"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge



Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros - Anpacken statt Aufschieben

Unangenehme Aufgaben und Entscheidungen werden häufig nach hinten verschoben. Dieses Vertagen von wichtigen Arbeiten im beruflichen und privaten Alltag erzeugt inneren Druck. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer, wie sie zeitnah das umsetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dadurch entsteht für sie weniger Stress und sie haben mehr Raum für entspanntes, effektives Arbeiten.

„Anpacken statt aufschieben“ findet am Mittwoch, 7. März von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes in Bad Hersfeld statt. Referentin ist Elke Kammerer, Kommunikationstrainerin aus Frankfurt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.
Interessentinnen melden sich bitte bis spätestens 26. Februar schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Telefon: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


Bildunterschrift: Die Mitarbeiter der Betreuungsbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (v.l. Heike Homeister, Sandra Emrushi, Christiane Dippel und Gerhard Ernst) beraten und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger in allen Fragen rund um das Thema Vollmacht. Seit kurzem kann die Betreuungsbehörde auch Vorsorgevollmachten öffentlich beglaubigen.

Landkreis berät und beglaubigt - Vorsorgevollmacht: Regeln, wer im Notfall entscheidet

Ob durch Unfall, Krankheit oder hohes Alter, jeder kann in die Situation kommen, wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln zu können. Wer über einen solchen Ernstfall nachdenkt, merkt schnell: Man sollte sich frühzeitig damit beschäftigen, wer an seiner Stelle handeln darf. Hier hilft die Betreuungsbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg: Sie berät und unterstützt in allen Fragen rund um das Thema Vorsorgevollmacht und kann seit kurzem auch die Unterschrift auf Versorgungsvollmachten beurkunden.

Diese öffentliche Beglaubigung nach § 5 Betreuungsbehördengesetz (BtBG) vermeidet spätere Diskussionen über die Rechtmäßigkeit der Vorsorgevollmacht. Oft werden Vollmachten nicht anerkannt oder angezweifelt, mit einer Beglaubigung wird die Unterschrift als „echt“ bestätigt. Die öffentliche Beglaubigung wird von der Betreuungsbehörde für eine Gebühr von zehn Euro durchgeführt. Eine persönliche Beratung zu allen Fragen der Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung kann telefonisch bei Heike Homeister unter 06621 87 – 2408 vereinbart werden. Weitere Informationen, Vordrucke und Flyer gibt es auf www.hef-rof.de unter dem Stichwort Gesundheit – Betreuungsbehörde.

Was kann eine Vorsorgevollmacht überhaupt?

Mit der Vorsorgevollmacht gibt der Verfasser einer anderen Person das Recht, in deren Namen Entscheidungen zu treffen. Fragen, die beispielsweise die Gesundheit, Vertretung gegenüber Behörden, Vermögenssorge oder Öffnen der Post betreffen, können damit geregelt werden. Erst wenn der Betroffene selbst nicht mehr in der Lage ist, über die jeweiligen Angelegenheiten entscheiden zu können, darf von der Vollmacht Gebrauch gemacht werden. Wie man Vorsorge treffen will, ist eine ganz persönliche Entscheidung, die man treffen sollte, aber nicht muss.

Eine Vorsorgevollmacht setzt ein starkes Vertrauensverhältnis voraus. Der Vollmachtgeber sollte davon überzeugt sein, dass die Vollmacht nach seinem Willen und Wünschen umgesetzt wird. Fehlt eine Vertrauensperson im Umfeld, sollte der Betroffene eine Betreuungsverfügung verfassen. Sie bestimmt, wer auf keinen Fall als Betreuer eingesetzt werden soll; auch welche Wünsche und Gewohnheiten der Betreuer respektieren soll.

Was passiert, wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt?

Da es keine automatische rechtliche Vertretungsbefugnis für Angehörige gibt, sieht das Gericht ein Betreuungsverfahren vor, in dem es einen gesetzlichen Vertreter auswählt. Das kann sowohl eine nahestehende Person als auch ein Fremder sein. Wer vermeiden will, dass ein Betreuer vom Gericht bestimmt wird, verfasst eine Vorsorgevollmacht.

Eine Vorsorgevollmacht ist grundsätzlich formfrei. Sie ist schriftlich zu verfassen, durch Vollmachtgeber und Bevollmächtigten zu unterschreiben und mit Ort und Datum zu versehen. Eine begrenzte Geltungsdauer gibt es nicht. Die Vollmacht kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu muss die ausgehändigte Vollmacht zurück verlangt werden.

 


v.li.n.re.: Landrat Dr. Michael Koch sowie Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21

Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf dem Weg in die digitale Zukunft

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die ekom21, einer der größten kommunalen IT-Dienstleister Deutschlands, haben eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im Landkreis vereinbart. Am 13. Februar 2018 trafen sich Landrat Dr. Michael Koch sowie Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21, zu einem Gespräch in Bad Hersfeld.

Ende Januar hat der Kreisausschuss des Landkreises beschlossen, die Arbeitsprozesse in der Verwaltung durch die Nutzung von Lösungen und Verfahren der ekom21 deutlich stärker zu digitalisieren. „Dadurch werden die Prozesse schlanker und schneller, was letztlich vor allem den Bürgern des Landkreises zu Gute kommt“, begründet Landrat Koch die Entscheidung: „Die Digitalisierung ist eine Herausforderung und eine Chance für die Verwaltung. Und es überwiegen dabei die Chancen.“

„Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat mit diesen Entscheidungen deutlich gezeigt, dass er die Digitalisierung aktiv angeht und zum Nutzen seiner Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Mitarbeiter der Verwaltung gestalten möchte“, so Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21. „Wir sind stolz darauf, diesen Weg als Dienstleister begleiten zu dürfen.“

Zunächst werden drei Lösungen der ekom21 im Landkreis implementiert, die bereits wesentliche Aufgaben der Verwaltung abdecken: Mit der eGovernment-Anwendung civento wird eine modular aufgebaute und erweiterbare Prozessplattform für modernes Verwaltungshandeln im Landkreis zum Einsatz kommen. Verwaltungsvorgänge wie das Ausstellen von Führerscheinen, die Beantragung von Wohngeld oder Gewerbezulassungen werden damit vom Antrag bis hin zur Archivierung durchgehend steuerbar. Auch die Bürger können sich über den Stand ihrer Anträge informieren.

Die Arbeit der Mitglieder des Kreisausschusses wird zukünftig durch den Einsatz von SD.NET, einem durchgehend digitalen Sitzungsdienst, erleichtert und beschleunigt. Termine lassen sich dadurch organisieren und vorbereiten, alle Gremienmitglieder erhalten papierlos Zugriff auf Sitzungsvorlagen, Beschlüsse und Protokolle und nicht zuletzt der Bürger erhält einen transparenteren Einblick in den politischen Prozess in seinem Kreis.

Das Finanzwesen im Landkreis wird bereits über die Softwarelösung Infoma newsystem gesteuert. Hier kommen auch die Dienste des „Kommunalen Dienstleistungszentrums Cybersicherheit Hessen“ (KDLZ CS) besonders zum Tragen, das von der ekom21 im Auftrag des Landes Hessen betrieben wird und seit 2017 auch Landkreise in Sachen Cybersicherheit berät.


Zentrale Leitstellen unverzichtbar für den Schutz der Bevölkerung

Egal, ob es sich um einen Schaden aufgrund eines Sturmes, einen gesundheitlichen Notfall in der Familie oder um ein Feuer in einem benachbarten Wohnhaus handelt: Die Zentralen Leitstellen koordinieren schnell und umfassend die notwendigen Hilfen in den Bereichen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes.

In Hessen werden die auf der Notrufnummer 112 eingehenden Notrufe automatisch auf die insgesamt 25 Zentralen Leitstellen der kreisfreien Städte und Landkreise umgeleitet. Die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger erhalten durch diese Nummer direkten telefonischen Kontakt mit einer der Einsatzbearbeiterinnen oder einem der Einsatzbearbeiter. Diese verfügen über Ortskenntnisse sowie das Wissen und die Kompetenz den oftmals aufgeregten Menschen schnell und umfassend zu helfen.

Wie sinnvoll die bewährten Abläufe sind, hat sich eindrucksvoll während des Orkans „Friederike“ gezeigt. Ausdrückliches Lob gab es hier kürzlich von Landrat Dr. Koch für die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle im Landratsamt in Bad Hersfeld, die während des Sturms mit sechs statt wie gewöhnlich zwei Kollegen die Notrufe der Bürger entgegennahmen. „Rund 370 Mal hat der Notruf an diesem Tag geklingelt. Es hat sich gezeigt, wie praktisch und sinnvoll es ist, die Leitstelle für den Landkreis auch im Kreishaus zu haben", verwahrt sich Koch gegenüber Überlegungen, Leitstellen der Landkreise zentralisieren zu wollen. "Wären die Leitstellenmitarbeiter nicht hier im Hause gewesen, hätten die Abläufe während der heißen Phase nicht so reibungslos funktioniert", ist sich Koch sicher.

„Die Zentralen Leitstellen der Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen sind unverzichtbar für den Schutz der Bevölkerung in Hessen“, stellt auch der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Bernd Woide (Landkreis Fulda), klar und der Präsident des Hessischen Städtetages, Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker, ergänzt: „Die Struktur der Zentralen Leitstellen in Hessen hat sich vollkommen bewährt.“ Nur durch die Bündelung der Kenntnisse und der Fachkompetenzen aller drei Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ist eine schnelle Reaktion auf die Notrufe aus der Bevölkerung möglich.

„Nicht auszudenken“, so beide Präsidenten übereinstimmend, „wenn die Menschen im Notfall zunächst entscheiden müssten, ob sie die Telefonzentrale der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Katastrophenschutzes anrufen und womöglich erst noch die Telefonnummer in Erfahrung bringen müssten. Wertvolle Zeit würde ungenutzt verstreichen.“

„Durch die Zentralen Leitstellen wird die integrierte kommunale Gefahrenabwehr sichergestellt. Es ist wichtig, dass alle Hessen wissen, wo sie im Notfall anrufen müssen. Die unlängst vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier wiederholte Zusage, die bewährte Struktur in Hessen beizubehalten, begrüßen wir deshalb sehr“, stellen beide Präsidenten abschließend fest.

Nach Einführung der europaweiten Notrufnummer 112 im Jahr 1991 wurde 2009 von den Institutionen der Europäischen Union der 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt, um den Bekanntheitsgrad der Nummer zu erhöhen.


Investition in die Zukunft Förderverein unterstützt Jugendfeuerwehren mit 8000 Euro 

Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder ein vollgelaufener Keller – die Feuerwehren im Kreis sind zur Stelle. Damit das auch in zehn oder 20 Jahren noch so ist, müssen die Jugendwehren unterstützt werden. Denn hieraus wird Nachwuchs rekrutiert. Dabei hilft der Förderverein für die Jugendarbeit in den Feuerwehren. Indiesem Jahr fördert der Verein die Jugendfeuerwehren mit einer Spende über 8000 Euro.  

„Dies ist eine gute Investition in die Zukunft“, erklärt Landrat Dr. Michael Koch jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung. Die Feuerwehren nutzen die Gelder beispielsweise für gemeinsame Freizeitfahrten oder für zusätzliche Ausrüstung, Technik sowie Sicherheitskleidung. „Ich möchte auf diesem Weg nochmal die Werbetrommel rühren und freue mich, wenn sich Weitere beteiligen oder Mitglied werden“, appelliert Koch als Vorsitzender des Fördervereins an die Spendenbereitschaft im Landkreis.

Mitglieder des Vereins sind alle Städte und Gemeinden im Kreis. Dazu kommen engagierte Privatpersonen und Unternehmen. Seit vergangenem Jahr gehört auch das Bad Hersfelder Klinikum zu den Mitgliedern und K+S beteiligte sich mit einer Spende über 150 Euro.

Der Förderverein, der 1994 gegründet wurde, trägt sich allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar der Jugendarbeit zugute. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich an das Landratsamt wenden oder sich online beim Kreisfeuerwehrverband auf www.feuerwehr-hef-rof.de unter dem Stichwort „Jugendfeuerwehr“ informieren.


Coaching für pflegende Angehörige - Ein Seminar für Frauen und Männer

Die Pflege und Betreuung älterer Menschen wird überwiegend von Familienangehörige geleistet. Die Belastungen im Pflegealltag lassen dabei oftmals kaum Raum für eigene Interessen und Empfindungen. Das Seminar „Coaching für pflegende Angehörige“ möchte ermöglichen, sich selbst und die älter werdenden Eltern und Angehörigen besser verstehen zu können.

Grundlage der Schwerpunkte sind Erfahrungen und Wünsche der Teilnehmenden zur Veränderung, beispielsweise Belastungs-situationen frühzeitig erkennen und reflektieren lernen, Empathie für den Prozess des Alterns entwickeln, den Eltern-Kind-Rollentausch wahrnehmen und akzeptieren lernen sowie Hilfsangebote finden und annehmen, aber auch loslassen können. 

Des Weiteren können auch Fragen zur Pflegeversicherung, zu Patientenverfügungen, Vollmachten und den Voraussetzungen einer gesetzlichen Betreuung und einem sinnvollen Geldeinsatz besprochen werden.

Referentin ist Renate Millmann, Diplomsozialarbeiterin, Mediatorin und gesetzliche Betreuerin. Das Seminar findet am Mittwoch, 28. Februar, von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich. 

