Gabriele Schön-Suntrup bereits 2009 ihr 40. Dienstjubiläum, Ende September ist sie aus dem Dienst (zuletzt Altersteilzeit) ausgeschieden. Sie zeichnete sich unter anderem aus durch zuverlässige Arbeit im Sozial- und Jugendamt, Gesundheitsamt, Rechnungsprüfungsamt oder im Fachdienst Hersfeld-Land.

Renate Kerst wurde jetzt nach einer Anstellung als Reinigungskraft an der Wildecker Blumensteinschule in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Die gebürtige Wildeckerin und gelernte Verkäuferin war seit dem August 2012 für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig. Auch Katharina Berg aus Rotenburg kann sich ab dem neuen Jahr voll und ganz ihrer Familie und Hobbys widmen. Nach mehr als 20 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sie die Stelle als Reinigungskraft an der Heinrich-Auel Schule und Großsporthalle Rotenburg an ihre Kolleginnen übergeben.

Seine Leidenschaft war und ist die Musik: Nach mehr als vier Jahrzehnten in den Diensten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (40. Dienstjubiläum im August 2017) schied Wolfram Waldeck zum 31. Oktober 2018 aus dem Dienst aus. Waldeck ist staatlich geprüfter Musikpädagoge für das Fach Violine und leitete die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg seit dem 20. August 1979. Seine Altersteilzeit begann 2008.

Den Ruhestand ebenfalls genießen kann mit Ablauf des Jahres 2018 Gerhard Schneider. Nach mehr als 45 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg warten auf ihn nun neue Aufgaben im privaten Umfeld. Schneider war schon seit Anfang der 1980er-Jahre für das Rechnungsprüfungsamt zuständig – ab 2009 als Amtsrat. 

25. Dienstjubiläum:

Ihr 25. Dienstjubiläum feierte Carmen Hollstein, die seit dem 1. Oktober 1996 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt ist. Die Amtsrätin arbeitet im Fachdienst Recht und Zentrale Dienste.

Seit einem Vierteljahrhundert ist auch Daniela Stein Teil der Kreisverwaltung. In der Grundschule Sorga arbeitet sie als Schulverwaltungskraft.



Landkreis stellt mehr Infos für Bürger ins Internet -  Bürgerportal bietet Transparenz bei politischen Entscheidungen

Aktenordner oder Tablet? Kreistagsvorsitzender Horst Hannich und Landrat Dr. Michael Koch plädieren für das Bürgerportal

Worüber wird im Kreistag debattiert? Wie funktionieren die Gremien und wofür ist der Landkreis eigentlich alles zuständig? Um für die Bürger noch transparenter zu werden, hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Bürgerportal gestartet und online gestellt - eine spezielle Software eines Ratsinformationssystems, das öffentliche Unterlagen für den Landkreis dokumentiert. Es ist direkt über die Internetseite des Kreises unter www.hef-rof.de angebunden und stellt jedem Bürger Termine, Tagesordnungen, Protokolle und Drucksachen der Kreistagssitzungen und Ausschüsse zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. 

„Im Kreistag werden Entscheidungen getroffen, die Bürgerinnen und Bürger ganz direkt betreffen. Der Zugang dazu war bislang mitunter schwierig“, begründet Landrat Dr. Michael Koch den Nutzen des Bürgerportals. Der Kreistag hatte auf Initiative von Landrat Koch im Februar die Einführung eines verwaltungsinternen Ratsinformationssystems samt Bürgerportal beschlossen. „Gerade politische Entscheidungen stehen im Fokus der Bürger, können aber manchmal nur mit großem Aufwand nachvollzogen werden“, weiß Koch: „Andere Debatten werden kaum wahrgenommen, obwohl Sitzungen wie die des Kreistags öffentlich sind.“

 „Das Portal macht politische Entscheidungen und Prozesse einfach zugänglich, so dass es viel leichter wird, sich zu informieren“, lobt auch Kreistagsvorsitzender Horst Hannich das Projekt: „Die Vorgänge werden transparenter. Wer sich interessiert, kann mühelos auch Jahre zurückblättern.“

So finden sich im Ratsinformationssystem schon jetzt alle Unterlagen für die Kreistagssitzungen mit Einladungen, Sachverhalten und Beschlussvorschlägen. Ältere Unterlagen und Niederschriften werden schrittweise hinzugefügt. Vieles war bereits vorher auf den Seiten des Landkreises einsehbar, ist jetzt aber zentral über die Homepage für jeden gut auffindbar. Ein Passwort-geschützter Bereich stellt weitere Unterlagen für Gremienmitglieder zur Verfügung.




