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Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge



Neues VHS-Programm erscheint am Samstag
(PM) Von Arabisch für Anfänger bis Indian Balance:  Das neue VHS-Programm erscheint am Samstag als Zeitungsbeilage bei der Hersfelder Zeitung und HNA und kann zusätzlich bei Verwaltungen, Banken und Bibliotheken kostenlos mitgenommen werden. Das neue Semester der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg startet am Montag, 10. Februar. Die angebotenen Kurse sind vielfältig und bilden die Teilnehmer in verschiedenen Bereichen weiter.

Im Themenbereich Beruf und Karriere werden beispielsweise ein EDV-Anfängerkurs und Kurse zum Erstellen von Webseiten und zum Einrichten von WLAN-Netzwerken angeboten. Neu ist der Workshop „Cloud-Dienste“, in dem Teilnehmer über Möglichkeiten und Risiken der externen Speicherkapazität im Internet informiert werden. Für Junggebliebene wird es einen Kurs mit dem Schwerpunkt „Verreisen mit der BahnApp“ angeboten. Im kommenden Semester wird es zudem acht Bildungsurlaube geben. Die Themen sind EDV, Gesundheit und Sprachen.

Das Kursprogramm in Sachen Sprache umfasst Kurse in insgesamt zwölf verschiedenen Sprachen, dazu gehört auch Deutsch als Fremdsprache und ein Anfängerkurs Arabisch. Auch die beliebten „Klassiker“ Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch werden wieder angeboten.

Im Gesundheitsbereich hat die VHS ein umfangreiches Programm, das von Autogenem Training über Fitness bis hin zu Yoga reicht. Neu dabei sind die Kurse „Indian Balance“, „Nordic-Walking“, „Smovey-Walking-Kurs“ und „Cardio-Workout“.

Ein buntes Angebot bestehend aus Fotografie, Kunsthandwerk, Nähen und vielen anderen gibt es im Themenbereich Kultur. Im Bereich Gesellschaft bietet die VHS Vorträge zu den Themen Verbraucherrecht im Alltag und Pflege an.

Zum Kursprogramm gehören auch Kurse speziell für Frauen, Kinder und Jugendliche. Beispielsweise können Kinder ab 5 Jahren in Kooperation mit der Ski Gemeinschaft Kreis Rotenburg in einem Kurs die Grundtechniken des Inlineskatens erlernen.

Bei Fragen können sich Interessierte an die Mitarbeiter der VHS wenden. Sie sind telefonisch unter der 06621 876303 oder persönlich in der Leineweberstraße 5 in Bad Hersfeld erreichbar. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite


Fit für die Grundschulbetreuung - Pakt für den Nachmittag: Elf Betreuerinnen bilden sich weiter

(PM) Die flächendeckende Betreuung von Kindern im Grundschulalter gewinnt in Hessen zunehmend an Bedeutung. Von den Mitarbeitenden in der Schulkinderbetreuung wird erwartet, dass sie die Kinder nach dem Unterricht betreuen und in ihrer Entwicklung fördern. In der Regel handelt es sich bei dem hierfür eingesetzten Personal um Frauen und Männer ohne pädagogischen Abschluss. An der Volkshochschule Werra-Meißner hat deshalb eine Qualifizierungsreihe für Betreuungspersonal an Schulen im „Pakt für den Nachmittag“ stattgefunden. Die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner hatten dieses Projekt gemeinsam angestoßen und umgesetzt. Elf Frauen aus beiden Landkreisen haben in insgesamt 80 Unterrichtsstunden eine solide Ausbildung für ihre Arbeit in der schulischen Nachmittagsbetreuung erworben. Sie sind jetzt landesweit befähigt, Grundschulkinder auf ihrem weiteren Lebensweg kompetent zu begleiten. 

Die Zertifikation bietet Mitarbeitenden ohne pädagogische Ausbildung die Möglichkeit, sich grundlegende Kompetenzen aus den Bereichen Pädagogik, Kommunikation, gesetzliche Grundlagen und Kinderschutz anzueignen. Den Unterricht in der Fortbildung haben erfahrene pädagogische Fachkräfte aus Nordhessen gestaltet. Grundlage der modular aufgebauten Fortbildungsreihe war das Gesamtkonzept der „Arbeitsgruppe Qualifizierung und Zertifizierung“, das durch das Hessische Kultusministerium anerkannt wird. Nach dessen Vorgaben endet die Qualifizierungsmaßnahme mit der Präsentation eines Abschlussprojektes, auf das die Teilnehmerinnen von Susanne Mark, Grundschullehrerin aus Bad Sooden-Allendorf, intensiv vorbereitet wurden.

Die elf Betreuerinnen haben ihre Ergebnisse an der Adam-von-Trott-Schule Sontra im Beisein der stellvertretenden Leiterin des Fachdienstes Schulen und Gebäude des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Antje Lerch, und des stellvertretenden Leiters des Fachbereichs Bildung und Kreisentwicklung Werra-Meißner, Horst Hartmann sowie des Pädagogischen Leiters der Volkshochschule Werra-Meißner, Burkhard Bax, präsentiert. 

Die Belohnung für ihr großes Engagement innerhalb der vergangenen sechs Monate hielten die Betreuerinnen mit der übergebenen Zertifikatsurkunde in den Händen.



21. und 22. Dezember: Friedewalder Weihnachtszauber - ein Weihnachtsmarkt der Extraklasse 

(PM) Viele Jahre lang veranstaltete der Gewerbeverein Friedewald einen Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung in andere - man kann wohl sagen sehr professionelle - Hände gelegt. Die Firma „gartenkönig“, die in den Sommermonaten bundesweit Gartenfeste arrangiert und unter anderem auch das Friedewalder Gartenfest durchführt, hat sich der Planung und Umsetzung des diesjährigen Weihnachtsmarktes angenommen.