Interessierte melden sich bitte bis spätestens 16. Februar 2018 schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg an.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


Neuer Bildband über den Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Landrat Koch schenkt MP Bouffier das erste Exemplar

Frisch aus der Druckerei liegt ein neuer Bildband über den Landkreis Hersfeld-Rotenburg vor. Das 112-Seiten-Buch nimmt den Leser mit auf einen bunten Streifzug durch den Landkreis und beleuchtet diesen aus unterschiedlichen Perspektiven. Das erste Exemplar überreichte Landrat Dr. Michael Koch dieser Tage persönlich an Ministerpräsident Volker Bouffier.

„Wer sich für Hersfeld-Rotenburg interessiert, dem gibt dieses Buch einen anschaulichen Überblick: eine Region mit Heimatverbundenheit, Tradition und Fortschritt, mit wirtschaftlichen Potenzialen, mit Lebensqualität – moderner Bildungslandschaft, gesunder Natur und historischen Stätten“, resümiert Landrat Koch in seinem Vorwort zum Bildband, der im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft erschienen ist.

Unterteilt ist das Buch in vier Kapitel: Geschichte und Zukunft, Kultur und Lebensqualität, Wissenslandschaft und wirtschaftliche Stärken und Potenziale. Natürlich darf auch ein Artikel über die Bad Hersfelder Festspiele nicht fehlen. Im Buch findet sich ein Autorenstück des neuen Intendanten Joern Hinkel. Unter der Sonne Mallorcas hat er für den Band ein Gespräch mit Dieter Wedel aufgezeichnet. Nicht ahnend, dass er ihn Wochen später beerben würde.

Bildunterschrift: Blick ins Buch: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier blättert gemeinsam mit Landrat Dr. Michael Koch durch den druckfrischen Bildband. Das Foto entstand am Wochenende am Rande einer Veranstaltung in Künzell.

Das in dieser Größenordnung in Europa einmalige Projekt des Breitbandausbaus wird ebenso beleuchtet wie der Trumpf des Landkreises als Logistikdrehscheibe oder die traditionsreiche Kali-Industrie. Auch die Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen THM Campus Bad Hersfeld und das Landwirtschaftszentrum Eichhof werden redaktionell vorgestellt. Die Besonderheiten der 20 Städte und Gemeinden werden in einem eigenen Beitrag der beiden einheimischen Journalisten Dirk Lorey und Pelle Faust untersucht, die auch für eine Vielzahl weiterer Beiträge federführend waren.

Abgerundet wird das Buch durch eine Vielzahl an informativen Unternehmensporträts und Bildern aus dem Landkreis, bei denen nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische die eine oder neue Perspektive der vielen Sehenswürdigkeiten entdecken werden. Der Bildband ist ab sofort im Buchhandel für 19,80 Euro erhältlich.

Kurz-Info:
Veröffentlichung: Januar 2018
Ausgabe: Erste Ausgabe
Startauflage: 4.000 Exemplare
Mitherausgeber: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Umfang: 112 Seiten
Format: 21 x 27 cm, Kunstdruckpapier
Druck: vierfarbiger, fester Einband (farbig mit strukturiertem Überzug)
ISBN: 978-3-88363-388-6
Preis: 19,80 Euro


Neues Jahresprogramm des Frauen- und Gleichstellungsbüros 

Von „Business Small Talk“ über „Stress – lass nach“ bis hin zu „Anpacken statt Aufschieben“: Das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises bietet auch für das Jahr 2018 eine Auswahl an interessanten und vielfältigen Veranstaltungen. Die Angebote richten sich überwiegend an Frauen, das Seminar „Coaching für pflegende Angehörige“ ist ein Angebot für Frauen und Männer.

 

Das aktuelle Jahresprogramm enthält folgende Veranstaltungen:

 

  • „Coaching für pflegende Angehörige“ (Veranstaltung  für Frauen und Männer) am Mittwoch, 28. Februar 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Renate Millmann. Dieses Seminar ermöglicht es, sich selbst und die älter werdenden Eltern und Angehörigen besser verstehen zu können. Ebenfalls können Fragen zur Pflegeversicherung, zu Patientenverfügungen, Vollmachten und den Voraussetzungen einer gesetzlichen Betreuung besprochen werden.
  •  „Anpacken statt aufschieben“ am Mittwoch, 7. März 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Manchmal fällt es schwer, Vorhaben direkt umzusetzen. Dann verschieben wir wichtige, aber unangenehme Aufgaben oder Entscheidungen nach hinten oder gehen vielleicht einer Konfrontation aus dem Weg. Frust und schlechtes Gewissen sind häufig die Folge. Hier wird erarbeitet, wie man zukünftig umsetzt, was man sich vorgenommen hat.

 

  • „Rhetorik - Aufbaukurs“ am Montag, 19. März 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Melanie Tintera. Anhand praktischer Übungen werden die vorhandenen Kenntnisse vertieft und das Repertoire erweitert. Man gewinnt somit an Mut und Selbstvertrauen. Voraussetzung für dieses Seminar ist, dass bereits erste Kenntnisse der Rhetorik gesammelt wurden.

 

  • „Meine persönlichen inneren Antreiber“ am Mittwoch, 25. April 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Andrea Emig. Jede Frau wird durch Erfahrungen geprägt, die sie in bestimmten Situationen erlebt hat. Die dadurch entstehenden Muster setzen sich im Unterbewusstsein fest und steuern das Denken, das Fühlen und das Verhalten eines Menschen. Im Seminar lernt man seinen persönlichen „Inneren Antreiber“ kennen, sowie den Umgang mit deren Vor- und Nachteilen.

 

  • „Authentisches Aussehen schafft Wohlbefinden“ am Mittwoch, 13. Juni 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Gertrude Laukenmann. Ein authentisches und stimmiges Aussehen hat erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden, stärkt das Selbstbewusstsein, macht unabhängig von der Meinung anderer und von Modeerscheinungen und setzt zudem Energie frei. Im Workshop erlebt und entdeckt man, wie Farben wirken können und welchen Spaß es macht, positive Seiten an sich zu erkennen und hervorzuheben.

 

  • „Mensch – ärgere Dich nicht“ am Mittwoch, 22. August 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Jeden Tag strömen Dinge auf Sie ein, die Ihnen nicht gefallen. Unterschiedliche Arbeitsauffassungen, persönliche Eigenschaften oder eine unsachliche Bemerkung werden zum Anlass sich aufzuregen. Entdecken Sie, für sich geeignete Mittel und Wege, um immer öfter einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Ärger und Co. effizienter umzugehen.
  • „Wenn es nervt, dann tu was!“ am Mittwoch, 29. August 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Monika Finkbeiner. Dieses Seminar richtet sich an alle Frauen, die schwierige Situationen in ihrem Alltag in Zukunft anders gestalten möchten. Jede Teilnehmerin bringt ihre Situationen in das Seminar ein und alle profitieren gegenseitig von den Beispielen der anderen. Man wird gestärkt in den Alltag starten, und das Üben verschiedener Szenen gibt neue Reaktionsmöglichkeiten an die Hand.


  • „Business Small Talk“ am Mittwoch, 5. September 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Susanne Weiß. Small Talk ist ein bedeutender Gesprächspart – ein Türöffner in der Unterhaltung und in Verhandlungen. Aus einem weiblichen Blickwinkel lernt man die “Kunst des Kleines Gesprächs“ näher kennen. Themen sind u. a. Einstellung zum Small Talk, Ideen zum Starten, Tabuthemen.

  ·         „Auf wie vielen Hochzeiten tanze ich eigentlich“ am Mittwoch, 12. September 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Monika    Finkbeiner. Manchmal müssten wir uns zerteilen, um überall dabei zu sein. Berufliche und familiäre Anforderungen kommen auf uns zu. Doch alles braucht Zeit und Raum. Setzen sie sich daher mit ihren Wünschen, Bedürfnissen, Visionen und Zielen auseinander und lernen Sie zu erkennen was wirklich wichtig für Sie ist.

 

  • „Es reist sich besser mit leichtem Gepäck“ am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Kirsten Schmiegelt. Wir investieren oft viel zu viel Energie in Dinge, die uns nicht gut tun, anstatt uns auf das zu fokussieren, was uns Kraft und Ruhe gibt. Hier gibt es Tipps, um die persönlichen Energie-Vampire zu erkennen, hinterfragen und sich ggf. von ihnen lösen.

 

  • „Sprache wirkt – immer!“ am Mittwoch, 7. November 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Kathrin Laborda. Klare Sprache erzeugt eine klare innere Einstellung und ein klares Verhalten. Sprache schafft Wirklichkeiten und wirkt auf uns und unsere Gesprächspartnerinnen und –partner. Deswegen ist der bewusste Umgang hiermit so wichtig. Im Seminar erfährt man, wie man sprechstark, souverän und überzeugend wirkt und wertschätzend kommuniziert.

 

  • „Stress – lass nach“ am Mittwoch, 14. November 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Stress hat viele Auslöser, seien es berufliche oder private. Werden die gefühlten Belastungen im Alltag zu einem chronischen Dauerzustand, beeinträchtigt dies Ihre Leistungsfähigkeit. Analysieren Sie ihre persönlichen Stressauslöser und entwickeln Strategien um mit Stress und Druck erfolgreich umzugehen.

 

Interessierte melden sich bitte spätestens zwei Wochen vor Beginn des jeweiligen Kurses an, da die Plätze in den meisten Kursen begrenzt sind. Um möglichst vielen Personen die Teilnahme zu ermöglichen, ist die Teilnahmegebühr weiterhin moderat gehalten. Sie beträgt, sofern nicht anders aufgeführt, 42 Euro pro Seminar. Zu Ermäßigungsmöglichkeiten gibt das Frauen- und Gleichstellungsbüro gerne nähere Auskünfte.

 

Schriftliche Anmeldung per E-Mail unter frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder per Post an das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Straße 12 in 36251 Bad Hersfeld. Internetbuchung unter vhs-hersfeld.de bei der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

 

Das Programmheft des Frauen-und Gleichstellungsbüros liegt im Landratsamt und seinen Außenstellen sowie in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus und kann im Internet unter www.hef-rof.de/jahresprogramm heruntergeladen werden.


 

Vergrößerung verführt - Kreis Hersfeld-Rotenburg isst - 1.160 Tonnen Schokolade pro Jahr

(PM) NGG: Ernährungsbranche ist Wirtschaftsfaktor - Kritik an Einzelhandel - Kreis Hersfeld-Rotenburg isst - 1.160 Tonnen Schokolade pro Jahr

48 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Hersfeld-Rotenburg pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1.160 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 2.970 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 126.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 420 Arbeitsplätze hängen im Kreis Hersfeld-Rotenburg laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Andreas Kampmann von der NGG Nord-Mittelhessen. So seien Hersteller aus der Region auch regelmäßig auf der Grünen Woche – der weltgrößten Agrar- und Verbrauchermesse – in Berlin präsent. 

Neue Food-Trends wie gluten- oder laktosefreies Essen seien eine Herausforderung auch für die heimische Ernährungswirtschaft, so Kampmann. Die sei gut aufgestellt und belege bei Produktions- und Hygienestandards weltweit einen Spitzenplatz. „Kaum irgendwo ist die Lebensmittelsicherheit höher als bei uns“, sagt der NGG-Geschäftsführer.
Eine Voraussetzung für gutes Essen und Trinken sei jedoch, dass dieses fair produziert werde – angefangen vom Anbau der Zutaten bis hin zu den Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung. Dazu hat die NGG eine lebensmittelpolitische Initiative gestartet. Andreas Kampmann: „Gute Ernährung und gute Arbeit gehören zusammen. Hygiene unter Zeitdruck – das kann zum Beispiel nicht gut gehen.“ Dies bedeute auch, dass Unternehmen Tarifverträge einhielten und sich an der Berufsausbildung beteiligten, betont der Gewerkschafter. 

Mit Sorge sieht die NGG den Trend zur Verramschung: „Gerade bei Getränken, Fleisch und Süßwaren erleben wir regelrechte Rabatt-Schlachten in den Supermärkten. Damit werden Lebensmittel oft weit unter Wert verkauft“, kritisiert Kampmann. Weniger als 70 Cent für eine Tafel Marken-Schokolade sei in einer fairen und umweltgerechten Produktion nicht machbar. Solche Preise erhöhten den Druck auf die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen. An die Verbraucher appelliert die NGG daher, nicht nur auf den günstigsten Preis zu achten. „Gute Lebensmittel sollten den Menschen beim Einkauf etwas wert sein. Gleichzeitig können sie damit die heimische Wirtschaft stärken – und beim Essen neben dem Genuss auch noch ein gutes Gewissen haben.“

 

Foto: Blick in die Zentrale Leitstelle im Landratsamt. Hier gingen am Donnerstag wegen des Orkans „Friederike“ weit mehr als 300 Notrufe aus dem Landkreis ein

Orkan „Friederike“: Landrat bedankt sich bei allen Helfern im Kreisgebiet  - Koch: Leitstellen vor Ort haben sich einmal mehr bewährt

Hunderte ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis waren den gesamten Donnerstag über im Einsatz, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien, Verkehrshindernisse zu beseitigen oder lose Bauteile an Gebäuden zu entfernen. Die Bilanz des stürmischen Tages: Insgesamt 136 Mal rückten die Feuerwehren wegen umgefallener Bäume aus, zwei Mal wegen abgedeckter Dächer. Ein Keller im Landkreis ist vollgelaufen, 15 sonstige Einsätze wurden gemeldet (eingestürztes Carport, weggeflogener Pavillion, umgestürzte Baugerüste).