c: Stadt TV Bad Hersfeld

„Pflegeausbildungsstandort Rotenburg kann erhalten bleiben“ - Landrat begrüßt Kooperation der Altenpflegeschulen 

Die Altenpflegeschulen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf in Rotenburg an der Fulda und der Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld werden künftig in der Pflegeausbildung zusammenarbeiten. Landrat Dr. Michael Koch begrüßt die Kooperation der Schulen: „Ich freue mich, dass der Standort Rotenburg so erhalten bleiben kann.“ Durch die Zusammenarbeit sei die Ausbildung in der Altenpflege an beiden Standorten auch künftig sichergestellt. Darüber hinaus könne damit dem Fachkräftemangel im ländlichen Raum entgegengewirkt werden, so Koch: „Geradein der Pflege ist dieser enorm spürbar. Nur wenn es Ausbildungsplätze vor Ort gibt, können wir den Fachkräftemangel bekämpfen.“

Hintergrund der Kooperation, so heißt es in einer Mitteilung des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, sei das neue Pflegeberufe-Gesetz ab 2020. Dann werde es einen neuen Pflegeberuf geben, den Pflegefachmann bzw. –die Pflegefachfrau. Diese generalistische Pflegeausbildung verbinde die bisherigen Ausbildungen in der Alten-, Gesundheits-, Kranken- sowie Kinderkrankenpflege, erklärt Vorstandsoberin des Evangelischen Diakonievereins Constanze Schlecht. Darüber hinaus sei das Gesetz so angelegt, dass größere Schulen erforderlich seien, was die Kooperation der beiden Schulen nur bestätige.



Nordhessischer Breitbandgipfel, NGA-Cluster Nordhessen, Bad Arolsen, (v.l.n.r.) Marco Weigand (Geschäftsführer Weigand Bau GmbH), Winfried Becker (stellv. Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Schwalm-Eder-Kreis), Dr. Michael H. Koch (Vorsitzender Gesellschafterversammlung, Landrat Hersfeld-Rotenburg), Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Dr. Walter Lübcke (Regierungspräsident Regierungspräsidium Kassel), Dr. Reinhard Kubat, Landrat Landkreis Waldeck-Frankenberg

Zwei Drittel des Breitbandausbaus in Nordhessen abgeschlossen

Der Ausbau der Breitbandversorgung in der Fläche Nordhessens kommt gut voran. Zwei Drittel des Ausbaus sind nach den Worten von Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, schon abgeschlossen. Auf dem Breitbandgipfel in Bad Arolsen am gestrigen Dienstag sagte Kathrin Laurier: „Nach dem Start des Breitbandausbaus Ende 2016 wurden erfolgreich rund 1.400 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, 1.000 Verteilerschränke aufgebaut und damit über 300 Ortsteile erschlossen. Der flächendeckende Breitbandausbau der fünf nordhessischen Landkreise geht Meter um Meter voran.“

Auf dem Breitband-Gipfel am 20. November 2018 in Bad Arolsen, zu dem mehr als 100 kommunale Vertreter der nordhessischen Gemeinden sowie weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft erschienen waren, wurden die neuen Ausbauplanungen für das erste Halbjahr 2019 vorgestellt und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen beim Internet-Ausbau gegeben. „Nachdem wir die NGA-Grundversorgung infrastrukturell bis Ende 2019 weitestgehend realisiert haben werden, legen wir nun auch in Nordhessen den Grundstein für einen flächendeckenden Gigabitausbau: Die Breitband Nordhessen GmbH übernimmt dabei die Koordination für die notwendigen Vorplanungen und wird zusammen mit den Kommunen und Städten in Nordhessen alle Vorbereitungen treffen, um den flächendeckenden Gigabitausbau abhängig von der Förderung des Bundes und des Landes starten zu können“, sagte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der BNG, Landrat Dr. Michael Koch, in seiner Eröffnung.
Ullrich Spengler, Geschäftsführer IHK dankte der Breitband Nordhessen GmbH für die vorgestellte Gigabit-Strategie und ihre bisherige erfolgreiche Arbeit. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die regionale Wirtschaft die Chance erkennt und nutzen wird.
Carsten Rahier, Geschäftsführer sera GmbH und Herr Erich Schaumburg, Vorsitzender Kreisbauernverband Kassel schilderten wie unverzichtbar die branchenübergreifende digitale Vernetzung bereits heute ist. Sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie ist das Internet der Dinge Alltag.