Am 21. und 22. Dezember können sich Besucher schon jetzt auf eine ganz besondere Schlossweihnacht auf dem Schlossplatz, auf der Wasserburgruine und im Rittersaal des Schlosshotels "Prinz von Hessen" freuen. Mit von der Partie ist natürlich auch der Weihnachtsmann. Er wird an beiden Tagen gegen 16.00 Uhr mit seinem Gefolge durch die historischen Burgmauern streifen. Aufsehen wird bestimmt der Weihnachtsengel erregen, der hoch zu Ross eine bezaubernde Adventsgeschichte zum Besten gibt und kleine Überraschungen verteilt.

Derzeit haben sich rund 50 Kunsthandwerker und Aussteller angemeldet, die Waren wie Schmuck, Textiles, Keramikarbeiten, Kulinarisches, Dekorationsgegenstände und andere weihnachtliche Dinge anbieten. Am Samstag und Sonntag des Weihnachtszaubers dürfen sich Groß und Klein auch auf stimmungsvolle Klänge freuen. So wird Wolle Hermann live mit seiner sanften Stimme Balladen singen, die dazu einladen inne zu halten und die Adventzeit zu genießen. Derzeit laufen Verhandlungen, ob auch die Bergmannskapelle und ein Posaunenchor musikalische Beiträge liefern. Außerdem gilt es den Wintertroll und das Geheimnis der Schneeherstellung kennenzulernen. Hinter dem Wintertroll versteckt sich der Kinderliedermacher Toni Geiling, der sein Publikum an den beiden Tagen um 17.00 Uhr auf dem Schlossplatz auf eine winterliche Liedreise mitnimmt. „Ich bin ein alter Wintertroll. Mit Schnee sind meine Taschen voll. Mit Eis gefüllt mein Schulterpack, festverschnürt in einem Sack ...“. Als Wintertroll verkleidet stapft der bekannte Multiinstrumentalist mit Gitarre, Maultrommel, singender Säge und einer Violine durch seine besinnlichen und fröhlichen Lieder. Ein seltsamer Vogel kommt zu Besuch, der Bücherwurm Hildebrandt verspeist das Buch mit den Weihnachtsgeschichten und beim Besteigen des Berges kommt es sogar zu einer Begegnung der dritten Art. (Weitere Informationen unter www.tonigeiling.de)

Ebenfalls an beiden Tagen um 14.30 Uhr liest der Märchenerzähler Toni bekannte und weniger bekannte Märchen der Brüder Grimm für Groß und Klein im Schlosshotel. Richtig knisternd wird es, wenn am Samstag und Sonntag in der Burgruine der Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann aufgeführt wird. Mit den originalen Getränken natürlich. Feuerzangenbowle für alle ab 18 Jahren!
Insgesamt gibt es ein rundum weihnachtlich abgestimmtes kulinarisches Angebot mit Waffeln, Bratwurst, gebrannten Mandeln, Wild- und Grillspezialitäten, Honig, Met, Winzerglühwein – es bleiben keine Wünsche offen!

Die Öffnungszeiten des Friedewalder Weihnachtszaubers sind Samstag, 21. Dezember von 13.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag, 22. Dezember von 11.00 bis 19.00 Uhr, Einlassende ist eine Stunde vor Schließung. Jeder ist herzlich eingeladen am Sonntag um 10.30 Uhr in der Friedewalder Kirche am Mitsing-Gottesdienst teilzunehmen.

Der Wegezoll beträgt 3,00 Euro pro Tag, 5,00 Euro für beide Tage, Kinder bis 14 Jahre sind in Begleitung eines Erwachsenen frei. Parkplatzmöglichkeiten befinden sich im Ort.


Brandschutztagung des Landkreises - Bürgermeister und Leiter der Feuerwehren tagten zum Thema Brandschutz

(PM) Nach dem heißen Sommer, der täglich von der Gefahr von Waldbränden begleitet wurde, geht es im Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in Bezug auf Einsätze nun ein „kleines bisschen“ ruhiger zu. So konnte jetzt die Brandschutztagung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg stattfinden. Dabei informierte der Fachdienst Gefahrenabwehr, der die Themen Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und die zentrale Leitstelle bündelt, über künftige Herausforderungen.

Das Programm der Brandschutztagung war eng getaktet – zwei Tage lang tauschten sich die Mitarbeiter des Fachdienstes mit Landrat Dr. Michael Koch, vielen Bürgermeistern der Kommunen des Landkreises, den Stadt- und Gemeindebrandinspektoren sowie den Kreisbrandmeistern und vielen weiteren aus. „Allen Brandschützern gebührt ein riesiger Dank. Das ehrenamtliche Engagement, das diese für unser aller Sicherheit aufbringen, ist unbezahlbar. Ich freue mich, dass auch so viele Bürgermeister an der Tagung teilgenommen und damit den Stadt- und Gemeindebrandinspektoren ihre Verbundenheit und Wertschätzung erwiesen haben“, befand Landrat Koch.

Auf dem Programm der Tagung standen viele verschiedene und aktuelle Themen, die die Arbeit im Fachdienst und die Mitarbeiter beschäftigen. Beispielsweise wurde die Organisation nichtpolizeilicher Gefahrenabwehr diskutiert. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst war ebenso ein Thema, wie der Unfallschutz. Auch am zweiten Tag war das Programm vollgepackt: der Fachdienst informierte unter anderem über die Ergebnisse aus der Nachbetrachtung des Brandes im Seulingswald im April diesen Jahres. „Unsere Brandschutztagung war ein voller Erfolg. Wir konnten uns über viele wichtige Dinge austauschen“, so Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger.



Digitale Kompetenz wird Kulturtechnik - Schulen bereiten sich vor

(PM) Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und das Staatliche Schulamt für den Schulamtsbezirk Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner- Kreis haben, im Anschluss an eine Dienstversammlung für alle Schulen im Schulamtsbezirk, zum Thema „Digitale Schule Hessen“ eingeladen. Nachdem Landrat Dr. Michael Koch und Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamts, die Schulleiterinnen und Schulleiter im Landkreis Hersfeld-Rotenburg begrüßten, hielt Stefan Will vom Landkreis Fulda zum Thema „Bildung und Digitales – Welche Auswirkung hat die Digitalisierung?“ ein Impulsreferat.