Zum Glück blieben schwerste Schäden aus, niemand ist verletzt worden. Landrat Dr. Michael Koch dankte am Freitag allen Helfern der Feuerwehren, des THW und der Rettungsdienste für ihr selbstloses Engagement: "Danke an alle Einsatzkräfte und Helfer, dass Ihr für uns da seid! Ich danke allen, die trotz der Gefahren bei über 150 Einsätzen im ganzen Kreisgebiet aktiv waren. Ich bin sehr froh, dass bei uns keine Personen zu Schaden gekommen sind." Bei einem Einsatz im benachbarten Wartburgkreis war am Donnerstag ein junger Feuerwehrmann bei Bad Salzungen von einem Baum erschlagen worden. Ein weiterer Helfer wurde dabei schwer verletzt. Landrat Koch: "Ich bin zutiefst betroffen von dem furchtbaren Unfall. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kameraden. Ich wünsche dem verletzten Kameraden baldige und vollständige Genesung."

Ausdrückliches Lob gab es von Landrat Dr. Koch für die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle im Landratsamt, die am Donnerstag mit sechs statt wie gewöhnlich zwei Kollegen die Notrufe der Bürger entgegennahmen. Rund 370 Mal klingelte der Notruf an diesem Tag. "Es hat sich gezeigt, wie praktisch und sinnvoll es ist, die Leitstelle für den Landkreis auch im Kreishaus zu haben", verwahrt sich Koch gegenüber Überlegungen aus Wiesbaden, die Leitstellen der Landkreise zentralisieren zu wollen. "Wären die Leitstellenmitarbeiter nicht hier im Hause gewesen, hätten die Abläufe während der heißen Phase nicht so reibungslos funktioniert", ist sich Koch sicher.

Inzwischen hat sich die Wetterlage im Landkreis entspannt und die ersten Sturmschäden sind beseitigt. Die Autobahn A4 ist seit dem Morgen wieder frei. Derzeit werden wieder leicht ansteigende Pegel an Fulda und Haune gemeldet. Ab Montag findet auch der Unterricht wieder an allen Schulen im Landkreis statt, Cantus und Busse im Landkreis haben ihren Betrieb größtenteils wieder aufgenommen, auch wenn noch mit Einschränkungen zu rechnen ist.

Alle Hits in einer Show THE WORLD OF MUSICALS

Eine emotionale sowie abwechslungs-reiche Reise durch die große Welt der Musicals erleben Sie am 04.02.2018 in der Kreuzberghalle in Philippsthal.

Alle Hits in einer Show – das ist das Motto dieser zweieinhalbstündigen Gala voller Glanzpunkte. The World of Musicals entführt Sie für einen Abend auf eine abwechslungsreiche Reise durch die bekanntesten Shows der Musicalwelt

International erfolgreiche Starsolisten vereinen Temperament, Emotion und Spielfreude zu einer hochkarätigen LIVE-Darbietung.

Rocken Sie bei „Queen – We will Rock You“, gruseln Sie sich vor dem „Phantom der Oper“, fühlen Sie mit „Evita“. Genießen Sie die großen Hits aus „Mamma Mia“, „Les Miserables“, „Hinterm Horizont“, Der König der Löwen“, „Cats“ uvm.

Gänsehaut? Garantiert! Und viele Besucher, die sich versonnen summend auf den Heimweg machen.

Tickets ab 34,90 Euro erhältlich bei dem Kulturwecker Philippsthal, der Hersfelder Zeitung, an allen bekannten VVK-Stellen sowie Versandkostenfrei unter www.worldofmusicals.de und am 04.02.2018 ab 18.00 Uhr an der Abendkasse.

Infohotline: 0365-5481830.


Donnerstag 18. Januar erscheint das neue VHS-Programm  

Lust darauf, eine neue Sprache zu lernen oder mehr Sport zu treiben? Mit Beginn des neuen Jahres erscheint auch das aktuelle Programm der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Ab Donnerstag, 18. Januar, kann es bei Verwaltungen, Banken und Bibliotheken kostenlos mitgenommen werden. Auf der Internetseite der VHS können bereits alle Kurse gebucht werden.

 

Im Fachbereich Beruf und Karriere richten sich die Angebote an alle, die ihre Kenntnisse für den Beruf oder Alltag erweitern möchten und reichen vom EDV-Anfängerkurs bis hin zum Erstellen von Webseiten oder dem Programmieren von Spielen. Im Angebot sind auch elf Bildungsurlaube zu Themen der EDV, Sprachen und effektiverem Lernen. Neu bei den Sprachen sind in diesem Semester je ein Französisch- und Griechisch-Wochenendkurs. Die Teilnehmenden können an zwei Samstagen in die Sprache eintauchen. Gleichzeitig wird viel Wissenswertes über das jeweilige Land, Traditionen und Kultur vermittelt.

Im Bereich Gesundheit bietet die VHS von Autogenem Training über Bogenschießen bis hin zu Wirbelsäulengymnastik und Yoga ein breit gefächertes Programm an. „Ich freue mich besonders über die Workshops zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Dabei bietet die VHS ein Seminar für Angehörige an, um einfache Techniken bei der Pflege näherzubringen. Es gibt ein weiteres Seminar, das vom Frauen- und Gleichstellungbüro organisiert wird. Themen sind hier das frühzeitige Erkennen von Belastungssituationen sowie die Bereitstellung von Hilfsangeboten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Nach langer Pause gibt es auch wieder einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen.

Im Fachbereich Gesellschaft gibt es vielfältige Vorträge zu Themen rund um Recht und Gesundheit. Auch ein Kurs zur Methode der gewaltfreien Kommunikation und ein Kurs, der Tipps im Umgang mit fremden Hunden gibt, sind im neuen Programmheft zu finden. Neu im Bereich Kultur ist die digitale Fotografie mit einem Grundlagenkurs und einem Kurs für das Fotografieren von Portraits mit natürlichem Licht.

Die Mitarbeiter der VHS sind gerne behilflich, den richtigen Kurs zu finden und beantworten Fragen rund um das neue Programm telefonisch unter 06621 87-3803 oder (montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17:30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr) vor Ort in Bad Hersfeld, Leinenweberstr. 5. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Kurse direkt zu buchen, gibt es auch auf der Internetseite www.vhs-hersfeld.de.


Fortbildung: Helfer vor Ort üben Bergung von Unfallverletzten - „Was zuerst zum Tode führen kann, muss zuerst behandelt werden“

 Rettungsmaßnahmen bei Verkehrsunfällen standen im Mittelpunkt einer Fortbildung für die Mitglieder der drei Helfer-vor-Ort-Gruppen im Landkreis (kurz HvO), sowie der Bergwacht Sektion Neuenstein, die jährlich vom Landratsamt Bad Hersfeld veranstaltet wird. 30 Mitglieder folgten der Einladung zur Fortbildung, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Schenklengsfeld stattfand.




Thorsten Bloss, beim Landkreis verantwortlich für den Fachdienst Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, und Dr. Bardo Kürten, Ärztlicher Leiters des Rettungsdienst, begrüßten die Teilnehmer. Der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Schenklengsfeld, Torsten Wennemuth, berichtete den Helfern am Beispiel von konkreten Unfällen aus dem Vorjahr anschaulich die Gefahren an einer Einsatzstelle sowie das korrekte Verhalten als Ersthelfer. Neben Rechtsgrundlagen wurden auch die technischen Möglichkeiten zur Befreiung eingeschlossener Personen im Pkw mit Einsatz von Rettungsgerät durch die Feuerwehr aufgezeigt.

Im Anschluss an den Theorieteil durften die Teilnehmer an Gerätschaften zur Personenrettung selbst Hand anlegen, um einen Eindruck der Funktionsweise der Geräte zu bekommen. Notfallsanitäter Marc Simon Becker informierte über Verletzungsmuster aufgrund unterschiedlicher Unfallmechanismen. Er erläuterte dabei die Vorgehensweise der Patientenuntersuchung vor Ort, möglichst rasch kritisch Unfallverletzte von weniger kritischverletzten Personen unterscheiden zu können. Der Vortrag endete mit dem Leitsatz: „Was zuerst zum Tode führen kann, muss zuerst behandelt werden“.

Dr. Kürten gab den Teilnehmern einen statistischen Überblick über die im vergangenen Jahr insgesamt in allen drei HvO-Systemen geleisteten 144 Notfalleinsätze und deren Ursachen. Fast die Hälfte aller Notfälle waren der Inneren Medizin zuzuordnen wie zum Beispiel Herz-Kreislaufprobleme. An zweiter Stelle folgten Notfällen mit chirurgischer oder neurologischer Ursache. Kürten dankte allen Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement hinsichtlich kompetenter Erste-Hilfe-Leistungen, die als zeitliche Überbrückung bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts von großem Nutzen für die Patienten sind.


Tourismus-Experten diskutieren über Radwegkonzepte

Tourismus-Experten diskutieren über Radwegkonzepte 

Wie kann der viel genutzte Radweg R1 touristisch aufgewertet und besser vermarktet werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich das siebte touristische Radforum  des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die Netzwerkveranstaltung lockte neben Bürgermeistern, Mitarbeitern der Kommunen auch touristische Arbeitsgemeinschaften sowie Vertreter des ADFC Kreisverbandes Hersfeld-Rotenburg in das Landratsamt. Eingeladen dazu hatte die Tourismusförderung gemeinsam mit dem Regionalforum des Kreises.

 „Die Netzwerkveranstaltung war sehr gut besucht“, freut sich die neue Referentin für Tourismusförderung Corinna Zehender. Sie hat die Stelle der Tourismusförderung, die 2017 von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zum Landkreis übergegangen ist, dort neu übernommen. „Ich möchte das Veranstaltungsformat des jährlichen landkreisinternen Radforums gerne so fortführen“, erklärt Zehender. „Hier kann man sich über aktuelle Radprojekte austauschen und auch Probleme direkt ansprechen.“ 

Neben Zahlen zum Radtourismus wurden auch Entwicklungen beim Land Hessen wurden Projekte an den überregionalen wie regionalen Radwegen vorgestellt und diskutiert. Hervorzuheben ist hier der landkreisübergreifende Fulda-Radweg. Im Bereich Hersfeld-Rotenburg soll die Infrastruktur am Radweg verbessert werden, so Zehender. Dazu gehöre eine neue Beschilderung mit Infotafeln, neue Rastplätze sowie die Cityroute Hersfeld. „Geplant ist, das Projekt mit LEADER-Mitteln, also EU-Geldern, zu fördern. Der Bewilligungsbescheid dazu wird nächste Woche übergeben.“

Die Leiterin der touristischen Destination GrimmHeimat NordHessen, Ute Schulte, stellte ein Projekt zur Radinfrastruktur vor – ein digitales Wegemanagementkataster der fünf nordhessischen Landkreise, das in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden soll. Zudem berichtete der Bürgermeister der Gemeinde Nentershausen, Ralf Hilmes, dass der Abschnitt des R13 von Hornel nach Nentershausen (Abzweig vom R5) fertig gestellt wurde. Die Eröffnung des Radweges soll im Frühjahr stattfinden.  

Weitere Informationen bei Corinna Zehender unter 06621 87-1504 oder per E-Mail unter corinna.zehender@hef-rof.de.


Verkaufsrekord beim Schülerticket in Hessen Landrat Koch: Gutes Signal für ländliche Regionen

Mit dem Ticket können Schülerinnen, Schüler und Auszubildende für nur einen Euro am Tag rund ums Jahr Bus und Bahn fahren – in ganz Hessen und auch in den Ferien. Zum Schuljahr 2017/2018 war das Schülerticket Hessen im Sommer gestartet und ist offenbar ein Verkaufs-Hit. Allein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind bereits fast 2000 Tickets gekauft worden. Im Vergleich zu den Ausbildungs-Jahreskarten im Vorjahr ist dies ein Plus von satten 244 Prozent. Hinzu kommen 4612 Schülertickets, die der Landkreis für das Schuljahr 2017/2018 an bezugsberechtigte Schüler ausgegeben hat. Diese Zahlen wurden jetzt auf der  Aufsichtsratssitzung des Verkehrsverbunds NVV bekannt gegeben.

„Mobilität ist für unseren ländliche Raum ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und ein Stück Lebensqualität", lobte Landrat Dr. Michael Koch, selbst Aufsichtsratsmitglied im NVV, die Initiative der Landesregierung und nannte es ein "gutes Signal für ländliche Regionen", dass das Ticket so gut von der Bevölkerung angenommen werde: "Eine Flatrate für Bus und Bahn für 1 Euro am Tag gab es bislang nirgends. Das Angebot bietet zudem die Chance, neue Kunden für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen." Insbesondere dankte Koch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, der sich für das landesweite Schülerticket stark gemacht hatte.