Rund zwei Jahre sind seit dem Ausbaustart vergangen. In mehr als 300 Ortsteilen wurde der Tiefbau der Breitband Nordhessen bereits komplett abgeschlossen und weitere rund 150 Ortsteile befinden sich im Bau und in Planung. „Wir sind auf einem guten Weg“, betonte der gastgebende Landrat von Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat. Ziel der Breitband Nordhessen ist es, das Breitbandnetz in Nordhessen möglichst bis in alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Nach Wegfall der regulatorischen Hürden sind nun auch 100 Megabit pro Sekunde möglich.  

Im Voraus können verbindliche Planungsfenster von einem halben Jahr festgelegt werden, da erforderliche Trassenbegehungen und Genehmigungen die Planungen beeinflussen. Aktuell sind auf der Website (www.breitband-nordhessen.de) der Breitband Nordhessen GmbH die Ortsteile zu finden, deren Erschließung noch 2018 beginnt oder abgeschlossen sein wird. „Ende des Jahres werden dann die verbindlichen Planungsfenster für das erste Halbjahr 2019 auf der Website veröffentlicht“, so Kathrin Laurier.
Beim Bau des neuen Breitbandnetzes werden Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen dabei als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird.

Die Netcom, sagte deren Geschäftsführer Dr. Ralph Jäger mit Blick auf den Gipfel, habe nun mehr als 700 Multifunktionsgehäuse in Betrieb genommen: „Damit sind über 50 Prozent des Projektvolumens der aktiven Anschlüsse realisiert, was auch ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Partner im Nordclusterprojekt ist.“

Landrat Winfried Becker aus dem Schwalm-Eder-Kreis verwies auf die Verbesserung für die Bildungseinrichtungen: „Wir stellen die Anträge zur Anbindung unserer Schulen, nachdem nun endlich die Richtlinien für das entsprechende Förderprogramm bekannt sind.“

Hintergrund

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

 


16 Dienstjubiläen und fünf Verabschiedungen im Landratsamt - Stets mit vollem Herzen dabei

Für insgesamt mehr als 620 Dienstjahre ehrte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz jetzt 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung. „Sie waren stets mit vollem Herzen dabei und haben seit Jahrzehnten mitgeholfen, dass unsere Verwaltung für die Bürger funktioniert“, dankte Künholz den Mitarbeitern für ihre langjährige Tätigkeit.

25. Dienstjubiläum

Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten folgten für Ute Boersch ein Studium im Sozialwesen und später Beschäftigungsverhältnisse beim Altenpflegeheim AWO in Kassel, beim Landkreis Kassel und als Sozialpädagogin im Allgemeinen Sozialen Dienst beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von 2001 bis 2012 war Boersch im Pflegekinderwesen und in der Adoptionsvermittlung tätig. Seit Februar 2012 ist sie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte Stefan Hahn ebenfalls sein 25. Dienstjubiläum feiern. Er arbeitet seit 1993 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Von 1993 bis 1995 war Hahn Assistenten-Anwärter im mittleren Dienst. Danach arbeitete er zehn Jahre als Sachbearbeiter im Sozialamt. 2005 wechselte Hahn in den Fachdienst Zentrale Dienste und Anfang August erneut in den Fachdienst Heranziehung.

 

Anja Kauffunger ist seit 1993 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt und feierte Anfang September ihr 25. Dienstjubiläum. Nach ihrer Ausbildung im mittleren Dienst arbeitete sie im Sozialamt. Bevor Kauffunger2001 in der Grundsatzabteilung im Sozialamt tätig war, absolvierte sie die Laufbahn für den gehobenen Dienst. Seit 2006 ist sie ehrenamtliche Richterin im Sozialgericht Fulda. Im Büro der Ersten Kreisbeigeordneten ist Kauffungerseit 2016 beschäftigt und seit März gehört sie zur kommissarischen Geschäftsführung der VIA.

 

Tausenden Kindern in Erinnerung geblieben ist Peter Kempf als allzeit bereiter und immer gut gelaunter Hausmeister der Grundschule Aulatal in Kirchheim. Kempf ist seit dem Jahr 1993 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Anfang Mai feierte er sein 25. Dienstjubiläum. Vor seinem Job als Hausmeister arbeitete der Kirchheimer unter anderem als Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Wolfgang Schaub in Obergeis (1992 bis 1993) und bei der Firma Hans Rüger in Wippershain (1983 bis 1991). Anfang der 1980er-Jahre absolvierte Kempf eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur.