Der Vortrag zeigte die vielen Facetten der Digitalisierung unserer Gesellschaft auf und Will kam zu dem Fazit: „Es wird sich eine neue Kulturtechnik entwickeln, die neben Lesen, Schreiben und Rechnen als „digitale Kompetenz“ ein Teil des Lernprozesses sein wird.“ Sein kurzweiliger Auftritt unterhielt und informierte die Anwesenden gleichermaßen.

Im Anschluss daran gab der Landrat, der auch Vorsitzender der Breitband Nordhessen GmbH ist, Informationen zum Breitbandanschluss der Schulen. Ziel ist, dass alle Schulen einen FFTH-Anschluss erhalten. Der Landrat stellt in Aussicht, dass alle Schulen, die im Ausbaugebiet der Breitband Nordhessen liegen, bis zum Ende des Jahres 2020 einen Breitbandanschluss haben werden. Für die Schulen, die nicht im Ausbaugebiet liegen, wurde eine Interessenbekundung durchgeführt. Auch hier wurde, in Abhängigkeit der jeweiligen Anbieter, eine zeitnahe Realisierung in Aussicht gestellt. „Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns – aber diese Arbeit lohnt sich. Schnelles Internet ist für Schulen unentbehrlich“, so Landrat Dr. Michael Koch, dem das Thema sehr am Herzen liegt.

Anja Csenar, Leiterin des Fachdienstes Schulen und Gebäude, informierte die Schulen über die aktuellen Bandbreiten und die Auswertung ihrer Medienentwicklungskonzepte. Ergänzend gab sie Erläuterungen zu den bisher bekannten Informationen zu den Förderrichtlinien zum Digitalpakt.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Lehrenden die Chance, sich bei verschiedenen Workshops für ihren Unterricht inspirieren zu lassen. Dabei wurden verschiedene Themen aufgegriffen. So war der Einsatz von Bild und Ton im Unterricht mit Hilfe von Beamer und Dokumentarkamera oder Fernseher ein Thema. Zudem wurde erläutert, wie man sein eigenes mobiles Gerät mit der vorhandenen Präsentationstechnik nutzt. Schlussendlich wurden Anwendungsbeispiele für Technik im Unterricht gegeben.



Einsatzleitung Rettungsdienst wieder komplett - Christian Eimer ist neuer Leitender Notarzt

(PM) Christian Eimer verstärkt seit Anfang Oktober das Team der Leitenden Notärzte und übernimmt damit wie seine Kollegen ein verantwortungsvolles Ehrenamt mit 24-Stunden-Rufbereitschaften. Eimer löst Martin Franke ab, der Ende Juli aus dem Dienst ausgeschieden ist.

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn: Mehrere Autos und Lastwagen sind im nebligen Morgengrauen ineinander gefahren, ein vollbesetzter Reisebus ist auch dabei. Es gibt zig Verletzte, die aus ihren Autos befreit und versorgt werden müssen. Was tun in diesem Chaos? Bei Notfällen und Großschadenslagen mit etlichen Betroffenen und Verletzten müssen neben der professionellen medizinischen Versorgung auch weitreichende organisatorische Entscheidungen getroffen werden.

Hier kommt die Einsatzleitung Rettungsdienst ins Spiel: bestehend aus einem Leitenden Notarzt und einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst koordiniert diese Einsatzleitung als Führungseinheit die medizinische Versorgung und bringt Ordnung in das anfängliche Chaos. Sie stuft die Behandlungsprioritäten nach dem Schweregrad der Verletzungen ein, verteilt die Verletzten bezüglich der stationären Notfallbehandlung auf geeignete Kliniken und sorgt für einen schnellen und reibungslosen Abtransport durch die Rettungsdienste.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg besteht diese Führungseinheit „Einsatzleitung Rettungsdienst“ derzeit aus sechs Organisatorischen Leitern Rettungsdienst und sechs Leitenden Notärzten. Neben Dr. Bardo Kürten - gleichzeitig Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises - Frank-Peter Böhm, Alf Rothe, Dr. Birgit Lehnhardt und Robert Epp macht Christian Eimer das Team der Leitenden Notärzte jetzt wieder komplett. Seit Anfang Oktober verstärkt er die Gruppe und übernimmt damit wie seine Kollegen ein verantwortungsvolles Ehrenamt mit 24-Stunden-Rufbereitschaftsdiensten.

„Ich freue mich, dass Sie sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen und Teil des Teams werden“, betont Landrat Dr. Michael Koch und fügt hinzu: „So sind wir für den Ernstfall gewappnet. Es ist wichtig, Kräfte mit Erfahrung vor Ort zu haben, die Ruhe in die Sache bringen.“

 

Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf verabschiedet  - Dank und Anerkennung für vorbildlichen 22-jährigen Dienst

(PM) In würdigem Rahmen wurde der langjährige Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf verabschiedet. Mit Hertrampf scheidet für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg nach 22 Jahren eine Persönlichkeit aus dem Amt des Kreisbrandmeisters aus, die sich weithin große Anerkennung und Wertschätzung erworben hat.

Landrat Dr. Michael Koch und Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger würdigten die Leistungen des 57-Jährigen. „Sie haben über 40 Jahre lang einen unverzichtbaren Dienst für die Allgemeinheit als aktiver Feuerwehrkamerad geleistet, davon über 22 Jahre als Kreisbrandmeister“, hob Landrat Dr. Michael Koch hervor und ergänzt: „Dafür gebührt Ihnen unser Dank und höchste Anerkennung.“

Für Hertrampf ist Feuerwehr mehr als nur ein Hobby

Bereits im Alter von zwölf Jahren ist Stefan Hertrampf in die Bebraer Jugendfeuerwehr eingetreten und wechselte 1979 in die Einsatzabteilung. Von da an war die Feuerwehr mehr als ein Hobby für ihn. Mit 28 wurde Stefan Hertrampf zunächst stellvertretender Wehrführer, dann Wehrführer. Dieses Amt übte er bis 2017 aus.