Da das Ticket für die allermeisten Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden neben dem deutlich größeren Geltungsbereich auch eine Preissenkung mit sich bringt, bedeutet dies bei den Verkehrsverbünden Mindereinnahmen gegenüber den bisherigen Jahreskarten. Um dies auszugleichen, stellt das Land Hessen den Verkehrsverbünden während des geplanten dreijährigen Probebetriebs 20 Mio. Euro pro Schuljahr zur Verfügung. Zum Hintergrund: Was kostet das Schülerticket Hessen? Wer kann das Ticket kaufen? Wo gilt das neue Schülerticket? Wie sieht das Schülerticket aus? Hier gibt es die Antworten: www.schuelerticket.hessen.de


Am Busbahnhof in Bad Hersfeld steht Landrat Dr. Michael Koch vor einem Bus der Firma Käberich, der für den Verkehrsverbund NVV im Einsatz ist.

Landrat begrüßt „Hessen-Index“ für Busfahrer

Landrat Dr. Koch: Tarifabschluss verhindert hoffentlich erneute Streiks zulasten von Schülern

Busfahrer privater Unternehmen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sollen künftig mehr Geld bekommen. Der Aufsichtsrat des NVV hat in seiner letzten Sitzung rückwirkend zum 1. Februar 2017 die Anwendung eines sogenannten "Hessen-Index" beschlossen. Mit dem Tarifabschluss soll der Stundenlohn schrittweise auf 13,50 Euro angehoben und die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert werden.

„Busfahrer übernehmen jeden Tag eine verantwortungsvolle Aufgabe für unsere Kinder", begrüßte Landrat Dr. Michael Koch, der auch Mitglied im NVV-Aufsichtsrat ist, den Beschluss: „Ich hoffe, das Abkommen macht den Beruf des Busfahrers insgesamt attraktiver."

Der „Hessen-Index“ ist das Ergebnis eines Runden Tisches, an dem Vertreter des Landes, des Mobilitäts- und Koordinierungsrats, der Verkehrsverbünde, lokaler Nahverkehrsorganisationen sowie der Tarifvertragsparteien zusammengewirkt haben.

Landrat Koch verbindet die Einigung mit der Hoffnung, dass sie Streiks in Zukunft vermeiden könne. Die Tarifverhandlungen Anfang 2017, also vor ziemlich genau einem Jahr, waren von Arbeitsniederlegungen begleitet worden und konnten nur durch ein Schlichtungsverfahren beendet werden. Koch hatte damals die Kommunikation der Gewerkschaft bei den Streiks kritisiert und gefordert, Arbeitskampfmaßnahmen dürften nicht zu Lasten der Schulkinder gehen: „Der Streik hat vergangenes Jahr für viel Verdruss bei den Schülern und Eltern geführt, da sie oft keine Ausweichmöglichkeit bei der Nutzung von Fortbewegungsmitteln hatten. Insbesondere war unklar, welche Linien überhaupt bestreikt wurden. Solch eine Situation gilt es künftig zu vermeiden. Die Öffentliche Hand gibt viel Geld aus, um einen attraktiven ÖPNV auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Dies kann aber nur zum Erfolg führen, wenn die Fahrten auch zuverlässig durchgeführt werden. Ich danke daher allen Beteiligten, die sich bei der Erarbeitung des ,Hessen Index‘ eingebracht haben.“

Künftig sollen Busfahrer ein regelmäßiges Lohn-Plus erhalten: Aus den Tarifverträgen werden Stundenlohn, Regelarbeitszeit und Sonderzulagen berücksichtigt. Der „Hessen-Index“ rechnet die Zahlen in einen Indexwert um, der jährlich durch das Statistische Landesamt aktualisiert wird.


Der Scheck für den guten Zweck! In Gegenwart von Landrat Dr. Michael Koch übergab Felicitas Lamm (li.) die Spende der Frühschwimmer an Tafel-Oranisatorin Silvia Hemel

Frühschwimmer bedanken sich bei Landrat Michael Koch  - Spende geht Heiligabend an die Bad Hersfelder Tafel

Das kühle Nass ist ihr Element. Und das gerne, bevor das Schwimmbecken voll mit Planschern ist. Der Landkreis stellt der Gruppe der "Frühschwimmer" für ihre morgendlichen Aktivitäten seit Jahren das Schwimmbad der Obersbergschulen zur Verfügung. Als Zeichen des Danks dafür revanchieren sich die Schwimmer stets mit einem Scheck. Den behält der Landkreis nicht für sich, sondern spendet ihn an gute Zwecke.

"Auch in diesem Jahr werde ich das Geld im Rahmen meiner Weihnachtstour der Hersfelder Tafel übergeben, die sich das ganze Jahr über, besonders aber am Heiligabend, um Bedürftige bei uns im Kreis kümmert", versprach Landrat Dr. Michael Koch.

Für die Frühschwimmer hatte Felicitas Lamm der Koordinatorin der Tafel, Silvia Hemel, den symbolischen Scheck in Gegenwart des Landrats übergeben. Der lobte das Engagement und die Disziplin vieler Frühschwimmer: „Ich habe gehört, in zehn Jahren ist das Schwimmen nur einmal abgesagt worden. Sie organisieren sich eigenständig zugunsten Ihrer Gesundheit. Das unterstützen wir als Landkreis gern. Ich danke auch den Mitgliedern der DLRG, ohne deren ehrenamtliche Aufsicht das Frühschwimmen nicht stattfinden könnte.“"

Sechsmal die Woche, außer sonntags und in den Ferien, treffen sich die Frühschwimmer hier. Von 6.00 Uhr bis 7.30 Uhr kann die Gruppe in der Halle Kraulen, Brust- und Rückenschwimmen. Tagsüber nutzen die Schulen die Halle zum Schwimmunterricht, abends trainieren hier Vereine.


Bildungs- und Teilhabepaket bietet unbürokratische Hilfe - Kommunales Jobcenter Hersfeld-Rotenburg informiert zu den Möglichkeiten der Leistung

Was, wenn selbst kleine Kinderträume und Wünsche aus finanziellen Gründen unerfüllbar bleiben? „Kein Kind darf aufgrund fehlenden Geldes gesellschaftlich ausgeschlossen werden!“, sagt Elke Künholz, Sozialdezernentin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: „Jedes Kind, unabhängig vom Familieneinkommen, hat ein Recht darauf, am Gemeinschaftsleben teilzunehmen.“ Seit 2011 bietet das Bildungs- und Teilhabepaket die Möglichkeit, Familien und Kindern individuell und bedarfsgerecht zusätzlich zu den laufenden Leistungen zu helfen.

Jährlich werden aus dem Bildungs- und Teilhabepaket im Landkreis Hersfeld-Rotenburg beispielsweise über 1300 Zuschüsse zum Schulbedarf gewährt, ca. 450 Klassenfahrten bezahlt und 200 Kinder mit Teilhabeleistungen (z.B. Vereinsbeiträge) gefördert. „Kinder und Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien haben häufig nicht die Möglichkeit, ohne finanzielle Hilfe an Klassenfahrten, an Freizeitangeboten oder Vereinsaktivitäten teilzunehmen. Vielfach fehlt das nötige Geld für die erforderliche Ausstattung mit Schulbedarfsgegenständen, zur Bezahlung der schulischen Mittagsverpflegung oder für die Finanzierung von Nachhilfeunterricht“, sagt Michael Apel, Fachdienstleiter für den Fachdienst Hersfeld-Land im Kommunalen Jobcenter des Landkreises. Er koordiniert die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz für den Landkreis. Auch können die persönlichen Interessen und Begabungen der Kinder oft nicht angemessen gefördert werden, etwa durch Musikunterricht oder Sportangebote, weil das Familienbudget derartige Ausgaben einfach nicht ermöglicht.

„Hier können wir verhältnismäßig unbürokratisch helfen. Betroffene sollten sich im Interesse ihrer Kinder nicht zurückhalten, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen“, rät René Bieber, Geschäftsführer des Kommunalen Jobcenters Hersfeld-Rotenburg. Auf Antrag können zusätzliche Leistungen z.B. für Klassenfahrten, Kindergartenausflüge, Schülerbeförderungskosten ab Klasse 11, Schulbedarf, Nachhilfe zur Lernförderung, Vereinsbeiträge, Musikschule für die individuelle Förderung von Kindern gewährt werden. Leistungen aus dem Bildungspaket können Familien beantragen, die Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbüchern II oder XII, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten.

Weitere Informationen und Antragsvordrucke erhalten Sie beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg telefonisch unter 06621/87-0 oder auf der Internetseite unter www.hef-rof.de

Landrat Koch dankt Rettern im Kreis „Danke, dass es Sie gibt!“ - „Merci“ für die Sanitäter bei Besuchen aller DRK-Rettungswachen

Während die meisten am 24. Dezember Geschenke auspacken und ihr Weihnachtsessen genießen, arbeiten viele Menschen im Landkreis auch am Feiertag - beispielsweise überall dort, wo andere Hilfe brauchen könnten. „Danke, dass es Sie gibt und dass Sie immer für uns da sind“, sprach Landrat Dr. Michael Koch jetzt den Mitarbeitern des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seinen Dank aus.

DRK Wache Europakreisel Bad Hersfeld


DRK Wache Wildeck-Hönebach "Merci, dass es Sie gibt"


DRK Wache Wildeck-Höhebach


DRK Wache Europakreisel Bad Hersfeld vor Einsatzfahrzeug


Zwar hat Landrat Koch es sich zur Tradition gemacht, Heiligabend auf einer Tour durch Krankenhäuser, Polizeistationen, Feuerwachen oder der Bahnhofsmission den Helfern zum Weihnachtsfest für ihr Engagement zu danken, dennoch ist die Zeit meistens zu knapp. „Während meiner Weihnachtstour hat die Zeit in den vergangenen Jahren nur für zwei Rettungswachen ausgereicht“, so Koch. „Daher habe ich beschlossen, dieses Jahr die Rettungswachen vorzuziehen, damit ich einmal alle Standorte der DRK-Kreisverbände Hersfeld und Rotenburg besichtigen kann.“

Zusammen mit Thorsten Bloß, im Landkreis zuständig für den Rettungsdienst, stattete er jetzt allen Rettungswachen im Kreis einen Besuch ab. Auf seiner Tour nahm sich Koch viel Zeit für jede Wache. Neben Rundgängen und einer Tasse Kaffee wurde auch gefachsimpelt: Wie viele Einsätze werden an jedem Standort gefahren? Wie können Sanitäter direkt vor Ort helfen, selbst wenn kein Rettungswagen zur Verfügung steht?

Aber auch Heiligabend ist der Landrat wieder unterwegs. Dann wird Koch wie gewohnt die Menschen im Kreis Hersfeld-Rotenburg, die in den Krankenhäusern, bei der Polizei oder in der Zentralen Leitstelle im Landratsamt arbeiten, besuchen, um ihnen persönlich frohe Festtage zu wünschen und Präsente zu verteilen.


Landrat würdigt ehrenamtlichen Richter

Bild: Michael Klebsch (Mitte) erhält den Landesehrenbrief von Landrat Dr. Michael Koch und Bürgermeister Alexander Wirth

Für „besondere Verdienste um das Gemeinwohl“ wurde Michael Klebsch mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Landrat Dr. Michael Koch überreichte den Landesehrenbrief nun gemeinsam mit Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth im Rathaus in Obersuhl. „Dies ist eine hohe Auszeichnung, die nur für langjähriges und verantwortungsvolles Engagement vergeben wird“, lobte der Landrat.

Michael Klebsch aus Wildeck ist seit 19 Jahren in der hessischen Arbeitsgerichtsbarkeit tätig. Zunächst war er ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht Bad Hersfeld. Seit August 2011 übt Klebsch diese Funktion beim Hessischen Landesarbeitsgericht Frankfurt am Main aus.
„Es ist von großem Wert, wenn unsere Gerichte von Menschen wie Ihnen unterstützt werden. Laienrichter haben eine lange Tradition in der deutschen Justiz und tragen wesentlich zur Akzeptanz der Gerichtsentscheidungen und damit zum Rechtsfrieden in unserer Gesellschaft bei“, bedankte sich der Landrat.


Mercedes GLC für Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar

Schnell da, wenn’s brennt - Neuer Kommandowagen für Kreisbrandinspektorin

Wer diesen textmarkerfarbenen Geländewagen mit Blaulicht sieht, der weiß: Irgendwo im Landkreis ist gerade etwas passiert! Denn Feuerwehreinsätze sind oft ein Wettlauf mit der Zeit. Umso wichtiger ist es, schnell vor Ort zu sein. Damit Einsatzorte schnellstens erreicht werden können, hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen neuen Kommandowagen beschafft.

Aus der Standardausgabe eines Mercedes GLC wurde für Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar ein Kommandowagen, ausgestattet mit Digitalfunkgerät und einer Sondersignalanlage mit LED-Blaulicht. Im Kühlergrill sind zusätzlich blaue Frontblitzer eingelassen. Das Navi ist mit der Zentralen Leitstelle gekoppelt, die die Route zum Einsatzort direkt auf das Display sendet.

Auch Allradantrieb besitzt der Geländewagen. „In unserer waldreichen Mittelgebirgslandschaft ist es von großem Nutzen, wenn der Dienstwagen für Einsätze im Gelände geeignet ist“, weiß Dittmar. Außerdem wird das Auto von den anderen Verkehrsteilnehmern wegen seiner Größe und auffälligen Optik sehr gut wahrgenommen.

Das bisherige Fahrzeug war nach zehn Jahren ausgemustert worden. Die Beschaffung wurde vom Land Hessen im Rahmen der Brandschutzförderung mit 8750 Euro unterstützt. Kosten: 65.000 Euro. Das Fahrzeug war unabhängig vom Fabrikat ausgeschrieben worden, das wirtschaftlichste Angebot machte die Firma Schade aus Bad Hersfeld.