 

Als eine der guten Seelen im Team der Haselbachschule in Lispenhausen kann man Lydia Kraus bezeichnen. Sie arbeitet seit 1993 im Reinigungsservice der Schule. In 2012 arbeitete sie für sieben Monate im Reinigungsteam der Beruflichen Schulen Bebra. Vor ihrer Zeit als Reinigungskraft absolvierte Kraus eine Ausbildung als Friseurin. Auch sie feierte jetzt ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Seinen beruflichen Werdegang startete Klaus Landgrebe 1992 mit der Fachhochschule Sozialwesen. Von 1993 bis 1996 machte er beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Danach war er acht Jahre im Sozialamt Rotenburg tätig (ab 2005 Fachdienst Rotenburg/Bebra). Seit 2014 ist Landgrebe stellvertretender Fachdienstleiter im Fachdienst Soziales. Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

 

Ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation begann Melanie Nabitz 1993 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Danach arbeitete sie gleichzeitig in der Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung und der Grundschule Wölfershausen sowie der Grund-, Haupt- und Realschule Philippsthal. Nach einer Elternzeit war sie in der Gesamtschule Schenklengsfeld, der Haunetal-Schule Neukirchen und der Schule am Rhäden in Wildeck-Obersuhl tätig. Nabitz arbeitet seit 2009 in der Kreuzbergschule in Philippsthal sowie der Grundschule Hohenroda (seit 2011). Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Kerstin Schuhmann begann 1993 mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die zweifache Mutter konnte jetzt ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Schumann arbeitete von 1996 bis 2005 im Jugendamt Bad Hersfeld, danach wechselte sie in den Fachdienst Hersfeld Stadt – erst in der Assistenz, später im Fallmanagement. Von 2009 bis 2011 war sie in der Gesamtschule Geistal tätig, seit 2012 ist Schumann im Kreisjugendhof in Rotenburg beschäftigt. Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Ebenfalls ihr 25. Dienstjubiläum konnte Diana Schütrumpf feiern. Sie begann ihren beruflichen Werdegang 1993 mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Anschluss war sie sechs Jahre in der Außenstelle Rotenburg im Sozialamt tätig, dann wechselte sie nach Bad Hersfeld. Bevor sie in der Kinder- und Jugendhilfe für den Unterhaltsvorschuss zuständig war, arbeitete Schütrumpf zwei Jahre im Jobcenter. Seit August wird sie im Fachdienst Heranziehung eingesetzt.

 

Erst die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, dann vier Jahre Sozialamt und Poststelle Rotenburg: Corinna Varchmin ist seit 1993 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg beschäftigt und feiert jetzt ihr 25. Dienstjubiläum. Seit 13 Jahren arbeitet sie im Fachdienst Rotenburg/Bebra, zuvor war sie im Kreisbau- und Ausgleichsamt Rotenburg tätig.

 

40. Dienstjubiläum

 

Mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin bei der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg begann für Ursel Bayer ihre berufliche Laufbahn. Bevor sie 1985 ins Ausgleichsamt in Rotenburg wechselte, arbeitete sie fünf Jahre in der Kfz-Zulassungsstelle in Rotenburg. Von 2000 bis 2009 war Ursel Bayer dort im Hauptamt tätig und wechselte an die Beruflichen Schulen Bebra, wo sie Teil des Reinigungsteams wurde. Jetzt feierte sie ihr 40. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte Anette Becker ebenfalls ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Sie arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten war Becker im Ausgleichsamt (Fachdienst Rotenburg/Bebra) tätig. Später wechselte Becker in den Fachdienst Migration und besondere soziale Dienste nach Bebra. 2009 wurde sie in Hersfeld eingesetzt. Seit Mai 2012 ist Becker im Fachdienst Soziales in Bebra tätig und dort zuständig für BAföG.

 

Ihren beruflichen Werdegang begann Sabine Conrad 1975 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin bei der Landesverwaltung. Von 1977 bis 1985 war sie bei der Unteren Wasserbehörde tätig, dann ging Conrad nach Rotenburg in die Kfz-Zulassungsstelle. Nach zwei Erziehungsurlauben arbeitet sie seit 1997 bis heute im Fachdienst Rotenburg/Bebra. Ende August feierte Conrad ihr 40. Dienstjubiläum.

 

Hubert Fey arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Er begann dort mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Danach folgten Stationen bei der Poststelle, beim Amt für Planung und beim Bauamt. Währenddessen absolvierte Fey den Ausbildungslehrgang für den mittleren Dienst. Bevor er neun Jahre im Sozialamt arbeitete, war er von 1987 bis 1993 für die Wohnungsbauförderung im Bauamt zuständig. Der Beamte auf Lebenszeit ist seit 2003 in der Zulassungsstelle tätig und feierte Anfang September sein 40. Dienstjubiläum. 