1997 folgte Stefan Hertrampf auf Justus Allmeroth als Kreisbrandmeister im Kreisabschnitt II (Gemeinden Alheim, Städte Bebra und Rotenburg). Ununterbrochen habe der zweifache Familienvater dieses verantwortungsvolle Amt bis zum heutigen Tage ausgeübt, so Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger: „Und das mit der ihm eigenen Energie und Tatkraft, Sachkunde und Erfahrung sowie Aufgeschlossenheit und Empathie.“ 

Stefan Hertrampf absolvierte bis jetzt knapp 40 Aus- und Fortbildungen, vom Grundlehrgang bis hin zum Kreisausbilder Truppmann/Truppführer. Seit über 20 Jahren ist der 57-Jährige als Ausbilder im Bereich der Technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung bei Bahnunfällen tätig.

Für seine Verdienste im Feuerwehrwesen wurde Stefan Hertrampf bereits mehrfach geehrt. 2015 wurde ihm beispielsweise das Goldene Brandschutzehrenzeichen verliehen. Im Mai dieses Jahres wurde er mit dem Goldenen Brandschutzverdienstzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um den Brandschutz ausgezeichnet.

 


Landkreis löscht im Miniaturformat - Ab sofort können alle Feuerwehren im Kreis mit einem Schaumlöschtrainer üben 

(PM) Immer öfter müssen Feuerwehren Brände mit Schaum löschen. Um das Löschmittel richtig einzusetzen, braucht es jedoch ein qualifiziertes Training. Das können die Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg jetzt mithilfe eines Schaumlöschtrainers üben. Die neue Ausrüstung hat der Kreis vom Land Hessen zur Ausbildung der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden erhalten.

„Der mobile Schaumtrainer in Miniaturformat hat alles, was zum Löschen eines Brandes mit Schaum gebraucht wird“, erklärt Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger und ergänzt: „So können wir im Kleinen all das üben, was im Großen aus Kosten- und Umweltgründen nicht möglich ist.“

Die Einsatzkräfte können mit dem Schaumtrainer Brandszenarien mit Löschgeräten in Miniaturformat üben und die Besonderheiten der Schaumbrandbekämpfung lernen. Die Anlage umfasst alle für einen Schaumeinsatz notwendigen Strahlrohre, Schläuche und Gerätschaften der Feuerwehr – bloß eben in verkleinertem Maßstab.


Hier einige Eindrücke bei der FFW Bad Hersfeld





Der Schaumtrainer löst ein großes Problem in der Ausbildung. Bisher konnten sich die Kameraden nur in der Theorie auf den Ernstfall vorbereiten. „Schließlich ist es unvorstellbar, beispielsweise einen Tanklaster anzuzünden, nur um zu üben. Im Modellmaßstab und mit dem Schaumtrainer hingegen ist das möglich“, so Kauffunger. Dafür sei auch nur eine kleine Menge Schaum nötig. „Die Ausbildung mit dem Schaumlöschtrainer ist sowohl ressourcenschonend als auch umweltgerecht“, erklärt der Kreisbrandinspektor.

Zurzeit werden die Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zum Löschmittel Schaum geschult. Dazu gehört sowohl eine theoretische als auch die praktische Ausbildung mit dem Schaumlöschtrainer.

Hintergrund

Der vom Hessischen Innministerium 2015 entwickelte Leitfaden „Auswahl von Schaummitteln“ geht unter anderem auf die Aspekte des Umweltschutzes beim Einsatz von Schaummitellen ein. Sie sind im Regelfall umweltgefährdend eingestuft. Deshalb ist ein Eindringen von Schaummitteln in den Boden, das Grund- und Oberflächenwasser zu vermeiden oder zumindest auf das unvermeidliche Maß zu begrenzen. Das hatte zur Folge, dass eine praxisorientierte Ausbilddung mit Schaummitteln und dem Schaumlöschverfahren nicht mehr bzw. nur mit besonderen umweltrechtlichen Genehmigungen erfolgen konnte. Für eine wirksame Brandbekämpfung müssen aber auch das richtige einsatztaktische Vorgehen sowie die Eigenschaften des Löschmittels vermittelt werden. Um dies weiter üben zu können, wurden „Miniatur-Schaum-Übungsanlagen“ entwickelt, mit denen eine praktische Ausbildung in der Anwendung von Schaumlöschverfahren in kleinem Maßstab möglich ist.

Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg / Bearbeitet Stadt TV / Info Bad Hersfeld


Forum Zuhause.Gut.Vernetzt - Gründer von nebenan.de begeisterte Fachpublikum

(PM) Michel Vollmann, Sozialunternehmer und Startup-Gründer aus Berlin, stellte beim Fachforum Zuhause.Gut.Vernetzt die digitale Nachbarschaftsplattform nebenan.de vor. Im Rahmen des Projektes „Modellregion Inklusion“, das durch das hessische Sozialministerium für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg gefördert wird, konnten bereits digitale Nachbarschaften in Hauneck, Ludwigsau, Friedewald und Philippsthal eröffnet werden. Andere Gemeinden sollen noch folgen. Nebenan.de ist ein soziales Netzwerk, das Menschen in ihrer Umgebung - also „Nachbarn“ – besser miteinander in Kontakt bringen will. So soll Einsamkeit vermieden und Dorfgemeinschaften gestärkt werden.