Bürgerstiftung gibt 40.000 Euro für gemeinnützige Projekte

Vom „Full Metal Osthessen Festival“ über die „kleinen Festspiele“ bis hin zum Freiwilligentag: Die Bürgerstiftung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg fördert im Jahr 2017 zahlreiche gemeinnützige Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 40.000 Euro.

„Mithilfe der Stiftung können wir Gutes tun“, freut sich Landrat Dr. Michael Koch, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. „Wir fördern Projekte aus unserem Landkreis, die sich für Kinder und Senioren engagieren. Darüber hinaus stehen wir der Heimatpflege vor Ort zur Seite, leisten einen Beitrag für hilfsbedürftige Menschen und tragen zur Bildung unserer Kinder bei.“

Von der Bürgerstiftung gefördert wurden unter anderem die „kleinen Festspiele“ der Kreisstadt Bad Hersfeld, der Freiwilligentag der Ehrenamtsagentur des Landkreises, ein Probenwochenende des Chores der Modellschule Obersberg oder der Verein für internationale Jugendarbeit.

Die 1999 gegründete Bürgerstiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Sie fördert und unterstützt beispielsweise Projekte in den Bereichen Sport, Jugendhilfe und -arbeit, Kunst, Kultur und Literatur, musische Bildung, traditionelles Brauchtum sowie bürgerschaftliches Engagement. Informationen zur Bürgerstiftung sowie den Förderantrag gibt es unter www.hef-rof.de/de/land-leute/buergerstiftung.



Bildunterschrift: V.l.: René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, Frank Hildebrand, Fachdienstleiter Migration Asyl und Bildungskoordinator Michael Adam.

Neue Bildungsdatenbank des Landkreises jetzt online

Die neue Bildungsdatenbank des Landkreises steht ab sofort im Internet zur Verfügung. Nach intensiver Vorarbeit präsentierte jetzt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz die Arbeit der „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“ der Öffentlichkeit: Alle an der Aus- und Weiterbildung von Neuzugewanderten Interessierten können sich unter www.hef-rof.de/bildungskoordination über die Angebote informieren. Zugleich haben sie Zugriff auf die Namen und Erreichbarkeiten der Verantwortlichen. 

„Ich danke allen, die am Entstehen der Datenbank mitgeholfen und mitgewirkt haben“, sagte Künholz. Sie kündigte an, dass das Netzwerk nicht nur für die Bildungsträger und Bildungsverantwortlichen zur Verfügung stehe, sondern auch für die Neuzugewanderten. „Sie bekommen Postkarten, auf denen steht, wo die Datenbank zu finden und wie sie zu nutzen ist. Die Karten gibt es in sechs Sprachen“, erklärt die Sozialdezernentin.

Die Aufgabe der Bildungskoordinatoren besteht darin, Infos über Bildungsangebote für Neuzugewanderte zu geben und Transparenz für Interessenten, Institutionen sowie Multiplikatoren herzustellen. Gleichzeitig werden Angebotslücken erkannt und - soweit möglich - neue Projekte initiiert. Dazu stimmen sich die Bildungsakteure miteinander ab, greifen vorhandene Vernetzungsstrukturen auf, bauen sie aus und stoßen gemeinsam neue Projekte im Themenfeld „Integration durch Bildung“ an. 

Beim Einstieg in Kita, Schule, Integrationskurs, berufliche und allgemeine Weiterbildung gilt es, Neuzugewanderte mit Bleibeaussicht zu unterstützen. Den Beteiligten in diesem Prozess wie Asyl- oder Migrationsberater, Behörden, Kirchen oder Unternehmensinitiativen bietet sich eine Fülle von Möglichkeiten. Jeder Neuzugewanderte wird unter Berücksichtigung der jeweiligen Bildungsbiografie unterstützt, einen Platz in der Gesellschaft und der Arbeitswelt zu finden.

An dieser Stelle setzt die Arbeit  der  Bildungskoordination an: Die Angebote wurden zusammengetragen und stehen nun für alle Beteiligten zur Verfügung. In der nächsten Phase werden die Akteure erneut zusammengeführt. Gemeinsam erörtern sie, wie die Angebote den sich ändernden Bedingungen angepasst und geschärft, Überangebote abgestellt und erkannte Lücken gefüllt werden. „Da das Bundesministerium die Fördermittel für die 430 bundesweiten Bildungskoordinatoren um zwei Jahre verlängert, kann in den kommenden Monaten weiter daran gearbeitet werden“, so Künholz. 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte 2016 ein Programm aufgelegt, durch das in den Landkreisen und großen Städten „Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte“ finanziert werden. 430 dieser Koordinatoren gibt es inzwischen bundesweit. Auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist das Projekt zunächst mit einer, seit wenigen Wochen mit zwei halben Stellen besetzt.



Die drei Landräte, Dr. Michael Koch - Bildmitte, Winfried Becker - links, (Schwalm-Eder) und Manfred Görig - rechts, (Vogelsberg)

Interkommunale Zusammenarbeit der Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Vogelsberg

Land Hessen fördert kreisübergreifendes Archiv mit 100.000 Euro

„Allein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind es gut fünf Kilometer Akten, die darauf warten, von Archivaren begutachtet zu werden. In den Nachbarkreisen ist es kaum anders“, erklärt Dr. Michael Koch, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg.

Jetzt fördert das Land Hessen die Zusammenarbeit der Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Vogelsberg an einem interkommunalen Archiv mit 100.000 Euro. Diese erfreuliche Nachricht konnte mit der Übergabe des Förderbescheids durch Claus Spandau, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Interkommunale Zusammenarbeit (KIKZ), an die drei Landräte, Dr. Michael Koch, Winfried Becker (Schwalm-Eder) und Manfred Görig (Vogelsberg), verkündet werden.

Winfried Becker: „Mit diesem gemeinsamen Projekt bekommen wir die erforderliche fachliche Kompetenz für den Aufbau eines Archives im Bereich der Kreisverwaltung.“

Für Landrat Manfred Görig steht bei der Zusammenarbeit im Vordergrund, dass sich die drei Landkreise „partnerschaftlich auf Augenhöhe zu diesem Projekt entschlossen haben. Diese Kooperation ist sinnvoll, da die Verwaltung des kommunalen Archivgutes für das Gebiet der drei Kreise nur einmal aufgebaut werden muss. Das notwendige Wissen wird gemeinsam erarbeitet und ständig erneuert.“ Durch diese Konzentration auf eine Fachstelle könne diese Pflichtaufgabe der Kreise wesentlich kostengünstiger erledigt werden, als dies im Alleingang möglich wäre.  Landrat Dr. Michael Koch hatte 2016 in Auftrag gegeben, eine möglichst kreisübergreifende Lösung für die Archivfrage zu finden. Ziel war es, gemeinsam mit benachbarten Landkreisen ein „Interkommunales Kreis-Archiv-Nordhessen“ zu schaffen, das als Fachstelle für die beteiligten Kreise agiert und den Auflagen des Hessischen Archivgesetzes nachkommt. Die Leitung dieser Fachstelle wird Dr. Sebastian Kraffzig übernehmen. Mit im Team sind weitere drei weitere Mitarbeiterinnen. Das Archivgut der drei Landkreise verbleibt dabei in der jeweiligen Eigenverantwortung und wird auch weiterhin an drei dezentralen Orten gelagert und verwaltet.

 

Zum Hintergrund: Das KIKZ berät hessische Kommunen zu allen strategischen und inhaltlichen Fragen rund um die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ). Seit 2008 hat das Innenministerium rund 200 Kooperationen zusammen mit etwa 400 Kommunen gefördert. Das entspricht angesichts der 417 Landkreise, Städten und Gemeinden in Hessen einem Prozentsatz von 90 Prozent.


Nordhessische Datenautobahn: Ausbauplanungen für das nächste Jahr werden weiter konkretisiert

Breitband-Gipfel in Borken, vor allem die Bürgermeister und Bauämter der nordhessischen Gemeinden erhielten auf dem Nordhessischen Breitband-Gipfel die neuen Ausbauplanungen für das erste Halbjahr 2018 und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen beim Internet-Ausbau; rund 100 Teilnehmer aus den Gemeinden und Wirtschaft waren deshalb am Dienstagvormittag nach Borken gekommen. Über ein Jahr ist seit dem Ausbaustart im Oktober 2016 vergangen, und es sind schon mehr als 750 Kilometer Trasse gebaut und über 480 Multifunktionsgehäuse gesetzt worden. In mehr als 80 Ortsteilen wurde der Tiefbau der Breitband Nordhessen bereits abgeschlossen und weitere rund 130 Ortsteile befinden sich im Bau. Erste Teilstücke der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet sind in allen Landkreisen in Nordhessen ans Netz gegangen.

„Allen Landkreisen, den Städten und Gemeinden, die sich am Breitbandausbau mit der BNG beteiligen, möchte ich an diese Stelle dafür danken, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen", begrüßte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Landrat Dr. Michael Koch, die regionalen Teilnehmer. "Zudem gilt mein Dank dem Land Hessen und der EU, die uns hierbei unterstützen", so Koch. „Deshalb freut es uns den Sachstand des Ausbaus und den weiteren Verlauf zu konkretisieren“, betonte der gastgebende Landrat Winfried Becker.Ziel der Breitband Nordhessen ist es, das Breitbandnetz in Nordhessen möglichst bis in alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Nach Wegfall der regulatorischen Hürden sind auch 100 Megabit pro Sekunde möglich.  

Kathrin Laurier, die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, stellte den Sachstand  des Ausbauprojektes vor. „Über 80 Ortsteile konnten der Netcom Kassel zur weiteren Installation übergeben werden“, so Laurier. Im Detail präsentierte Eckart Liebelt, Geschäftsführer der Netcom Kassel, die einzelnen Arbeitsschritte bis hin zum Kundenanschluss sowie die Produkte und Tarife, die in den fertig gestellten Ortsteilen zur Verfügung stehen werden.

Im Voraus können verbindliche Planungsfenster von einem halben Jahr festgelegt werden, da erforderliche Trassenbegehungen und Genehmigungen die Planungen beeinflussen. Aktuell sind auf der Website (www.breitband-nordhessen.de) der Breitband Nordhessen GmbH die Ortsteile, die in 2017 begonnen werden, zu finden. Ende des Jahres werden dann die verbindlichen Planungsfenster für das erste Halbjahr 2018 auf der Website veröffentlicht. 

Beim Bau des neuen Breitbandnetzes werden Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen dabei als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird.
“Nach Übergabe eines Bauabschnittes der Breitband Nordhessen an die Netcom müssen dann noch Stromanschlüsse, die Teilnehmer-Anschluss-Leitung inklusive Tiefbauarbeiten fertiggestellt und Technik installiert werden.“, so Liebelt. „Letztendlich kann dann die Verbindung via Kupferkabel zum Endkunden hergestellt werden. Insgesamt arbeiten wir zurzeit an etwa 500 verschiedenen Kabelverzweigern in allen Landkreisen mit Hochdruck daran, den Menschen schnelles Internet zu ermöglichen.“ Liebelt betont: „Das Interesse ist riesig. Das sehen wir vor allem an unseren sehr gut besuchten Infoveranstaltungen, bei denen unter anderem Produkte und Tarife vorgestellt werden. Aber auch über unsere Social Media Kanäle und über unsere Hotline bekommen wir viele Anfragen. Gerade bei letzterem arbeiten wir deshalb verstärkt an einer Restrukturierung, um unseren Kunden gerecht zu werden.“
 

„Auch prüfen wir Landkreise derzeit, ob Schulen und Gewerbegebiete in eine Förderung aufgenommen werden können, auch hier ist jedoch Voraussetzung, dass es sich um weiße Flecken handelt, was durch unser Hauptprojekt glücklicherweise zumeist nicht mehr gegeben ist“, so Landrat Becker.

Hintergrund:

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.


Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz - Senioren-Beratung Waldhessen startet am Montag mit neuer Gruppe

Wenn Mutter im Nachthemd Brötchen kauft oder sich der Ehemann im Dorf verläuft, geraten  Familien von Demenzbetroffenen oft an ihre Grenzen. Wer einen Menschen mit Demenz betreut und pflegt, steht tagtäglich vor neuen Herausforderungen. Oft fühlen sich Angehörige in diesen Situationen mit ihren Fragen und Problemen allein gelassen.

Mit dem Gesprächskreis RIA bietet die Senioren-Beratung Waldhessen Angehörigen nun einen Ort zum Austauschen, Informieren und Kraft tanken.