 

Mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann für Klaus-Dieter Ratz 1978 sein beruflicher Werdegang. Nach dem Grundwehrdienst folgten 1982 das Hauptamt in der Außenstelle Rotenburg und 1985 das Jugend- und Sportamt. Nachdem Ratz seine Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt 1992 abgeschlossen hat, arbeitete er in der Kämmerei, 1994 zusätzlich als Betriebsleiter des Eigenbetriebs Jungend- und Freizeiteinrichtungen und in der Sportförderung. Ab 1999 war Ratz stellvertretender Amtsleiter der Kämmerei und stellvertretender Betriebsleiter des Eigenbetriebs. Nach seiner Fortbildung zum Verwaltungsbetriebswirt leitete er von 2010 bis 2014 den Fachdienst Finanzen. Seit 2014 arbeitet Ratz im Fachdienst Recht, Aufsicht und Ordnung in der Kommunalaufsicht, seit Dezember 2015 in der Kommunalaufsicht im Büro des Landrats. Ratz feierte Anfang September sein 40. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte ebenfalls Norbert Walper sein 40. Dienstjubiläum feiern. Der gebürtige Kirchheimer arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten folgte der Grundwehrdienst, danach war er erst in der Poststelle (1981 bis 1983), später im Sozialamt des Kreises (1983 bis 1990) tätig. Zwischenzeitlich absolvierte Walper den Ausbildungslehrgang für den mittleren Dienst und von 1991 bis 1994 die Laufbahn für den gehobenen Dienst. Nachdem er vier Jahre in der Personalabteilung arbeitete, kehrte Walper 1994 ins Sozialamt zurück. Seit 2011 ist er im Fachdienst Recht und Zentrale Dienste tätig, davor wurde er vier Jahre in der Widerspruchsstelle eingesetzt.

 

Verabschiedungen

 

Mit Leib und Seele war Wilma Ackermann Teil des Teams der Beruflichen Schulen Bebra. Seit 2013 arbeitete die vierfache Mutter im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie unter anderem als Hilfsarbeiterin bei Pazeller und Co sowie als Zeitungsausträgerin bei der HNA Bebra beschäftigt. Ende Juni wurde Wilma Ackermann in den Ruhestand verabschiedet.

 

Auf ein spannendes Berufsleben blickt auch Elke Bierwirth zurück, die nach 48 Dienstjahren Ende August in den Ruhestand verabschiedet wurde. Von 1970 bis 2018 war sie beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Nach ihrer Ausbildung als Verwaltungslehrling arbeitete Bierwirth im Kreisbauamt (heute Fachdienst Bauordnung), wo sie ihr ganzes Berufsleben über blieb. Die zweifache Mutter ging jeweils in 1980 und 1985 kurz in Erziehungsurlaub.

 

Vielen Kindern in Erinnerung geblieben ist Wolfgang Helbig als stets fröhlicher Hausmeister der Grundschule Schenklengsfeld. Er ist seit 2011 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Vor seinem Job als Hausmeister arbeitete Wolfgang Helbig unter anderem als Haustechniker in einem mittelständischen Unternehmen, Support Engineer bei der Firma Hewlett-Packard in Bad Hersfeld sowie in der Hoechst AG Bad Hersfeld. Anfang der 1970er-Jahre absolvierte er eine Ausbildung zum Mess- und Regelmechaniker, ebenfalls bei der Hoechst AG. Ende August ging Wolfgang Helbig in den Ruhestand.

 

Seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann Wolfgang Seitz im Jahr 1971. Danach arbeitete der gebürtige Heeneser für sechs Jahre in der Zulassungsstelle und absolvierte die erste Verwaltungsprüfung. Von 1980 bis 1982 wechselte Seitz zum Waffenwesen und legte die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ab. Später wechselte er in die Untere Wasserbehörde. Bis zu seinem Ruhestand Ende August war er unter anderem Leiter des Versicherungsamtes und der Abteilung Verkehr, in der Kommunal- und Finanzaufsicht sowie in der Rentenberatung tätig.

 

Nach über 48 Dienstjahren wurde jetzt Gudrun Strube in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihren beruflichen Werdegang begann sie 1970 mit einer Ausbildung zum Verwaltungslehrling beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Auf Beschäftigungsverhältnisse in der Allgemeinen Landeverwaltung und folgte 1976 der Wechsel zur Straßenverkehrsbehörde. Nach einem Erziehungsurlaub arbeitete Strube vier Jahre im Sozialamt, seit 1983 bis heute in der Hauptabteilung bzw. im heutigen Fachdienst Recht, Aufsicht und Ordnung.

 


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