Beim Fachforum gab es auch einen kritischen Vortrag, der auf die Gefahren und ethischen Konsequenzen der voranschreitenden Digitalisierung hinwies. Martin Bleckmann, Vorsitzender vom Arbeitskreis für Technische Assistenz-Lösungen Nordhessen erläuterte Begriffe wie „Big Data“ und „Künstliche Intelligenz“ und stellte dabei deutlich heraus, wie wichtig es ist, zu überlegen, wem man seine Daten anvertraut und was man von sich preisgeben möchte. Sozialdezernentin und Moderatorin der Veranstaltung Elke Künholz machte noch einmal deutlich, dass eine kritische Sicht auf künstliche Intelligenz notwendig ist, doch auch deren Chancen nicht ungenutzt bleiben sollen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Praxisbeispiel aus der Gemeinde Hauneck. Bürgermeister Harald Pressmann und Frank Scherer stellten die Fortschritte zur Unterstützung älterer Menschen bei der Nutzung des Internets und von Geräten wie Tablet und Smartphone vor. Im Haunecker Internet-Cafe für Senioren (HICS) werden Hilfestellungen beim Einrichten und der Nutzung von Tablets und Handy gegeben. Dadurch wird wesentlich die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Es wird nicht nur eingeschränkte Mobilität kompensiert, sondern auch die geistige Beweglichkeit der Nutzer geschult.

Über das soziale Netzwerk Nebenan.de

Nebenan.de vernetzt Menschen in ihrer direkten Umgebung und macht sie miteinander bekannt. Es gibt verschiedene Funktionen - beispielsweise einen Marktplatz, auf dem Obst aus dem Garten oder der nicht mehr benötigte Kinderstuhl verschenkt, verkauft oder getauscht werden kann. Wichtigster Teil ist eine Art „Schwarzes Brett“, an dem Nachbarn für ihren Umkreis wichtige Informationen bekannt machen. So können kleine und spontane Feiern oder das Heimspiel am nächsten Wochenende beworben oder die Frage nach der entlaufenen Katze platziert werden. All das nur für die direkte Umgebung und für die großen Suchmaschinen wie Google nicht zu finden.

Voraussetzung ist, dass man sich mit seinem echten Namen anmeldet. Vor der Freischaltung wird geprüft, ob man wirklich dort zu Hause ist. So soll vermieden werden, dass - wie in vielen anderen Netzwerken leider üblich – anonyme Hassbotschaften und Beleidigungen verbreitet werden.

Ein großer Unterschied von nebenan.de zu anderen sozialen Netzwerken ist, dass es nicht darum geht, viel Zeit auf der Plattform zu verbringen, sondern dass Begegnungen im echten Leben stattfinden.

Nebenan.de wurde von dem Sozialunternehmen Goodhood GmbH gegründet. Es ist geplant, mögliche Gewinne in eine Stiftung zu überführen. Derzeit hat die Plattform rund 1,3 Millionen Nutzer in Deutschland - davon aber bislang nur wenige in ländlichen Regionen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird auf Initiative der Zukunftsakademie mit seiner Arbeitsgruppe AAL und dem Fachdienst Senioren versucht, dieses bereits in Großstädten gut funktionierende Angebot in kleine Landgemeinden zu übertragen.


Für Verdienste in der Kreisverwaltung geehrt - Stets mit vollem Herzen dabei

(PM) „Jeder Arbeitgeber, dem es gelingt Mitarbeiter über Jahrzehnte an sich zu binden, kann stolz auf sich und die Mitarbeiter sein. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit mehr“, dankte Landrat Dr. Michael Koch den Jubilaren der Kreisverwaltung: „Sie haben diese Verwaltung langjährig unterstützt und geprägt. Hierfür darf ich Ihnen im Namen des gesamten Kreisausschusses Dank und Anerkennung aussprechen.“

An der Ehrung haben sieben Mitarbeiter teilgenommen, ein Mitarbeiter wurde in den Ruhestand verabschiedet. Glückwünsche und Dankesworte gab es außerdem von der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz sowie dem Personalratsvorsitzenden Gerhard Eckstein.

Verabschiedung

Auf ein spannendes Berufsleben blickt Helmut Höhne zurück, der nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Von 1980 bis 2019 war Höhne beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Seinen beruflichen Werdegang begann er beim Regierungspräsidium Kassel, bei dem er unter anderem seine Laufbahnprüfung für den gehoben Dienst abschloss. Bis 1980 war er dort als Inspektor tätig, wurde dann zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg in die Untere Wasserbehörde abgeordnet. Von 1991 bis 2001 arbeitete Helmut Höhne in der Kommunalaufsicht. Seit 2001 leitete er den Fachdienst Ausländer und Personenstand (früher Sachgebiet Ausländer- und Personenstandswesen).

40. Dienstjubiläum

Auf 40 Jahre Dienstzeit kann Uwe Brall zurückblicken. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten arbeite er zunächst in der Wohngeldstelle des Kreises, später im Sozialamt der Außenstelle Rotenburg. Zwischenzeitlich absolvierte Uwe Brall die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst. Nachdem er 1995 zum Sozialamt nach Hersfeld wechselte, übernahm er 2002 dessen Leitung. Drei Jahre später leitete er den Fachdienst Zentraler Fachbereichsservice. Nach mehreren Abteilungswechseln leitet Uwe Brall seit drei Jahren den Fachbereich Jugend, Soziales und Senioren.

Anfang September konnte Andrea Heinzerling ebenfalls ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Ihren beruflichen Werdegang startete sie 1979 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nachdem sie in der EDV-Abteilung tätig war, arbeitete Andrea Heinzerling unter anderem in der Kommunalaufsicht und an der Modellschule Obersberg. Währenddessen absolvierte sie die Lehrgänge zur Verwaltungsfachangestellten und –wirtin. Seit August 2013 ist sie im Fachdienst Ausländer und Personenstand tätig.

Heike Schade begann ihre Ausbildung zur Stenosekretärin 1979 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Anschluss daran arbeite sie vier Jahre im Hauptamt in der Außenstelle Rotenburg. 1985 wechselte Heike Schade in die Ausländerbehörde und vier Jahre später – 1989 – in die Straßenverkehrsbehörde in die Außenstelle Rotenburg. Seit 2003 arbeitet sie im Fachdienst Ländlicher Raum im Sachgebiet Naturschutz (früher Amt für Bauordnung, Untere Naturschutzbehörde) und feiert jetzt ihr 40. Dienstjubiläum.

Seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann Bernd Vollmer 1979 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Von 1981 bis 1988 arbeite er im Ausgleichsamt. Seit 31 Jahren ist er im Fachdienst Schulen und Gebäude tätig (früher Amt für Schulen, dann Immobilienmanagement). Anfang September feierte Bernd Vollmer sein 40. Dienstjubiläum

25. Dienstjubiläum

Seinen beruflichen Werdegang startete Frank Bartholomäus 1995 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Zunächst in der Kämmerei tätig, war er dann zwölf Jahre Betriebsleiter der Jugend- und Freizeiteinrichtungen und seit 2010 zusätzlich beim Fachdienst Organisation/Personal tätig. Seit drei Jahren ist Frank Bartholomäus stellvertretender Leiter der Jugend- und Freizeiteinrichtungen. Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

Auf ein Vierteljahrhundert Dienstzeit kann René Bieber zurückblicken. Der gelernte Verwaltungsfachwirt arbeitete zuerst im Hauptamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, später im Sozialamt. 2005 wechselte René Bieber zum Fachdienst Zentraler Fachbereichsservice und übernahm später die Verantwortung für den Bereich Sozialhilfe. Von 2011 bis 2016 leitete er den damaligen Fachbereich Arbeit, Bildung, Jugendhilfe und Soziales. Seit acht Jahren ist René Bieber Geschäftsführer der „Besonderen Einrichtungen“ und seit drei Jahren Fachbereichsleiter Arbeit und Migration.

Seine Ausbildung zum Fleischer begann Gerald Sunkel im Jahr 1982. Bis er seine Tätigkeit als Lebensmittelkontrolleur beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg aufnahm, folgten nach dem Wehrdienst verschiedene berufliche Stationen als Fleischergeselle und später als Fleischermeister. Seit 1994 arbeitet Gerald Sunkel im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz (früher Staatliches Amt für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen). Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.



Großes Engagement beim Freiwilligentag des Kreises - 900 Helfer haben’s angepackt

(PM) Der neunte Freiwilligentag in Hersfeld-Rotenburg hat so viele Mitstreiter wie nie zuvor: Rund 900 freiwillige Helfer haben sich vergangenen Samstag mächtig ins Zeug gelegt. Bei etwa 90 gemeinnützigen Mitmachaktionen engagierten sie sich in den Dörfern und Städten im ganzen Kreisgebiet, um das gemeinschaftliche Wohl zu stärken. Landrat Dr. Michael Koch stattete fünf Projekten am vergangenen Samstag einen Besuch ab und überbrachte Schecks: Der Kreis unterstützt den Freiwilligentag, der in der bundesweiten Woche des bürgerlichen Engagements stattfand, mit bis zu 100 Euro pro Aktion.

Koch dankte allen Beteiligten, die ihre Zeit einbringen und einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. „Vielen Dank all den Gruppen, die sich in der vergangenen Woche gefunden haben, um unsere Heimat schöner zu machen. Ich bin stolz darauf, dass die Menschen in unserem Landkreis so engagiert sind.“ Auf dem Kinderspielplatz in Ronshausen zum Beispiel pflegten und reinigten mehrere Ehrenamtliche zusammen mit Bürgermeister Markus Becker die Spielgeräte.
Mit frischer Farbe hantierten die Freiwilligen in Ludwigsau-Reilos. Sie verpassten der Friedhofskapelle einen neuen Anstrich, strichen Bänke und pflanzten den Bürgergarten neu. In Ludwigsau-Friedlos renovierten die Helfer die Giegenberghütte und schafften ein freies Blickfeld über das Solztal zum Soisbergturm. In Alheim-Hergershausen betonierten die Ehrenamtlichen eine Treppe zur Wasserstelle am Bach und auch im Ortsteil Niederellenbach verschönerten die Einwohner ihr Dorf. Sie pflegten den Friedhof und brachten auch die Ortsmitte, Spiel- und Bolzplatz wieder auf Vordermann.
„Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger wäre vieles heute nicht möglich gewesen“, sagte Koch. Allerdings, so betont er, ginge es am Freiwilligentag nicht darum, möglichst viele einmalig zum Arbeiten zu gewinnen. „Vielmehr möchte ich die Menschen ermutigen, sich dauerhaft in Vereinen oder anderen Institutionen ehrenamtlich zu engagieren.“
Die Ehrenamts-Agentur des Landkreises unterstützt Vereine und Freiwillige, um ihnen für ihr Engagement etwas zurückzugeben. Neben dem Freiwilligentag gibt es zum Beispiel die Ehrenamtskarte, mit der Karteninhaber bestimmte Vergünstigungen bei Kommunen erlangen. Zudem unterstützt die Vereinsförderung des Landkreises Sportvereine. Weitere Infos gibt es unter www.hef-rof.de/ehrenamt oder unter www.hef-rof.de/vereine.



Rund 600 Teilnehmer feiern gemeinsam den Kreisseniorentag

(PM) Die Tennishalle der Freizeitanlage Seepark in Kirchheim verwandelte sich am Mittwoch für einen Tag in eine riesige Festhalle. Rund 600 Senioren folgten der Einladung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, um gemeinsam den Kreisseniorentag zu feiern. Die Teilnehmer reisten in Bussen aus zwölf Gemeinden und der Stadt Heringen aus den unterschiedlichsten Ecken im Landkreis an.

Das Eisenbahn-Blasorchester Bebra eröffnete das bunte Nachmittagsprogramm mit zwei Stücken aus ihrem Repertoire. Anschließend begrüßte Landrat Dr. Michael Koch die Festgesellschaft und bedankte sich für das Engagement aller Mitwirkenden. Auch die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Gemeindepfarrerin Melanie Hetzer, die Bürgermeister der Gemeinden sowie Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. „Nehmen Sie es als Zeichen der Wertschätzung, dass so viele politische Vertreter heute den Weg nach Kirchheim gefunden haben. Wir wollen gemeinsam würdigen, was Sie in Ihrem Leben geleistet haben. Ihre Generation hat dafür gesorgt, dass es uns heute so gut geht“, würdigte Landrat Koch.