Der Angehörigenkreis startet am 6. November von 18 bis 20 Uhr. Veranstaltungsort ist der Raum Hyvinkää im 1. Obergeschoss des Landratsamtes Bad Hersfeld in der Friedloser Straße 12. Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz begrüßt das neue Angebot: „Wer kann die Gefühle und Belastungen eines Angehörigen besser nachvollziehen, als jemand, der im gleichen Boot sitzt?  Sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, kann eine große Hilfe für Angehörige sein.“ 

Das Angebot ist angelegt auf zehn Abende alle zwei Wochen. Neben dem offenen Austausch wird es auch darum gehen, Demenz besser zu verstehen. Gemeinsam werden neue Wege entwickelt, um mit schwierigen Alltagssituationen und herausfordernden Verhaltensweisen besser fertig zu werden.  Der Angehörigenkreis ist ein kostenfreies Angebot der Senioren-Beratung Waldhessen. Um einen offenen und vertrauensvollen Austausch zu  fördern, ist eine Gruppengröße von maximal acht Personen vorgesehen. Interessenten melden sich an bei der Senioren-Beratung Waldhessen, Lindenstr. 1, Rotenburg a. d. Fulda, Tel.: 06623/ 817-5323, E-Mail: senioren-beratung.waldhessen@hef-rof.de


Landrat Dr. Michael Koch vor einem ICE in Bad Hersfeld

Fahrplanwechsel - Verbesserungen im Fernverkehr der Bahn 

Gute Nachrichten für ICE-Reisende: Bad Hersfeld wird ab Dezember umsteigefrei an drei Landeshauptstädte zusätzlich angebunden, nämlich Wiesbaden, Mainz und Dresden. Zudem halten die ICE-Züge aus der Festspielstadt künftig am Frankfurter Hauptbahnhof statt am Südbahnhof. Damit gibt es mehr Anschlüsse ins Rhein-Main-Gebiet.

„Die Änderungen der ICE-Verbindungen kommen unseren Berufspendlern sowie den Besuchern unserer Festspielstadt zugute“, begrüßt Landrat Dr. Michael Koch die Verbesserungen. Insgesamt steigt das Fernverkehrsangebot von Bad Hersfeld nach Frankfurt von neun auf elf Fahren pro Tag. In östliche Fahrtrichtung bleibt die Anbindung Bad Hersfelds mit zehn Abfahrten am Tag stabil. 

Nach Berlin wird es weiterhin mehrmals am Tag schnelle Anschlussverbindungen über Erfurt mit einer Fahrzeit von etwa drei Stunden geben. Neu ist die abendliche ICE-Direktverbindung von Berlin nach Bad Hersfeld. Im Berufsverkehr wird es für Pendler zusätzliche Direktverbindungen nach Frankfurt geben. Neu ist der ICE um 7.16 Uhr, der um 8.36 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof ankommt.

Allerdings fährt der erste ICE nach Thüringen künftig eine Stunde später. Um 8.40 Uhr geht es von Bad Hersfeld nach Eisenach (9:08 Uhr) und von da nach Erfurt (9.38 Uhr). Als frühere Alternative besteht um 6.44 Uhr eine langsamere Nahverkehrsverbindung nach Eisenach (Ankunft 7.36 Uhr) mit Umstieg in Bebra. Landrat Dr. Koch mahnt: „Insbesondere mit Blick auf die Berufspendler muss unsere Region auch künftig an das Fernverkehrsnetz angebunden bleiben.“

Genauere Informationen zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember gibt es unter www.bahn.de.


Landratsamt Hersfeld-Rotenburg

Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros des Landkreises - Das Selbstbewusstsein stärken

Raus aus der Opferhaltung – rein ins selbstbestimmte Leben: Die Referentin Kathrin Laborda zeigt im Seminar typische Situationen auf, bei denen Menschen in Deckung gehen. Aber wer sich der Opferrolle bewusst wird, kann sich auch befreien.

Die Veranstaltung des Frauen- und Gleichstellungsbüros findet am Mittwoch, 8. November von 10 bis 16 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.

Interessentinnen melden sich bitte bis spätestens 27. Oktober 2017 schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


17 Jubilare und vier Ruhestände - Lob und Danke für treue Mitarbeiter

 Insgesamt 560 Dienstjahre im Landratsamt in Bad Hersfeld: Bei einer Feierstunde sprachen Landrat Dr. Michael Koch, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sowie stellvertretende Personalratsvorsitzende Gabriele Hattwich 17 Jubilaren anlässlich ihrer langjährigen Mitarbeit und Treue ihre Glückwünsche aus. Landrat Dr. Koch dankte den erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement für die Bürger im Kreis und betonte: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Verwaltung auf dem Landratsamt rund läuft – das wird oft für selbstverständlich gehalten. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Menschen danke sagen, die seit Jahren mitgeholfen haben, dass unsere Verwaltung für die Bürger funktioniert.“

40-jährige Dienstjubiläen (von links): Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Gudrun Spielmeyer, Heike Grebe, Stellv. Vorsitzende des Personalrats Gabriele Hattwich, Reinhard Urban, Landrat Dr. Michael Koch, Beate Wünschmann, Wolfram Waldeck, Udo Bomm, Edith Steinwachs, Armin Leckel.

40-jähriges Dienstjubiläum:

Mit seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten startete Udo Bomm 1977 beim Landkreis. Im Anschluss absolvierte er seinen Grundwehrdienst und arbeitete im Hauptamt in der Poststelle des Landratsamts. Von 1983 bis 1989 wurde er in der Straßenverkehrsbehörde der Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung eingesetzt. Von 1989 bis 2005 war Udo Bomm beim Ausländer- und Personenstandswesen im Sachgebiet Allgemeine Ausländerangelegenheiten als Beamter des Landes Hessen beschäftigt. Seit 2005 arbeitet er in der Ausländerbehörde, dem heutigen Fachdienst Ausländer und Personenstand.

Heike Erbskorn startete ihren beruflichen Werdegang 1977 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin beim Landkreis. Anschließend arbeitete sie im Ausgleichsamt in Bad Hersfeld und Rotenburg. 2005 wechselte sie zum Fachdienst Soziale Arbeit und Jugendhilfe Bebra. Von 2006 bis 2009 wurde sie im Ausgleichsamt in Bebra und im Fachdienst Migration und besondere soziale Dienste in Bebra eingesetzt. Die darauffolgenden drei Jahre arbeite Heike Erbskorn im Fachdienst Migration und besondere soziale Dienste in Bad Hersfeld. Seit 2012 ist sie im Fachdienst Soziales (BAföG) in Bebra beschäftigt.

Mit ihrer Ausbildung zur Stenosekretärin begann Heike Grebe 1977 beim Landratsamt. Von 1979 bis 1994 arbeitete sie in der allgemeinen Landesverwaltung. Zudem absolvierte sie 1991 ihren Fortbildungslehrgang zur Verwaltungsfachangestellten. Seit 1994 ist Heike Grebe in der Kfz-Zulassungsstelle, dem heutigen Fachdienst Straßenverkehr, tätig.

Armin Leckel fing 1977 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis an. Nach seinem Grundwehrdienst wurde er von 1980 bis 1995 in der Schulabteilung eingesetzt und absolvierte die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst. 1995 wechselte Armin Leckel zum Fachdienst Zentrale Steuerungsunterstützung. Seit 2010 arbeitet er im Fachdienst Ländlicher Raum.

Nachdem Gudrun Spielmeyer ihre Ausbildung zur Arzthelferin 1976 abschloss, begann sie als Arzthelferin im Kreisgesundheitsamt in Rotenburg an der Fulda. Von 1979 bis 1982 arbeitete sie dort als Laborantin und Röntgenassistentin im Labor. Nach einem Mutterschaftsurlaub war Gudrun Spielmeyer 14 Jahre als Mitarbeiterin im Kreisgesundheitsamt in Rotenburg tätig. Seit 1998 wird sie im Gesundheitsamt in Bad Hersfeld eingesetzt.

Edith Steinwachs startete ihren beruflichen Werdegang 1977 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin beim Landkreis. Von 1979 bis 1985 wurde sie im Sozialamt eingesetzt. Seit 1985 arbeitet Editz Steinwachs in der Kämmerei, dem heutigen Fachdienst Finanzen, und feiert in diesem Jahr nun ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

Von 1977 bis 1980 machte Reinhard Urban seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Landratsamt. Danach arbeitete er neun Jahre im Ausgleichsamt in Rotenburg an der Fulda. Von 1989 bis 1998 wurde er im Sozialamt eingesetzt, danach wechselte Reinhard Urban zum Jugendamt. Seit 2001 ist er in der Kfz-Zulassungsstelle, dem heutigen Fachdienst Straßenverkehr, tätig.

Wolfram Waldeck startete seinen beruflichen Werdegang 1972 mit einer Ausbildung als Beamter auf Zeit im Bundesgrenzschutz Kommando Mitte in Kassel. Danach studierte er Schulmusik und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Musik in Detmold. 1978 hatte er seine erste Staatsprüfung für das Lehramt am Gymnasium. Anschließend erteilte er Violinunterricht an der Musikschule in Lemgo. Seit 1979 leitet Wolfram Waldeck die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und seit 2013 befindet er sich in Altersteilzeit.

Von 1977 bis 1979 machte Beate Wünschmann ihre Ausbildung zur Stenosekretärin beim Landkreis. Im Anschluss arbeitete sie in der Volkshochschule, 1986 wechselte sie zur Modellschule Obersberg. 1992 legte sie, nach dreijährigem Studium, die Prüfung zur Verwaltungswirtin ab. Danach wurde Beate Wünschmann für drei Jahre im Sozialamt eingesetzt. Seit 1995 ist sie im Rechnungsprüfungsamt tätig, der heutigen Rechnungsprüfung.

25-jähriges Dienstjubiläum:

Seinen beruflichen Werdegang begann Kai Altmann 1992 mit seiner Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation beim Landkreis. Von 1995 bis 1997 war er im Sozialamt und Jugendbildungswerk tätig, ab 1997 ausschließlich im Sozialamt. Seine Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt absolvierte Kai Altmann 2003. Seit 2005 ist er im Fachdienst Zentrale Dienste tätig und seit 2012 dort stellvertretender Fachdienstleiter.

Sandra Emrushi startete 1992 ihre Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst in der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie unter anderem als Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit Fulda in der Außenstelle Hünfeld und bei der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld. Beim Landkreis fing sie 2005 im Fachdienst Hersfeld-Land an. Von 2011 bis 2015 war Sandra Emrushi im Fachdienst Arbeit in der Werkakademie Bad Hersfeld tätig. Seit 2015 arbeitet sie im Fachdienst Gesundheit in der Betreuungsbehörde.

Seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation startete Thomas Gerlach 1992 im Landratsamt. Von 1995 bis 2008 wurde er in der Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung eingesetzt. Danach wechselte Thomas Gerlach in den Fachdienst Recht, Aufsichts- und Ordnungsangelegenheiten, wo er acht Jahre tätig war. Seit 2016 arbeitet er im Fachdienst Arbeit.

Christiane Heimroth begann ihren Werdegang 1974 mit einer Lehre zur Bekleidungsfertigerin bei der Firma Willy Maak in Hünfeld. 1990 arbeitete sie als Aushilfe beim Reinigungsservice Haunetal-Schule in Neukirchen. Beim Landratsamt ist Christiane Heimroth seit 1992 als Reinigungskraft in der Haunetal-Schule tätig.

Mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation begann Anke Hornbergs 1991 beim Landkreis. Von 1995 bis 2000 wurde sie im Fachdienst Jungendbildungswerk und im Jugendamt eingesetzt. Weitere fünf Jahre arbeitete sie ausschließlich im Jugendamt. Seit 2005 ist Anke Hornbergs im Fachdienst Migration SGB II beschäftigt.

Claudia Kupfer startete ihren Werdegang 1992 mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation beim Landratsamt. Von 1995 bis 1998 war sie im Umweltamt tätig, danach wechselte sie in den Fachdienst Bauordnung, wo sie für 14 Jahre blieb. Nach ihrer Elternzeit arbeitet sie seit 2014 Teilzeit im Fachdienst Bauordnung.

Nach seinem Studium der Sozialpädagogik mit Abschluss Diplom begann Jens Mikat 1992 mit einem Jahrespraktikum im Jugendamt beim Landkreis. Seit 1993 ist er als Sozialpädagoge im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe tätig und feiert in diesem Jahr nun sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Manuela Stolle begann 1992 ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation im Landratsamt. Von 1996 bis 1998 arbeitete sie im Ausgleichamt, anschließend für fünf Jahre im Bauamt. Nach einer Elternzeit war Manuela Stolle von 2004 bis 2011 im Immobilienmanagement tätig. Seit 2011 arbeitet sie im Fachdienst Ordnung und Gewerbe.

Verabschiedung:

Seinen beruflichen Werdegang begann Peter Häde 1969 mit einer Ausbildung als Maschinenschlosser bei den Rotenburger Metallwerken. Danach arbeitete er unter anderem beim Wehrdienst bei der Luftwaffeneinheit in Rotenburg, als Polizeiwachtmeister bei der Hessischen Polizei und als Kraftfahrer bei der Firma Plus-Plan in Bebra. Beim Landkreis fing Peter Häde 1989 als Hausmeister im Altenzentrum in Rotenburg an. Von 2004 bis 2007 wurde er als Hausmeister in der Brüder-Grimm-Schule in Bebra eingesetzt. Seit 2013 arbeitete er wieder im Bauhof.

Siegfried Lindner startete seine Ausbildung zum Polsterer und Dekorateur bei Adolf Otto in Bad Hersfeld. Er arbeitete unter anderem als Küchenhelfer und Maler in einer Bäckerei bei der amerikanischen Armee in Fürth. Beim Landkreis fing er 2007 als Unterstützung des Hausmeisters der Friedrich-Fröbel-Schule an. Seit 2008 wurde er als Hallenwart für die Großsporthalle Geistal in Bad Hersfeld eingesetzt und seit 2012 war Siegried Lindner zusätzlich Hausmeister der Gesamtschule Geistal.