Neben dem Eisenbahn-Blasorchester sorgte auch der Evangelische Frauensingkreis Kirchheim, der gemeinsam mit den Senioren zwei Lieder zum Besten gab, für den passenden musikalischen Rahmen. Für weitere Unterhaltung sorgte die Volkstanzgruppe RSV Ludwigsau-Tann. Abgerundet wurde die Veranstaltung von frischem Kaffee und Kuchen, der für jede Menge glückliche Gesichter sorgte.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der ältesten Teilnehmer. Ausgezeichnet wurden Heinz Grundmann aus Hohenroda, der in diesem Jahr seinen 99. Geburtstag feierte und die 97-Jährige Lisa Meier aus Heringen. Landrat Koch und die Erste Kreisbeigeordnete Künholz übergaben den Ältesten einen Präsentkorb und einen Blumenstrauß. Eine ganz besondere Überraschung erhielt auch Elisabeth Witzel: der ganze Saal sang ihr ein Geburtstagsständchen zu ihrem 93. Ehrentag.



Kreis feiert mit fast 1200 Ehrengästen - Staatssekretär Weinmeister ehrt Engagement im Ehrenamt

(PM) Offiziell ist die Hochsaison für die Bad Hersfelder Stiftsruine seit gut einer Woche vorbei, am Sonntagvormittag waren die Ränge trotzdem voll besetzt: Mit fast 1200 Gästen hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seinen zweiten Kreisehrenamtstag gefeiert. Schirmherr der Veranstaltung war, wie im vergangenen Jahr, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Ehrengast beim diesjährigen Kreisehrenamtstag war Mark Weinmeister, Hessischer Europa-Staatssekretär aus der Staatskanzlei als Vertreter für Volker Bouffier. Er unterstrich mit seiner Anwesenheit die Bedeutung des Ehrenamts.

Das Ziel des Kreisehrenamtstags: All jenen ausführlich und feierlich Danke zu sagen, die sich im Landkreis mit unzähligen Stunden ehrenamtlich betätigen. Landrat Dr. Michael Koch sagte: „Für den Fortbestand unserer Gesellschaft sind Sie unverzichtbar. Wir brauchen Sie!“ Knapp 40.000 Menschen engagieren sich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Anwesend waren am Sonntagvormittag rund 1200 geladene Gäste, unter anderem aus Sport-, Kultur- und Musikvereinen, Hilfsorganisationen, Genossenschaften, von den Landfrauen sowie aus Heimat-, Kirchen- und Naturschutzvereinen. Auch Vertreter aus Landes- und Kreispolitik kamen zur Feier des Tages in die Stiftsruine.

Landrat Koch ist besonders stolz auf das Engagement, ohne dass das tägliche Miteinander so viel ärmer wäre. Mark Weinmeister fand in seiner Festrede treffende Worte: „Mehr als zwei Millionen Menschen engagieren sich in unserem Land ehrenamtlich. Ob Feuerwehr oder Kommunalpolitik, Sportverein oder Integration von Geflüchteten – sehr viele wichtige Dinge wären ohne ehrenamtlichen Einsatz nicht möglich. Bürgerschaftliches Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen - dafür schulden wir Ihnen und vielen anderen Hessinnen und Hessen Dank und Respekt!“

Mit der höchsten Auszeichnung des Landkreises geehrt

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen hoben Landrat Dr. Michael Koch, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Kreistagsvorsitzender Horst Hannich, Bürgermeister von Rotenburg Christian Grunwald sowie Prof. Dr. Heinz Zielinsky, Vizepräsident des Landessportbundes und Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen, fünf Personen besonders hervor. Mit der Ehrenplakette des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wurden sie für ihr selbstloses Handeln geehrt.

Ingrid Liers ist im Verein für Kultur und Kommunikation aktiv, der das „buchcafé“ betreibt. Zudem hat sie als Mitglied im Kunstverein Bad Hersfeld an einigen Ausstellungen mitgewirkt. Sie engagiert sich seit 30 Jahren für die Belange der Frauen im Kreis und ist Mitbegründerin des Frauenhauses.

Seit 28 Jahren ist Ingrid Waldeck 1. Vorsitzende im Denkmalbeirat des Kreises. Sie kümmert sich intensiv um den Tag des offenen Denkmals und bringt dort ihr fachliches Wissen ein. Seit 20 Jahren ist sie 1. Vorsitzende des Hersfelder Geschichtsvereins und mitverantwortlich für Publikationen, Vorträge und Exkursionen.

Für Ehrenamt im Sport wurde Reiner Birkel geehrt. Er ist seit 1965 Mitglied des TV Eitra und half dabei, durch seine weitreichenden Kontakte dabei den Handballsport in der Region bekannter zu machen. Zudem ist er Gründungsmitglied des Vereins „Schule machen ohne Gewalt“, wo er bis 2014 als Pressewart tätig war.

Eugen Balduf wurde für die Organisation und Durchführung des Ronshäuser Krippenweges wurde geehrt. Er steigerte damit die Attraktivität der Gemeinde und des Landkreises. Darüber hinaus gründete er 2010 die Gruppe „Ronshisser Leimendämmler“, die bei zahlreichen Veranstaltungen ihr Können unter Beweis stellt.

Auch Paul Mähler wurde für ehrenamtliches Engagement im Sport ausgezeichnet. Er war 21 Jahre lang Vorsitzender des Sportkreises Hersfeld-Rotenburg. Seit 2018 ist er dort als Ehrenmitglied aktiv. Zudem war wirkte er in mehreren Sportvereinen ehrenamtlich mit. Seit 2000 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung.

Weitere Ehrungen

Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen wurde Wilfried Backhaus geehrt. Seit seiner Jugend ist er in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, wie Sport und Politik ehrenamtlich tätig. Er kommt auf rund 162 Jahre ehrenamtliche Arbeit.

Zudem übergab Staatssekretär Weinmeister symbolisch zehn neue Ehrenamts-Cards an Antragsteller. Im Kreis gibt es momentan 294 gültige E-Cards. Voraussetzung für die Beantragung ist, dass Ehrenamtliche seit drei Jahren mindestens fünf Stunden wöchentlich ehrenamtlich tätig sind.

Tosenden Applaus gab es indes nicht nur für die geehrten Ehrenamtlichen, sondern auch für die musikalische Leistung der 158 anwesenden Sänger der Obersberg-Chöre. Stehende Ovationen erhielt auch die Bergmannskapelle Hattorf - spätestens beim Steigerlied hielt es keinen der Gäste mehr auf den Sitzplätzen. Die anschließende Verköstigung der Ehrenamtlichen übernahm das DRK.



Fahr mal hin und wandere – Dreienberg bei Friedewald

Der Dreienberg ist ein 525 m ü. NN hoher und zugleich der nördlichste Berg des im „Dreiländereck“ Bayern-Hessen-Thüringen gelegenen Mittelgebirges Rhön.

Wir haben uns entschlossen die Extratour „D“ zu nehmen und sind am 11. September um 11:15 Uhr am Parkplatz oberhalb von Friedewald los gewandert.

Zu empfehlen ist, wenn Sie mit dem Fahrzeug kommen, einen Parkplatz im Ort zu suchen. Der erste Anstieg zum Ausgangspunkt ist etwas steil, sorgt aber gleich zu Beginn für etwas Kondition für den rund 9 km Rundweg.
Der Panoramaweg der aufgrund seiner hervorragenden Beschaffenheit auch mit Kinderwagen durchaus gewandert werden kann, hat uns von Anfang an begeistert.
Der Dreienberg gehört zur Kernzone des Biosphärenreservates Rhön und ist der nördlichste Berg des Mittelgebirges.

Hier einige Eindrück vom Dreienberg bei Friedewald

Friedewald/Dreienberg

Ruine Dreienberg

Naturbelassen

Blick in Richtung Haunetal

Silberdistel

Magerwiesen mit Orchideen

Hier lässt es sich gut weiden

Der Baumpilz sorgt für den Rest

Durch den Rahmen gesehen

Einfach nur Natur

Herrliche Rastplätze

Überall Ruhebänke/Hinweistafeln

Was uns am Anfang sofort auffiel, sind die zahlreichen Sitzbänke zu Ausruhen mit einem herrlichen Blick über die Gemeinde Friedewald bis hin zum Säulingswald. Sogar ein Porträtrahmen für ein Erinnerungsfoto wurde am Wegesrand installiert.

Nach Angabe der Wanderkarte ist die Wegstrecke vom Ort aus gerechnet rund 10 km und kann in gut 3,5 Stunden mit einer ausgiebigen Vesperpause bewältigt werden.
Die Höhenlage beträgt auf der Wandertour „D“ zwischen 430 m und 460 m über dem Meeresspiegel.

Auf der Wanderung entdeckten wir nicht nur einen Keller- oder Höhleneingang an einem großen Felsmassiv, sondern die darauf stehend Ruine Dreienburg, die wahrscheinlich in der Zeit von 1257 - 1641 als Schutzburg diente.

Für eine Strecke von rund 9 km gibt es sehr viele Rastmöglichkeiten unter anderem auch eine große Gemeinschaftsraststelle oberhalb von Lautenhausen mit einer tollen Sitzgelegenheit. Bei schönem Wetter sieht man in der Ferne die Thüringer Rhön und natürlich im Vordergrund das Wahrzeichen der Region „die weißen Berge“.

Weitere Eindrücke von einer Wanderung

Gute Beschilderung

Die Rhön in Thüringen

Rastmöglichkeiten

4 Schutzhütten am Dreienberg

Es empfiehlt sich jedenfalls ein Fernglas, und zur Erinnerung ein Fotoapparat mitzunehmen. Das Smartphone schalten Sie zu Beginn der Wanderung aus, man muss nicht immer erreichbar sein, am Dreienberg soll man die Natur in vollen Zügen genießen, und das können sie uns glauben das hat auch uns gutgetan.

Bei eventuellen Unwetter sind 4 Schutzhütten vorhanden. Übrigens, die Wegemarkierung ist sehr präzise, ein verlaufen im Wald ist fast ausgeschlossen. Wer Lust hat das Hochplateau am Dreienberg zu besteigen, kann auf mehreren direkten Wegen von unterwegs mit dem Anstieg auf 525 Meter beginnen.

Das ca. 340 ha große Naturschutzgebiet liegt zwischen Friedewald, Lautenhausen und Motzfeld im Kreis Hersfeld-Rotenburg und stellt den nördlichsten Ausläufer der Vorder- und Kuppenrhön des osthessischen Berglandes dar.

Die Lebensgemeinschaft „Wald" ist hier am Dreienberg die pure Natur nicht nur für uns Menschen auch für eine Vielzahl von Tieren. Die Eingriffe des Menschen werden auf ein Minimum reduziert und sind somit eine besondere Kostbarkeit die der Wanderer erlebt.

Der Dreienberg beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt im Pflanzen- und Tierbereich. Das sieht man am deutlichsten auf der Süd- bis Südwestseite des Berges.
Es ist nicht nur eine fantastische Aussicht in Richtung Kuppenrhön oder Vogelsberg, hier wachsen auf den Magerwiesen eine Vielzahl von heimischen Orchideen, die Silberdistel und auch das Wollgras, um nur einige der geschützten Pflanzen zu erwähnen. Bereits heute ein besonderes „Juwel" im Biosphärenreservat Rhön.

Langsam geht unsere Wanderung zu Ende. Unten im Tal sehen wir noch eine große Anzahl von Pferden auf der Weide, und die Steinpyramiden – wer immer sie erschaffen hat – grüßen uns auf dem Weg zum Ausgangspunkt.

Die Heimat ist schön und bietet sehr viel, der sie versteht und lieb gewonnen hat. Der Dreienberg in Friedewald ist ein lohnendes Ausflugsziel, und wenn sie noch etwas Zeit haben, besuchen sie in Friedewald ein Café oder ein Restaurant zum Ausklang eines schönen Tages.


 




 


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