Ihren beruflichen Werdegang begann Ulrike Prause 1975 mit einer Ausbildung zur medizinisch technischen Radiologieassistentin in Gießen. Zwei Jahre später war sie in der nuklearmedizinischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Bad Hersfeld tätig. 1981 wechselte Ulrike Prause zum Gesundheitsamt des Landkreises. Seit 2013 befindet sie sich in Altersteilzeit. Sigrid Schenk war von 1987 bis 2012 als Reinigungskraft an der Grundschule Kirchheim tätig. Zudem reinigte sie die Gesamtschule Niederaula, seit 2015 wieder die Grundschule Kirchheim. 

 


Neue Website hilft Flüchtlingen bei der Jobsuche

Das ist ja mal eine gute Idee! "idEE", das steht für Integration durch Eingliederung ins Erwerbsleben. Ziel des Projektes ist, Asylbewerber und Flüchtlinge bei der Ausbildungs- und Beschäftigungssuche oder bei der Erlangung von schulischer Bildung zu unterstützen. Die neue Internetseite ist jetzt online unter www.idee-hessen.de.

Auf der Website finden Geflüchtete, Arbeitgeber und Interessierte Informationen zum Thema Integration in Arbeit und Ausbildung von Geflüchteten - und das auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi oder Somali. Das Netzwerk besteht seit Juli 2015 und wird durch den Landkreis Hersfeld-Rotenburg koordiniert. Weitere Akteure sind u.a. die VIA e. V., der Landkreis Fulda, der Werra-Meißner-Kreis und der Hessische Flüchtlingsrat.

Bislang wurden durch das Projekt bereits 668 Geflüchtete in Arbeit, Ausbildung oder schulische Bildung integriert. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds mit einer Gesamtfördersumme von 2,6 Millionen Euro. Das Projekt gibt es zunächst bis Mitte 2019.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Deutschland erhält in der ESF-Förderperiode 2014-2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Davon fließen rund 2,7 Mrd. Euro in das ESF-Bundesprogramm, rund 4,8 Mrd. Euro in die ESF-Aktivitäten der Bundesländer. Mit den Mitteln aus dem ESF-Bundesprogramm sollen die Beschäftigungschancen von etwa 730.000 Menschen verbessert werden. Mehr Infos: unter www.esf.de


Gemeinsam ins Reich der Spiele

Was gibt's Neues auf dem Spielemarkt? Mit dem Bus geht es zu den „Internationalen Spieletagen“ nach Essen – der weltweit größten Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele. Am Samstag, den 28. Oktober 2017, bietet die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wieder die Gelegenheit, sich umfassend über das gesamte nationale und internationale Gesellschaftsspielangebot zu informieren und dieses auch gleich einem ausführlichen Test zu unterziehen.

Auf einer Fläche von rund 44.000 qm werden auf dem Messegelände die neuesten Karten- und Brettspiele aller Art - Kinder-, Familien- und Erwachsenenspiele - sowie Computerspiele gezeigt. Namhafte und auch weniger bekannte Spieleverlage laden an ihren Ständen zum Mitspielen und Ausprobieren ein. Animateure erklären Regeln - Wettbewerbe, Kurse und Turniere runden das Messeprogramm ab. Auf der Spielemesse in Essen kommt also jeder auf seine Kosten – ob Spielefan, Jugendgruppenleiter, pädagogische Fachkraft oder interessierte Familie.

Die Teilnahmegebühr für die ganztägige Fahrt beträgt pro Person 25 Euro (mit Jugendleitercard 15 Euro). Darin enthalten ist neben der Busfahrt ab und bis Bad Hersfeld auch die Tageskarte zur „SPIEL 17“. Anmeldungen für die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Plätze werden von der Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg per Mail an jens.mikat@hef-rof.de entgegen genommen.

Foto vom "Friedhelm Merz Verlag"


Experten treffen sich in Rotenburg - Was brauchen Kinder, um Krisen gut zu bewältigen?

Wie können Erzieherinnen die Kinder dabei unterstützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung zum Thema Kinderschutz in Rotenburg an der Fulda. Im Jugendhof fand in Kooperation der Kindertagesstättenfachberatung und dem Netzwerk „Frühe Hilfen“ der dritte Fachtag mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kitas, Familienhebammen, Angestellten des Klinikums und des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe statt.

Nach Grußworten von Sozialdezernentin Elke Künholz, Jugendamtsleiterin Annette Kranz sowie dem Leiter der Hersfelder Kinderklinik, Dr. Holger Hauch, referierte der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Michael Fingerle (Dozent der Goethe-Universität Frankfurt am Main) darüber, welche Chancen durch Resilienz, also der seelischen Widerstandsfähigkeit, entstehen. Gleichzeitig warnte er jedoch vor zu hohen Erwartungen. 

„Bereits in frühester Kindheit sollte die Widerstandsfähigkeit gefördert werden, indem man auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zurückgreift“, erklärt Kranz. „Die Förderung von Resilienz ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Blick der Pädagogik, Psychologie und der Gesundheitswissenschaften gerückt“, so die Jugendamtsleiterin.

Im Anschluss trainierten die Teilnehmer in vier Workshops, wie sie seelische Widerstandsfähigkeit in den eigenen Arbeitsalltag einbinden können. Sie lernten, wie die Kraft der Erzählung Kindern Mut macht und sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst werden lässt. Zudem setzten sich die Fachkräfte damit auseinander, wie ihr Blick auf die Stärken von Kindern und Familien geschärft werden kann. 

Ulrike Stauffenberg, Koordinatorin des Netzwerks „Frühen Hilfen“, betont: „Die Fachtage dienen vor allem dem Austausch unter Experten. Alle Arbeitsfelder drehen sich um Kinder und Familien. Je besser der Kontakt untereinander ist, desto besser ist die Begleitung der Kinder und Familien in unserem Landkreis.“


Vernissage „Farben der Zukunft“ im Landratsamt - Flüchtlinge malen ihre Erlebnisse

Auf dem Foto „Teilnehmer Kunstworkshop“: Die Teilnehmer des Kunstworkshops „Farben der Zukunft“ zusammen mit Kunstpädagogin Cornelia Assi (rechts sitzend)

Zu Pinsel und Farbe griffen 15 junge Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea sowie Irak und gestalteten im Workshop „Farben der Zukunft“ Leinwände in den Räumen der Kinderakademie Bad Hersfeld. Die Werke der jungen Künstler verschönern bald die Wände im ersten Stock der Kreisverwaltung.

Am Dienstag, 10. Oktober 2017, um 14 Uhr eröffnet Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz gemeinsam mit Kunstpädagogin Cornelia Assi die Ausstellung im ersten Stock des Landratsamtes in Bad Hersfeld in der Friedloser Straße 12. Interessierte sind herzlich eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bad Hersfeld hat das Kommunale Jobcenter den Workshop unter Leitung von Kunstpädagogin Assi bereits zum zweiten Mal angeboten.


Die 30 entstandenen Bilder zeigen Erinnerungen, Erlebnisse aber auch Ängste an die Heimat der Flüchtlinge sowie Eindrücke und Zukunftswünsche vom Leben hier in Deutschland. „Durch diesen Malkurs konnten die Teilnehmer ihre Gedanken in Bildern ausdrücken und gleichzeitig das bisher Erlebte verarbeiten“, weiß Cornelia Assi, die als freie Künstlerin bereits seit mehreren Jahren mit dem Landkreis zusammenarbeitet.
Finanziert wurde der Workshop mit Geldern des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets (AQB) des Landes Hessen im Auftrag des Kommunalen Jobcenters des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Noch bis Mitte Januar 2018 können die Werke während der Öffnungszeiten im Landratsamt betrachtet werden.

 

Erfolgsgeschichte ‚Kommunales Jobcenter‘ muss weiter gehen

Bild: Vom Kommunalen Jobcenter erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt: Sozialdezernentin Elke Künholz (r.), René Bieber (l.), Geschäftsführer des Kommunalen Jobcenters, und Fallmanagerin Doris Schmidt besuchten den Tischlergesellen Maikel Moog in der Holzwerkstatt in Friedlos und gratulierten ihm zur bestandenen Zwischenprüfung.

Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg gehört zu den fünf besten in Hessen, die junge Menschen erfolgreich in eine Ausbildung vermitteln. Das geht aus einem Vergleich aller hessischen Jobcenter der Goethe-Universität Frankfurt am Main hervor. In den vergangenen fünf Jahren lag die Ausbildungsvermittlung etwa 25 Prozent über der Durchschnittsquote im Land Hessen.

 „Das Fallmanagement leistet hervorragende Arbeit“, erklärt Sozialdezernentin Elke Künholz, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig für Arbeit und Soziales. Bestrebungen, die Zuständigkeit zur Ausbildungsstellenvermittlung generell an die Agentur für Arbeit zu geben, erteilt sie eine klare Absage. „Die Zahlen belegen sichtbar, dass die Jugendlichen beim Kommunalen Jobcenter hervorragend aufgehoben sind.“ 

Eine beispielhafte Erfolgsgeschichte gibt es jetzt in Friedlos zu erzählen: Der 21-jährige Maikel Moog hat nach einer schweren Kindheit und Schulzeit erfolgreich den Sprung in eine Ausbildung als Tischler geschafft. Die langjährige Betreuung von Doris Schmidt, Fallmanagerin für unter 25-Jährige, half ihm dabei. Jetzt hat Maikel die Zwischenprüfung in der Holzwerkstatt in Friedlos bestanden.

 „Das Know-how des Jobcenters liegt eindeutig bei den betreuenden Fallmanagern“, weiß Künholz: „Das Vertrauensverhältnis spielt eine wichtige Rolle für eine gelungene und langfristige Integration von Jugendlichen in eine Ausbildung.“Seit sechs Jahren betreut das Jobcenter den 21-Jährigen. Die Vergangenheit sei für Maikel nicht einfach gewesen, so Schmidt. Zeitweise hatte er in einer Wohngruppe für Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf gewohnt. Die Schule war für ihn eine Qual, er hatte keine Chancen für die Zukunft gesehen. 

In kleinen Schritten motivierte sie Maikel, bot Hilfen an, stellte Kontakte zu Beratungsangeboten des Landkreises her und vermittelte schließlich mit Unterstützung des Vereins zur Integration von Arbeitskräften (VIA) ein Praktikum in der Holzwerkstatt in Friedlos. „Ein Wendepunkt in meinem Leben“, sagt Maikel heute, „die Arbeit macht großen Spaß. Andere suchen nach neuen Handys, mich interessieren mehr Neuerungen beim Holzbau.“ 

 Feuerwehr, DRK und THW im Einsatz - 300 Helfer übten den Kampf gegen Waldbrände

Ronshausen: Was tun, wenn’s brennt? Insgesamt waren über 200 Feuerwehrleute, 54 Rettungskräfte des Roten Kreuzes (DRK) sowie 25 Mitarbeiter des THW am Wochenende im Einsatz. Rettungshunde des DRK Rotenburg suchten nach Vermissten.

Zum Glück nur eine Übung. Das Szenario: Blitzeinschläge entfachten mehrere Brände gleichzeitig in einem Waldgebiet bei Ronshausen. Durch die Trockenheit breiteten sich die Feuer schnell aus. Weitere Blitze verletzten gleich mehr als ein Dutzend Jugendliche.





Aufmerksam beobachteten Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar undThorsten Bloß, Leiter Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Landkreises, die Katastrophenschutzübung. „Durch diese Übung haben wir neue Erkenntnisse bekommen, an denen wir weiterarbeiten können“, bewertete Bloß den Einsatz im Wald. Insgesamt ist für ihn der Einsatz rundum gelungen.

„Hierbei konnte das Zusammenspiel der Einsatzabteilungen getestet werden. Von der Alarmierung, dem Ausrücken bis hin zum Abarbeiten der vielen Aufgaben“, lobte Landrat Dr. Michael Koch, der auch vor Ort dabei war und in einem Ernstfall Katastrophenalarm für den Landkreis auslösen müsste. „Es ist vorbildlich und löblich, dass sich so viele freiwillige Helfer auch am Wochenende ehrenamtlich engagieren und vor Ort waren“, dankte er den Helfern. „Das gibt ein sicheres Gefühl für den Ernstfall.“

Bad Hersfeld, 22. September 2017

Auf dem Foto „Spielplatz-Mecklar“: Landrat Dr. Michael Koch und stellvertretender Ortsvorsteher Gunther Ellenberger.

Ehrenamtliche haben’s angepackt - Große Beteiligung beim diesjährigen Freiwilligentag

Ehrenamtliches Engagement ist ein fester Bestandteil im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, bereits zum siebten Mal fand hier jetzt der Freiwilligentag statt. Um das Wohl der Gemeinschaft zu fördern, starteten in den Dörfern und Städten 42 gemeinnützige und arbeitsreiche Mitmach-Aktionen – ein neuer Projekt-Rekord! 

Auf dem Spielplatz „Dunsbach“ in Ludwigsau-Mecklar beispielsweise errichteten die Freiwilligen eine Startrampe für die Seilbahn. Die probierte Landrat Dr. Michael Koch sofort persönlich aus. Er hatte die Schirmherrschaft des Projekttags übernommen und einige Mitmacher im Kreis besuchte, um sich persönlich bei ihnen zu bedanken. „Ich bin begeistert, dass sich jedes Jahr so viele Menschen beim Freiwilligentag engagieren und immer wieder neue Projekte entstehen“, freut sich Landrat Koch. Und die Seilbahn hielt auch.


Landrat prüft die Spielgeräte

Der Landkreis unterstützt den Freiwilligentag, der im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements stattfand, finanziell. Mehr als 600 Aktive waren innerhalb dieser Woche unterwegs, um zu verschönern, zu erneuern oder aus- und umzubauen und konnten sich so für eine gute Sache engagieren. In Ronshausen-Machtlospflegten die Ehrenamtlichen ihren Friedhof und reinigten dabei das Dach ihrer Friedhofshalle, um ein weiteres Beispiel zu nennen. Zudem mähten sie den Rasen und schnitten die umlaufende Hecke zurück. Im Ortsteil Oberthalhausen der Gemeinde Ludwigsau bauten die Einwohnerinnen und Einwohner ein kleines Gerätehaus auf dem Friedhof. Sie verschönerten alle anderen öffentlichen Plätze, jäteten Unkraut und entfernten den Müll im Dorf. 

Am diesjährigen Freiwilligentag wurde aber nicht nur Landschaftspflege betrieben. In Rotenburg veranstaltete der Bezirkslandfrauenverein einen Aktionstag zur stärkeren Unterstützung des Ehrenamts. Die Landfrauen wünschten sich unter anderem Rentenpunkte und Bildungsurlaub für ehrenamtliche Arbeit sowie institutionelle Unterstützung für Vereine. Zu den Forderungen nahmen Politiker der Region Stellung. Landrat Dr. Koch: „Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre heute vieles nicht möglich. Die Ehrenamts-

Landrat Dr. Michael Koch im Gespräch mit Karlheinz Prenntzell.

Agentur des Landkreises unterstützt Vereine und freiwillige Helfer, um ihnen für ihr tatkräftiges Engagement etwas zurückzugeben.“ So gibt es neben dem Freiwilligentag unter anderem die Ehrenamtskarte, die Vergünstigungen durch die Kommunen gewährt, die Ehrenamtssuchmaschine oder die Vereinsförderung, die Sportvereine unterstützt.
Weitere Infos und eine Übersicht über alle Aktionen der Woche gibt es im Internet unter www.hef-rof.de/vereine oder unter www.hef-rof.de/ehrenamt

Bad Hersfeld, 16. September 2017

 In Waldeck-Netze ist am Freitag der erste Kabelverzweiger im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiviert worden. Damit reicht das Breitbandnetz auch bis in den Nordwesten der Region. Mit dem Waldecker Ortsteil ist damit das fünfte Teilstück der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet in Nordhessen ans Netz gegangen. Ein Jahr ist seit dem ersten Spatenstich vergangen, und es sind schon mehr als 600 Kilometer Trasse gebaut und über 360 Multifunktionsgehäuse gesetzt worden. In 78 Ortsteilen wurde bereits Glasfaser verlegt und der Ausbau in weiteren 95 Ortsteilen in ganz Nordhessen hat bereits begonnen.

„Durch den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz werden unsere Dörfer zukunftsfähig und können sich im Wettbewerb behaupten“, so der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat. Ziel der Breitband Nordhessen ist es, das Breitbandnetz in Nordhessen möglichst bis in alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Bis 2019 soll die Netzinfrastruktur mit rund 2200 Kilometern Glasfaserkabel geschaffen sein, die das Signal zu den einzelnen Ortsteilen leitet.

„Nach Wegfall der Hürden durch die EU-Kommission sind nun Zugangsbandbreiten von bis zu 100 Mbit/s möglich“, so Landrat Dr. Kubat.

„Die gute Zusammenarbeit über alle politischen Ebenen und Gremien hinweg und die Bereitschaft unserer Städte und Gemeinden, bei diesem wichtigen Thema an einem Strang zu ziehen, hat uns in die Lage versetzt, dass wir nun bei einem der wichtigsten Standortfaktoren handeln können“, betonte der Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Dr. Michael Koch. „Laut einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von 2017 werden zudem immer mehr Menschen zu Hause arbeiten. Das Home Office wird zum Alltag“, erläuterte die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, Kathrin Laurier: „Allein von 2014 bis 2017 stieg der Anteil der Unternehmen, die Home Office anbieten, um zehn auf 30 Prozent. Dieser Anteil wird weiterwachsen. Grundlage sind allerdings digitale Technologien, die zu jeder Zeit an jedem Ort verfügbar sein müssen. Dieses Ziel zu erreichen, genau daran arbeiten wir.“

„Allein im Landkreis Waldeck-Frankenberg werden mehr als 4000 Gewerbekunden vom neuen, schnellen Breitbandnetz profitieren“, sagte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke: „Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen sowie Selbständige und Arbeitnehmer, die von zu Hause aus arbeiten, profitieren von dem schnellen Netz.“ Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiert die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website unter www.breitband-nordhessen.de. Derzeit sind auf der Homepage die für das Jahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. Die neuen Bauabschnitte für das 1. Halbjahr 2018 werden zum Ende des Jahres auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht. Zur Errichtung des Breitband-Netzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes mit hoher Bandbreite über bereits vorhandene Kupferkabel zu den Haushalten transportiert.
Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keine Ausfälle bei einem möglichen Leitungsschaden gibt, denn das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können.

Hintergrund:

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

Bad Hersfeld, 12. September 2017

Landkreis bietet Kurse über Demenz an Veranstaltung am Weltalzheimertag am 21. September 2017 im Landratsamt

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat sich der Initiative Demenz Partner angeschlossen und wird in diesem Rahmen Basiskurse über Demenzerkrankungen anbieten. "Die Wichtigkeit dieses Themas bei der zunehmenden Zahl der Erkrankungen ist unbestritten", erklärt Sozialdezernentin Elke Künholz das Engagement des Landkreises. Sie begrüßt daher, dass der Pflegestützpunkt sich an der Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft beteiligt.

In einem Kurs werden neben Informationen zum Krankheitsbild Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt, denn Menschen mit Demenz brauchen eine sensible Nachbarschaft und Umgebung, um möglichst lange zu Hause leben zu können. "Der Informationsbedarf steigt", so Axel Russ, Leiter der Pflegeberatung bei der AOK Hessen, die als zuständiger Kooperationspartner im Pflegestützpunkt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg vertreten ist. Deshalb bietet die Kampagne eine Möglichkeit, breitgefächert die Bevölkerung zu erreichen.

"Demenz braucht Dich" ist der Titel der Veranstaltung, bei dem auch Bürger zu Demenzpartnern werden können. Hierzu lädt der Pflegestützpunkt Hersfeld-Rotenburg am Weltalzheimertag, Donnerstag, 21. September 2017, von 18 Uhr bis 21 Uhr in den Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes Bad Hersfeld, Friedloser Str. 12 ein. Alle Teilnehmenden bekommen am Ende des Abends eine Urkunde und einen Anstecker überreicht, der sie als „Demenz Partner“ ausweist.

Träger der Initiative ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die die Kampagne vergangenes Jahr zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfamilienministerium gestartet hat. In den kommenden fünf Jahren will die Initiative die breite Öffentlichkeit über Demenzerkrankungen aufklären.

In Deutschland gibt es seit einigen Jahren an vielen Orten Basis-Schulungen, um über Demenzen zu informieren. Die Initiative Demenz Partner bildet ein Dach über bereits aktive Institutionen und Einzelpersonen. "So wird die Sichtbarkeit der bereits vorhandenen Kurse erhöht, Qualitätsstandards werden gesetzt und eine bundesweite Bewegung und Vernetzung angestoßen", so Künholz.

Die Initiative Demenz Partner knüpft an Aktivitäten der weltweiten Aktion Dementia Friends (www.dementiafriends.org.uk) an. Diese Initiative wurde von der englischen Alzheimer Gesellschaft gestartet, um das Bild und die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz gesamtgesellschaftlich zu verändern. Inzwischen beteiligen sich viele weitere Länder daran, wie Kanada, Israel, China und bald auch die USA.

Informationen zur Kampagne unter www.demenz-partner.de

Bad Hersfeld, 06. September 2017

Nach Fipronil-Skandal: Eier im Landkreis als unbelastet getestet

Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises hat in den vergangenen Wochen Eier-Proben aus den Geflügelbetrieben im Kreis entnommen, um sie auf Rückstände des Insektizids Fipronil testen zu lassen. Jetzt hat das Hessische Landeslabor (LHL) in Kassel dem Kreis die Testergebnisse mitgeteilt und Entwarnung gegeben: "In keiner der Proben wurde Fipronil nachgewiesen", erklärte Kreisveterinär Dr. Thomas Berge. Bereits bei den Kontrollen der Geflügelbetriebe durch die Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärwesen und Verbraucherschutz schienen die Höfe in Ordnung zu sein. Die Inspekteure hatten unter anderem die Dokumentation der Reinigung und der verwendeten Desinfektionsmittel kontrolliert. Zur Sicherheit wurden dennoch Lebensmittelproben entnommen und zur Untersuchung in das Landeslabor nach Kassel geschickt.
Nachdem bekannt geworden war, dass verseuchte Eier auch in deutschen Supermärkten verkauft worden waren, hatten besorgte Verbraucher vermehr beim Amt nachgefragt. Regionale Lebensmittelanbieter verzeichneten in den vergangenen Wochen einen deutlichen Anstieg der Nachfrage an Eiern aus der Region.
In Hersfeld-Rotenburg gibt es knapp 1000 Hühnerhalter. Der Großteil besitzt nur einige Tiere zur Eigenversorgung oder Hobbyzwecken. Insgesamt werden in Hersfeld-Rotenburg rund 140 000 Legehennen gehalten, es gibt fünf Großbetriebe.

Bad Hersfeld, 05. September 2017

Bild copyright: Breitband Nordhessen Breitband Nordhessen, Netzeröffnung, Großalmerode-Rommerode, (v.l.n.r.) Georg Matzner (Referatsleiter Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung), Andreas Nickel (Bürgermeister Großalmerode), Michael Heußner (Bürgermeister Hessisch Lichtenau), Stefan G. Reuß (Landrat Werra-Meißner-Kreis), Dr. Michael H. Koch (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH, Landrat Hersfeld-Rotenburg), Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Eckart Liebelt (Geschäftsführer Netcom Kassel)

Nächstes Teilstück der Datenautobahn geht im Werra-Meißner-Kreis ans Netz - ein wichtiger Meilenstein!

In Großalmerode-Rommerode ist am Montag der erste Kabelverzweiger im Werra-Meißner-Kreis aktiviert und damit das nordhessische Breitbandnetz vor Ort eröffnet worden. In dem Großalmeroder Ortsteil ist damit jetzt das vierte Teilstück der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet in Nordhessen ans Netz gegangen.

 „Durch den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz bleibt unser Landkreis ein attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum und wir können die Wettbewerbsfähigkeit stärken“, so der Landrat des Werra-Meißner-Kreises Stefan Reuß. 

Zudem ist die rechtliche Beschränkung für Vectoring gefallen. „Die Netcom Kassel wird mit der sogenannten VDSL-Technologie die gleiche Zugangstechnologie wie alle übrigen Marktteilnehmer verwenden. Der einzige Unterschied war lediglich, dass aufgrund von EU-Vorgaben für öffentlich geförderte Projekte der Netzbetreiber, die Netcom Kassel, derzeit noch kein VDSL-Vectoring einschalten durfte. Nun sind Zugangsbandbreiten von bis zu 100 Mbit/s möglich“, erläuterte Landrat Stefan Reuß.

Ziel der BNG ist es, bis 2019 in Nordhessen möglichst alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von zunächst bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Dann solle die Netzinfrastruktur mit rund 2200 Kilometern Glasfaserkabel geschaffen sein, die das Signal zu den Einwohnern in die Ortsteile leitet.

 „Die gute Zusammenarbeit über alle politischen Ebenen und Gremien hinweg und die Bereitschaft unserer Städte und Gemeinden, bei diesem wichtigen Thema an einem Strang zu ziehen, hat uns in die Lage versetzt, dass wir nun bei einem der wichtigsten Standortfaktoren handeln können“, betont der Landrat von Hersfeld-Rotenburg Dr. Michael Koch. 

Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiert die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website unter www.breitband-nordhessen.de. Derzeit sind auf der Homepage die für das Jahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. „Die neuen Bauabschnitte für das 1. Halbjahr 2018 werden zum Ende des Jahres auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht“, so die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen Kathrin Laurier.

Zur Errichtung des Breitband-Netzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes mit hoher Bandbreite über bereits vorhandene Kupferkabel zu den Haushalten transportiert. 

Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keine Ausfälle bei einem möglichen Leitungsschaden gibt, denn das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können.

Es geht hierbei nicht um den Anschluss in Städten und größeren Orten - dort ist der Ausbau der Infrastruktur für die konventionellen Anbieter von Telekommunikation wegen der großen Dichte an Kunden attraktiv genug. Die Breitbandgesellschaft bereitet vielmehr den Anschluss in den rund 570 Ortsteilen vor, deren Versorgung sich für einen gewöhnlichen Netzanbieter kaum lohnen würde. Dafür entsteht ein mehr als 2000 Kilometer langes Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern (FTTC). „Das sind die hellgrauen Kästen am Straßenrand der Telefonanbieter. Die letzte Meile bis ins Haus läuft das Signal über das vorhandene Kupferkabel“, sagt Laurier. Für das Projekt sind 128 Millionen Euro veranschlagt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gewährt ein zinsgünstiges Darlehen, für das das Land Hessen bürgt.